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Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

Nina Hartmann
Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business
Neueste Episode

124 Episoden

  • Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

    Kinder und Beruf – Mythos, Machbarkeit und Müdigkeit

    15.04.2026 | 8 Min.
    Jahrelang lief nach außen alles: Familie, Kinder, Beruf, Verantwortung, Wirkung. Nach innen aber war da etwas anderes – ein permanentes Funktionieren, ein leiser Dauerstress, ein Leben im Modus zwischen Anspruch, Organisation und Erschöpfung.
    In dieser Folge der Sinnplauderei geht es um genau diese Lebensphase, über die oft zu wenig ehrlich gesprochen wird: die Jahre mit kleinen Kindern, hohem beruflichem Anspruch und dem Gefühl, gleichzeitig überall gebraucht zu werden. Es geht um Frauen im Spannungsfeld zwischen Familie und Beruf, um mentale Belastung, innere Antreiber, hohe Erwartungen an sich selbst und die Frage, warum viele Frauen erst spät erkennen, was dieser Zustand wirklich mit ihnen macht.
    Nina Hartmann spricht persönlich über ihre Erfahrung als Mutter, Unternehmerin und Rechtsanwältin: über Migräne, Müdigkeit, unterschwelligen Stress, über das stille Sich-selbst-Verlieren – und über die Erkenntnis, dass dieses permanente Angespanntsein kein individuelles Scheitern ist, sondern oft Ausdruck eines strukturellen Spannungsfelds.
    Die Folge beleuchtet, warum Work-Life-Balance für Frauen kein oberflächliches Lifestyle-Thema ist, sondern eine reale Herausforderung. Und warum es nicht reicht, einfach nur „alles hinzubekommen“. Es geht um Selbstkontakt, um das Wiederhören der eigenen Stimme und um die Frage, welche inneren Anteile eigentlich das Leben steuern: Wer will was? Wem soll es recht gemacht werden? Und wie kann daraus wieder innere Klarheit und echte Wirkkraft entstehen?
    Aus diesen Erfahrungen heraus ist auch ein Mini-Kurs zu Work-Life-Balance, Rollenbildern, Erwartungen und inneren Antreibern entstanden, der in den Shownotes verlinkt ist.
    Eine Folge für Frauen, die viel tragen, viel bewegen und spüren, dass zwischen Leistungsfähigkeit und Lebendigkeit ein Unterschied liegt.
    In dieser Folge geht es unter anderem um:
    • Funktionieren statt wirklich leben
    • Muttersein, Business und mentale Überlastung
    • weibliche Rollenbilder und hohe Selbstansprüche
    • Stresssymptome wie Müdigkeit, Migräne und innere Anspannung
    • Voice Dialogue und die Frage nach den inneren Anteilen
    • Work-Life-Balance als echte Gestaltungsaufgabe
    • weibliche Wirkungskraft im Familienunternehmen
  • Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

    Co-Leadership: Warum Jobsharing Führung neu denkt – und mehr Frauen in Verantwortung bringt

    08.04.2026 | 40 Min.
    Co-Leadership gilt oft noch als Sonderlösung. Tatsächlich steckt darin ein ernstzunehmendes Führungsmodell für eine Arbeitswelt, die komplexer, dynamischer und menschlich anspruchsvoller geworden ist.

    In dieser Folge spricht Nina Hartmann mit Stefanie über konkrete Erfahrungen aus der Praxis: Wie Co-Leadership oft nicht aus Theorie, sondern aus einer realen Notwendigkeit entsteht. Warum geteilte Führung mehr ist als klassische Teilzeit. Und weshalb Unternehmen gut daran tun, die Kosten von Wissensverlust, starren Rollenbildern und mangelnder Flexibilität endlich ehrlich mitzudenken.

    Im Gespräch geht es um die Voraussetzungen gelingender Tandems, um Kommunikation, Rollenklärung und Onboarding – aber auch um die strukturelle Frage, warum Jobsharing gerade für Frauen in Führungspositionen ein so relevantes Modell ist. Dabei wird deutlich: Co-Leadership kann Hierarchien nicht nur entlasten, sondern Führung kollaborativer, diverser und tragfähiger machen.

    Ein weiterer Fokus liegt auf Familienunternehmen und weiblicher Nachfolge. Gerade dort kann geteilte Verantwortung ein kluger Weg sein, um unternehmerische Führung neu aufzustellen, ohne den Preis einseitiger Überlastung weiter zu normalisieren.

