Papa Mia!?

Bernhard Vosicky
Papa Mia!?
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  • Papa Mia!?

    #123 - sein Vater war nie da, deswegen ist er fast immer da. Mit Ö3 Moderator Thomas Kamenar

    28.05.2026 | 41 Min.
    Er ist seit über 20 Jahren die Stimme von Ö3. Aufgewachsen ist Thomas Kamenar mit einem Vater, der wochenlang nicht zu Hause war – weil die Familie aus der Tschechoslowakei geflüchtet ist, weil der Vater Volleyballtrainer war, weil er später als Unternehmer zwischen Wien und Bratislava unterwegs war. Thomas weiß deshalb sehr genau, wie es sich anfühlt, wenn der Papa fehlt. Und er hat sich früh entschieden, das bei seinen 2 Kindern anders zu machen.
    Thomas' ehrlichster Moment in dieser Folge:
    "Du stellst dir immer die Frage, wie wird das wohl sein, wenn ich Papa bin. Die viel wichtigere Frage ist eigentlich nicht, was bin ich für ein Papa – sondern was bin ich dann für ein Partner? Weil ohne diese Partnerschaft funktioniert das Papa-Sein gar nicht."
    Worum es in dieser Folge geht
    Thomas Kamenar ist 1979 in der Slowakei geboren und kurz darauf mit seiner Familie nach Österreich geflüchtet. Sein Vater war viel unterwegs, die Rollenaufteilung war klassisch – weil es damals kaum anders möglich war. Was das mit Thomas gemacht hat, merkt er erst jetzt, wo sein Vater versucht, das Verpasste nachzuholen und dadurch die Beziehung zwischen ihnen eine ganz neue Spannung bekommt.
    Mit 35 hat er Petra kennengelernt, mit 36 ist er zum ersten Mal Papa geworden. Für ihn war immer klar: Kinder kriegen ist die Krönung einer Beziehung und nicht die Hochzeit. Deswegen haben sie auch erst nach der Geburt von Emilia geheiratet. Was das Papa-Sein dann wirklich verändert hat, war trotzdem eine Überraschung – denn die entscheidende Frage war nicht, was er für ein Vater ist, sondern was er für ein Partner ist.
    Thomas redet in dieser Folge nicht davon, wie toll Papa-Sein ist. Er redet davon, wie oft er gestolpert ist, wie er sich irgendwann professionelle Hilfe geholt hat und was ihm dabei geholfen hat, wieder klaren Kopf zu bekommen. Er ist außerdem jemand, dessen Tochter Emilia das Ö3 Radio Christkindl mitmoderiert hat – und der seinem Sohn Jakob beim Fußball einen Batman-Satz zuruft, der eigentlich für uns alle gilt. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du als Papa alles geben willst – aber ahnst, dass du dabei manchmal vergisst, auch noch ein guter Partner zu sein.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (05:15) – Vater auf dem Papier, Papa als aktive Entscheidung
    (07:50) – Geflüchtet, geprägt, vermisst: Was ein abwesender Vater hinterlässt
    (18:58) – Mit 36 Papa geworden: Die eigentliche Frage war nie das Kind
    (23:00) – Rummikub, Muskateller und zehn Jahre Ehe: Was wirklich funktioniert
    (36:07) – Warum fallen wir, Mr. Wayne? Was Batman über Vaterschaft sagt
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, warum die Frage "Was bin ich für ein Partner?" wichtiger ist als "Was bin ich für ein Papa"
    Du verstehst, wie du durch deine eigene Kindheit geprägt wurdest – und was du daraus für dein Papa-Sein ableiten kannst, ohne es zu deiner Last zu machen.
    Du nimmst mit, warum professionelle Unterstützung in der Beziehung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern genau das Gegenteil.
    Du nimmst einen Satz mit, den Thomas seinem Sohn beim Fußball zuruft – der aber genauso für dich gilt.
