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Literatur Radio Hörbahn

Uwe Kullnick
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    Die Spur des Silbers – Jagd nach dem Silber von Tillmann Bendikowski (Auszug 06) EJ-EB

    11.06.2026 | 10 Min.
    C.BertelsmannDie Spur des Silbers – Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat von Tillmann Bendikowski
    Auszug 06 
    (Hördauer 11 Minuten)

    Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ in besonderer Weise vor. Wir lesen 12 kleine Auszüge, die Einblick in historische Hintergründe, erzählerische Feinheiten und die besondere Atmosphäre des Textes geben. Monat für Monat nähern wir uns so den Spuren, die das Silber – als Rohstoff, Machtfaktor und Projektionsfläche – in Geschichte und Gegenwart hinterlassen hat.

    Unsere zwölf Sendungen werden das ganze Jahr hindurch jeweils an einem festen Tag im Monat online gestellt. So entsteht ein fortlaufender Hörfaden, dem man folgen kann wie einer historischen Spur, die sich nach und nach entfaltet.
    Es liest: Cassiel Metris

    Es ist weich und wandelbar, ein sagenhaftes Element, über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, aber auch Ausbeutung und Elend: Silber hat die Welt verändert. Und es bewegt unsere Welt bis heute, als Rohstoff und als Wertanlage. Tillmann Bendikowski erzählt uns seine atemberaubende Geschichte.
    In vielen Szenen beschreibt er die Jagd nach dem Edelmetall und verfolgt die Spur des Silbers rund um die Welt: Von der Ausbeutung der Silberminen durch die Spanier, den Silberflotten und der Sklaverei, vom globalen Handel, der neben grenzenlosem Profit auch Elend und Hunger mit sich brachte, über das NS-Raubsilber bis zum Familiensilber unserer Zeit. Es sind Geschichten von Königen und Sklaven, von Konquistadoren, Piraten und Kaufleuten. Ohne die faszinierende Geschichte des Silbers ist die Welt von heute nicht zu verstehen.

    Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe »DAS! historisch« Geschichte zum Sprechen bringt, und zudem regelmäßiger Gesprächspartner bei Spiegel TV. Bei C.Bertelsmann erschienen »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020), der Bestseller »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022) und zuletzt »Himmel Hilf. Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute« (2023).

    Schnitt, Technik Jupp Stepprath,  Realisation: Uwe Kullnick
    __________________________________________________________________________
    Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
    Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   
    Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
    Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …

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    "Bei Dajles" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 10 Eimer überm Kopf

    11.06.2026 | 5 Min.
    "Bei Dajles" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz
    Teil 10
    „Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“

    Sprecherin Cassiel Metris
    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick (Hördauer 4 Minuten)
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    Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als Librettistin und anderes

    09.06.2026 | 1 Std. 14 Min.
    Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als Librettistin
    Lesung Ursula Haas (Hördauer ca. 26 min), Gespräch (Hördauer ca. 50 min)

    Moderation Uwe Kullnick

    Das schriftstellerische Schaffen von Ursula Haas ist durch Lyrik geprägt. Davon zeugen die Tagebuchaufzeichnungen »Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten«, die gefühlvolle Einblicke in das Weben und Streben einer Poetessa und Librettistin geben. Leitmotiv sind Reflexionen über das Schreiben und den Mut, der dazu gehört. Die Aufzeichnungen setzen am Pfingstsonntag 2018 ein und enden Pfingsten 2019. Die Tage, die dazwischen liegen, sind zerzaust, sie verbinden Alltagseindrücke ebenso wie existentielle Ereignisse – etwa das Abenteuer Kuba-Reise im Januar 2019 – und Erkenntnisse eines randvollen Daseins mit poetischer Sprache. So auch das große Ereignis ihres Lebens: die Begegnung mit Rolf Liebermann, der ihr nach der Lektüre ihres Romans »Freispruch für Medea« den Auftrag anvertraute, ein Libretto zu verfassen: Beginn einer erfolgreichen Arbeit als Librettistin. Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Freiburg lebt und arbeitet sie in München. Zu ihren Arbeiten gehören Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays, Opern- und Lieder-Libretti sowie musikbegleitende Texte zu konzertanten Opernfassungen und Theaterstücke. Zuletzt erschien 2018 in der edition bodoni ihr Gedichte- und Poesieband »Wortfisch im grünen Aquarium«.  

    Ursula Haas: Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni).
    Poetisches Schreiben bestimmt mein Leben und immer wieder die Arbeit für Musiler zu schreiben wie 2020 für den Komponisten Silvan Loher über den Sommer am Rheinfall für das Rhyality immersive Art project.
    Schauen Sie doch auf meine Website www.poetessa.de. Dort erfahren Sie nicht nur meine literarischen Aktivitäten wie Lesungen und Veröffentlichungen und auch Essays in Magazinen und Zeitschriften, sondern auch, dass ich Ihnen kreatives bzw. literarisches Schreiben als Dozentin und Coach in München vermittle.

    Termine Hörbahn on Stage in Schwabing 

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    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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    Literaturkritik.de: Essay- Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick

    08.06.2026 | 34 Min.
    Literaturkritik.de: Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick
    (Hördauer ca. 35 Minuten)

    „Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, sonntags am Tage wird gezeichnet und abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.“ Mit diesem kurzen Briefzitat an seinen Jugendfreund und den späteren Staatsmann Theodor Gottlieb von Hippel (1775-1843) fasste der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann gewissermaßen seine Biografie in einem Satz zusammen. Hoffmanns Talente waren außerordentlich vielseitig. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, betätigte er sich recht erfolgreich als Komponist und Kapellmeister. Bekannt wurde er auch als Zeichner, Karikaturist und Illustrator, u.a. seiner eigenen Bücher. Obwohl er relativ spät mit den deutschen Romantikern in Kontakt trat, wurde er mit seinen phantastischen Geschichten und Schauernovellen einer der größten deutschen Erzähler der Romantik. ...
    Von Manfred Orlick
    Den Text der Rezension finden Sie hier
    Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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    Regie und Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?

    07.06.2026 | 10 Min.
    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?
    (Hördauer 10 Minuten)

    Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.
    Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.
    Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen.

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Generated: 6/11/2026 - 9:53:50 PM