    Eine Folge über moderne Führung, strategische Personalbindung und die Frage, wie Verantwortung in Zukunft besser verteilt werden kann.
  • Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

    Mit wem kann ich reden?

    01.04.2026 | 15 Min.
    Mit wem kann ich im Familienunternehmen eigentlich wirklich offen reden?

    Diese Frage wird selten laut gestellt. Und doch betrifft sie fast alle, die in Unternehmerfamilien Verantwortung tragen. Denn viele Themen lassen sich dort nicht klar trennen: Sie sind nie nur privat und selten nur geschäftlich. Genau daraus entsteht eine besondere Form von Einsamkeit – nicht, weil keine Menschen da wären, sondern weil oft der passende Gesprächsraum fehlt.

    In dieser Folge von **Sinnplauderei** geht es um den fehlenden Resonanzraum im Familienunternehmen. Es geht um die besondere Komplexität dieser Systeme, in denen operative Verantwortung, Familiengeschichte, Eigentum, Loyalitäten, alte Rollen und unausgesprochene Erwartungen gleichzeitig wirken.

    Die Folge beleuchtet, warum Gespräche in der Familie oft nicht wirklich frei sind, weshalb Mitarbeitende kein neutraler Ort für persönliche oder familiäre Spannungen sein können und an welchen Stellen klassisches Coaching an Grenzen stößt, wenn die Logik von Familienunternehmen nicht mitgedacht wird.

    Im Zentrum steht die Frage, welche Gesprächsräume tatsächlich tragen können: Räume, die neutral genug sind, um nicht selbst Teil der Verstrickung zu werden, und zugleich erfahren genug, um die Dynamiken von Unternehmerfamilien wirklich zu verstehen.

    Eine Folge über Verantwortung, innere Einsamkeit, Gesprächskultur und die Bedeutung von Mentoring, Sparring und Beiräten in einer Welt, in der Entscheidungen fast nie nur Entscheidungen sind.
  • Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

    Weibliche Wirkkraft in Umbrüchen: Mentoring für Frauen in Familienunternehmen & Konzernen – mit Barbara Riese

    25.03.2026 | 38 Min.
    Barbara Riese hat ihr Buch „Liebe ist (k)eine Emotion“ veröffentlicht. Von dort aus gehen wir in das eigentliche Thema dieser Folge. Wie Frauen ihre weibliche Wirkkraft wiederfinden, wenn das Leben Übergang ist – beruflich, familiär, körperlich, innerlich.
    Wir sprechen darüber, was es braucht, damit Frauen in Business- und Familienunternehmens-Kontexten wieder klarer führen können, ohne sich selbst zu verlassen.
    Wir sprechen über typische Umbruchphasen: die Jahre, in denen Kinder größer werden, berufliche Wechsel, die Zeit der Wechseljahre und die Idee, diese Phase als Kraftrückgewinnung zu verstehen – statt als „Krise“. Es geht um Selbstorganisation und die Rückkehr in den Beruf nach der Elternschaft, um innere Zweifel und Schuldgefühle und um den besonderen Druck, den Familienunternehmen erzeugen können, weil Verantwortung sich wie eine Ahnenlinie anfühlt – Richtung nächste Generation.
    Ich teile außerdem sehr konkret, was sich bei mir gerade verändert: mein geplanter Ausstieg aus dem Familienunternehmen, mein Fokus auf Online-Kurse und 1:1-Begleitung für Frauen aus Familienunternehmen – und wie ich meine LinkedIn-Strategie und Community aktuell aufbaue (langsam, aber tragfähig).
    Zum Schluss wird es nochmal grundsätzlich: Welche Vorurteile Frauen in Führungsrollen bis heute begegnen, warum „Verbundenheit statt Konkurrenz“ kein Soft-Thema ist, und wie Werte, ein gemeinsamer Ehrenkodex und klare Kommunikation in Familien und Unternehmen Befriedung und Orientierung geben können.
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  • Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

    Die mentale Brandmauer im Kopf von Unternehmerinnen und Unternehmern

    18.03.2026 | 12 Min.
    In dieser Podcastfolge von Sinnplauderei geht es um die mentale Brandmauer in Unternehmerfamilien: die innere Trennung zwischen persönlicher Identität und Unternehmen. Nina Hartmann spricht über Nachfolge, Unternehmensverkauf, Rollenidentität, emotionale Bindung, strategische Entscheidungen und die Bedeutung von Sinn außerhalb der Firma.

