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Zentrum Johannes Paul II

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152 Episoden

  • Zentrum Johannes Paul II

    Warum Glaube keine Moralpredigt ist | Salz & Licht #2 (P. Georg Rota @ Zentrum JP2)

    20.1.2026 | 22 Min.
    Oft glauben wir, unser Leben sei ein „Egodrama“, in dem wir uns durch Leistung beweisen müssen. Wir denken, wir müssten uns selbst erfinden oder ein „Moralapostel“ sein, der alles richtig macht, um wertvoll zu sein. Wir fühlen uns manchmal wie das „zufällige und sinnlose Produkt der Evolution“, vom Universum hier ausgespuckt, ohne zu wissen, wo oben und unten ist. Doch menschliche Träume („I have a dream“) stoßen an Grenzen – sie können unsere tiefste Sehnsucht nicht stillen.Die christliche Behauptung ist gewagt: Du bist kein Zufall. Du bist „gewollt, geliebt und gebraucht“. Dein Leben entspringt nicht deinem kleinen Plan, sondern „Gottes Traum“, der menschliche Möglichkeiten weit übersteigt. Christsein ist kein ethischer Entschluss („Piep, piep, wir haben uns alle lieb“), sondern die Begegnung mit einer realen Person, die deinem Leben einen neuen Horizont gibt.Drei Wege, um in diese Berufung hineinzuwachsen: Ein „Apostel“ ist niemand, der Karriere macht, sondern jemand, der sich rufen lässt. P. George skizziert, wie dieser Weg aussieht:1. Vom Projekt zum Geschenk: Verstehe, dass du schon geliebt warst, bevor du nützlich wurdest. Gott hat dich „im Mutterschoß gerufen“.2. No Judgement: Komm, wie du bist. Wir müssen nicht perfekt sein, sondern auf das „Lamm Gottes“ schauen, das unsere Unvollkommenheit und Lasten trägt.3. Radikale Offenheit: Glaube ist Beziehung. Es geht darum, dem Blick Jesu standzuhalten, der dich kennt, und mutig zu antworten: „Hier bin ich“.
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    3 Wege aus dem Egoismus | Licht & Salz #1 (P. George Elsbett @ Zentrum JP2)

    14.1.2026 | 20 Min.
    Warum Selbstverwirklichung oft in der Sackgasse endet | Room for GodWie finden wir echte Erfüllung in einer Welt, die uns ständig sagt, wir müssten uns nur selbst optimieren? P. George Elsbett beleuchtet in dieser Folge einen radikalen Perspektivwechsel, der weit über das eigene „Ich“ hinausgeht.Die Sackgasse des Egodramas: Oft verbringen wir unser Leben damit, mühsam die Leiter des Erfolgs hinaufzuklettern, nur um oben festzustellen, dass sie an der falschen Wand lehnt. Ein Leben, das sich nur um das eigene „Ich“ dreht – das sogenannte „Egodrama“ – führt laut P. George Elsbett letztlich zu Frustration und Leere. Wir sind nicht als isolierte Projekte geschaffen, sondern für die Beziehung zu einem großen „Du“.Die gewagte Behauptung: Life is not about you. Es klingt provokant, aber es ist eine Befreiung: Das Leben dreht sich nicht um dich. Wahre Identität finden wir nicht durch krampfhafte Selbsterkundung, sondern indem wir uns auf das „Theodrama“ einlassen – das spannende Abenteuer, das Gott für uns schreibt. Erst wenn wir von uns selbst loslassen, gewinnen wir die wahre innere Freiheit.Drei Impulse für einen radikalen Neuanfang:• Das Leben als Hochzeitsgeschehen: Glaube ist kein trockenes Programm, sondern eine radikale Antwort auf die Liebe Gottes, die sich uns ganz hingibt.• Vom Projekt zur Hingabe: Warum echte Selbstverwirklichung nur durch das „Sich-Schenken“ funktioniert.• Licht und Salz sein: Wir sind berufen, die Welt zu transformieren, indem wir Jesus zum Zentrum machen und aus seiner Geborgenheit heraus handeln.
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    Freiheit = Selbstverwirklichung | Room for God #4 (P. George Elsbett @Zentrum JP2)

