Papa Mia!?

Bernhard Vosicky
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    #125 - Otto Jaus: "Ich war nur Erzeuger, nicht Vater"

    23.06.2026 | 52 Min.
    Dein Kind kommt auf die Welt – und du fühlst dich wie ein Kind, dem man ein Kind in die Hand gelegt hat.
    Otto Jaus ist alles: Schauspieler, Kabarettist, Musiker, Autor. Aber als seine Tochter 2020 geboren wurde, war er vor allem eines: heillos überfordert. In dieser Folge reden wir darüber, was wirklich passiert, wenn man Papa wird. Über das Gefühl, erstmal nur der Erzeuger zu sein. Über Liebe, die man mit Leistung verwechselt hat. Und darüber, warum Therapie das Beste sein kann, was du deinen Kindern schenkst.
    Der Satz, der mich noch Tage danach beschäftigt hat:
    "Mein Kind ist mein Spiegel – und ich muss ihn putzen. Je besser ich mich kenne, desto besser kann ich mit meinen Kindern umgehen."
    Ich kenne dieses Muster aus meinem eigenen Leben: Der schönste Tag war für mich der, an dem ich die Matura geschafft hatte und meine Eltern festlich den Tisch gedeckt haben. Wunderschön, aber gleichzeitig die Belohnung dafür, dass ich etwas geleistet habe. Otto nennt das Liebe mit Leistung verwechseln. Denn wer als Kind nur dann gefeiert wird, wenn er erfolgreich ist, lernt, dass Liebe an Bedingungen hängt.
    Deshalb reden wir nicht nur über die schönen Seiten. Wir reden über Überforderung, über das Streiten als Paar, über Paartherapie, und darüber, warum man als Mann nicht alles alleine lösen muss.
    Otto sagt einen Satz, der hängen bleibt: Wenn ihm der Fuß wehtut, geht er zum Arzt. Wenn ihm die Seele wehtut, eben auch.
    Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, ob du als Vater eigentlich weißt, was du tust und ahnst, dass die Antwort darauf bei dir selbst anfängt.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (02:37) – Der erste Vatertag, an dem die Tochter selbst gebastelt hat und die Tränen gekommen sind
    (13:43) – "Ich habe Liebe mit Leistung verwechselt" – wie der Einser zur Bedingung für Zuneigung wurde
    (23:19) – "Ich war nur der Erzeuger" – heillos überfordert mit dem eigenen Kind
    (41:33) – Warum Otto und seine Frau in Paartherapie gehen – obwohl es gut läuft
    (47:22) – Der eine Rat an sein früheres Ich: Mach eine Therapie
    Was du aus dieser Folge mitnimmst
    Du verstehst, warum du zum Vater nicht geboren wirst, sondern erst über die Jahre einer wirst
    Du erkennst, ob du selbst Liebe mit Leistung verwechselst
    Du weißt danach, warum an dir zu arbeiten kein Egotrip ist, sondern das Konkreteste, was du für dein Kind tun kannst.
    Du nimmst mit, warum Reden, Paartherapie und Sport keine Schwäche sind, sondern Werkzeug.
    Über Otto Jaus
    Otto Jaus ist Schauspieler, Kabarettist, Musikkabarettist und Autor. Aufgewachsen in Großebersdorf, war er als Kind bei den Wiener Sängerknaben. Heute lebt er mit seiner Frau Eva und den beiden gemeinsamen Kindern (Tochter, fast sechs; Sohn, zwei) in Perchtoldsdorf. In dieser Folge lässt er die Bühne bewusst draußen und redet als Vater offen über Überforderung, Therapie und das Aufarbeiten der eigenen Prägung.
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit seinen Gästen über moderne Vaterschaft, Familie und das echte Leben mit Kindern. Ehrlich, persönlich und ohne erhobenen Zeigefinger.
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    #124 - Warum Vatertag nichts mit Feminismus zu tun hat

    14.06.2026 | 40 Min.
