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Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

Hanna Drechsler
Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft
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185 Episoden

  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #184 Anders machen – aber wie? Romina Alberti über Bedürfnisorientierung, Equal Care und den Druck dazwischen

    05.05.2026 | 38 Min.
    Was bedeutet es eigentlich, Elternschaft anders zu machen und warum fällt es uns so schwer? Was brauchen Kinder wirklich, jenseits von Social-Media-Ratschlägen und dem Druck, immer alles richtig zu machen? Und was hat bedürfnisorientierte Elternschaft mit Equal Care zu tun?
    In dieser Folge spreche ich mit Romina Alberti, Soziologin, Familienberaterin und Autorin des Buches “Zwischen Nein und Nähe”, über eine Haltung zur Elternschaft, die nicht auf Perfektion zielt, sondern auf Bewusstsein.
    Eine Folge für alle, die spüren, dass sie Dinge anders machen wollen als ihre eigene Erziehung und die gleichzeitig merken, wie viel Druck dieser Anspruch erzeugen kann.
    Du bekommst Impulse dazu:
    Warum Anders-Machen eine Haltung ist und kein Rezept und was das für den Alltag bedeutet
    Wie strukturelle Bedingungen (Zeit, Unterstützung, Ressourcen) darüber entscheiden, ob bedürfnisorientiertes Elternsein gelingt
    Warum gerade Mütter unter dem Druck stehen, Bedürfnisorientierung besonders konsequent umzusetzen und wie dieser Druck mit ungleicher Care-Verantwortung zusammenhängt
    Wie Paare in konkreten Alltagskonflikten (Übergänge, Kita-Morgen, wechselnde Zuständigkeiten) miteinander und nicht gegeneinander arbeiten können
    Warum Loslassen und Abgeben die Voraussetzung für eine faire und nachhaltige Aufgabenteilung ist
    Weiterführende Hinweise:
    Rominas Website: https://kindheit-anders-machen.de/
    Rominas Buch: Zwischen Nein und Nähe https://kindheit-anders-machen.de/zwischen-nein-und-naehe/
    Wenn du das Thema vertiefen möchtest:
    Viele Paare kennen genau dieses Spannungsfeld: Der Wunsch, Elternschaft bewusst und fair zu gestalten – und gleichzeitig der Alltag, der beide immer wieder in alte Muster zurückzieht. Im Coaching für Paare schaue ich gemeinsam mit euch darauf, wo die Verantwortung ungleich verteilt ist, was das mit eurer Verbindung macht und wie ihr Räume und Regelungen findet, die wirklich tragen.
    Alle Infos zu den Paarberatungen findest du hier: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/
    Und wenn ihr als Paar einen niedrigschwelligen strukturierten Einstieg ins Thema Bedürfnisse in der Familie finden wollt, schaut euch meinen 7-Tage-Mini-Kurs, den Vereinbarkeits-Check an! https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/
    Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
    Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #183 Es geht nie nur um die Wäsche – Verbindende Kommunikation im Elternteam

    21.04.2026 | 34 Min.
    Ihr wollt eigentlich nur mitteilen, wie es euch geht – und plötzlich seid ihr mitten in einem Streit über die nicht aufgehängte Wäsche oder den Kindergartenausflug. Hinterher fühlen sich beide erschöpft an und seltsam allein mit dem, was sie wirklich beschäftigt hat. Dieses Muster kennen viele Elternpaare und deswegen geht es in dieser Folge darum, warum Kommunikation im Elternteam gleichzeitig so bedeutsam und so schwer ist – und was es wirklich braucht, damit sie gelingt. Nicht nur zur Konfliktlösung, sondern für echte Verbindung.

    Denn Kommunikation ist keine Technik, die man einmal erlernt und dann beherrscht. Sie ist eine Haltung und eine Praxis, das immer wieder aktive Herstellen von Beziehung, auch wenn nicht alles rund läuft, auch wenn Erschöpfung, alter Schmerz oder das Gefühl von Ungerechtigkeit im Raum stehen.

    Equal Care bedeutet nicht nur eine faire Aufgabenverteilung. Es bedeutet auch, dass die Lebensqualität aller Familienmitglieder zählt – und dass die Verbindung zwischen den Erwachsenen die Grundlage dafür ist.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum Kommunikationsprobleme im Elternteam nicht an individuellen Defiziten liegen, sondern an kollektiv erlernten Mustern unter strukturellem Druck
    - Was der Unterschied zwischen der Elternteam-Ebene und der Paarebene ist und warum beide bewusst gepflegt werden müssen
    - Warum kleine Momente der Verbindung im Alltag mehr für die Beziehungsqualität bewirken als besondere Auszeiten zu zweit
    - Welche konkreten Praktiken – von der angekündigten Gesprächseinladung bis zur langen Umarmung – Verbindung tatsächlich fördern
    - Was hinter Gereiztheit, Rückzug und Aufrechnen steckt und wie ihr als Paar gemeinsam darüber sprechen könnt

