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Western Unchained

Sebastian Gerstl &Jörg Brühmann
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    Clay Allison - Der "Shootist"

    02.03.2026 | 54 Min.
    Cowboys, Gesetzeshüter und Banditen gab es viele im Weilden Westen - doch kaum solche, die sich selbst als "Revolverhelden" bezeichneten. Clay Allison jedoch war ein solcher Mann: Jemand der sich rühmte, als "Shootist" sein Leben zu bestreiten, und der für viele ein furchtloser Freund, für andere aber eine wandelnde Bedrohung war...inklusive für sich selbst.

    Clay Allison mag heute kein so großer Name wie Billy the Kid oder Jesse James sein. Aber in seiner Zeit ein war er ein berüchtigter Mann: Ein exzellenter Reiter trotz Klumpfuß, ein notorischer Trinker, jähzornig bis zur Selbstzerstörung. Für die einen war er ein furchtloser und wagemutiger Mann, den man im Ernstfall an seiner Seite haben wollte. Andere sahen in ihm einen unberechenbaren Psychopathen.

    In der heutigen Folge erzählen wir von dem aus Tennessee stammenden Mann, der auf seinen Beruf angesprochen selbstbewusst angab: "I'm a shootist". Ein Mann, den seine Vorgesetzten im Bürgerkrieg fürchteten, über dessen Zeit in Texas sich zahlreiche Legenden ranken, der sich in New Mexico einen Ruf erarbeitete der einem Billy the Kid mindestens ebenbürtig war... und der sich mit einem Todfeind zum Essen traf, weil er "einen Mann nicht mit leerem Magen zur Hölle schicken" wollte.

    00:00 - Intro und Einleitung
    00:48 - Der Begriff "Revolverheld"
    02:44 - Clay Allison: Geburt und Jugendjahre in Tennessee
    04:46 - Konföderierter Soldat im Bürgerkrieg
    09:00 - Erste Taten nach dem Bürgerkrieg
    11:20 - 1866: Umzug nach Texas, Messerkampf um einen Brunnen, und nacktes durch die Straßen reiten
    16:15 - Ab 1870: Eigene Ranch im Cimarron County, New Mexico
    17:39 - Clay Allison und Charles Kennedy, New Mexicos erster Serienmörder
    21:14 - Konflikte mit Soldaten
    22:03 - Streitlustiger Trinker
    24:40 - Auf Freiersfüßen
    25:32 - 7. Januar 1874: Duell mit Chunk Colbert
    29:18 - Colfax County War und Auseinandersetzung mit Francisco Griego
    34:34 - Dubiose Anklage und ein ebenso dubioser Freispruch
    38:24 - 21.12.1876: Saloonschießerei in Las Animas, Colorado
    41:24 - 1878: Begegnung mit Wyatt Earp?
    43:36 - 1887: Die Sache mit dem Zahnarzt in Cheyenne...
    45:20 - 1. Juli 1887: Ein unrühmlicher Abgang
    48:42 - Resümee zu Clay Allison
    51:39 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #wildwest #wilderwesten #tennessee #texas #newmexico #wyoming #colorado #clayallison #shootist #revolverheld
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    Der Sioux Krieg von 1876 und die Schlacht von Little Big Horn

    16.02.2026 | 1 Std. 30 Min.
    Die Schlacht von Little Big Horn war die verheerendste Niederlage, die die US-Armee im Kampf gegen Indianer einstecken mussten. Aber wie kam es zu dieser Schlacht - und warum führte die US-Armee 1876 gegen die Sioux und Northern Cheyenne erneut Krieg?

    1866, nach dem Ende von Red Cloud's War, hatten die Vereinigten Staaten den verschiedenen Stämmen der Lakota- und Dakota Sioux ein umfangreiches Reservat zugesprochen, dem weite Teile von North und South Dakota, Nebraska, Colorado, Montana und Wyoming angehörten. Doch als eine von General Custer angeführte Expedition 1874 Gold in den für die Sioux heiligen Black Hills entdeckte, stand der Frieden erneut auf der Kippe. Die US-Armee zeigte sich unfähig - oder gar unwillig - weiße Goldschürfer aus den heiligen Bergen fernzuhalten. 1876 brach der schwelende Konflikt in einen erneuten Krieg zwischen der US-Regierung und einigen Stämmen der Lakota-Sioux und Northern Cheyenne aus. Doch die Kavallerie zeigte sich für die geplante "Strafexpedition" erstaunlich schlecht vorbereitet.

    Warum konnte der Konflikt erneut eskalieren? Welche Ereignisse führten zur "Schlacht am Little Big Horn"? Was genau geschah während "Custer's letztem Gefecht" gegen die Krieger von Sitting Bull und Crazy Horse? Und was waren die Folgen im weiteren Verlauf des "Großen Sioux-Kriegs" von 1876? 

