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Zentrum Johannes Paul II

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  • Zentrum Johannes Paul II

    Du musst die Welt nicht alleine retten | Vor seinem Angesicht #4 (P. George Elsbett)

    05.05.2026 | 18 Min.
    Rast du manchmal mit 300 km/h durchs Leben – von Aufgabe zu Aufgabe – und fragst dich plötzlich: Sitze ich hier eigentlich im völlig falschen Zug? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir von unserem vollgepackten Alltag regelrecht „gelebt“ werden, anstatt selbst noch aktiv die Richtung zu bestimmen.Im großen Finale unserer „24/7 Predigtserie“ nimmt uns P. George Elsbett mit in eine unserer größten alltäglichen Fallen: den ständigen Optimierungsdrang und utopischen Aktionismus. Wir glauben oft, wir müssten durch endlose Anstrengung und ständiges Machen alle Probleme lösen und uns unser eigenes kleines Paradies erschaffen. Doch wenn wir versuchen, aus eigener Kraft perfekt zu sein, landen wir bei jedem neuen Fehler sofort in tiefer Frustration.Die radikale und befreiende Botschaft dieser Predigt lautet: Du musst die Welt nicht allein retten! Wahrer Friede und echte Erfüllung sind keine Produkte unseres endlosen Machens, sondern am Ende immer ein reines Geschenk. Eine bewusste Entscheidung für die Stille ist ein klarer Schnitt gegen diesen ständigen Aktivismus. Sie bewahrt uns davor, uns im Leben völlig zu verrennen – so wie bei einer anstrengenden Nachtwanderung, bei der man im Dunkeln ein wichtiges Schild übersieht und stundenlang mühsam in die falsche Richtung weiterläuft.Wer sich traut, den Schnellzug seines Lebens für eine Stunde anzuhalten und den Fokus neu auszurichten, findet nicht nur das eigentliche Zentrum wieder. Wer sich dieser Ruhe aussetzt, bekommt auch einen völlig neuen Blick für die Menschen, die ganz konkret vor ihm stehen, abseits von bloßen Sympathien oder eigenem Nutzen. Bist du bereit, aus dem Hamsterrad des Tuns auszusteigen und herauszufinden, wohin deine Reise wirklich gehen soll?
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    Warum du manchmal einfach den Mund halten musst | Vor seinem Angesicht (Pfr. Bernhard Hesse)

    29.04.2026 | 19 Min.
    Schleppst du Tag für Tag einen unsichtbaren Rucksack voller Sorgen, Stress und Verpflichtungen mit dir herum? Oft ertappen wir uns dabei, dass wir im Alltagstrubel nur noch unsere Probleme ausbreiten, ununterbrochen reden oder innerlich jammern, und am Ende doch keine echten Antworten finden.In der dritten Folge unserer Predigtserie geht es um einen echten Befreiungsschlag: Was passiert, wenn wir einfach mal bewusst den Mund halten und anfangen zuzuhören? P. Bernhard Hesse nimmt uns mit zu der Entdeckung eines ganz konkreten Ortes, an dem du deinen gesamten inneren Druck und deine Mühsal restlos abladen darfst und wo dir echte Ruhe verschafft wird.Die Botschaft dieser Predigt ist unheimlich entlastend: Es gibt eine Begegnung mit jemandem, der weder Pausen noch Urlaub oder Schlaf braucht und der rund um die Uhr (24/7) erreichbar ist, um dich zu beschenken. Doch um diese Antworten zu finden, müssen wir lernen, in der Stille auszuhalten – denn wer ununterbrochen selbst redet, kann unmöglich hören, was ihm eigentlich gesagt werden soll. Es geht am Ende nicht darum, den Alltag einfach nur irgendwie abzuarbeiten und zu funktionieren, sondern ein echtes „Leben in Fülle“ zu erfahren.Die Herausforderung ist greifbar und radikal zugleich: Wie wäre es, von den 168 Stunden deiner Woche eine einzige Stunde in absolute Stille zu investieren? Viele Menschen, die dieses Experiment wagen und sich an diesem Ort der Ruhe fallen lassen, machen eine erstaunliche Erfahrung: Diese Zeit wird für sie schnell zur schönsten Stunde ihrer ganzen Woche, die sie nie wieder hergeben möchten
  • Zentrum Johannes Paul II

    Überall gesucht und trotzdem leer ausgegangen? | Vor seinem Angesicht #2 (P. George Elsbett)

    21.04.2026 | 27 Min.
    Kennst du das Gefühl, endlos in allen möglichen „Gewässern“ des Lebens zu fischen – sei es nach Glück, Erfüllung oder Erfolg – und am Ende doch völlig leer auszugehen? Manchmal stecken wir in zermürbenden „Wartezimmern“ des Lebens fest, in denen Beziehungen, Job-Entscheidungen oder Pläne stillstehen und wir einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll.
    In der zweiten Folge unserer Predigtserie „Vor seinem Angesicht“ landen wir in genau so einer frustrierenden Zwischenzeit der engsten Freunde Jesu. Aus lauter Ratlosigkeit sind sie in ihren alten Alltag zurückgekehrt, haben die ganze Nacht hart gearbeitet und stehen am Ende buchstäblich mit nichts in den Händen da.
    Doch die Botschaft dieser Predigt nimmt uns den Druck: Als Jesus am Ufer auftaucht, macht er sie nicht als Verlierer fertig oder wirft ihnen ihr Scheitern vor. Er begegnet ihnen mit extremem Respekt und fragt im Grunde nur: „Wie haben diese eigenen Bemühungen eigentlich für dich funktioniert?“. Er zeigt uns, dass unser Frust und die tiefe innere Sehnsucht keine Fehler sind, sondern Zeichen dafür, dass wir für etwas viel Größeres geschaffen wurden. Schon im zweiten Jahrhundert hieß es treffend: „Die Herrlichkeit Gottes ist der lebendige Mensch“. Wir sind nicht dafür gemacht, im Hamsterrad einfach nur irgendwie zu funktionieren, sondern um ein Leben in echter Fülle zu erfahren.
    Die Predigt fordert uns aber auch radikal heraus: Wie der Apostel Petrus, der sich mutig aus dem Boot ins Wasser warf, müssen auch wir irgendwann eine Entscheidung treffen. Man kann weder auf Probe lieben noch auf Probe leben – wir müssen irgendwann den Sprung wagen. Wer diesen Schritt geht, findet einen Ort, an dem die ständige Leistungsgesellschaft Hausverbot hat. Einen Ort, an dem man ausnahmsweise nichts leisten, produzieren oder reden muss, sondern sich einfach fallen lassen und bedingungslos sein darf
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    Warum Zweifeln völlig okay ist | Vor seinem Angesicht #1 (P. Georg Rota)

