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Zentrum Johannes Paul II

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168 Episoden

  • Zentrum Johannes Paul II

    Überall gesucht und trotzdem leer ausgegangen? | Vor seinem Angesicht #2 (P. George Elsbett)

    21.04.2026 | 27 Min.
    Kennst du das Gefühl, endlos in allen möglichen „Gewässern“ des Lebens zu fischen – sei es nach Glück, Erfüllung oder Erfolg – und am Ende doch völlig leer auszugehen? Manchmal stecken wir in zermürbenden „Wartezimmern“ des Lebens fest, in denen Beziehungen, Job-Entscheidungen oder Pläne stillstehen und wir einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll.
    In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Vor seinem Angesicht“ landen wir in genau so einer frustrierenden Zwischenzeit der engsten Freunde Jesu. Aus lauter Ratlosigkeit sind sie in ihren alten Alltag zurückgekehrt, haben die ganze Nacht hart gearbeitet und stehen am Ende buchstäblich mit nichts in den Händen da.
    Doch die Botschaft dieser Predigt nimmt uns den Druck: Als Jesus am Ufer auftaucht, macht er sie nicht als Verlierer fertig oder wirft ihnen ihr Scheitern vor. Er begegnet ihnen mit extremem Respekt und fragt im Grunde nur: „Wie haben diese eigenen Bemühungen eigentlich für dich funktioniert?“. Er zeigt uns, dass unser Frust und die tiefe innere Sehnsucht keine Fehler sind, sondern Zeichen dafür, dass wir für etwas viel Größeres geschaffen wurden. Schon im zweiten Jahrhundert hieß es treffend: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch“. Wir sind nicht dafür gemacht, im Hamsterrad einfach nur irgendwie zu funktionieren, sondern um ein Leben in echter Fülle zu erfahren.
    Die Predigt fordert uns aber auch radikal heraus: Wie der Apostel Petrus, der sich mutig aus dem Boot ins Wasser warf, müssen auch wir irgendwann eine Entscheidung treffen. Man kann weder auf Probe lieben noch auf Probe leben – wir müssen irgendwann den Sprung wagen. Wer diesen Schritt geht, findet einen Ort, an dem die ständige Leistungsgesellschaft Hausverbot hat. Einen Ort, an dem man ausnahmsweise nichts leisten, produzieren oder reden muss, sondern sich einfach fallen lassen und bedingungslos sein darf
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    Warum Zweifeln völlig okay ist | Vor seinem Angesicht #1 (P. Georg Rota)

    21.04.2026 | 20 Min.
    Fühlst du dich manchmal, als wärst du in einem endlosen Hamsterrad gefangen oder hättest dich hinter dicken Mauern verschanzt? Es gibt Zeiten in unserem Leben – geprägt von chronischem Stress, Dauerbeschallung, tiefen Zweifeln oder spirituellem Burnout –, in denen wir unsere inneren Türen fest verriegeln und denken: Ich schaffe das allein, Gott hört mich sowieso nicht.
    Zum Start unserer neuen Predigtserie „Vor seinem Angesicht leben“ nimmt uns die Predigt mit in das Versteck der engsten Freunde Jesu am Ostersonntag. Aus blanker Angst und Verzweiflung haben sie sich hinter dick verriegelten Türen verbarrikadiert. Oft gibt es in unserem Leben genau solche Orte und Türen, die wir verschlossen halten, weil wir glauben, wir müssten erst perfekt sein und den ganzen Schmutz unseres Lebens aufräumen, bevor Gott uns begegnen kann.
    Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Jesus lässt sich von unseren verschlossenen Türen nicht aufhalten. Er kommt nicht zu uns, um uns Vorwürfe für unsere Fehler oder unseren fehlenden Glauben zu machen. Stattdessen tritt er mitten in unsere Gebrochenheit und Erschöpfung und spricht sein „Schalom“ aus – einen Frieden, der weit mehr ist als die Abwesenheit von Konflikten, sondern der absolute Heilung, Ganzheit und Lebensfülle bringt. Wie der Apostel Thomas darfst auch du ein Realist sein, Dinge hinterfragen und fordern, es selbst zu erleben, statt nur blind zu glauben, was in Büchern steht. Jesus verwandelt unsere inneren Gefängnisse in offene Türen, denn wer bereit ist, seine verschlossenen Türen zu ihm zu bringen und vor ihm zur Ruhe zu kommen, wird verwandelt.
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    Wirklich frei werden | Ostermontag (P. George Elsbett)

    21.04.2026 | 25 Min.
    Hast du dich jemals gefragt, wie es möglich ist, sich selbst zu finden, indem man sich selbst verliert? Wir sind oft gefangen im "Käfig unserer eigenen Ichbezogenheit" und glauben, dass unser eigenes Ego im Zentrum stehen muss, um glücklich zu werden.
    In dieser Predigt taucht P. George Elsbett in ein tiefes Geheimnis ein: das Paradoxon, dass wir erst wirklich leben, wenn wir den Mut finden, aus unserem eigenen Käfig auszubrechen und uns für andere zu öffnen. Er spricht über das Bild von zwei Menschen, die zwar im selben Haus leben, aber innerlich "unendlich voneinander entfernt" sind. Wie gelingt echte Nähe, ohne in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten? Eine gesunde Beziehung bedeutet: "Je mehr sie eins werden, desto mehr helfen sie einander, sich selbst zu werden".
    Zudem konfrontiert uns die Predigt mit einer der unbequemsten, aber radikalsten Botschaften: Dem "Abenteuer des sich verlierens" oder auch "der wahren Liebe". Wahre Liebe, so die Predigt, stößt normalerweise an eine ultimative Grenze: den Tod. Man kann bereit sein, für jemanden zu sterben, aber danach "ist aus mit der Liebe". Der christliche Glaube feiert jedoch jemanden, der diese Grenze durchbrochen hat.
    Dies bedeutet auch, dass ein echtes, "auferstandenes" Leben in den Augen unserer Leistungsgesellschaft oft "crazy" oder verrückt aussehen mag. Denn es bedeutet, Feinde zu lieben, gut über sie zu reden und sich in den Dienst für den Nächsten zu stellen, anstatt nur für sich selbst zu leben.
    Finde heraus, warum es so befreiend ist, nicht nur eine "Widerspiegelung dieser Welt" zu sein, sondern ein unangepasstes Leben zu führen und das eigene Ego hinter sich zu lassen.
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    Warum die Auferstehung kein Märchen ist | Osternacht (P. George Elsbett)

