Im Mittwoch-Podcast von "Blick in die Bibel" erzählt Georg Hinz von seiner großen Leidenschaft für Musik. Schon früh hat er gemerkt, wie stark Musik Menschen verbinden kann – als DJ in der Jugendarbeit, im Karneval oder heute als Musikredakteur. Musik, sagt er, tut der Seele gut, weil sie Gemeinschaft schafft, Hoffnung ausdrückt und von innen heraus berührt.Diese Brücke führt direkt zum Text aus dem Markusevangelium. Jesus erklärt dort, dass nicht äußere Dinge den Menschen "unrein" machen, sondern das, was aus seinem Inneren kommt. Georg Hinz deutet das als starkes, freiheitliches Menschenbild: Der Mensch ist frei, sich für Gutes oder Böses zu entscheiden, aber immer mit der Möglichkeit zur Umkehr. Eine Folge, die zeigt, wie nah Musik, Bibel und Alltag beieinanderliegen – und lange nachklingt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit rief Jesus die Leute zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage! Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Er verließ die Menge und ging in ein Haus.Da fragten ihn seine Jünger nach dem Sinn dieses rätselhaften Wortes. Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Versteht ihr nicht, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann? Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.Weiter sagte er: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein. (Mk 7,14-23)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)