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Zentrum Johannes Paul II

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  • Zentrum Johannes Paul II

    Endlich gut genug. | Salz & Licht #4 (P. George Elsbett @ Zentrum JP2)

    04.2.2026 | 21 Min.
    Oft leben wir nach der „Ur-Lüge“ von Adam und Eva: Wir glauben, wir müssten unser eigener Gott sein, uns selbst Sinn geben und uns selbst erlösen. Unser Herz gleicht dabei oft einem Klettverschluss: Wir versuchen, es an alle möglichen Dinge – von Besitz über Anerkennung bis hin zu Kontrolle – „festzukleben“. Wir suchen unser Glück in der Unabhängigkeit, merken aber nicht, dass der ständige Druck, „gut genug“ zu sein und alles aus eigener Kraft zu schaffen, uns frustriert und leer zurücklässt.
    Die christliche Behauptung ist befreiend: „Selig, die arm sind vor Gott.“ Das klingt negativ, ist aber der Schlüssel zum Glück. Es bedeutet, die radikale Abhängigkeit von Gott zu umarmen und anzuerkennen: Ich muss mir meine Identität nicht selbst geben, ich empfange sie. Nur wenn wir aufhören, krampfhaft nach dem Apfel der Selbstverwirklichung zu greifen, finden wir den Frieden der „Anawim“, die alles von Gott erhoffen.
    Drei Wege zur inneren Freiheit: Diese „Armut im Geiste“ ist keine Theorie, sondern eine Herzenshaltung. P. George Elsbett teilt drei Bereiche, in denen wir diese Freiheit einüben können:
    1. Freiheit von Dingen: Askese bedeutet nicht Leiden um des Leidens willen, sondern das Herz vom „Klettverschluss“ zu befreien, damit Besitz uns nicht besitzt.
    2. Das Aufzug-Prinzip: Statt an unserer eigenen Unvollkommenheit zu verzweifeln (was oft nur verletzter Stolz ist), dürfen wir wie die Hl. Therese auf den „Aufzug“ der Gnade Gottes vertrauen, der uns dort abholt, wo wir es selbst nicht schaffen.
    3. Radikale Verfügbarkeit: Wie Maria dürfen wir lernen, nicht nur unsere Pläne absegnen zu lassen, sondern offen für das Abenteuer von Gottes Plan zu sein, der spannender ist als unsere eigenen Entwürfe.
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    3 Dinge, die dich zurückhalten (und wie du sie loslässt) | Salz & Licht #3 (P. George Elsbett)

    27.1.2026 | 24 Min.
    Oft leben wir so, als wären wir das „zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“. Wir versuchen krampfhaft, unsere Existenz durch Leistung zu rechtfertigen und fragen uns ständig: „Bin ich gut genug?“. Gleichzeitig klammern wir uns an unsere „Netze und Boote“ – unsere Firma, unser Einkommen, unsere kleinen Sicherheiten. Wir schwimmen lieber in den gewohnten „Gewässern des Egoismus“, aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, anstatt uns auf das Wagnis einzulassen, alles auf eine Karte zu setzen,.Die christliche Behauptung ist gewagt: „Consciousness precedes the universe“ – das Bewusstsein geht dem Universum voraus. Du bist kein Unfall; jeder Herzschlag erinnert dich daran, dass du gewollt und ins Dasein gerufen bist. Die Frage nach dem „Gut-Genug-Sein“ ist hinfällig, weil Gott dich längst erwählt hat. Wahre Identität finden wir nicht, indem wir uns an uns selbst festklammern, sondern indem wir uns übereignen: Um dich selbst zu finden, musst du von dir selbst loslassen. Wir dürfen am großen Plan mitbauen, wie ein Kind, das stolz die Hand an das Lenkrad des Vaters legt.Drei Wege in das Abenteuer der Nachfolge: Der Ruf Gottes ist ein „Take it or leave it“. P. George Elsbett teilt drei Impulse, wie wir auf diesen Ruf antworten können:1. Identifiziere deine Netze: Nimm dir eine Woche Zeit für die ehrliche Frage: Was hält mich zurück? Was ist das „Boot“, über das ich die Verfügungsgewalt nicht abgeben will?,.2. Der Blankoscheck: Wahre Entscheidungsfreiheit (gerade zwischen zwei guten Optionen) beginnt dort, wo wir Gott vorab einen „Blankoscheck“ unserer Verfügbarkeit ausstellen.3. A Chapter a Day: „An apple a day keeps the doctor away“ – versuch es mit „A chapter a day keeps the devil away“. Tauche täglich in das Evangelium ein, um deine Berufung zu schärfen.
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    Warum Glaube keine Moralpredigt ist | Salz & Licht #2 (P. Georg Rota @ Zentrum JP2)

