In dieser besonderen Episode von Prost Mahlzeit widmen wir uns nicht einem Weingut – sondern einer Frau, ohne die es viele große Bühnen für Wein, Kunst und Design in Österreich gar nicht gäbe: Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, Geschäftsführerin der M.A.C. Hoffmann & Co. GmbH.
Sie ist die treibende Kraft hinter Formaten wie VIEVINUM, ART&ANTIQUE und ART VIENNA – Marken, die seit Jahrzehnten für Qualität, internationale Strahlkraft und Haltung stehen. Wir sprechen mit ihr über Unternehmertum, Visionen und darüber, warum Messen weit mehr sind als reine Organisation.
Alexandra erzählt von ihrem Weg: Salzburg, Wien, New York, London, Singapur, Köln – Stationen, die ihren Blick auf Märkte, Menschen und Möglichkeiten geprägt haben. 1994 gründete sie gemeinsam mit ihren Eltern M.A.C. Hoffmann & Co – ein mutiger Schritt, der heute, über 30 Jahre später, als Erfolgsgeschichte dasteht. Seit 2004 trägt sie die alleinige Verantwortung für das Unternehmen.
Wir tauchen ein in die Welt der Messeorganisation – eine „unsichtbare Kunst“, die Feingefühl, Emotion, strategisches Denken und enormes Organisationstalent verlangt. Alexandra erklärt, warum Messen Spiegel einer Branche sind, welche Themen aktuell dominieren – und warum sie Orte des Umdenkens und der Begegnung sein können.
Ein zentraler Schwerpunkt ist natürlich die VIEVINUM, Österreichs wichtigste Weinmesse. Wie gelingt der Spagat zwischen Fachpublikum, internationalen Gästen und Weinbegeisterten? Welche Rolle spielt die VIEVINUM für die Positionierung des österreichischen Weins weltweit? Und wohin soll sich dieses Format in Zukunft entwickeln?
Doch es geht nicht nur um Zahlen und Projekte – sondern vor allem um Menschen. Alexandra spricht über Vertrauen, Netzwerke und die Leidenschaft, Menschen miteinander zu verbinden. Über Begegnungen, die sie geprägt haben, und darüber, wie sich ihr Verständnis von Erfolg über die Jahre verändert hat.
Auch persönliche Themen kommen zur Sprache: Kunst, Kochen, Wein & Sekt, Familie – und Spaziergänge mit Cockapoo-Dame Cookie. Wir sprechen über Genuss als Lebenshaltung, über Führung als Frau in einer sichtbaren Position – und darüber, welche Qualitäten moderne Führung heute braucht.
Zum Abschluss stellen wir die entscheidende Frage:
Was muss passieren, damit Weinmessen auch in 20 Jahren noch unverzichtbar sind?