Ein Wort, bei dessen Beschreibung sofort Bilder und Assoziationen entstehen – und das uns Frauen auf eine gewisse Art auch stigmatisiert. Sowohl jene, die so bezeichnet werden, als auch jene, die nicht in dieses Schema passen. Dabei degradieren und erhöhen wir uns – in diesem Fall Frauen – oft selbst.
Powerfrau. Eine Macherin. Ein tatkräftiges Flintenweib. Eine Frau, die vor Energie strotzt, Hebel in Bewegung setzt und scheinbar Unmögliches umsetzt oder auf die Beine stellt. Doch bedeutet das im Umkehrschluss, dass das Gegenteil eine faule, erschöpfte, frustrierte, antriebslose „Schlaftablette“ ist?
Dabei wissen wir alle: Tage mit 100-prozentiger Leistung sind eher die Ausnahme als die Regel. Wir analysieren diese Bezeichnung, stoßen auf Bewertungen und versuchen, mit Vorurteilen und vorschnellen Urteilen aufzuräumen. Zwischen Haserl und Duracell-Häschen – und jenen Momenten, in denen man vielleicht in der Grube sitzt oder ängstlich von einem Tag zum nächsten hoppelt.
Dass dieses Wort nicht nur ein Stereotyp ist und viele Frauen sich gar nicht gerne so bezeichnen lassen, ahnen wohl die wenigsten, die es eigentlich als Kompliment meinen.
Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.