    Dein Gast heute: Thomas Kamenar
    Thomas Kamenar ist Ö3-Moderator, Studioinhaber und zweifacher Papa aus Tulln. Er ist seit 2003 fixer Bestandteil des österreichischen Radios – bekannt unter anderem durch das Radio Christkindl auf Ö3, das er zuletzt gemeinsam mit seiner Tochter Emilia moderiert hat. Mit Studio Kamenar begleitet er Unternehmen in der Multimedia-Kommunikation: von Podcast über Videoproduktion bis Fotografie und Voice-Over.
    Thomas Kamenar auf Ö3
    Thomas Kamenar auf Instagram
    Thomas Kamenar auf LinkedIn
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier spricht Bernhard Vosicky mit Vätern, Expertinnen und Experten über alles, was modernes Vatersein ausmacht – ehrlich, direkt und ohne Schönreden.
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    #122 - Alleinerziehend? Weder Held noch Opfer!

    05.05.2026 | 42 Min.
    Du bist alleinerziehend? Dann bist du entweder ein Held oder ein Opfer. So funktioniert das in unserer Gesellschaft. Jubin Honarfar interessiert das nicht. Er ist CEO, zweifacher Papa, seit acht Monaten alleinerziehend – und er nennt sich einfach: Elternteil.
    Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht loslässt:
    "Wenn mir zehn von zehn Mal gesagt wird, du bist ein Opfer, dann nehme ich entweder an, okay, ich bin ein Opfer – oder ich verkörpere vielleicht diese Rolle."
    Worum geht es in dieser Folge?
    Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, hat zwei Töchter im Alter von fünf und neun Jahren – und ist seit acht Monaten alleinerziehend. Nicht geplant, nicht vorbereitet, quasi über Nacht. Und trotzdem spricht er darüber ohne Selbstmitleid und ohne Heroisierung. Denn er findet: Beides ist falsch. Denn beides drängt in eine Schublade, die niemandem nützt.
    In dieser Folge reden wir deshalb darüber, was die Gesellschaft mit alleinerziehenden Elternteilen macht – und was es bedeutet, wenn du dich in keine der angebotenen Rollen hineindrängen lässt. Wir reden über Rollenbilder aus dem Elternhaus, über Therapie als Stärke, über Vier-Tage-Woche als gelebte Familienfreundlichkeit. Außerdem darüber, warum ein LinkedIn-Post zu einem Kurzfilm geführt hat, der im Mai beim Filmfestival in Mainz läuft – und warum es trotzdem noch zu wenig alleinerziehende Väter gibt, die über ihre Situation reden.
    Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl kennst, dass die Welt von dir erwartet, in eine bestimmte Schublade zu passen – und du eigentlich keine davon willst.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und Alleinerziehende.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (03:04) – Der neugierige Bub, der immer Papa werden wollte
    (09:10) – Iran, Panikattacken und Pflichtbewusstsein – was das Elternhaus wirklich formt
    (19:20) – Über Nacht alleinerziehend: 100 Prozent Kinder, null Vorbereitung
    (21:04) – Weder Held noch Opfer – und warum beides in die falsche Richtung führt
    (35:40) – Ein LinkedIn-Post, ein Kurzfilm und ein Thema, das sichtbarer werden muss
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, warum die Opferrolle so verführerisch ist – und was sie wirklich kostet.
    Du verstehst, wie Rollenbilder aus dem Elternhaus weiterwirken, auch wenn man es nicht will.
    Du siehst, was strukturell passieren müsste, damit Alleinerziehen und Erwerbsarbeit wirklich zusammenpassen.
    Du bekommst den praktischsten Lebenstipp, den ich in 122 Folgen Papa Mia gehört habe.
    Über Jubin Honarfar
    Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, einer Plattform, auf der Menschen aus eigener Berufserfahrung zeigen, was sie tun – damit andere ein ehrlicheres Bild möglicher Karrierewege bekommen. Als alleinerziehender Papa von Estella (9) und Lea (5) hat er auf LinkedIn eine Debatte ausgelöst, die weit über sein eigenes Netzwerk hinausgegangen ist. Das Ergebnis: ein Kurzfilm über alleinerziehende Elternteile, der im Mai 2025 beim Filmfestival in Mainz gezeigt wird.