    24.12.2025 | 24 Min.
    Gottes "Ausbruch": Wie du aufhörst, Gott in eine Box zu sperrenIn der letzten Folge unserer Serie „Room for God“ geht P. George Elsbett einer entscheidenden Frage nach: Was hindert uns eigentlich daran, Gott wirklich Raum in unserem Leben zu geben?. Die Antwort ist oft unbequem: Wir neigen dazu, Gott in ein schönes „Gehege“ unserer Ideen und Vorstellungen einzusperren, solange er uns nicht in unserer „wirklichen Welt“ stört.Der „Butterball-Moment“ Anhand der Geschichte der Kuh „Butterball“, die mit vollem Einsatz Zäune einreißt, um an das Heu zu kommen, illustriert P. George, dass Gott kein zahmer Gott der Ideen ist. Er möchte aus unseren gedanklichen Käfigen ausbrechen und als realer Herr in unser chaotisches, echtes Leben treten. Während König Ahas in der Bibel Gott lieber auf Distanz hielt, zeigt uns der heilige Josef, was passiert, wenn man Gott wirklich das Steuer überlässt.Drei Wege, um Gott im Alltag Platz zu machen:1. Vom Manager zum Knecht: Wahre Größe entsteht nicht durch radikale Selbstverwirklichung, sondern durch die freie Entscheidung, Gott zur Nummer eins zu machen. Es geht darum, alle Träume und Optionen um ihn herum zu orientieren.2. A Chapter a Day: Das Wort Gottes ist nicht nur Information, sondern Transformation. P. George fordert uns heraus: Wie wäre es mit einem Kapitel Bibel pro Tag? Es verändert die Statik deiner Seele.3. Back to Basics: Bevor wir über komplizierte geistliche Unterscheidungen reden, sollten wir die „Basics“ checken – die zehn Gebote. Kein Lästern hinter dem Rücken, keine kleinen Betrügereien, sondern echte Liebe und Barmherzigkeit im Hier und Jetzt.Gott möchte in dein Leben einbrechen – lässt du ihn?.Das Ziel ist kein perfektes Leben aus eigener Kraft, sondern die demütige Bitte: „Herr, ich will, dass du die Nummer eins bist. Bitte hilf mir“.
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    5 Tipps für mehr Freude | Room for God #3 (P. George Elsbett)

    15.12.2025 | 25 Min.
    Wie finden wir dauerhafte Freude und Glückseligkeit, wenn die Welt voller Probleme, Krieg und Aufruhr ist? P. George Elsbett beleuchtet in dieser Folge der Serie "Room for God" die tiefste Quelle unserer Erfüllung.Die falsche Suche nach Glück:Freude ist das Ausruhen in einem Gut, das uns gegenwärtig ist; es ist nicht nur Hoffnung oder das Gegenteil von Verzweiflung. Doch unser Herz ist wie ein Klettverschluss: Wir versuchen, es an alle möglichen Sachen – von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Pancakes – "festzukleben",. Wir machen den Fehler, aus diesen vergänglichen Dingen Ewigkeitswert herauszuquetschen, was uns nicht zu Gänze glücklich machen kann.Die christliche Behauptung ist gewagt: Gott selbst ist die Quelle unserer Freude, das größte Gut, das uns zuteilwerden kann. Er ist der Einzige, der das tiefe "Loch stopfen" kann.Fünf Wege zur Kultivierung der Freude:Freude schafft Raum für Gott und ist zugleich Frucht seiner Gegenwart. P. George Elsbett teilt fünf Wege, wie wir diese Glückseligkeit (Felicity) pflegen können
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    Kann man Gott kennenlernen? | Room for God #2 (P. Georg Rota)

