Melange à trois
Missy May, Marjan Shaki, Linda Hold

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- Nach langer Zeit haben wir es endlich wieder einmal gemeinsam an den Tisch geschafft. Es gab so viel zu erzählen, zu besprechen und nachzuholen. Doch bevor wir uns all den Themen widmeten, stellten wir erst einmal fest, wie sehr wir einander eigentlich vermisst haben. Und wie sehr uns diese gemeinsamen Samstage ans Herz gewachsen und zu einer lieb gewonnenen Gewohnheit geworden sind, die uns ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit schenkt.
Und damit waren wir auch schon mittendrin in unserem heutigen Thema: Zuhause und Heimat.
Was bedeuten diese Begriffe eigentlich für jede Einzelne von uns? Woran machen wir Heimat fest? Was brauchen wir, um uns heimisch zu fühlen? Ist Heimat ein Ort, ein Gefühl oder vielleicht auch einfach eine Frage der Gewohnheit und Verbundenheit? Kann man seine Heimat mitnehmen, oder ist sie etwas, das einen immer wieder zurückholt?
Darüber und über vieles mehr sprechen wir in unserer neuen Folge. Melange à trois I Folge 82 I Der Mensch zerstört sich dann schon irgendwann selbst
29.08.2026 | 32 Min.Unser heutiges Thema beginnt mit einer Herausforderung. Manchmal will einfach kein Gedanke zünden. Und doch ist Langeweile bekanntlich der beste Nährboden für Kreativität.
Zwischen hartnäckigen Anläufen und der Erkenntnis, dass man nicht jeden Tag Lust hat, sich gedanklich mit Niederlagen zu beschäftigen, fanden wir schließlich doch unseren Weg. Denn obwohl wir Menschen ständig nach vorne gehen, fahren wir innerlich erstaunlich oft im Rückwärtsgang.
Ein Thema, das uns fasziniert, manchmal sprachlos macht und viele Fragen aufwirft.
Am Ende bleibt nur eines: weitergehen. In der Hoffnung, dass wir trotz aller technischen Entwicklungen nicht vergessen, dass echte Begegnung nur im echten Leben stattfinden kann.
Und wenn gar nichts mehr hilft, holen uns vielleicht die Serienhelden am See zurück in ihre heile Welt – zumindest glaubt das eine von uns.- Was wir uns gefallen lassen, welchen Preis wir uns selbst geben und wie andere mit uns sprechen dürfen, legen letztlich wir selbst fest. Das bedeutet nicht, dass wir das Verhalten anderer Menschen kontrollieren könnten. Wir können uns einen respektvollen Umgang wünschen – eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.Gefühle entstehen in uns. Unser Gegenüber ist häufig nur der Auslöser. Warum trifft uns etwas bis ins Mark, während es einem anderen kaum ein Schulterzucken entlockt? Woher kommen diese Unterschiede? Was prägt unsere Identität, unsere innere Haltung und die Grenzen, die wir ziehen?Wer bestimmt eigentlich unseren Wert? Wann beginnen wir, darüber zu verhandeln – und warum überhaupt?Und was geschieht, wenn man Männern nicht ausweicht?Über all das – und noch einiges mehr – sprechen wir in der heutigen Folge.
- Unser Körper ist ein Tempel. Zumindest heißt es das. Und je nach Geschmack, Trend oder persönlichem Ideal scheint er sich heute nahezu beliebig formen, optimieren und verändern zu lassen – so wird es uns zumindest vermittelt.
Der Körperkult hat in den vergangenen Jahren enorm an Fahrt aufgenommen. Gleichzeitig erleben Fitness-Influencer und selbsternannte Vorzeigetrainer einen nie dagewesenen Zuspruch. Zwischen Vorher-Nachher-Bildern, Trainingsplänen und Ernährungstipps gerät jedoch oft in Vergessenheit, dass kein Körper dem anderen gleicht.
Gene, Lebensumstände, Gesundheit, Alter und unzählige weitere Faktoren bestimmen mit, wie unser Körper aussieht und wie er auf Training reagiert. Was für den einen funktioniert, kann für den anderen frustrierend oder sogar schädlich sein. Deshalb gibt es wohl keinen allgemeingültigen Weg. Jeder Mensch muss seinen eigenen finden – um das Wertvollste, das er besitzt, gut zu behandeln: seinen Körper.
Ihn zu pflegen, zu fordern, manchmal auch an seine Grenzen zu bringen, kann sinnvoll sein. Doch ebenso wichtig ist es, ihm zuzuhören und seine Grenzen zu respektieren.
Denn eines bleibt am Ende gewiss: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Gesundheit hingegen ist nicht verhandelbar. Melange à trois I Folge 79 I Das Gras ist bei den anderen manchmal deswegen grüner, weil es Kunstrasen ist
08.08.2026 | 27 Min.Aus dem Nähkästchen plaudern, die Hosen herunterlassen und gleichzeitig den schönen Schein wahren – wir bewegen uns in einer Zeit, in der scheinbar kaum noch etwas verborgen bleibt. Was früher hinter verschlossenen Türen stattfand, wird heute öffentlich erzählt, geteilt und kommentiert. Manches verschlägt uns die Sprache, anderes treibt uns die Röte ins Gesicht.
Und doch verbindet uns genau diese Offenheit. Wenn andere ehrlich von ihren Ängsten, Fehlern oder ihrem Scheitern erzählen, fühlen wir uns mit unseren eigenen Geschichten oft ein wenig weniger allein.
Gleichzeitig gibt es nach wie vor Themen, über die beharrlich geschwiegen wird. Dinge, die gesellschaftlich lieber unter den Teppich gekehrt werden, obwohl gerade sie es verdienen würden, genauer betrachtet zu werden. Denn nicht alles, was glänzt, ist Gold – und nicht alles, was verschwiegen wird, sollte verborgen bleiben.
Die eigene Schamgrenze kann dabei ein guter Kompass sein. Sie zeigt uns, wo wir uns schützen dürfen. Gleichzeitig kann sie uns aber auch darauf hinweisen, wo es sich lohnt, genauer hinzusehen und gesellschaftliche Tabus zu hinterfragen.
Wie unterscheiden wir also zwischen notwendiger Diskretion und überholtem Schweigen? Wann dient Offenheit der Verbindung – und wann wird sie zur bloßen Selbstdarstellung? Und an welchen Stellen lohnt es sich, die Scheuklappen abzulegen?
Über all das sprechen wir in der heutigen Folge – ganz im Sinne von in vino veritas.
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Über Melange à trois
Melange à trois – Der Podcast
Wenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen:
Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden.
Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.
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