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Volker Fröse
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Neueste Episode

129 Episoden

  • DERMOBILIST eMobility

    Warum Direktimport aus China meistens schiefgeht (#027)

    13.08.2026 | 59 Min.
    Eine neue Automarke in einem Markt voller Platzhirsche etablieren: geht das überhaupt? Massimo Redigolo verantwortet das Aftersales von XPENG in der Schweiz und erzählt, wie der Start bei null lief. Es geht um den Erwartungsgap zwischen Startup und Kundenrealität, um Ladestecker aus China, um Rechenpower fürs assistierte Fahren, um den Aufbau eines Händlernetzes und um die Frage, wo ein Autohaus im Elektrozeitalter noch Geld verdient.
    Key Takeaways:
    (00:01:00) «Eine neue Automarke einzuführen, das ist wirtschaftlicher Selbstmord», heisst es. Trotzdem passiert es.
    (00:05:45) Die grösste Herausforderung ist, den Erwartungsgap so klein wie möglich zu halten. Basiserwartungen müssen auch bei einem Neustart gedeckt sein.
    (00:12:00) XPeng Schweiz gehört als Importeur zur Hedin-Gruppe mit Sitz in Schweden, nicht direkt zum Hersteller.
    (00:40:30) Ohne Elektro-Mindset funktioniert ein Händler nicht: Er muss den Vorteil der Elektromobilität selbst sehen.
    (00:46:15) Rund ein Viertel der neu verkauften Fahrzeuge sind reine Elektroautos. Wer zu 100 Prozent switcht, gibt 75 Prozent des Absatzes ab.
    Weitere Themen:
    (00:07:45) Von einer Handvoll Fahrzeugen zu mehreren hundert Autos auf der Strasse in neun bis zehn Monaten.
    (00:12:45) Direktimport aus China: andere Ladestecker, Software nicht immer auf Englisch umstellbar.
    (00:17:00) Fahrwerke werden für Europa anders abgestimmt, weil das Komfortempfinden in Asien ein anderes ist.
    (00:19:00) Beim nächsten Modell wählen Kunden zwischen Standard und Ultra mit mehreren Turing-Chips.
    (00:25:00) Konfiguration in Minuten: Antrieb, Farbe aussen, Farbe innen, Anhängerkupplung. Der Rest ist Serie.
    (00:33:45) China Speed trifft auf Verwaltungsratssitzungen pro Quartal. Druck bringt beim Händler nichts.
    (00:36:45) Technisches Englisch in der Werkstatt: Diagnose und Reparaturbeschriebe sind anders als gewohnt.
    (00:51:30) Jährlicher Service als Kompromiss: gut für den Händler, bezahlbar für den Kunden.
    (00:53:00) Wer sieben Jahre ohne Check fährt, erlebt bei der MFK die grosse Krise.
    Zu Gast: Massimo Redigolo, Head of Aftersales XPENG. Er kommt aus der Technik, hat als Automechaniker begonnen und verantwortet seit Oktober 2025 das Schweizer Aftersales-Geschäft.
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  • DERMOBILIST eMobility

    Batteriemüll? Europa hat sogar zu viel Recyclingkapazität (#026)