    Was passiert, wenn das Unternehmen nicht nur Arbeit ist, sondern Identität, Lebensinhalt und Maßstab für Selbstwert? In dieser Folge geht es um die mentale Brandmauer zwischen Person und Unternehmen – und darum, warum sie für Unternehmerinnen, Unternehmer und Familienunternehmen von großer Bedeutung sein kann.

    In dieser Folge beleuchtet Nina Hartmann, weshalb unternehmerische Entscheidungen oft nicht an Zahlen scheitern, sondern an emotionaler Verstrickung: bei Nachfolge, Verkauf, strategischem Rückzug oder dem Loslassen einzelner Geschäftsfelder. Wenn die eigene Rolle vollständig mit dem Unternehmen verwoben ist, wird jede Veränderung schnell als persönlicher Verlust erlebt.

    Eine mentale Brandmauer bedeutet nicht Distanz zum Unternehmen. Sie bedeutet innere Unabhängigkeit. Sie schafft die Möglichkeit, Bedeutung, Wirksamkeit und Identität auch außerhalb der Firma zu erleben – etwa durch Ehrenamt, Kultur, Forschung, neue Projekte oder andere ernst genommene Interessen.

    Gerade in Familienunternehmen hat das weitreichende Folgen: für die Freiheit der nächsten Generation, für gesündere Nachfolgeprozesse und für die strategische Beweglichkeit des gesamten Systems. Denn wo das Leben größer bleibt als die Firma, werden Entscheidungen klarer, Räume weiter und Übergänge tragfähiger.

    Eine Folge über Identität, Verantwortung, emotionale Bindung und die Frage, warum echte unternehmerische Reife oft dort beginnt, wo nicht mehr alles am Unternehmen hängt.

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Über Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business

Weibliche Wirkkraft ist Wirtschaftskraft. Sinnplauderei ist ein deutschsprachiger Podcast für Frauen in Familienunternehmen und im Business – Gesellschafterinnen, Nachfolgerinnen, Beirätinnen, Frauen in Führung, Geschäftsführerinnen sowie angeheiratete Partnerinnen in Unternehmerfamilien. Im Fokus stehen die Realitäten von Ownership: Rollen, Loyalitäten, Macht, Sprache und Entscheidungen in Systemen, die zugleich Familie und Unternehmen sind. Nina Hartmann kommt selbst aus einem Familienunternehmen und war dort 26 Jahre operativ in der Geschäftsleitung. Sie spricht über das, was Familienunternehmen langfristig stabil hält: klare Governance, tragfähige Beziehungen und innere Klarheit – gerade dort, wo Erwartungen, Tradition und Verantwortung aufeinanderprallen. Worum es geht Nachfolge & Ownership-Dynamiken: Übergaben, Legitimation, Autorität, „wer darf was“, verdeckte Hierarchien. Gesellschafterstrukturen & Governance: Beirat, Regeln, Entscheidungswege, Verantwortungsdiffusion, Konfliktprävention. Rollenbilder in Unternehmerfamilien: Töchter, Ehefrauen/Partnerinnen, Schwiegertöchter, „die Unsichtbaren“ – und die Frage von Anerkennung, Status und Einfluss. Führung & Selbstführung: Grenzen, Klarheit, Sprache, Konfliktfähigkeit – raus aus der Petitesse-Falle, rein in die Tigerkraft. Beziehungssysteme & Verantwortung: Partnerschaft, Familie, Unternehmen – wie sich Loyalität, Liebe und Wirtschaft gegenseitig formen. Blick über den Tellerrand: historische, gesellschaftliche und philosophische Perspektiven für heutige Entscheidungen im Familienunternehmen. Format Tiefe Gespräche mit Unternehmerinnen, Gesellschafterinnen, Entscheiderinnen und Verbündeten sowie klare Solo-Impulse und Praxisbeispiele aus dem echten Leben – reflektiert, wirksam und umsetzungsnah. Rotkehlchen für feine Wahrnehmung, Tigerkraft für klare Umsetzung. Gründerinnen sind willkommen – Nina unterstützt weibliche Gründungen auch als Business Angel. Ressourcen Kostenloser Petitesse-Test: https://www.ninahartmann.online/petitesse-test Weitere Informationen: https://sinnplauderei.de/
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