    10.12.2025 | 19 Min.
    In dieser zweiten Folge der Predigtserie „Room for God“ widmet sich P. Georg Rota dem praktischen Aspekt, wie wir den Raum in unserem Herzen für Gott vorbereiten, nachdem die anfängliche Sehnsucht uns auf die Suche geschickt hat. Die Grundthese lautet: Es geht nun um den Rückwärtsgang des Gebetslebens – das Zulassen und Empfangen Gottes, was nur durch konsequentes Entrümpeln und den inneren Aufbau (Umkehr und Bauarbeit) möglich wird.
    Das Problem: Unerwünschtes Chaos und Gerümpel Wenn Jesus anklopft und eintreten möchte, besteht die Gefahr, dass er ein großes Chaos vorfindet, vergleichbar mit einer Baustelle oder einem kürzlich übersiedelten Haus voller Kisten. Viele Räume in unserem Leben sind mit Gerümpel, Lärm, Oberflächlichkeit, Stress oder überfüllten To-do-Listen vollgestopft. Auch die chronische Vergleicherei kann unsere gesamte innere Bandbreite in Anspruch nehmen. Dieses Chaos blockiert uns daran, Gott wirklich in unserem Herzen zu empfangen.
    Die wahre Bedeutung der Umkehr: Raum schaffen Der erste notwendige Schritt ist die Umkehr, was wörtlich bedeutet, Raum für Gott zu schaffen und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Umkehr ist dabei nicht in erster Linie ein äußerlicher Richtungswechsel, sondern eine innere Herzensverwandlung und eine Umkehr unseres Denkens. Es geht darum, Dinge in unserem Herzen zu benennen und zu entsorgen, die sich angesammelt haben und im Weg stehen. Gott darf dabei eine "Taschenlampe" benutzen, um Dinge zu beleuchten, die wir versteckt haben. Die Umkehr soll nicht mühsam oder unangenehm sein, sondern zur Befreiung führen; sie ist nicht eine Niederlage, sondern ein Startsignal für die Renovierung des Herzens.
    Drei praktische Schritte zur Raumschaffung und inneren Bauarbeit:
    1. Entrümpeln (Umkehr praktizieren): Wir müssen Gott die Erlaubnis geben, in unserem Herzen aufzuräumen. Dies kann mit dem einfachen Gebet beginnen: „Gott, wenn es dich gibt, dann darfst du in meinem Herzen ausräumen“. Dies ist notwendig, da Gott ein Gentleman ist und sich nicht aufdrängt; er kommt nur, wenn er eingeladen wird.
    2. Das Fundament legen (Gebet als Baustelle): Sobald entrümpelt wurde, muss ein Fundament gelegt werden, denn der Platz ist noch nicht fertig. Jesaja spricht in diesem Zusammenhang prophetisch von neuem Leben, das aus etwas scheinbar Totem (einem Baumstumpf) entsteht – das ist göttliche Logik. Auf diesem Fundament ruht der Heilige Geist, der die Gaben (Geist der Weisheit, der Erkenntnis, der Stärke) als innere Säulen liefert, die den Raum festigen und stabil machen. Gebet ist eine innere Werkstatt, die der Seele Statik verleiht, indem sie uns Struktur und Prioritäten gibt.
    3. Den Ort bestimmen (Physische und zeitliche Struktur): Um diese Bauarbeit einzuüben, sollten wir dem Gebet einen festen Platz einräumen.
    ◦ Physischer Raum: Schaffe eine Gebetsecke in deinem Zuhause (z. B. mit einem Sessel, einer Kerze und einer Bibel).
    ◦ Zeitlicher Raum: Definiere einen festen Zeitpunkt im Tagesablauf (z. B. morgens oder abends) und beginne klein – lieber 5 Minuten als 0 Minuten.
    ◦ Inhalt: Fülle diesen Raum, indem du das Evangelium zur Hand nimmst, einen kleinen Abschnitt liest und anfängst, mit Jesus darüber ins Gespräch zu kommen.
    Das Ziel der Bauarbeit ist nicht, einen perfekten Palast zu errichten, sondern ein bewohnbares Haus, in dem Christus ankommen und sich wohlfühlen kann, und in dem wir selbst zur Ruhe kommen können. Gott wartet dabei nicht auf Perfektion, sondern möchte, dass wir verfügbar sind und einfach die Tür öffnen. Der durch Gebet gewonnene Friede soll nicht nur persönlich bleiben, sondern auch einen missionarischen Horizont haben und auf die Mitmenschen ausstrahlen.

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Über Zentrum Johannes Paul II

Wir sind eine junge katholische Gemeinde im Herzen Wiens. Ganz im Sinne unserer Vision "Forming apostles to transform the world.“ erwarten dich hier inspirierende Predigten, spannende Talks und Podcasts über Glaube, Beziehungen, Jüngerschaft … Gott und die Welt eben ;)
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