    06.08.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Kommen jetzt alle Elektroauto-Batterien auf den Sondermüll? Christian Ochsenbein vom Swiss Battery Technology Center widerspricht deutlich: Europa hat derzeit eher zu viel Recyclingkapazität als zu wenig. Trotzdem gibt es Probleme, nur andere als gedacht. Es geht um fehlende Mengen, um Rohstoffpreise, um Schwarzmasse und um Batterien, die so verbaut sind, dass sie kaum jemand mehr zerlegen kann. Eine Folge über Kreislaufwirtschaft, die dort ansetzt, wo es wirklich klemmt.
    Key Takeaways
    • 00:08:45 «Aber im Moment ist es so, dass wir zumindest in Europa eigentlich eher zu viel Recyclingkapazität haben als zu wenig.»
    • 00:10:30 Je länger eine Batterie lebt, desto besser der ökologische Fussabdruck. Der Occasion-Markt ist für Christian das beste Second Life.
    • 00:15:15 Bei Lithium-Eisenphosphat lohnt sich das Recycling wirtschaftlich kaum, Graphit und Eisenphosphat sind aktuell sehr günstige Materialien.
    • 00:21:30 Die europäische Batterieindustrie steht unter Druck, Northvolt und weitere Projekte sind weg. Die Produktionsabfälle fehlen den Recyclern.
    • 00:52:30 «Einerseits sind die Batterien wirklich nicht gebaut fürs Zerlegen. Das ist ein Trend, der sich sogar stark eigentlich verschlechtert.»
    Weitere Inhalte
    • 00:13:44 NMC 111 gegen heutige Chemie mit 80 Prozent Nickel und 10 Prozent Kobalt
    • 00:18:45 Batrec in der Schweiz, Batterierecycling seit 1992, und die vorgezogene Recyclinggebühr
    • 00:25:25 Warum Europa den Kostengap zu BYD, LG, Samsung und Panasonic bisher nicht geschlossen hat
    • 00:36:37 Die Prozesskette: öffnen, überentladen, zerlegen, schreddern, Schwarzmasse, Hydrometallurgie
    • 00:48:45 Warum «95 Prozent recycelbar» theoretisch stimmt und praktisch eine Trade-off-Frage ist
    • 00:50:10 Recyclingquoten der EU ab 2028 und 2030, unter anderem 90 Prozent beim Kobalt
    • 00:53:30 Reichweite, Kosten, Safety: drei Gründe, warum Batterien vergossen werden
    • 00:57:45 Roboter, Vision und Compliant Behaviour in der automatischen Demontage
    • 01:06:15 Vietnam: billiges Benzin, trotzdem elektrische Taxis, Citycars und Swap-Stationen überall
    • 01:12:00 Waldbrände, Dürre, Strasse von Hormuz: warum Christian eine politische Debatte fordert
    Christian Ochsenbein ist Elektroingenieur und leitet seit bald neun Jahren das Swiss Battery Technology Center, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum am Switzerland Innovation Park in Wiel. Er hat zudem die Welt in einem Solarboot umrundet.
    Wenn dir die Folge gefällt: abonniere den Podcast, bewerte ihn und teile ihn mit jemandem, der noch glaubt, Batterien seien Sondermüll. Das hilft mehr als jeder Algorithmus.
    Alle Infos zu dieser und den anderen Folgen: www-mobilist.show, dort kannst du dich auch im Forum anmelden und Fragen stellen.
    Schlagworte: #Batterierecycling #Elektromobilität #Kreislaufwirtschaft #Schwarzmasse #Batterieproduktion
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    E-Auto-Mythen, die keiner selbst erlebt hat (#025)

    30.07.2026 | 58 Min.
    electrified women: Wie E-Mobilität endlich bei allen ankommt
    Silvia Josten vom Verein electrified women räumt mit den hartnäckigsten E-Auto-Mythen auf. Reichweite, Ladesäulen, brennende Akkus: meist Hörensagen, oft zehn Jahre alt. Dazu ein Steckertrick, den fast niemand kennt, warum gebraucht kaufen clever ist und wieso Fragen von Frau zu Frau leichter fallen. Eine Folge über Alltag, Vorurteile und die Freude am elektrischen Fahren.
    Das nimmst du mit:
    Der Steckertrick, mit dem der Ladevorgang zuverlässig startet
    Dein echter Bedarf sind 30 bis 40 km am Tag, kein Auto braucht 340 km
    Gebraucht kaufen kann kräftig sparen, ein Batteriezertifikat schafft Sicherheit
    Klimaanlage oder Hundemodus den ganzen Tag kosten nur rund 30 km
    Die meisten Mythen kommen vom Hörensagen, nicht aus eigener Erfahrung
    Inhalt: 00:01 Das E-Auto als «Frauenauto» und eine steile These 00:04 Warum Fragen von Frau zu Frau leichter fallen 00:05 Der Steckertrick an der Schnellladesäule 00:13 Wie viel Auto du wirklich brauchst 00:22 Gebraucht kaufen: 60 Prozent vom Neupreis 00:25 Entspannt reisen, sogar bis Mallorca 00:31 Die hartnäckigsten Mythen im Faktencheck 00:44 Bertha-Benz-Tour und wie du mitmachst
    Gast: Silvia Josten, Vorstand bei electrified women e.V., der Elektroauto-Community von Frauen für Frauen. Mehr zum Verein: electrifiedwomen.de und Instagram @electrifiedwomen. Erwähnt: E-Cannonball (e-cannonball.de), e4 Testival am Hockenheimring, Bertha-Benz-Memorial-Tour.
    Abonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube, gib fünf Sterne und teile die Folge mit jemandem, der noch zweifelt. Kontakt: Volker, info@dermobilist.show
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    Es ist nicht grün. Es ist schlau. (#024)