    20.1.2026 | 22 Min.
    Oft glauben wir, unser Leben sei ein „Egodrama“, in dem wir uns durch Leistung beweisen müssen. Wir denken, wir müssten uns selbst erfinden oder ein „Moralapostel“ sein, der alles richtig macht, um wertvoll zu sein. Wir fühlen uns manchmal wie das „zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“, vom Universum hier ausgespuckt, ohne zu wissen, wo oben und unten ist. Doch menschliche Träume („I have a dream“) stoßen an Grenzen – sie können unsere tiefste Sehnsucht nicht stillen.Die christliche Behauptung ist gewagt: Du bist kein Zufall. Du bist „gewollt, geliebt und gebraucht“. Dein Leben entspringt nicht deinem kleinen Plan, sondern „Gottes Traum“, der menschliche Möglichkeiten weit übersteigt. Christsein ist kein ethischer Entschluss („Piep, piep, wir haben uns alle lieb“), sondern die Begegnung mit einer realen Person, die deinem Leben einen neuen Horizont gibt.Drei Wege, um in diese Berufung hineinzuwachsen: Ein „Apostel“ ist niemand, der Karriere macht, sondern jemand, der sich rufen lässt. P. George skizziert, wie dieser Weg aussieht:1. Vom Projekt zum Geschenk: Verstehe, dass du schon geliebt warst, bevor du nützlich wurdest. Gott hat dich „im Mutterschoß gerufen“.2. No Judgement: Komm, wie du bist. Wir müssen nicht perfekt sein, sondern auf das „Lamm Gottes“ schauen, das unsere Unvollkommenheit und Lasten trägt.3. Radikale Offenheit: Glaube ist Beziehung. Es geht darum, dem Blick Jesu standzuhalten, der dich kennt, und mutig zu antworten: „Hier bin ich“.
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    3 Wege aus dem Egoismus | Licht & Salz #1 (P. George Elsbett @ Zentrum JP2)

    14.1.2026 | 20 Min.
    Warum Selbstverwirklichung oft in der Sackgasse endet | Room for GodWie finden wir echte Erfüllung in einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten uns nur selbst optimieren? P. George Elsbett beleuchtet in dieser Folge einen radikalen Perspektivwechsel, der weit über das eigene „Ich“ hinausgeht.Die Sackgasse des Egodramas: Oft verbringen wir unser Leben damit, mühsam die Leiter des Erfolgs hinaufzuklettern, nur um oben festzustellen, dass sie an der falschen Wand lehnt. Ein Leben, das sich nur um das eigene „Ich“ dreht – das sogenannte „Egodrama“ – führt laut P. George Elsbett letztlich zu Frustration und Leere. Wir sind nicht als isolierte Projekte geschaffen, sondern für die Beziehung zu einem großen „Du“.Die gewagte Behauptung: Life is not about you. Es klingt provokant, aber es ist eine Befreiung: Das Leben dreht sich nicht um dich. Wahre Identität finden wir nicht durch krampfhafte Selbsterkundung, sondern indem wir uns auf das „Theodrama“ einlassen – das spannende Abenteuer, das Gott für uns schreibt. Erst wenn wir von uns selbst loslassen, gewinnen wir die wahre innere Freiheit.Drei Impulse für einen radikalen Neuanfang:• Das Leben als Hochzeitsgeschehen: Glaube ist kein trockenes Programm, sondern eine radikale Antwort auf die Liebe Gottes, die sich uns ganz hingibt.• Vom Projekt zur Hingabe: Warum echte Selbstverwirklichung nur durch das „Sich-Schenken“ funktioniert.• Licht und Salz sein: Wir sind berufen, die Welt zu transformieren, indem wir Jesus zum Zentrum machen und aus seiner Geborgenheit heraus handeln.
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    Freiheit = Selbstverwirklichung | Room for God #4 (P. George Elsbett @Zentrum JP2)

    24.12.2025 | 24 Min.
    Gottes "Ausbruch": Wie du aufhörst, Gott in eine Box zu sperrenIn der letzten Folge unserer Serie „Room for God“ geht P. George Elsbett einer entscheidenden Frage nach: Was hindert uns eigentlich daran, Gott wirklich Raum in unserem Leben zu geben?. Die Antwort ist oft unbequem: Wir neigen dazu, Gott in ein schönes „Gehege“ unserer Ideen und Vorstellungen einzusperren, solange er uns nicht in unserer „wirklichen Welt“ stört.Der „Butterball-Moment“ Anhand der Geschichte der Kuh „Butterball“, die mit vollem Einsatz Zäune einreißt, um an das Heu zu kommen, illustriert P. George, dass Gott kein zahmer Gott der Ideen ist. Er möchte aus unseren gedanklichen Käfigen ausbrechen und als realer Herr in unser chaotisches, echtes Leben treten. Während König Ahas in der Bibel Gott lieber auf Distanz hielt, zeigt uns der heilige Josef, was passiert, wenn man Gott wirklich das Steuer überlässt.Drei Wege, um Gott im Alltag Platz zu machen:1. Vom Manager zum Knecht: Wahre Größe entsteht nicht durch radikale Selbstverwirklichung, sondern durch die freie Entscheidung, Gott zur Nummer eins zu machen. Es geht darum, alle Träume und Optionen um ihn herum zu orientieren.2. A Chapter a Day: Das Wort Gottes ist nicht nur Information, sondern Transformation. P. George fordert uns heraus: Wie wäre es mit einem Kapitel Bibel pro Tag? Es verändert die Statik deiner Seele.3. Back to Basics: Bevor wir über komplizierte geistliche Unterscheidungen reden, sollten wir die „Basics“ checken – die zehn Gebote. Kein Lästern hinter dem Rücken, keine kleinen Betrügereien, sondern echte Liebe und Barmherzigkeit im Hier und Jetzt.Gott möchte in dein Leben einbrechen – lässt du ihn?.Das Ziel ist kein perfektes Leben aus eigener Kraft, sondern die demütige Bitte: „Herr, ich will, dass du die Nummer eins bist. Bitte hilf mir“.

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Über Zentrum Johannes Paul II

Wir sind eine junge katholische Gemeinde im Herzen Wiens. Ganz im Sinne unserer Vision "Forming apostles to transform the world.“ erwarten dich hier inspirierende Predigten, spannende Talks und Podcasts über Glaube, Beziehungen, Jüngerschaft … Gott und die Welt eben ;)
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