Mit dem Pferd – Der Podcast
Christoph Ackermann und Dido Nitz – Condé Reitseminare

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Coffee Talk 35: Sitzenbleiben reicht nicht – was der Sitz alles kann. Wie der Reitsitz Balance, Bewegung und Einwirkung beeinflusst (Reiterhilfen 3)
01.10.2026 | 1 Std. 5 Min.Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch
Ruhig sitzen, locker bleiben, aufrecht sein und dabei jede Bewegung des Pferdes aufnehmen: Der Reitsitz klingt recht einfach, solange das Pferd noch nicht losgegangen ist.
Dabei wirkt unser Sitz ununterbrochen. Er beeinflusst das Gleichgewicht des Pferdes, seinen Rücken und die Qualität jeder Schenkel- und Zügelhilfe. Ein gesenkter Kopf, ein eingeknicktes Becken oder eine unbemerkte Rücklage verändern, was beim Pferd ankommt. Umgekehrt kann ein ausbalancierter, unabhängiger Sitz so fein wirken, dass man von außen beinahe nichts davon sieht.
Dido Nitz und Christoph Ackermann sprechen über den Reitsitz als Grundlage der klassischen Hilfengebung und über die Frage, wie wir beweglich mit dem Pferd bleiben, ohne mit dem Becken mehr zu veranstalten als nötig.
In dieser Folge erfährst du:
warum ein funktionaler Reitsitz mehr ist als eine schöne Haltung
was Sitzdreieck und gemeinsame Schwerlinie mit Balance zu tun haben
wie Gewichtshilfen und Kreuzhilfe tatsächlich wirken
weshalb ruhiges Sitzen losgelassen sein muss und aktives Mitschieben den Pferderücken stört
woran du am Pferd erkennst, ob dein Sitz gerade unterstützt oder im Weg ist
Eine Folge für alle, die feiner einwirken möchten und ahnen, dass der Weg dorthin weniger über zusätzlichen Aktionismus führt als über bessere Balance. Oder, wie Christoph es im Unterricht gern zusammenfasst: "Sitzen und schwitzen!"
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Wenn du die hier besprochenen Themen zur klassischen Reitlehre vertiefen möchtest: In der Takt & Talk Reitakademie findest du Bonusfolgen, Hintergrundwissen und konkrete Umsetzung für die Praxis.
👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/postsCoffeetalk 34: Treiben, bis einer müde wird? Die Schenkelhilfe zwischen Impuls, Timing und Dauerdruck (Reiterhilfen 2)
03.09.2026 | 1 Std. 19 Min.Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch
Dido Nitz unterhält sich mit Christoph Ackermann über die Schenkelhilfe in der klassischen Reitlehre: Wann ist das Bein eine feine Hilfe, wann wird daraus Dauerdruck, und warum lernen Pferde so schnell, ein dauerredendes Reiterbein geflissentlich zu überhören?
In dieser Folge geht es um den Schenkel als Impuls, um gutes Timing, um das Zusammenspiel von Sitz, Hand und Bein und um die Frage, weshalb „mehr treiben“ kaum "mehr Pferd" ergibt. Eine Folge für alle, die ihr Pferd wacher, klarer und durchlässiger an den Hilfen haben möchten.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
wie die Schenkelhilfe in der klassischen Reitlehre verstanden wird
warum ein kurzer, klarer Impuls mehr bewirken kann als ständiges Treiben
weshalb Timing, Sitz und Nachgeben über die Wirkung des Schenkels entscheiden
wie Pferde durch Dauerdruck abstumpfen oder triebig wirken
was vorwärtstreibender, seitwärtstreibender und verwahrender Schenkel leisten können
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👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/postsCoffee Talk 33: Was heißt hier "am Zügel"? Zügelmaß, Anlehnung und die Sache mit der Senkrechten (Reiterhilfen 1)
07.08.2026 | 1 Std. 28 Min.Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch
Die Reiterhilfen 1: Was heißt hier "am Zügel"? Zügelmaß, Anlehnung und die Sache mit der Senkrechten.
Dido Nitz unterhält sich mit Christoph Ackermann. Wo gehört der Pferdekopf hin? Die Frage wirkt überschaubar, hat allerdings den halben Rest des Pferdes im Schlepptau. Denn eine Nase vor der Senkrechten beweist noch keine ehrliche Anlehnung. Eine Nase dahinter erzählt ebenfalls nicht die ganze Geschichte. Es geht um:
die Bedeutung von am, auf, über und hinter dem Zügel.
den Unterschied zwischen „hinter der Senkrechten“ und „hinter dem Zügel“.
das Zusammenspiel von Zügelmaß, Anlehnung, Takt, Losgelassenheit und Selbsthaltung.
die Verantwortung der Reiterhand: Zügel aufnehmen, nachgeben und die Verbindung überprüfen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was am, auf, über und hinter dem Zügel fachlich bedeutet und weshalb „hinter der Senkrechten“ und „hinter dem Zügel“ nicht dasselbe sind. Wir fragen, wie Anlehnung entsteht, wie viel Zügel ein Pferd braucht und woran sich erkennen und erfühlen lässt, ob es die Verbindung zur Hand sucht, sich auf sie legt oder ihr ausweicht.
Außerdem geht es um die Rolle von Takt, Losgelassenheit, Rücken, Gleichgewicht und Selbsthaltung, um einen langen Zügel, der keineswegs automatisch sanft ist, und um einen kurzen Zügel, der nicht zwangsläufig hart sein muss. Welche Verantwortung trägt die Reiterhand? Wie nimmt sie die Zügel auf, ohne den Hals einzusammeln? Und was geschieht mit der sorgfältig eingerichteten Haltung, sobald die Hand ein paar Zentimeter vorgeht?