    🌐 Jubin → https://www.jubin.at🌐 WhatchaDo → https://www.whatchado.com📸 Jubin auf Instagram → https://www.instagram.com/jubin_honarfar/💼 Jubin auf LinkedIn → https://at.linkedin.com/in/jubin-honarfar🎙️ Papa Mia!? → https://papamia.at🔗 Alle Links → https://papamia.at/links👤 Bernhard → https://vosicky.at/linksÜber Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier reden wir über moderne Vaterschaft, Familienleben und Elternsein – ehrlich, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Weil Väter diese Gespräche brauchen.
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    121 - Beim Bundeskanzler in Elternzeit: mit Peter L. Eppinger

    28.04.2026 | 49 Min.
    Eigentlich solltest du so viel arbeiten, als hättest du keine Familie. Und gleichzeitig so viel für die Familie da sein, als hättest du keine Arbeit. Das geht sich nicht aus. Peter L. Eppinger hat diesen Spagat jahrelang versucht und ihn irgendwann verweigert.
    Peters ehrlichster Moment in dieser Folge:
    "Ich habe die glücklichsten Momente in meinem Leben um halb vier in der Nacht gehabt. Saumüde, komplett fertig – aber du hältst einen kleinen Kerl, der sich beruhigt, weil du ihn hältst. Das ist mörderisch stark."
    Darum geht es in dieser Folge
    Peter L. Eppinger hat Österreich geweckt als Ö3-Morningshow-Moderator. Danach wechselte er in die Politik, wurde mitten darin zweifacher Papa und ist heute Kommunikationscoach und -trainer. Seinen ersten Sohn bekam er mit 42. In dieser Folge redet er darüber, warum er so lange gewartet hat, wie er seinem damaligen Chef – dem Bundeskanzler – einfach mitgeteilt hat, dass er jetzt in Elternzeit geht, und was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.
    Was mich in diesem Gespräch nicht losgelassen hat, ist eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder mache: Familie hat ein Imageproblem. Wir definieren Erfolg über Status, Geld und Karriere – und übersehen dabei, was uns laut der Harvard Study of Adult Development wirklich glücklich macht. Nämlich Beziehungen. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil wir trotzdem immer wieder das Falsche priorisieren. Deshalb ist mein Ziel mit diesem Podcast, Familie als etwas darzustellen, wo ich sein will – nicht als Hemmschuh.
    Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst – aber irgendwie immer ein Argument findest, warum es gerade nicht geht.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Elternzeit und die Frage, was Papasein heute wirklich bedeutet.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (02:26) – 22 Jahre Ö3, dann Politik, jetzt Coach: Wer ist Peter L. Eppinger wirklich?
    (04:15) – Arbeiten wie ohne Familie, da sein wie ohne Job: Der Spagat, der nicht aufgeht
    (13:55) – Beim Bundeskanzler in Elternzeit – ohne Diskussion, aber auch ohne Freude
    (15:05) – Make Family Great Again: Warum Familie ein Imageproblem hat
    (29:52) – Mit 42 Papa geworden: Der perfekte Moment kommt nie
    Das nimmst du aus dieser Folge mit
    Du weißt danach, warum der Druck, immer liefern zu müssen, kein persönliches Versagen ist – und was wirklich dahintersteckt.
    Du bekommst einen anderen Blick auf Elternzeit: nicht als Ausnahme, sondern als Haltung, die man einfordern kann.
    Du verstehst, warum Familie ein Imageproblem hat – und was wir gemeinsam tun können, um das zu ändern.
    Du hörst von einem Mann, der bis 42 gewartet hat – und dir sagt, was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.