    Familie ist ein Hemmschuh. Steht nicht im Leitbild, aber es klingt durch – in Kommentaren, in Büros, in Werbekatalogen zwischen Grillzange und Whiskeyflasche. Und solange wir das so framen, braucht es uns nicht wundern, dass kaum einer freiwillig dort sein will.
    Das Zitat aus dieser Folge, das ich nicht mehr loswerde:
    „Meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel."
    Worum es in dieser Folge geht
    Vatertag in Österreich. Dominik Gocumyan ist wieder da und wir reden, wie wir es immer tun: offen, direkt und ohne Scheuklappen. Diesmal geht es um die Frage, die mich eigentlich schon seit Jahren umtreibt, nämlich warum wir Väterkarenz immer als Problem behandeln, das gelöst werden muss – statt als etwas, das man wollen könnte.
    Denn das Paradoxe ist folgendes: Es gibt genug Männer, die länger in Karenz gehen wollen. Die es aber trotzdem nicht tun. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis davon, wie wir Familie als Gesellschaft beschreiben. Als Belastung. Als Karrierebremse. Als etwas, das einem passiert. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um Prozentzahlen, statt an dem echten Problem zu arbeiten: dem Framing.
    Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl hast, du willst eigentlich mehr Zeit mit deiner Familie – aber irgendwie sprichst du dafür nie davon, als wäre es etwas Verlorenes.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Väterkarenz und das Framing von Familie.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (01:15) – Vatertag in Österreich vs. Deutschland: Leiterwagen, Aschenbecher und Kresse-Igel
    (10:30) – Grillzange, Whiskey, Old Spice: Warum Vatertagsgeschenke so viel über Rollenbilder verraten
    (16:00) – FM4, Hero of Feminism und warum Bernhard den Preis lieber nicht feministisch nennt
    (21:00) – FOMO für Väter: Vom Müssen zum Wollen
    (36:00) – Der größte Hebel: Höherer Deckel, längere Mindestzeit, schwedisches Modell
    Das nimmst du mit
    Du verstehst, warum intrinsische Motivation der einzige Weg ist – und warum gesetzlicher Druck das Gegenteil bewirkt.
    Du weißt, welche zwei konkreten Stellschrauben Väterkarenz in Österreich wirklich verändern könnten.
    Du erkennst, wie das gesellschaftliche Framing von Familie dazu beiträgt, dass Menschen keine Kinder mehr wollen.
    Du hast einen Satz im Kopf, den du beim nächsten Gespräch über Vaterschaft brauchen wirst.
    Über Dominik Gocumyan
    Dominik Gocumyan ist Unternehmer, Werber und Papa. Er ist einer der wenigen Menschen, mit denen ich wirklich streiten kann – und trotzdem immer klüger rausgehe. In dieser Folge redet er zum zweiten Mal über das, was Vaterschaft für ihn bedeutet: nicht als Gesellschaftsprojekt, sondern als persönliche Entscheidung.
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Menschen, die moderne Vaterschaft und Familie aus unterschiedlichsten Perspektiven kennen. Ehrlich, direkt, manchmal unbequem.
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    Dominik Gocumyan – Die Schreibmaschine
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    #123 - sein Vater war nie da, deswegen ist er fast immer da. Mit Ö3 Moderator Thomas Kamenar

    28.05.2026 | 41 Min.
    Er ist seit über 20 Jahren die Stimme von Ö3. Aufgewachsen ist Thomas Kamenar mit einem Vater, der wochenlang nicht zu Hause war – weil die Familie aus der Tschechoslowakei geflüchtet ist, weil der Vater Volleyballtrainer war, weil er später als Unternehmer zwischen Wien und Bratislava unterwegs war. Thomas weiß deshalb sehr genau, wie es sich anfühlt, wenn der Papa fehlt. Und er hat sich früh entschieden, das bei seinen 2 Kindern anders zu machen.