    0:00:00 - Intro und Einleitung
    0:03:40 - Fallende Silberpreise und Platzen der Eisenbahn-Blase: Die Wirtschaftskrise von 1973
    0:10:45 - Gold in den Black Hills: Die Custer-Expedition vom Juli 1874
    0:17:30 - Mai 1875: Eine Sioux-Delegation in Washington, und Scheitern der Friedensbemühungen
    0:22:49 - Herbst 1875: Ein Ultimatum und eine Strafaktion
    0:27:45 - 17. März 1876: Beginn der Kampfhandlungen: die Schlacht von Powder River
    0:34:49 - Das Problem der Kavallerie-Bewaffnung
    0:36:22 - Mai/Juni 1876: Kavallerie-Vormarsch aus drei Richtungen
    0:37:27 - 17. Juni 1876: Die Schlacht von Rosebud Creek
    0:42:32 - 25./26. Juni 1876: Die Schlacht von Little Big Horn
    0:45:43 - Major Reno's Vorstoß, und eine grobe Fehleinschätzung der Lage
    0:50:43 - Der Zustand der Kavallerie: Mythos vs. Realität
    0:54:00 - Custer's letztes Gefecht
    0:59:53 - Nach der Schlacht: Mythen- und Legendenbildung
    1:05:01 - Verheerende Niederlage zur Hundertjahrfeier: Eskalation des Kriegs
    1:07:32 - Sell or Starve: Horsemeat March, Flucht nach Kanada, und sitting Bull's Rückkehr aus dem Exil (1881)
    1:14:32 - Buffalo Bill Cody, die Verklärung von Custer's letztem Gefecht, und das "legendäre" Kavallerie-Bild
    1:20:00 - "Little Big Horn" und der Western-Film: von Verklärung zur Kritik
    1:26:13 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #western #westernfilm #sioux #lakota #cheyenne #dakota #blackhills #deadwood #goldrausch #custer #sittingbull #crazyhorse #littlebighorn #indianerkriege #goldrausch #indianer #natives
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    General George Armstrong Custer

    02.02.2026 | 1 Std.
    Er galt als Held von Gettysburg und als Indianerkämpfer, der nach seinem "letzten Gefecht" am Little Bighorn River zur großen Legende verklärt wurde. Doch was ist dran an der Geschichte von George Armstrong Custer, dem "Boy General" und furchtlosen Kavallerie-Kommandanten?

    Die Karriere von "General" Custer kann mit Fug und Recht als wechselhaft beschrieben werden. Bisweilen feierte man ihn als Held - doch seine eigenen Männer schätzten ihn oft wenig. Unter Militärs hatte er wichtige Gönner - Präsident Grant schätzte ihn dagegen gering. Und doch sollten seine Taten mehr als einmal die militärischen Geschicke der Vereinigten Staaten prägen und lenken. In der heutigen Folge widmen sich Jörg und Sibi eine der verklärtesten und wohl auch streitbarsten Persönlichkeit, die das US Militär im 19. Jahrhundert vorzuweisen hatte - und die dennoch das Bild der Kavallerie, wie wir es heute kennen, prägen sollte.

    00:00 - Intro und Einleitung
    01:51 - George Armstrong Custer: Herkunft und Jugendjahre
    05:22 - Vom Lehrerseminar an die West Point Military Academy
    07:51 - 1861-1865: Kavallerie-Offizier im Dienste der Nordstaaten
    13:27 - 1863: Brigadier General der Freiwilligenarmee
    14:11 - Stärken und Schwächen von George Armstrong Custer
    17:24 - Juli 1863: Gefecht von Abbotstown, und Schlacht von Gettysburgh
    21:44 - Die restlichen Bürgerkriegsjahre
    22:48 - Welchen Rang hatte "General" Custer wirklich?
    27:42 - Nach dem Bürgerkrieg: Nach Texas beordert
    32:25 - Politische Ambitionen
    34:12 - ab 1866: "Indian Warrior" und Strafexpedition gegen die Northern Cheyenne
    38:36 - In den Dakotas: Die "Custer-Expedition" (1874)
    41:58 - 25. Juni 1876: Ritt ins Schicksal...
    42:54 - Die Pflege des "Custer-Mythos"
    49:21 - Was hat die Geschichte inspiriert? Custer's Darstellung im Wandel der Zeit
    55:02 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #general #custer #georgearmstroncuster #civilwar #gettyburgh #texas #dakota #lakota #sioux # cheyenne
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    Indianerkriege: Der erste Sioux-Krieg (1854) und Red Cloud's War (1866-68)

    19.01.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Als sich die Vereinigten Staaten weiter über den Mittelwesten und die Great Plains ausbreiten, geraten Siedler immer häufiger in Konflikt mit den dort lebenden indigenen Nationen. Speziell ab 1851 sollte dies in mehrere Gefechte mit Lakota-Stämmen führen, die gemeinhin als die "Sioux-Kriege" bezeichnet werden...

    Nur wenige Jahre vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg eskalierte im Herzen der Great Plains ein Konflikt, der exemplarisch für die sogenannten Indianerkriege stehen sollte. Zwischen 1854 und 1856 mündeten Vertragsbrüche, kulturelle Missverständnisse und militärische Überreaktionen im Ersten Sioux-Krieg – ausgelöst durch eine entlaufene Kuh, aber genährt von schlecht umgesetzten Verträgen und der Missachtung von Vereinbarungen, die mehr auf Machtdemonstrationen als die einhaltung von Recht hinausliefen – und den Konflikt weiter eskalieren ließ.