    Über Peter L. Eppinger
    Peter L. Eppinger ist Radiomoderator, ehemaliger Politiker und Kommunikationscoach. Er hat bei Ö3 die größte Morningshow des Landes moderiert, war danach im politischen Betrieb tätig und ist heute selbstständig als Kommunikationstrainer und Berater. Zweifacher Papa – und jemand, der Dinge ausspricht, die viele denken, aber nicht sagen.
    peterleppinger.at
    Instagram: @peter.eppinger
    LinkedIn: Peter L. Eppinger
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky – und ich rede hier mit Vätern, die ihren eigenen Weg gehen. Über Vaterschaft, Papasein, Care-Arbeit und das, was modernes Elternsein heute wirklich bedeutet.
    papamia.at
    papamia.at/links
    vosicky.at/links
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    #120 - Eltern-WhatsApp-Gruppe: Typen, Dramen und warum dort kein Streit je besser wird

    21.04.2026 | 14 Min.
    Die Eltern-WhatsApp-Gruppe ist dafür da, Informationen auszutauschen. Stattdessen tauscht sie vor allem eines aus: Konflikte. Und zwar solche, die dort nie besser werden – sondern immer eskalieren.
    Der Satz, der eigentlich alle wissen – aber noch nie jemand so klar gesagt hat:
    „Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer."
    Darum geht's
    In Folge 120 hat Dominik bei mir Platz genommen – Papa, ehemaliger Jugendfußballtrainer und ehemaliger Zivi in genau dem Kindergarten, in dem heute sein Sohn Konsti ist. Wir reden über die Typen, die jede Elterngruppe kennt: die Supermom mit pädagogisch wertvollen Theatertickets, die stillen Beobachter, die einmal im Jahr ein einziges Wort posten – und damit den ganzen Chat treffen.
    Außerdem geht es darum, warum Konflikte auf WhatsApp trotzdem immer eskalieren, was Eltern von der Perspektive der Pädagoginnen und Trainer lernen können, und was passiert, wenn Kinder ihre Eltern nicht mehr sehen können – auf dem Fußballfeld genauso wie im Kindergarten.
    Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon mal dabei ertappt hast, in der Elterngruppe mitzulesen – und innerlich die Augen verdreht hast. Oder selbst mitgeschrieben hast. Beides ist erlaubt.
    Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Elternsein, Kommunikation im Familienalltag und modernes Papasein.
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (02:43) – Die drei Typen, die jede Eltern-WhatsApp-Gruppe kennt
    (04:43) – „Bianca Mama Konstantin" – Wie Eltern sich gegenseitig einspeichern
    (07:43) – Kein Streit der Welt wurde je durch WhatsApp gelöst
    (09:29) – Als Trainer und Zivi: Was Dominik über die andere Seite gelernt hat
    (12:02) – Warum Bernhard 2026 fremde WhatsApp-Gruppen crashen will
    Das nimmst du mit
    Du weißt danach, welche Typen jede Elterngruppe kennt – und zu welchem du selbst gehörst.
    Du verstehst, warum Konflikte auf WhatsApp nie gelöst werden – und was stattdessen funktioniert.
    Du bekommst die Perspektive von jemandem, der wirklich auf der anderen Seite war – als Trainer und als Zivi im Kindergarten.
    Du hörst, was mit Kindern passiert, sobald ihre Eltern aus der Sichtweite verschwinden.
    Über Dominik
    Dominik ist Papa, ehemaliger Kinder- und Jugendfußballtrainer und hat seinen Zivildienst in jenem Wiener Kindergarten absolviert, den heute sein Sohn Konsti besucht. Er kennt die Dynamik zwischen Eltern, Pädagoginnen und Kindern deshalb aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven – und hat eine klare Meinung dazu. Mehr von Dominik gibt es auf www.dieschreibmaschine.at.
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Elternsein, Väterkarenz und alles, was dazugehört – ehrlich, direkt und nah am Alltag.
    Links
    Papa Mia!? – alle Links
    Bernhard Vosicky – alle Links
    Dominik – Die Schreibmaschine
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    #119 - Warum "stark sein" Väter kaputt macht. Mit Christian Anderl

    14.04.2026 | 43 Min.
