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  • Der Pragmaticus Podcast

    Nahost-Krieg - Pulverfass für die ganze Welt

    10.03.2026 | 39 Min.
    Im Nahen Osten sprechen die Waffen. Es ist ein Krieg auf sehr vielen Fronten, sagen Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer und die Nahost-Expertin Gudrun Harrer. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Es sollte eine schnelle militärische Aktion sein. Die USA und Israel schalten das Mullah-Regime im Iran aus. Die seit Jahren immer wieder aufständische Protestbewegung nutzt die Gunst der Stunde übernimmt und etabliert ein neues Regime. Eines das auf Kooperation und nicht auf Konfrontation setzt und das Israel als Player in der Region akzeptiert. Das war der Plan, die Wirklichkeit stellt sich komplexer dar. Oberst Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer beleuchtet die militärischen Dimensionen des Konflikts. Wie lang kann sich der Iran wehren? Warum greift er die Golfstaaten an? Und welche Rolle könnten die Kurden als Infanteristen der USA spielen?

    Die Nahost-Expertin Gudrun Harrer hingegen analysiert die internen Strukturen des iranischen Machtapparats. Warum ist das Regime nicht zusammengebrochen? Und warum ist die Protestbewegung alles andere als einheitlich. Harrer entwirft eine Reihe von Zukunftsszenarien, in denen auch der Zerfall des Iran eine Option sein könnte. Einstweilen sprechen die Waffen, erzeugen Chaos und Unsicherheit. Die Expertise von Matthias Wasinger und Gudrun Harrer machen aber auch klar, dass der Krieg im Nahen Osten auch ein geopolitische Komponente hat, es ist das Kräftemessen zwischen den USA und China und ihren Verbündeten.

    Unsere Gäste in dieser Folge: 
    Matthias Wasinger und Gudrun Harrer.
    Matthias Wasinger ist Offizier beim Österreichischen Bundesheer und Kommandant der Gebirgsjägerbataillons 24 in Lienz. Gudrun Harrer ist eine österreichische Journalistin und Nahost-Expertin.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    Liberal, digital, fatal?

    03.03.2026 | 35 Min.
    Globalisierung, Landflucht und Social Media geben dem Rechtspopulismus Aufwind. Das bringt vor allem den Liberalismus in Gefahr, sagt Buchautor Fritz Jergitsch. Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wer im digitalen Zeitalter Politik macht, kann das nicht mehr ohne Social Media tun. Doch wer dort wirklich reüssieren will, setzt vor allem auf Empörung. Es ist das Gefühl, das am besten mobilisiert. Und genau das machen rechtspopulistische Parteien sehr erfolgreich. Differenzierte Darstellung, rationales Denken und liberale Positionen geraten ins Hintertreffen, stellt der Buchautor Fritz Jergitsch in Heulen hilft uns auch nicht weiter (Residenz Verlag) fest.

    Aber nicht nur das. Jergitschs Diagnose geht viel weiter. Eine immer größer werdende Gruppe von Menschen fühlt sich von den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen überrollt. Die Globalisierung hat den Arbeitsmarkt in vielen Ländern gesprengt, die Produktion von Waren ist in weiten Teilen nach Asien transferiert worden. Ein weiteres Phänomen ist die Landflucht; die Lebenswirklichkeiten zwischen der Stadtbevölkerung und denen, die am Land leben, ist komplett unterschiedlich und die Basis für die gesellschaftliche Spaltung.

    All diese Faktoren zusammen betrachtet, sind die Ursache dafür, warum sich immer mehr Menschen autoritären Führern zuwenden, weil die sagen, wo es lang gehen soll und das Gefühl von Ermächtigung vermitteln.

    Donald Trump verkörpert viele dieser Entwicklungen. Jergitsch verteidigt in diesem Buch Vernunft und rationales Denken und sucht nach Lösungen. Denn das digitale Zeitalter erfordert ein radikales Umdenken, neue Strategien und Optimismus, damit liberale Werte wieder erstrebenswert werden. Insofern versteht er sein Buch als Plädoyer für die Freiheit, die er auch in diesem Podcast verteidigt .
     
    Unser Gast in dieser Folge: 
    Fritz Jergitsch hat in Utrecht Volkswirtschaft studiert und 2013 die Satire-Plattform „Die Tagespresse“ gegründet. Dort wird „Jeden Tag eine Nachricht, die nicht stimmt“ publiziert, die 500.000 Menschen monatlich abrufen. Als online-only Medium ist Fritz Jergitsch auch ein Experte für Social Media geworden. Und er ist Buchautor. 2001 hat er Die Geister, die ich teilte veröffentlicht. Letztes Monat ist „Heulen hilft uns auch nicht weiter“ erschienen.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    Die Lehren aus dem Krieg in der Ukraine

    24.02.2026 | 29 Min.
    Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will.
    Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.

    Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.

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  • Der Pragmaticus Podcast

    Vom "finanziellen Wohlbefinden" im Alter

    17.02.2026 | 21 Min.
    Wer das Pensionsalter erreicht hat, setzt sich zur Ruhe. Ist dann ein gutes Leben möglich? Das beantwortet die Ökonomin und Pensionsexpertin Heike Lehner.
    Ein Podcast von Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wie sicher sind Österreichs Pensionen – und was bedeutet das für folgende Generationen? Im Gespräch mit der Ökonomin Heike Lehner, Generalsekretärin der „Aktion Generationengerechtigkeit“, diskutieren wir die Schwächen des derzeitigen Umlagesystems, die steigenden Budgetzuschüsse und die Risiken, die sich daraus ergeben. Lehner erklärt, warum sie eine Stärkung der zweiten und dritten Säule fordert, welche Reformen sie für unvermeidlich hält und wieso finanzielle Bildung für jede und jeden zur Pflicht werden sollte. Ein Podcast über ehrliche Bestandsaufnahmen, mögliche Auswege – und die Frage, was wir jetzt tun sollten, damit wir im Alter wirklich gut leben können.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Heike Lehner ist freiberufliche Ökonomin und Generalsekretärin der „Aktion Generationengerechtigkeit“, einem Verein, der sich für ein nachhaltiges Pensionssystem einsetzt. Sie hat Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Wien und Wirtschaftsuniversität Wien studiert, sowie ihr Masterstudium in St. Gallen absolviert. 

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  • Der Pragmaticus Podcast

    From Nose to tail: Das ganze Tier essen

    10.02.2026 | 41 Min.
    Ein Podcast über Fleisch und Wurst: Gastrosoph Peter Peter über den Trend, alle Teile eines Tiers zu essen. Ein Podcast von Der Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wenn schon Fleisch, dann aber auch alles vom Tier. Dass die Menschen nur mehr die guten Stücke von Schwein, Rind und Kühen essen, hat damit zu tun, dass die Realität der Tiere und der Akt des Schlachtens aus dem Bewusstsein verschwunden sind. In England startete eine Gegenbewegung. Der legendäre Koch Fergus Henderson hat in seinem Londoner Restaurant eine andere Devise für die Spitzengastronomie ausgerufen: „From nose to tail“ heißt sein berühmtes Kochbuch. Es bedeutet: Alles vom Tier essen. In dieser neuen Folge von machtHunger geht es um Fleisch im Allgemeinen und die Kunst des Wurstmachens im Speziellen. Gastrosoph Peter Peter erklärt Karin Pollack, warum man in Wien Frankfurter Würstel und in Frankfurt Wienerle isst. Warum Innereien auf der Speisekarte ein Indikator für beste Küche sind, und warum der Hanswurst ursprünglich ein fahrender Sauschneider war, der den Bauern beim Sautanz, also am Schlachttag half. Ein Podcast über Fleisch und alles drum herum.

    Über machtHunger
    In unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind. macht Hunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Staffel I
    machtHunger I: Nationalgerichte
    machtHunger II: Frankreich
    machtHunger III: Italien
    machtHunger IV: Das Schnitzel
    machtHunger V: Globale Küche
    machtHunger VI: Zucker!
    machtHunger VII: Slawische Küche
    machtHunger VIII: Jenseits des Fleisches

    Staffel II
    machtHunger I: Die Geschichte der Muskatnuss
    machtHunger II: Der lange Weg zum Besteck
    machtHunger III: Weltenlenkerin Kartoffel
    machtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten Brille
    machtHunger V: Salz, Ursprung von fast Allem
    machtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tisch
    machthunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kam
    machthunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom Fett

    Staffel III 
    machthunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchte
    machthunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?
    machthunger III: Klasse Wein 
    machthunger IV: Gurken für die Ewigkeit
    machthunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antike
    machthunger VI: Die Freiheit der Donauküchen   

    Staffel IV: 
    machtHunger I: Reis, das harte Brot
    machtHunger II: Alles Käse, was Alpenküche kann
    machtHunger III: O'zapft is: Der Kult ums Bier
    machtHunger IV: Wer lesen kann, kann kochen
    machtHunger V: Gerichte mit Geschichten

    Über Peter Peter
    Der Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischem Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst.

    machtHunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

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