    21.04.2026 | 22 Min.
    Hast du dich schon mal gefragt, ob letztendlich nicht alles im Leben völlig bedeutungslos ist, wenn es keine echte Zukunft für uns gibt? Oft schieben wir die großen existenzialen Fragen nach Sinn und Wahrheit beiseite und denken uns: "Lass uns doch erst mal die sozialen Probleme der Welt lösen." Oder wir winken beim Thema Glaube ab und halten das Ganze für eine bloße Geschichte, einen Mythos "aus einer fernen Galaxie".
    In dieser Osternachts-Predigt von P. George Elsbett geht es genau um dieses Gefühl der Finsternis. Er lädt uns dazu ein, uns einen "Karsamstag" vorzustellen: Wie wäre eine Welt völlig ohne Gott?. Eine Welt, in der die Menschheit letztendlich keine Zukunft hätte, weil unser Universum sowieso irgendwann nur als "Riesengrab" enden würde. Ohne diese ewige Perspektive gäbe es im letzten Sinn auch keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, zwischen Schönheit und Hässlichkeit – es wäre sogar völlig egal, ob man als Heilige Teresa von Kalkutta oder als Adolf Hitler gelebt hätte, weil letztlich alles wurscht wäre. Ohne Gott wäre der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen, wie in einem Kerker oder in "Einzelhaft", in einer Art "Entmenschlichung", weil die absolute, ewige Beziehung fehlt.
    Doch die radikale Botschaft des Christentums hält dagegen: Der Glaube ist keine Theorie und kein "war einmal" oder ein "bla bla bla". Die Predigt erinnert uns an ein konkretes historisches Ereignis, das in den 30er Jahren in Jerusalem stattfand. Der christliche Glaube ist der "radikalste Humanismus", den es gibt, weil er uns unseren wahren Wert aufzeigt. Gott hat eine so extrem hohe Meinung von jedem einzelnen Menschen, dass er die Ewigkeit nicht ohne uns verbringen wollte und sogar bereit war, dafür sein Leben hinzugeben.
    Finde heraus, warum das Thema der Wahrheit so unverzichtbar ist und warum uns der christliche Glaube nicht auf die Zukunft vertröstet, sondern unserer Gegenwart überhaupt erst einen wirklichen Sinn verleiht. Lass dich ein auf die unbequeme und gleichzeitig befreiende Frage: Ist das leere Grab mehr als nur eine nette Fabel, sondern die Tür zu unserer eigenen wahren Größe?.
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    Was werden die anderen denken? | Karfreitag (P. Georg Rota)

    21.04.2026 | 9 Min.
    Weißt du eigentlich oft glasklar, was in einer bestimmten Situation das Richtige wäre – und tust am Ende doch genau das Gegenteil? Oft finden wir einfach nicht die Kraft für die richtige Entscheidung, schieben die Umstände vor oder haben eine lähmende Angst davor, was die anderen wohl über uns denken könnten.
    In dieser Predigt zum Karfreitag lädt uns P. Georg Rota dazu ein, nicht nur passive Zuschauer einer fernen, historischen Geschichte zu sein. Vielmehr stellt sich Jesus im Hier und Jetzt vor unser ganz persönliches Gericht und wartet auf unsere eigene, ehrliche Antwort. Die Predigt hält uns dabei auf lebensnahe Weise den Spiegel unserer eigenen Doppelmoral vor: Wir trennen zwar penibel unseren Plastikmüll und achten auf eine perfekte äußere Fassade, scheitern dann aber in der Praxis bei menschlichen Kleinigkeiten und vergessen das Wesentliche. Wir verhalten uns oft wie Pilatus, dem einfach der Mut fehlte, nach seinem Gewissen zu handeln. Oder wir sind wie Herodes und lassen uns in einer modernen Welt voller Reizüberflutung, Hedonismus und ständiger Suche nach Entertainment so sehr gefangen nehmen, dass wir für die echten, tiefen Fragen in unserem Leben völlig taub geworden sind.
    Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Es reichen keine guten Absichten, keine leeren Versprechungen und keine theoretische, fromme Fassade aus. Das Leben und besonders das Angesicht von Krisen und Leid zwingen uns zu einer Entscheidung. Wir müssen die Wahl treffen, ob wir gleichgültige Zuschauer bleiben oder zu aktiven Teilnehmern werden, die aus Überzeugung handeln. Finde heraus, warum uns oberflächliche Unterhaltung am Ende nicht weiterbringt und wie wir den Mut finden können, endlich mutig das umzusetzen, was wir im tiefsten Inneren längst als richtig erkannt haben

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Über Zentrum Johannes Paul II

Wir sind eine junge katholische Gemeinde im Herzen Wiens. Ganz im Sinne unserer Vision "Forming apostles to transform the world.“ erwarten dich hier inspirierende Predigten, spannende Talks und Podcasts über Glaube, Beziehungen, Jüngerschaft … Gott und die Welt eben ;)
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