    Es gibt Momente im Leben als Vater, auf die dich nichts vorbereitet. Nämlich dann, wenn du merkst, dass deine eigenen Krisen – so schwer sie auch waren – gegen das verblassen, was deinem Kind passiert. Christian Anderl hat das erlebt. Deshalb ist er in dieser Folge zu Gast bei „Papa Mia!?"
    „Eine eigene Krebsdiagnose und sich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontieren zu müssen, ist im Vergleich ein grippaler Infekt. Wenn du dann plötzlich mit demselben Thema konfrontiert bist, aber es betrifft dein Kind – dieses Maß an Machtlosigkeit, Angst und Verzweiflung. Du weißt einfach, du kannst nichts tun. Außer da sein."
    Wer ist Christian Anderl?
    Christian Anderl ist Ex-Ö3-Moderator, Fotograf, Videograf und Berater für Selbstständige. Außerdem ist er zweifacher Vater von zwei Söhnen und jemand, der gelernt hat, aus Krisen etwas Konstruktives zu machen. So hat er zum Beispiel die Väter-Porträts ins Leben gerufen: ein Fotoprojekt, bei dem er Väter vor die Kamera holt und Gespräche führt, die Männer sonst selten führen. Weil ihn bewegt, was mit Männern passiert, wenn sie wirklich reden (was wir - Spoiler - nämlich viel zu selten tun).
    In dieser Folge sprechen wir deshalb über seine Krebsdiagnose 2012, die gleichzeitig mit dem ersten Kind und dem Ende beim Radio zusammenfiel. Wir sprechen außerdem über Wochen auf der Kinderintensivstation, über sein neues Projekt Männerbilder, über Pubertät und darüber, was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde. Weil Vaterschaft und Papasein eben nicht nur schöne Momente bedeuten – sondern auch die Fähigkeit, in den härtesten Momenten da zu sein.
    Themen dieser Folge
    Vaterschaft, Papasein, Elternsein, moderne Väter, Männerbilder, Väterporträts, Resilienz, Krise, Männergesundheit, Pubertät, Care-Arbeit, Emotionen bei Männern, Selbstständigkeit, Tod und Kinder
    Kapitel
    (00:00) – Intro
    (03:18) – Warum dein Sohn dich gerade für kacke hält – und warum das evolutionär so sein muss
    (10:28) – Krebsdiagnose, erstes Kind, erste Panikattacke – alles innerhalb eines Jahres
    (14:53) – Intensivstation mit dem Sohn: „Die eigene Krebsdiagnose war dagegen ein grippaler Infekt"
    (20:46) – Wie die Väter-Porträts entstanden – und was passiert, wenn Männer wirklich reden
    (31:05) – Das Fass läuft über: Warum Männer jetzt Stellung beziehen müssen
    Das sprechen wir in dieser Folge an
    Warum Pubertät aus evolutionärer Sicht Sinn ergibt – und warum das trotzdem kein Trost ist
    Warum Christian seine Radiokarriere hinter sich gelassen hat
    Krebsdiagnose Mitte 30: Was das mit einem macht
    Sechs Wochen Kinderintensivstation und was das über Machtlosigkeit als Vater lehrt
    Warum Väter kaum miteinander reden
    Männerbilder 2026: Warum Schweigen als Mann keine Option mehr ist
    Über den Tod normal reden mit Kindern. Und warum das wichtiger ist, als wir denken
    Was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde
    Über Papa Mia!?
    Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky, und ich spreche hier wöchentlich über alles, was modernes Papasein heute bedeutet: Väterkarenz, Care-Arbeit, Elternsein, Beziehung und den Alltag zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weil Väter eine Stimme verdienen. Und weil wir voneinander lernen können.
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    Alle Links zu Papa Mia!?
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    Christian Anderl – Website
    Christian Anderl – Instagram
    Christian Anderl – Facebook
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Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...
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Generated: 5/28/2026 - 11:25:00 PM