    Thomas' ehrlichster Moment in dieser Folge:
    "Du stellst dir immer die Frage, wie wird das wohl sein, wenn ich Papa bin. Die viel wichtigere Frage ist eigentlich nicht, was bin ich für ein Papa – sondern was bin ich dann für ein Partner? Weil ohne diese Partnerschaft funktioniert das Papa-Sein gar nicht."
    Worum es in dieser Folge geht
    Thomas Kamenar ist 1979 in der Slowakei geboren und kurz darauf mit seiner Familie nach Österreich geflüchtet. Sein Vater war viel unterwegs, die Rollenaufteilung war klassisch – weil es damals kaum anders möglich war. Was das mit Thomas gemacht hat, merkt er erst jetzt, wo sein Vater versucht, das Verpasste nachzuholen und dadurch die Beziehung zwischen ihnen eine ganz neue Spannung bekommt.
    Mit 35 hat er Petra kennengelernt, mit 36 ist er zum ersten Mal Papa geworden. Für ihn war immer klar: Kinder kriegen ist die Krönung einer Beziehung und nicht die Hochzeit. Deswegen haben sie auch erst nach der Geburt von Emilia geheiratet. Was das Papa-Sein dann wirklich verändert hat, war trotzdem eine Überraschung – denn die entscheidende Frage war nicht, was er für ein Vater ist, sondern was er für ein Partner ist.
    Thomas redet in dieser Folge nicht davon, wie toll Papa-Sein ist. Er redet davon, wie oft er gestolpert ist, wie er sich irgendwann professionelle Hilfe geholt hat und was ihm dabei geholfen hat, wieder klaren Kopf zu bekommen. Er ist außerdem jemand, dessen Tochter Emilia das Ö3 Radio Christkindl mitmoderiert hat – und der seinem Sohn Jakob beim Fußball einen Batman-Satz zuruft, der eigentlich für uns alle gilt. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du als Papa alles geben willst – aber ahnst, dass du dabei manchmal vergisst, auch noch ein guter Partner zu sein.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (05:15) – Vater auf dem Papier, Papa als aktive Entscheidung
    (07:50) – Geflüchtet, geprägt, vermisst: Was ein abwesender Vater hinterlässt
    (18:58) – Mit 36 Papa geworden: Die eigentliche Frage war nie das Kind
    (23:00) – Rummikub, Muskateller und zehn Jahre Ehe: Was wirklich funktioniert
    (36:07) – Warum fallen wir, Mr. Wayne? Was Batman über Vaterschaft sagt
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, warum die Frage "Was bin ich für ein Partner?" wichtiger ist als "Was bin ich für ein Papa"
    Du verstehst, wie du durch deine eigene Kindheit geprägt wurdest – und was du daraus für dein Papa-Sein ableiten kannst, ohne es zu deiner Last zu machen.
    Du nimmst mit, warum professionelle Unterstützung in der Beziehung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern genau das Gegenteil.
    Du nimmst einen Satz mit, den Thomas seinem Sohn beim Fußball zuruft – der aber genauso für dich gilt.
    Dein Gast heute: Thomas Kamenar
    Thomas Kamenar ist Ö3-Moderator, Studioinhaber und zweifacher Papa aus Tulln. Er ist seit 2003 fixer Bestandteil des österreichischen Radios – bekannt unter anderem durch das Radio Christkindl auf Ö3, das er zuletzt gemeinsam mit seiner Tochter Emilia moderiert hat. Mit Studio Kamenar begleitet er Unternehmen in der Multimedia-Kommunikation: von Podcast über Videoproduktion bis Fotografie und Voice-Over.
    Thomas Kamenar auf Ö3
    Thomas Kamenar auf Instagram
    Thomas Kamenar auf LinkedIn
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier spricht Bernhard Vosicky mit Vätern, Expertinnen und Experten über alles, was modernes Vatersein ausmacht – ehrlich, direkt und ohne Schönreden.