Der Auftakt unserer Reihe zur Hilfengebung: fachlich gründlich, praktisch und mit einem prüfenden Blick auf die viel diskutierte Senkrechte.
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👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/postsCoffee-Talk 32: Übergänge und Beweglichkeit – wie dein Pferd durchlässiger an den Hilfen bleibt
02.07.2026 | 1 Std.Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch
Übergänge sind weit mehr als der Wechsel von einer Gangart in die nächste. Richtig geritten verbessern sie Takt, Balance, Beweglichkeit und Durchlässigkeit – und zeigen, ob das Pferd die Hilfen wirklich annimmt.
In dieser Folge sprechen Dido Nitz und Christoph Ackermann darüber, warum Übergänge so wertvoll für die tägliche Arbeit sind, welche Übergänge eher lösen und welche bereits mehr Kraft und Tragfähigkeit verlangen. Es geht um Schritt-Trab-Übergänge, Trab-Galopp-Wechsel, Übergänge innerhalb einer Gangart, Schlangenlinien, große Bögen und die Frage, woran man erkennt, ob das Pferd nach einer Aufgabe tatsächlich besser sortiert ist.
Denn ein guter Übergang verändert nicht nur die Gangart. Das Pferd muss Rhythmus, Gleichgewicht und Bewegungsmuster neu ordnen, ohne dabei fest, eilig oder triebig zu werden. Gerade der Tritt danach verrät deshalb oft mehr als der Übergang selbst.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
warum Übergänge Beweglichkeit und Durchlässigkeit fördern
wie sich Rücken, Rhythmus und Gleichgewicht beim Gangartenwechsel verändern
woran man einen gelungenen Übergang erkennt
warum der Tritt nach dem Übergang so aufschlussreich ist
welche Übergänge für junge oder wenig ausbalancierte Pferde geeignet sind
weshalb schwieriger nicht automatisch besser bedeutet
wie Übergänge helfen, das Pferd aufmerksam, locker und ansprechbar zu halten
Eine Folge für alle, die Übergänge nicht nur „irgendwie hinter sich bringen“, sondern als wertvolles Werkzeug für Losgelassenheit, Balance und eine feinere Kommunikation nutzen möchten.
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👉 https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/postsCoffee Talk 31: Die Aufgabe lügt nicht! Was Lektionen wirklich verraten – vom Grand Prix 1936 bis Instagram-Reiterei
05.06.2026 | 1 Std. 11 Min.Wie fandest du die neue Episode? Teile gern deine Gedanken oder Fragen hier in der Community – ich freue mich auf einen Austausch
Dido Nitz unterhält sich mit Christoph Ackermann. Eine Dressuraufgabe ist mehr als eine nett anzusehende Abfolge von Lektionen. Sie zeigt, ob Takt, Losgelassenheit, Balance, Anlehnung und Durchlässigkeit wirklich tragen. In unserer Folge schauen wir der olympischen Dressuraufgabe 1936, die bis heute als eine der schwersten gilt, bis zur heutigen Bilderflut: Was verraten Lektionen wirklich, was übersehen wir leicht – und was hilft uns ganz praktisch im eigenen Reiten?
In dieser Folge sprechen wir darüber:
warum eine ganze Aufgabe mehr über Ausbildung verrät als ein einzelner spektakulärer Moment
weshalb starker Trab und Passage keine Vorderbein-Show sind
was historische Aufgaben, heutiger Grand Prix oder auch Working Equitation gemeinsam über Reitbarkeit zeigen
wie du beim Zuschauen und im eigenen Training besser erkennst, ob dein Pferd wirklich in Balance, Takt und Verbindung bleibt
Eine Folge für alle, die Dressur nicht nur anschauen, sondern verstehen wollen und daraus konkrete Ideen für die nächste Reiteinheit mitnehmen möchten. Die historische Aufgabe ist im Mitgliederbereich vom Podcast „Mit dem Pferd“ zu sehen, geritten und kommentiert von Christoph Ackermann.
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Über Mit dem Pferd – Der Podcast
Mit dem Pferd. Aktuell im Diskurs – der Podcast zur Klassischen ReitlehreIn ihrem Podcast „Mit dem Pferd“ sprechen die Buchfrau und Freizeitreiterin Dido Nitz und der Profi-Dressurreiter Christoph Ackermann über verschiedenste Themen rund den Umgang mit Pferden. Christoph Ackermann ist international gefragter Reitlehrer, Meisterschüler von Egon von Neindorff und Träger des Goldenen Reitabzeichens.In ihren „Coffee-Talks“ geht es um Ausbildungsfragen wie Jungpferdetraining, die korrekte Anlehnung oder den vieldiskutierten Begriff Dehnungshaltung. Ebenso werden ethische, kulturelle und aktuelle Themen besprochen, wie zum Beispiel die kritische Debatte um den modernen Dressursport. In der Reihe „Auf ein Wort“ sind Gäste wie Klaus Krzisch, Dr. Kathrin Kienapfel oder Kerstin Gerhardt mit an Bord. Hinweis zum MitgliederbereichZu den Themen gibt es einen vertiefenden zweiten Teil in der Takt & Talk Reitakademie, dem Mitgliederbereich von Mit dem Pferd. Dort sprechen wir ausführlicher über Praxis, konkrete Übungen und typische Fragen aus dem Reitalltag.👉 Alle Infos zum Mitgliederbereich findest du hier:https://steady.page/de/podcast-mit-dem-pferd/posts
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