    Weiterführende Hinweise aus der Folge:
    Wenn ihr merkt, dass Kommunikation, Wertschätzung und Verbindung in eurer Beziehung gerade besonders viel Raum einnehmen und ihr euch dabei Unterstützung wünscht, biete ich Einzel- und Paarcoaching an. Meldet euch gerne für ein unverbindliches Vorgespräch.
    Infos zum Coaching: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/

    Warteliste zum nächsten „Eltern als Team" Onlinekurs: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/

    Wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Care-Arbeit, Gleichberechtigung und Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum für ehrliche Fragen, gemeinsames Nachdenken und gegenseitige Unterstützung. Die ersten 14 Tage sind kostenlos: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/

    Feedback & Kontakt:
    Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching
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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #182 Pflegende Elternschaft und die (Un-)Möglichkeit von Equal Care - Interview mit Brenda Meisel

    07.04.2026 | 44 Min.
    Wie verändert eine Pflegeverantwortung für das eigene Kind die Frage nach gleichberechtigter Elternschaft? Was passiert mit Equal Care, wenn das System von Anfang an darauf ausgelegt ist, dass die Mutter pflegt – und wenn Überforderung nicht die Ausnahme, sondern der Dauerzustand ist?

    In dieser Folge spreche ich mit Brenda Meisel, Mutter von drei Kindern und Gründerin der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern. Brenda teilt offen, wie sie fünf Jahre lang die außerklinische Intensivpflege ihrer Tochter als Hauptpflegeperson übernommen hat, was das mit ihr als Frau, als Paar und als Familie gemacht hat – und welche strukturellen Kräfte sie dabei in diese Rolle gedrängt haben, ohne dass sie es zunächst hinterfragt hat.
    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie strukturelle Ungleichheit in der Care-Verteilung besonders unter extremen Bedingungen entsteht – und was es braucht, um dennoch Handlungsspielräume zu finden.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum das Narrativ der „pflegenden Superheldin" Mütter eher belastet als stärkt und welche Unterstützung wirklich gebraucht wird.
    - Wie pflegende Mütter in strukturelle Unsichtbarkeit geraten – als Mensch jenseits ihrer Fürsorgerolle.
    - Welche Dynamiken entstehen, wenn Paare durch Pflege und Erwerbsarbeit in zwei verschiedene Lebensrealitäten auseinanderdriften.
    - Warum Equal Care in Pflegesituationen nur mit Unterstützung von außen gelingen kann – und warum das kein Scheitern ist, sondern eine strukturelle Notwendigkeit.
    - Welche konkreten Schritte Brenda und ihr Mann gegangen sind, um das Familiensystem schrittweise umzubauen.
    - Welche institutionellen und gesellschaftlichen Hürden Väter daran hindern, Pflegeverantwortung zu übernehmen und warum das kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist.

    Weiterführende Hinweise:
    Mehr zu Brendas Arbeit und der Video-Lernplattform Gido für pflegende Eltern findest du hier: https://www.startnext.com/gido

    Brenda bei Instagram: https://www.instagram.com/brendaempunkt/

    Viele der Themen aus dieser Folge tauchen auch in Paargesprächen auf: Wer trägt wie viel Verantwortung? Wer sieht was – und wer nicht? Wie kommen Paare überhaupt wieder ins Gespräch, wenn die Fronten verhärtet sind?
    Wenn du dir dabei professionelle Begleitung wünschst, findest du hier Informationen zu meinen Coaching-Angeboten für Paare: https://www.hannadrechsler.de/coaching-fuer-paare/

    Und wenn du den Prozess der faireren Care-Verteilung strukturierter angehen möchtest, begleitet dich der „Eltern als Team"-Onlinekurs dabei, Verantwortung klarer zu benennen, neu zu verteilen und als Paar handlungsfähig zu bleiben. Die Warteliste für den nächsten Start findest du hier: https://www.hannadrechsler.de/eltern-als-team/
    Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an [email protected] oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching.
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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #181 Vereinbarkeit ist kein Mütterthema – warum Verantwortung geteilt werden muss

    24.03.2026 | 16 Min.
    Wer ist eigentlich zuständig für Vereinbarkeit in eurer Familie?
    Und wann habt ihr zuletzt bewusst gemeinsam entschieden, wie euer Alltag aussehen soll?
    Viele Eltern erleben Vereinbarkeit des Familienlebens mit dem Rest aller Anforderungen als Dauerbaustelle – und gleichzeitig als etwas, das „irgendwie funktioniert“. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich oft: Die Verantwortung ist nicht gleich verteilt, sondern wird stillschweigend übernommen. Meist von Müttern.