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    #122 - Alleinerziehend? Weder Held noch Opfer!

    05.05.2026 | 42 Min.
    Du bist alleinerziehend? Dann bist du entweder ein Held oder ein Opfer. So funktioniert das in unserer Gesellschaft. Jubin Honarfar interessiert das nicht. Er ist CEO, zweifacher Papa, seit acht Monaten alleinerziehend – und er nennt sich einfach: Elternteil.
    Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht loslässt:
    "Wenn mir zehn von zehn Mal gesagt wird, du bist ein Opfer, dann nehme ich entweder an, okay, ich bin ein Opfer – oder ich verkörpere vielleicht diese Rolle."
    Worum geht es in dieser Folge?
    Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, hat zwei Töchter im Alter von fünf und neun Jahren – und ist seit acht Monaten alleinerziehend. Nicht geplant, nicht vorbereitet, quasi über Nacht. Und trotzdem spricht er darüber ohne Selbstmitleid und ohne Heroisierung. Denn er findet: Beides ist falsch. Denn beides drängt in eine Schublade, die niemandem nützt.
    In dieser Folge reden wir deshalb darüber, was die Gesellschaft mit alleinerziehenden Elternteilen macht – und was es bedeutet, wenn du dich in keine der angebotenen Rollen hineindrängen lässt. Wir reden über Rollenbilder aus dem Elternhaus, über Therapie als Stärke, über Vier-Tage-Woche als gelebte Familienfreundlichkeit. Außerdem darüber, warum ein LinkedIn-Post zu einem Kurzfilm geführt hat, der im Mai beim Filmfestival in Mainz läuft – und warum es trotzdem noch zu wenig alleinerziehende Väter gibt, die über ihre Situation reden.
    Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl kennst, dass die Welt von dir erwartet, in eine bestimmte Schublade zu passen – und du eigentlich keine davon willst.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und Alleinerziehende.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (03:04) – Der neugierige Bub, der immer Papa werden wollte
    (09:10) – Iran, Panikattacken und Pflichtbewusstsein – was das Elternhaus wirklich formt
    (19:20) – Über Nacht alleinerziehend: 100 Prozent Kinder, null Vorbereitung
    (21:04) – Weder Held noch Opfer – und warum beides in die falsche Richtung führt
    (35:40) – Ein LinkedIn-Post, ein Kurzfilm und ein Thema, das sichtbarer werden muss
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, warum die Opferrolle so verführerisch ist – und was sie wirklich kostet.
    Du verstehst, wie Rollenbilder aus dem Elternhaus weiterwirken, auch wenn man es nicht will.
    Du siehst, was strukturell passieren müsste, damit Alleinerziehen und Erwerbsarbeit wirklich zusammenpassen.
    Du bekommst den praktischsten Lebenstipp, den ich in 122 Folgen Papa Mia gehört habe.
    Über Jubin Honarfar
    Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, einer Plattform, auf der Menschen aus eigener Berufserfahrung zeigen, was sie tun – damit andere ein ehrlicheres Bild möglicher Karrierewege bekommen. Als alleinerziehender Papa von Estella (9) und Lea (5) hat er auf LinkedIn eine Debatte ausgelöst, die weit über sein eigenes Netzwerk hinausgegangen ist. Das Ergebnis: ein Kurzfilm über alleinerziehende Elternteile, der im Mai 2025 beim Filmfestival in Mainz gezeigt wird.
    🌐 Jubin → https://www.jubin.at🌐 WhatchaDo → https://www.whatchado.com📸 Jubin auf Instagram → https://www.instagram.com/jubin_honarfar/💼 Jubin auf LinkedIn → https://at.linkedin.com/in/jubin-honarfar🎙️ Papa Mia!? → https://papamia.at🔗 Alle Links → https://papamia.at/links👤 Bernhard → https://vosicky.at/linksÜber Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier reden wir über moderne Vaterschaft, Familienleben und Elternsein – ehrlich, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Weil Väter diese Gespräche brauchen.
