Die Eishockey-WM in Zürich und Freiburg startet am 15. Mai. Wir bringen Ihnen die Weltmeisterschaft bereits jetzt ein bisschen näher. Im neuen «Eisbrecher – WM-Edition» diskutieren wir alle drei Wochen mit Protagonisten des Schweizer Eishockeys.
Unser siebter Gast ist Martin «Tinu» Gerber. Der 51-Jährige arbeitet mittlerweile als Nachwuchstrainer in Langnau. Als Goalie schrieb der Emmentaler Geschichte, indem er es aus den Niederungen der 2. Liga zum Nationalspieler, Meister in Schweden und Nummer-1-Goalie in der NHL schaffte.
Gerbers Karrierestart war kompliziert. Bei seinem Stammclub Langnau sah man in ihm keinen Goalie für die 1. Mannschaft, und so erkämpfte er sich auf Umwegen und in tieferen Ligen seinen Platz im NLB- und später NLA-Team der Emmentaler. Danach ging es plötzlich schnell: Nummer-1-Goalie in der höchsten Liga, Wechsel nach Schweden, NHL-Draft, Nationalmannschaft inklusive Grosstaten bei Olympia, zwei Teilnahmen am Stanley-Cup-Final inklusive Triumph mit Carolina.
Im «Eisbrecher»-Podcast spricht Gerber über seine wilde Reise. Er blickt dabei auch auf seine erste NHL-Station in Anaheim zurück, wo er unter dem damals jungen und später stark umstrittenen Trainer Mike Babcock spielte. Und auf die Gehirnerschütterungen, die seine Karriere beendeten und deren Folgen er auch zehn Jahre danach noch spürt.
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