Brendan Fraser ist zurück – nicht als Mumien-Jäger, sondern als Miet-Familienmitglied in Tokio. In dieser Folge widmen wir uns der Tragikomödie, in der ein gescheiterter US-Schauspieler plötzlich als gemieteter Vater, Ehemann oder Journalist einspringen muss, um den gesellschaftlichen Schein zu wahren. Dabei stellt sich die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in diesen käuflichen Beziehungen und kann man emotionale Leere einfach mit Geld füllen?
Wir besprechen den Grat zwischen rührendem "Wohlfühl-Kitsch" und der realen Faszination des Westens für vermeintlich skurrile japanische Dienstleistungen. Denn die Geschichte hinter den "Miet-Familien" ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint – und hat Verbindungen zu einer kontroversen Story, die sogar Werner Herzog beschäftigte.