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    121 - Beim Bundeskanzler in Elternzeit: mit Peter L. Eppinger

    28.04.2026 | 49 Min.
    Eigentlich solltest du so viel arbeiten, als hättest du keine Familie. Und gleichzeitig so viel für die Familie da sein, als hättest du keine Arbeit. Das geht sich nicht aus. Peter L. Eppinger hat diesen Spagat jahrelang versucht und ihn irgendwann verweigert.
    Peters ehrlichster Moment in dieser Folge:
    "Ich habe die glücklichsten Momente in meinem Leben um halb vier in der Nacht gehabt. Saumüde, komplett fertig – aber du hältst einen kleinen Kerl, der sich beruhigt, weil du ihn hältst. Das ist mörderisch stark."
    Darum geht es in dieser Folge
    Peter L. Eppinger hat Österreich geweckt als Ö3-Morningshow-Moderator. Danach wechselte er in die Politik, wurde mitten darin zweifacher Papa und ist heute Kommunikationscoach und -trainer. Seinen ersten Sohn bekam er mit 42. In dieser Folge redet er darüber, warum er so lange gewartet hat, wie er seinem damaligen Chef – dem Bundeskanzler – einfach mitgeteilt hat, dass er jetzt in Elternzeit geht, und was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.
    Was mich in diesem Gespräch nicht losgelassen hat, ist eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder mache: Familie hat ein Imageproblem. Wir definieren Erfolg über Status, Geld und Karriere – und übersehen dabei, was uns laut der Harvard Study of Adult Development wirklich glücklich macht. Nämlich Beziehungen. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil wir trotzdem immer wieder das Falsche priorisieren. Deshalb ist mein Ziel mit diesem Podcast, Familie als etwas darzustellen, wo ich sein will – nicht als Hemmschuh.
    Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst – aber irgendwie immer ein Argument findest, warum es gerade nicht geht.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Elternzeit und die Frage, was Papasein heute wirklich bedeutet.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (02:26) – 22 Jahre Ö3, dann Politik, jetzt Coach: Wer ist Peter L. Eppinger wirklich?
    (04:15) – Arbeiten wie ohne Familie, da sein wie ohne Job: Der Spagat, der nicht aufgeht
    (13:55) – Beim Bundeskanzler in Elternzeit – ohne Diskussion, aber auch ohne Freude
    (15:05) – Make Family Great Again: Warum Familie ein Imageproblem hat
    (29:52) – Mit 42 Papa geworden: Der perfekte Moment kommt nie
    Das nimmst du aus dieser Folge mit
    Du weißt danach, warum der Druck, immer liefern zu müssen, kein persönliches Versagen ist – und was wirklich dahintersteckt.
    Du bekommst einen anderen Blick auf Elternzeit: nicht als Ausnahme, sondern als Haltung, die man einfordern kann.
    Du verstehst, warum Familie ein Imageproblem hat – und was wir gemeinsam tun können, um das zu ändern.
    Du hörst von einem Mann, der bis 42 gewartet hat – und dir sagt, was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.
    Über Peter L. Eppinger
    Peter L. Eppinger ist Radiomoderator, ehemaliger Politiker und Kommunikationscoach. Er hat bei Ö3 die größte Morningshow des Landes moderiert, war danach im politischen Betrieb tätig und ist heute selbstständig als Kommunikationstrainer und Berater. Zweifacher Papa – und jemand, der Dinge ausspricht, die viele denken, aber nicht sagen.
    peterleppinger.at
    Instagram: @peter.eppinger
    LinkedIn: Peter L. Eppinger
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky – und ich rede hier mit Vätern, die ihren eigenen Weg gehen. Über Vaterschaft, Papasein, Care-Arbeit und das, was modernes Elternsein heute wirklich bedeutet.
    papamia.at
    papamia.at/links
    vosicky.at/links
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Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...
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Generated: 6/25/2026 - 12:01:53 PM