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Uwe Kullnick
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    "Nicht nur Heidelberg und München!" - eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de

    29.1.2026 | 10 Min.
    "Nicht nur Heidelberg und München!" – eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de. Das Ehepaar Hübinger verortet Max Weber in Berlin
    (Hördauer ca. 11 min)

    Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000.
    Mit welcher deutschen Stadt verbindet man den Universalgelehrten und Soziologen Max Weber (1864-1920) am ehesten? Bisher waren es zwei deutsche Städte, die bei dieser Frage miteinander konkurrierten: Heidelberg und München.
    Obwohl er seinen ersten Lehrstuhl für „Nationalökonomie und Finanzwissenschaft“ an der Großherzoglich Badischen Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg erhielt und vor seiner Zeit in München an der Universität Wien die Lehrkanzel für „Politische Oekonomie“ vertrat, sind Freiburg und Wien aus diesem Konkurrenzspiel ausgeschieden. Immerhin erinnert in Freiburg eine Gedenktafel am Haus Schillerstraße 22 daran, dass er dort in den Jahren 1894 bis 1897 gewohnt hat.
    …“

    Eine Rezension von Silvio Barta
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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    Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de

    27.1.2026 | 12 Min.
    "Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de. Olaf Links „Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938“ zeigt, wie Veränderung Ängste schürt und Judenhass mobilisiert
    (Hördauer 12 min)

    Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000. Entlang der Monarchen – beginnend bei Leopold I. aus dem Haus Babenberg – verdichtet sich in den Porträts von Herrschern und Befehlshabern ein wiederkehrendes Muster: ein Wechselbad aus Duldung und Ablehnung des Judentums, aus pragmatischer, für beide Seiten gewinnbringender Kooperation und immer neuen Wellen der Verfolgung. Phasen, in denen jüdisches Leben als ökonomisch und kulturell „nützlich“ gilt, kippen in Abwehr, Stigmatisierung und Gewalt. Dieses Spannungsverhältnis prägt das Zusammenleben von Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens in vielen europäischen Städten seit über tausend Jahren. Doch hier wird es als Wiener Geschichte erzählt. …“
    Eine Rezension von Silvio Barta
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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    Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael Höfeler

    26.1.2026 | 22 Min.
    SF & more: "Sinnlose Gedanken" von Michael Höfeler

    Michael schreibt SF-Rezensionen, ist Mitglied bei den Münchner Fantasten und schreibt u. a. für  das SF Magazin !Time Magazin aber auch für andere Magazine.
    (Hördauer 23 Minuten)

    Sprecher: Michael Höfeler

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    Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on Stage

    25.1.2026 | 1 Std. 11 Min.
    "Im Duft der Maronen" – Uwe Kullnick spricht mit Dieter R. Fuchs – Hörbahn on Stage
    Gespräch (Hördauer ca. 72 Minuten)

    Der Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird. Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.

    Dieter R. Fuchs schreibt seit über zehn Jahren in verschiedenen literarischen Genres. Neben einem Künstlerroman über die Zeit des Blauen Reiters, einem Historischen Roman über Japan, einem Urban-Fantasy-Roman über einen mongolischen Drachenkult und einem Wissenschaftsroman aus der Welt der Archäometrie erschienen zahlreiche Kurzgeschichten von ihm in unterschiedlichsten Verlagen und Bereichen. Die vorliegende Erzählung ist sein erster Entwicklungsroman. Er adressiert darin das gesellschaftlich oft tabuisierte Thema des Sterbens aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive heraus, strebt hierbei Authentizität durch autobiografische Erinnerungen aus seinem abenteuerlichen Leben an. Der Autor war 40 Jahre lang als Geowissenschaftler, Materialforscher und Innovations-Manager weltweit tätig. Er arbeitete in 80 Ländern und lebte 10 Jahre im Nahen Osten.

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    Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on Stage

    23.1.2026 | 1 Std. 34 Min.
    "Am Boden" – Uwe Kullnick spricht mit Marc Lunghuß – Hörbahn on Stage
    Lesung (Hördauer ca. 36 Minuten), Gespräch (Hördauer ca.59 Minuten)

    BEHAGLICHKEIT UND UNBEHAGEN Der Roman verknüpft eine Familiengeschichte mit der Geschichte eines einst beliebten – jetzt verpönten – Bodenbelags: -> Der Teppichboden: Symbol für Wärme, Weichheit, Geborgenheit. Ab den fünfziger Jahren Siegeszug des zugeschnittenen und von Wand zu Wand verlegten Teppichbelags, Inbegriff westdeutscher Wohnlichkeit. In den Neunzigern dann der Niedergang. Teppichboden gilt fortan als Milbennest und Dreckschleuder. Die Familiengeschichte: Eine Kleinfamilie westdeutschen Durchschnitts. Mutter Hausfrau, Vater Teppichvertreter, die Kinder erwachsen und aus dem Haus. Dann der freie Fall: Der Vater verstirbt. Der Roman spielt in den sechs Tagen, die zwischen Tod und Beerdigung liegen. Ohnmacht, Abwehr, schon immer schwelende Konflikte. Der Zustand: bodenlos. »Ein schönes Heim bewahrt das Glück« (Karstadt-Teppichwerbung 1953) IM CITROEN AUF DER FLUCHT ZUM VATER Der Sohn irrt im Citroen seines Vaters auf den Straßen Niedersachsens herum. Der Vater ist eben erst verstorben, der Sohn ist auf der Flucht. Aber nicht vor der Polizei oder vor einer unerwünschten Erbschaft – sondern vor der eigenen Trauer. Sein Leben lang hat der Sohn den Vater für das freundliche Wesen und die weiche Teppichware verachtet, mit denen dieser hausieren ging. Hielt ihn deshalb für einen Verlierer, der in einer rücksichtslosen Gesellschaft das perfekte Opfer abgab. Doch mit jedem Kilometer seiner scheinbar ziellosen Fahrt kommt der Sohn dem Vater näher, und Verachtung entpuppt sich als tief empfundene Liebe.

    Marc Lunghuß, geboren 1974 in Gehrden. Studium der Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Als Regisseur Theaterinszenierungen in Frankfurt/Main, Leipzig, Bochum, Stuttgart u.a.; als Autor Veröffentlichungen von Kurzprosa und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Diverse Stipendien, unter anderem Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin und Alfred-Döblin-Stipendium.

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    Cut und Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

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