    23.07.2026 | 1 Std. 3 Min.
    Es ist nicht grün. Es ist schlau. Und es macht dich unabhängig.
    Jan Schmirmund postet einen Satz, der Volker sofort triggert: eine gute Nachricht für alle, denen das Klima egal ist. Wärmepumpe, Photovoltaik und E-Auto kannst du auch rechtfertigen, wenn du die Grünen doof findest. Daraus wird ein Gespräch über E-Mobilität ohne Ideologie, über Unabhängigkeit statt Verbot und über die Frage, warum digitale Souveränität dasselbe Muster hat wie der Strom vom eigenen Dach.
    Key Takeaways:
    E-Mobilität ist keine Gesinnung, sondern eine Rechnung. Jan spart mit E-Auto, PV und Wärmepumpe rund zwei Drittel seiner laufenden Energiekosten.
    Wandel kippt nicht bei den Verbohrten am Rand, sondern bei den vielen in der Mitte, die für Fakten offen sind.
    Unabhängigkeit zieht stärker als Klimaschutz. Eigener Strom heisst: kein Ölpreis, kein Putin und kein Trump bestimmen dein Verhalten.
    2035 kauft kaum noch jemand einen Verbrenner, ob erlaubt oder nicht. Die Frage ist nur, von welcher Marke.
    Digitale Souveränität folgt derselben Logik: Signal statt WhatsApp, Infomaniak statt US-Cloud, Kontrolle zurück in die eigene Hand.
    Inhalt mit Timestamps: 00:00 Der Post, der alles auslöst 03:34 Eine gute Nachricht fuer alle, denen das Klima egal ist 06:00 Einsteigen, losfahren, an der Ampel gewinnen 09:28 Muss man dafür die Grünen wählen? 13:43 Was sollen die Nachbarn denken 16:19 Mythos: Reicht der Strom für alle? 17:13 Die Wippe und der soziale Kipppunkt 22:29 2035 kauft kaum noch jemand einen Verbrenner 28:34 Souveränität als das bessere Argument 34:08 Suveris, das Fediverse und der Cloud Act 41:00 Der Strom fällt vom Dach 44:47 100 Jahre Verbrenner gegen wenige Jahre Batterie 52:14 Marc-Uwe Kling und der Digital Independence Day 57:06 Infomaniak, Stiftung und Verantwortungseigentum 01:02:22 Der Aufruf: lad dir Signal runter
    Zu Gast: Jan Schmirmund, Transformationsbegleiter und Autor von «Regenerative Wirtschaft. Wie Pioniere eine lebenswerte Ökonomie gestalten». Er baut mit einem Team die Plattform Suveris für digitale Souveränität auf. Profil: https://www.linkedin.com/in/janschmirmund/ Suveris: https://suveris.eu
    Erwähnt in der Folge:
    Marc-Uwe Kling, «Die Känguru-Rebellion» und der Digital Independence Day
    Infomaniak, Schweizer Hosting mit Stiftungsmodell: https://www.infomaniak.com
    Messenger-Alternativen: Signal, Threema, Bluesky
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    Warum E-LKW kein öffentliches Ladenetz brauchen (#023)

    16.07.2026 | 59 Min.
    Airbnb für LKW-Ladepunkte: E-LKW laden ohne eigenes Netz
    Elektro-Lastwagen brauchen kein flächendeckendes öffentliches Schnellladenetz. Sie laden planbar im Depot, und freie Ladeplätze werden geteilt. Julius Wilhelm, Mitgründer des Münchner Startups DepotCharge, erklärt, wie Transportunternehmen ihre Ladeinfrastruktur gegenseitig öffnen, warum die Schweiz Europas Leuchtturm ist und weshalb nicht das Fahrzeug, sondern die Ladeleistung am Standort der eigentliche Engpass ist.
    Key Takeaways:
    Depot-Sharing funktioniert wie ein Airbnb für Ladeinfrastruktur, mit direkten Verträgen statt teurem Roaming.
    Keine Anonymität: Der Anbieter steuert Zeiten und Zutritt und sieht jedes Kennzeichen.
    Ladeleistung ist nicht gleich Ladeleistung: luftgekühlte Kabel drosselten 400 kW auf 360 kW.
    Der Logistiker wird zum Energiemanager, Flexibilität ist das neue Gold im Energiesystem.
    Grösstes Bottleneck ist die Netzleistung: Im Gewerbegebiet sichert sich der Erste drei Megawatt.
    Kapitel: (00:00) Was ist DepotCharge, das Airbnb fürs LKW-Laden (04:52) Privates Gelände öffnen, Zutritt und Sicherheit (06:58) Die Schweiz, ASTAG Charge und das Projekt UTOPIA (11:07) Warum Roaming beim LKW kaum eine Rolle spielt (20:11) 400 kW, die keine 400 kW bleiben: das Kabel-Problem (25:10) Skeptische Fahrer, die nicht mehr zurück wollen (33:28) Digitale Warteschlange statt Stau am Ladepark (38:37) Batterien, PV und der Logistiker als Energiehändler (46:56) Verdient der Truck bald mehr im Stehen als im Fahren (52:08) Das grösste Bottleneck: Netzleistung und Asset-Sharing
    Links und Ressourcen:
    DepotCharge: https://www.depotcharge.com/de
    ASTAG Charge: https://www.astag-charge.ch
    Projekt UTOPIA (Roadmap Elektromobilität): https://www.energieschweiz.ch/programme/roadmap-elektromobilitaet
    Dreier AG, Elektro-LKW-Offensive: https://dreier.ch/nachhaltigkeit/elektro-lkw-offensive
    Gast: Julius Wilhelm, Mitgründer von DepotCharge (München). LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-wilhelm/
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