    Zehn Jahre später wiederholte sich das Muster – diesmal in größerem Maßstab. Der Bau des Bozeman Trails durch vertraglich zugesichertes Native-Gebiet und neue Militärforts im Powder-River-Country führten zum offenen Krieg unter Führung des Oglala-Lakota-Häuptlings Red Cloud. In Red Cloud’s War (1866–1868) setzten Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho auf Guerillataktiken – mit verheerenden Folgen für die US-Armee wie dem Fetterman-Gefecht.

    0:00:00 - Intro und Einleitung
    0:03:30 - Wer sind "die Sioux"?
    0:10:20 - Das Verhältnis der Lakota und Dakota mit den Vereinigten Staaten bis circa 1850
    0:12:57 - Der Vertrag von Fort Laramie (1851)
    0:17:50 - 18.8.1854: Eine entlaufene Kuh auf dem Oregon-Trail
    0:23:20 - 19.8.1854: Der "Grattan-Vorfall"
    0:30:11 - Einberufung von Colonel Harney, und der erste Sioux-Krieg (1854-56)
    0:36:03 - 1856-1865: Wackeliger Frieden und neue Konfliktherde (Goldrausch von Montana (1861), Bozeman-Trail (1862))
    0:39:36 - Die Powder-River-Expedition (1865)
    0:43:10 - Neue Verhandlungen scheitern
    0:46:21 - Red Cloud's War (1866-68)
    0:50:20 - Einschub: Das oft falsche Verständnis vom "indianischen Krieger"
    0:51:08 - Zermürbende Attacken und erodierende Moral bei den Soldaten
    0:52:38 - 21.12.1866: Der "Fetterman-Fight"
    0:59:14 - Der weitere Kriegsverlauf: Die US-Armee im Hintertreffen
    1:02:03 - Der zweite Vertrag von Fort Laramie (1868) und die Bildung des großen Sioux-Reservats
    1:05:17 - Ausblick aufs nächste Mal
    1:07:41 - Einschub zu den Crow Nations und Verabschiedung

    #western #wilderwesten #kavallerie #indianer #natives #sioux #lakota #Wyoming #Montana #dakota #redcloud #fettermanfight
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    Der Schweinekrieg von 1859

    05.01.2026 | 40 Min.
    Nur zwei Jahre vor Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs standen die USA und das Vereinigte Königreich erneut kurz vor einem Krieg;  dem dritten in weniger als 100 Jahren. Ursachen waren ungeklärte Fragen über Oregon, ein Goldrausch in Kanada, und ein englisches Schwein, dass einen amerikanischen Kartoffelacker verwüstete.

    Ein Grenzvertrag mit schwammigem Wortlaut, eine umstrittene Inselgruppe zwischen Vancouver Island und dem Washington Territory – und dann wühlt ein Berkshire-Schwein in einem Kartoffelbeet. Was nach Slapstick klingt, brachte 1859 tatsächlich Kanonen in Stellung und ließ zwei Imperien gefährlich nah aneinander geraten. In dieser Folge erzählen wir, wie aus einem Grenzstreit im Oregon Territory der legendäre „Schweinekrieg“ wurde – und die Rollen, die die Hudson’s Bay Company, Squatter’s Rights, ein eskalationsfreudige General Harney und ein gewisser Captain Pickett, der später noch sehr berühmt (und berüchtigt) werden sollte, in diesem Konflikt spielen sollten.

    00:00 - Intro und Einleitung
    01:49 - Der Streit ums Oregon Territory (1812-1848)
    08:29 - Die britische Besiedlung von San Juan Island
    10:13 - 1854: Ein erster "Grenzkonflikt"
    13:56 - Der Frasier Canyon Gold Rush, und eine neue "Welle" US-amerikanischer Siedler
    16:28 - 15.6.1859: Der Konflikt zwischen Lyman Cutler und Jim Griffin
    19:54 - General William S. Harney und Captain George Pickett schalten sich ein
    25:35 - Royal Navy gegen US-Militär: Gouverneur James Douglas eskaliert die Lage
    27:04 - Captain Hornby und Counter-Admiral Baines (RN) vermittelm
    31:06 - September 1859: Der Krieg verpufft...
    32:28 - 1871: Endgültige Schlichtung unter deutscher Vermittlung
    35:35 - Was wurde aus den beteiligten Offizieren?
    38:07 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

    #western #wildwest #1859 #UK #Kanada #Oregon #civilwar

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Über Western Unchained

Gesetzeshüter und Banditen, grenzenlose Freiheit, tödliche Wildnis: Alle zwei Wochen begeben sich die Western-Fans Sebastian Gerstl und Jörg Brühmann zurück in den Wilden Westen und erzählen Geschichten, Legenden und Mythen über mehr oder weniger berühmte Cowboys, berüchtigte Gestalten, unglaubliche Schießereien und das außergewöhnliche Leben am Rande der Zivilisation, die diese kurze und doch überaus ereignisreiche Ära geprägt haben.
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Generated: 3/5/2026 - 6:40:17 AM