28 Episoden
- Nicht sudern, handeln! Das ist die Devise der Kräuterhexe Uschi Zezelitsch aus Mattersburg. Auch, was die Strategien gegen Hitze und Trockenheit betrifft. Bäume sind die Schattenspender mit Mehrwert, was sie genau für uns tun, erläutert Uschi Zezelitsch im Gespräch mit der ORF Burgenland Moderatorin Nicole Aigner anhand von Beispielen. Von einigen lieb gewonnenen Pflanzen werden wir uns wohl oder übel verabschieden müssen. Welche, speziell Bäume, deren Platz einnehmen könnten, dazu gibt es eine lange Liste und viele auch praktische Tipps. Silberlinden, Blumeneschen oder Gleditschien eignen sich für den öffentlichen Raum und auch für die städtische Umgebung, auch der japanische Schnurbaum, ein duftender Exot, der Insekten Nahrung bietet. Wer einen kleinen Garten hat, könnte einen Feldahorn oder eine Felsenkirsche pflanzen. Der Zürgelbaum kommt gerade in Mode und hat ebenfalls essbare Früchte. Auch die Renaissance des Maulbeerbaums ist eine zukunftsträchtige Entwicklung.
- Urlaubspflanzen vom anderen Ende der Welt können uns in den heißen Sommern im pannonischen Klima gute Dienste tun. Die Kräuterhexe Uschi Zezelitsch schöpft aus dem reichen Erfahrungsschatz ihrer Reisen nach Australien und Neuseeland, dort hat sie Eukalyptus- und Teebäume nicht nur gesehen, sondern auch bei Einheimischen viel über die traditionelle Nutzung dieser Heilpflanzen erfahren. Im Gespräch mit der ORF Burgenland Moderatorin Nicole Aigner ist auch von der spirituellen Bedeutung der beeindruckenden Gewächse die Rede. Eukalyptus, vor allem die Sorte Eukalyptus globulus, wächst auch im Burgenland, eine Überwinterungsgarantie kann allerdings noch nicht gegeben werden. Auch vom Teebaum nützen wir hierzulande das Öl. Worauf beim Kauf ätherischer Öle zu achten ist und wie sie für die Hausapotheke eingesetzt werden können, dazu gibt es ebenfalls viele praktische Tipps zum Nachmachen.
- Sie gelten als typisch pannonisch: Paprika und auch die scharfe Verwandtschaft der Chilis wachsen hervorragend im ostösterreichischen Klima. Für unsere ungarischen Nachbarn ist der Gemüse- und auch Gewürzpaprika ja so etwas wie die Nationalpflanze. Im Gespräch mit Nicole Aigner erzählt die Kräuterhexe Uschi Zezelitsch wie die beiden in unsere Breiten gekommen sind. Beim Paprika ist die Geschichte rund um Christoph Kolumbus allgemein bekannt, dass auch die Chilipflanze schon vor hunderten Jahren eingeführt wurde und schon einmal Mode war, vielleicht weniger. Wo die Unterschiede zwischen den beiden verwandten Nachtschattengewächsen und Beerenpflanzen liegen, wie viele Sorten es speziell von den scharfen Chilis gibt, davon ist ebenso die Rede wie von Kindheitserinnerungen, alten Rezepten, die neu interpretiert werden und ganz schön scharfen Tipps für die Konservierung und den Anbau.
- Ganz schön gepfeffert sind diesmal die Tipps der Kräuterhexe Uschi Zezelitsch aus Mattersburg. Im Gespräch mit ORF Burgenland Moderatorin Nicole Aigner stellt sie exotische Gewürzpflanzen vor. Von echtem und falschem Pfeffer ist da die Rede. Davon, wie diese Gewürze in unserer Küche Einzug gehalten haben und wo die dazugehörigen Pflanzen wachsen. Kostbarkeiten im wahrsten Sinne des Wortes, für die auch Eroberungskriege geführt wurden und viel Unrecht passiert ist. Heute wachsen manche dieser "falschen" Pfefferpflanzen auch in unseren Breiten. Ebenso wie eine Verwandte der bekannten und seit Generationen beliebten Studentenblume, nämlich die mexikanische Gewürztagetes. Dieses Blümchen bringt Geschmack in die Sommerküche, sorgt im Gemüsebeet für gute Nachbarschaft und kann im Fensterkistlerl so manche lästige Gelse vertreiben. Noch dazu duftet sie, im Gegensatz zur Studentenblume, hervorragend.
- Wenn eine eine Reise tut, dann hat sie was zu erzählen...
Ein langgehegter Traum ist für die Kräuterhexe Uschi Zezelitsch aus Mattersburg in Erfüllung gegangen, mit einem Besuch der weltberühmten Chelsea Flower Show. Als Co-Reiseleiterin hat sie die schönsten Gärten Londons besucht und ist dabei immer wieder auf zwei Pflanzen gestoßen. Die beiden stehen auch als Pflanzenportraits im Mittelpunkt der Gartenplauderei mit ORF Burgenland Moderatorin Nicole Aigner. Von gigantischen, farbenprächtigen Natternköpfen und dem Wunderbaum, der Rizinuspflanze, ist da die Rede. Rezepte gibt es diesmal nicht, denn beide Pflanzen sind giftig. Zwar wird die Rizinuspflanze auch medizinisch genützt, aber nur von Pharmazieprofis verarbeitet. Doch es gibt jede Menge Tipps rund um die vielfältigen Eindrücke einer Gartenreise der besonderen Art, die Lust aufs Garteln und aufs Reisen machen.
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Über Uschi hoch zu Beet
Uschi Zezelitsch ist die Garten- und Kräuterexpertin schlechthin. Im Podcast gibt sie Tipps für den grünen Daumen und hat zudem jede Menge Rezepte parat – und darüber plaudert sie mit ORF-Burgenland-Moderatorin Nicole Aigner.
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