    21.04.2026 | 20 Min.
    Fühlst du dich manchmal, als wärst du in einem endlosen Hamsterrad gefangen oder hättest dich hinter dicken Mauern verschanzt? Es gibt Zeiten in unserem Leben – geprägt von chronischem Stress, Dauerbeschallung, tiefen Zweifeln oder spirituellem Burnout –, in denen wir unsere inneren Türen fest verriegeln und denken: Ich schaffe das allein, Gott hört mich sowieso nicht.
    Zum Start unserer neuen Predigtserie „Vor seinem Angesicht leben“ nimmt uns die Predigt mit in das Versteck der engsten Freunde Jesu am Ostersonntag. Aus blanker Angst und Verzweiflung haben sie sich hinter dick verriegelten Türen verbarrikadiert. Oft gibt es in unserem Leben genau solche Orte und Türen, die wir verschlossen halten, weil wir glauben, wir müssten erst perfekt sein und den ganzen Schmutz unseres Lebens aufräumen, bevor Gott uns begegnen kann.
    Doch die Botschaft dieser Predigt ist radikal: Jesus lässt sich von unseren verschlossenen Türen nicht aufhalten. Er kommt nicht zu uns, um uns Vorwürfe für unsere Fehler oder unseren fehlenden Glauben zu machen. Stattdessen tritt er mitten in unsere Gebrochenheit und Erschöpfung und spricht sein „Schalom“ aus – einen Frieden, der weit mehr ist als die Abwesenheit von Konflikten, sondern der absolute Heilung, Ganzheit und Lebensfülle bringt. Wie der Apostel Thomas darfst auch du ein Realist sein, Dinge hinterfragen und fordern, es selbst zu erleben, statt nur blind zu glauben, was in Büchern steht. Jesus verwandelt unsere inneren Gefängnisse in offene Türen, denn wer bereit ist, seine verschlossenen Türen zu ihm zu bringen und vor ihm zur Ruhe zu kommen, wird verwandelt.
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    Wirklich frei werden | Ostermontag (P. George Elsbett)

    21.04.2026 | 25 Min.
    Hast du dich jemals gefragt, wie es möglich ist, sich selbst zu finden, indem man sich selbst verliert? Wir sind oft gefangen im "Käfig unserer eigenen Ichbezogenheit" und glauben, dass unser eigenes Ego im Zentrum stehen muss, um glücklich zu werden.
    In dieser Predigt taucht P. George Elsbett in ein tiefes Geheimnis ein: das Paradoxon, dass wir erst wirklich leben, wenn wir den Mut finden, aus unserem eigenen Käfig auszubrechen und uns für andere zu öffnen. Er spricht über das Bild von zwei Menschen, die zwar im selben Haus leben, aber innerlich "unendlich voneinander entfernt" sind. Wie gelingt echte Nähe, ohne in ungesunde Abhängigkeiten zu geraten? Eine gesunde Beziehung bedeutet: "Je mehr sie eins werden, desto mehr helfen sie einander, sich selbst zu werden".
    Zudem konfrontiert uns die Predigt mit einer der unbequemsten, aber radikalsten Botschaften: Dem "Abenteuer des sich verlierens" oder auch "der wahren Liebe". Wahre Liebe, so die Predigt, stößt normalerweise an eine ultimative Grenze: den Tod. Man kann bereit sein, für jemanden zu sterben, aber danach "ist aus mit der Liebe". Der christliche Glaube feiert jedoch jemanden, der diese Grenze durchbrochen hat.
    Dies bedeutet auch, dass ein echtes, "auferstandenes" Leben in den Augen unserer Leistungsgesellschaft oft "crazy" oder verrückt aussehen mag. Denn es bedeutet, Feinde zu lieben, gut über sie zu reden und sich in den Dienst für den Nächsten zu stellen, anstatt nur für sich selbst zu leben.
    Finde heraus, warum es so befreiend ist, nicht nur eine "Widerspiegelung dieser Welt" zu sein, sondern ein unangepasstes Leben zu führen und das eigene Ego hinter sich zu lassen.

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Über Zentrum Johannes Paul II

Wir sind eine junge katholische Gemeinde im Herzen Wiens. Ganz im Sinne unserer Vision "Forming apostles to transform the world.“ erwarten dich hier inspirierende Predigten, spannende Talks und Podcasts über Glaube, Beziehungen, Jüngerschaft … Gott und die Welt eben ;)
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Generated: 5/9/2026 - 4:05:51 AM