    In dieser Folge ordne ich ein, warum Vereinbarkeit so häufig als individuelles Problem erscheint, obwohl sie tief in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist. Ich zeige, wie sich ungleiche Verantwortung schleichend entwickelt – und warum genau das dazu führt, dass sich viele Familien eher im Funktionieren als im Gestalten wiederfinden.
    Es geht um patriarchale Prägungen, um Erwerbslogiken, um unsichtbare Care-Arbeit – und um die Frage, wie ihr als Eltern wieder in eine gemeinsame Verantwortung finden könnt.

    Eine Folge für alle, die ihren Alltag nicht länger nur organisieren, sondern bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum Vereinbarkeit gesellschaftlich immer noch primär Müttern zugeschrieben wird
    - Wie sich Verantwortung im Alltag schleichend ungleich verteilt – oft ohne bewusste Entscheidung
    - Warum Erwerbsarbeit häufig priorisiert wird und Care-Arbeit unsichtbar bleibt
    - Warum Vereinbarkeit mehr umfasst als Job und Kinder – und welche Bereiche oft fehlen
    - Wie ihr euren Alltag bewusst gestalten könnt, statt ihn einfach entstehen zu lassen

    In der Folge stelle ich meinen Vereinbarkeits-Check vor – einen 7-tägigen Mini-Kurs, der euch dabei unterstützt, euren Alltag gemeinsam zu reflektieren und bewusster zu gestalten: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/

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  • Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

    #180 Endgegner Großeltern? Erwartungen, Konflikte und neue Rollen in Familien

    10.03.2026 | 47 Min.
    Warum geraten Eltern und Großeltern so häufig aneinander, sobald Kinder in die Familie kommen? Welche Erwartungen tragen viele Eltern an Großeltern in sich – oft ohne sie jemals ausgesprochen zu haben? Und warum fühlen sich diese Konflikte manchmal so emotional und persönlich an?

    In dieser Folge spreche ich mit den Journalisten Kristina Weber und Johannes Molz, Hosts des Podcasts Eltern ohne Filter, über ihr Buch „Endgegner Großeltern?“ (erscheint am 16.3.26) und darüber, warum gerade diese Beziehung in vielen Familien so herausfordernd ist.

    Wir sprechen darüber, wie unterschiedliche Generationen geprägt wurden, warum sich Rollen in Familien neu sortieren müssen – und weshalb es sich lohnt, Konflikte nicht nur auszuhalten, sondern sie bewusst anzusprechen.

    Eine Folge für alle Eltern, die ihre Beziehung zu den Großeltern ihrer Kinder reflektieren und bewusster gestalten möchten.

    Du bekommst Impulse dazu:
    - Warum Konflikte mit Großeltern oft genau an den sensiblen Punkten der Elternschaft entstehen (Schlaf, Essen, Gefühle begleiten)
    - Welche Rolle unausgesprochene Erwartungen an Großeltern spielen
    - Warum Großeltern uns Eltern eigentlich nichts „schulden“ – und warum diese Erkenntnis entlastend sein kann
    - Weshalb Eltern ihre Rolle gegenüber den eigenen Eltern neu definieren müssen
    - Wie unterschiedliche Generationen von Erziehung geprägt wurden und warum das Verständnis schaffen kann
    - Warum offene Gespräche – auch wenn sie unbequem sind – Beziehungen langfristig stärken können
    - Wie Eltern zwischen Dankbarkeit, Abgrenzung und Verantwortung für ihre Kinder navigieren können

    Zum Buch: „Endgegner Großeltern?“ https://www.amazon.de/Endgegner-Gro%C3%9Feltern-unseren-schwierig-Konflikt/dp/3708808711

    In meiner Feminist Motherhood Community findest du einen Raum für ehrlichen Austausch mit anderen Müttern, die Mutterschaft bewusst und gleichberechtigt gestalten wollen. Im März beschäftigen wir uns dort mit dem Thema Mutterschaft und Wut – und dem Umgang mit kollektivem Schmerz. Du kannst die Community 14 Tage kostenlos ausprobieren und schauen, ob dieser Raum für dich spannend ist:
    https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/

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Über Equal Care - Impulse für eine feministische Elternschaft

Im Equal Care Podcast teilt Hanna Drechsler - Kulturwissenschaftlerin, systemische Beraterin und selbst Mama von 3 Kindern im 50:50 Modell - Impulse für deine gleichberechtigte und feministische Elternschaft. Wenn du Vereinbarkeit gemeinsam mit deiner/m Partner*in gestalten möchtest, bekommst du hier ganz konkrete Tipps für mehr Equal Care sowie neue Perspektiven auf Mutterschaft und Elternsein.
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Generated: 5/8/2026 - 11:39:47 PM