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  • Blick in die Bibel

    "Bleibt in meiner Liebe" - Gespräch mit Martin Kürble

    24.02.2026 | 9 Min.
    Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit dem Düsseldorfer Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum er Seelsorger wurde: Schon als Kind wollte er für andere da sein. Der Glaube an Jesus habe ihm gezeigt, dass genau das sein Weg ist. Heute versuche er, „Spuren zu legen“, Menschen zu segnen und Gottes Liebe weiterzugeben.Im Evangelium vom Tage gehe es um Freundschaft und Liebe. Kürble erklärt: Jesu Liebe sei bedingungslos und mache das Leben leicht. „Liebt einander“ heiße ganz konkret, im Alltag den anderen vorzulassen und sich selbst zurückzunehmen.Eine Folge, die Mut macht – und Lust, tiefer in die Bibel hineinzuhören.Evangelium nach Johannes: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,9-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Glaube trifft Alltag" - Gespräch mit Martin Kürble

    23.02.2026 | 11 Min.
    Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter mit dem Düsseldorfer Theologen und Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst erzählt Kürble, warum ihn die Bibel bis heute fasziniert: Sie überrasche ihn immer wieder und spreche direkt in sein Leben hinein. Er liest mittlerweile oft das Tagesevangelium ohne große Vorarbeit und hört darauf, was ihn innerlich berührt. Danach geht es um das Evangelium vom Weltgericht aus dem Matthäus-Evangelium. Kürble, der auch als Krankenhausseelsorger arbeitet, erklärt, dass Jesu harte Worte keine Drohung seien, sondern ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit. Gott stehe besonders auf der Seite der Schwachen und der Opfer von Gewalt und Missbrauch. Nächstenliebe sei im Alltag konkret nicht leicht, aber genau darin liege die christliche Herausforderung. Wer verstehen will, warum dieser Text und Jesu entschiedene Worte zur Gerechtigkeit heute noch wichtig ist, sollte unbedingt reinhören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben. (Mt 25,31-46)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Gott beginnt bei den Ausgegrenzten" - Gespräch mit Thomas Steinke

    21.02.2026 | 10 Min.
    Zum Abschluss der Woche spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit Thomas Steinke im Podcast "Blick in die Bibel" über persönliche Wünsche und den heutigen Evangeliumstext. Steinke erzählt, dass er gern einmal Barack Obama begegnen würde, den er für seinen Einsatz für Würde, Gerechtigkeit, Klimaschutz und Dialog bewundert. Außerdem träumt er von einer Reise nach Kanada, von der ihn die Weite des Landes, die multikulturelle Gesellschaft und die Begegnung mit indigenen Kulturen faszinieren.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium begegnet Jesus dem Zöllner Levi und isst mit Zöllnern und Sündern. Steinke sieht darin ein starkes Zeichen: Jesus sucht die Nähe der Ausgegrenzten, weil Gottes Reich dort beginnt, wo Menschen neue Würde erfahren. Kirche und Gesellschaft werden so herausgefordert, eigene Grenzen zu hinterfragen und offen zu bleiben für echte Begegnung. Eine dichte Folge, die zum Nachdenken anregt und Lust macht, das Evangelium neu zu hören.Aus dem LukasevangeliumIn jener Zeit sah Jesus einen Zöllner namens Levi am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da verließ Levi alles, stand auf und folgte ihm nach. Und Levi gab für Jesus in seinem Haus ein großes Gastmahl. Viele Zöllner und andere waren mit ihnen zu Tisch. Da murrten die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten und sagten zu seinen Jüngern: Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und trinken? Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte, sondern Sünder zur Umkehr zu rufen. (Lk 5,27-32)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Fasten braucht innere Freiheit" - Gespräch mit Thomas Steinke

    20.02.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit dem evangelischen Theologen Thomas Steinke am Freitag über geistlichen Missbrauch. Steinke ist Ansprechpartner für Betroffene in der Landeskirche Hannovers und erklärt, wie schwer dieses Thema zu greifen ist, weil Macht, Autorität und Gottesrede missbraucht werden können, um Menschen zu manipulieren und ihre innere Freiheit einzuschränken. Er ermutigt Betroffene und Beobachtende, darüber zu sprechen und sich Hilfe zu holen.Im Bibeltext aus dem Matthäusevangelium erklärt Jesus, warum seine Jünger nicht fasten, solange der Bräutigam da ist. Steinke deutet das so: Fasten ist kein religiöser Leistungsnachweis, sondern soll aus der Beziehung zu Christus kommen, Raum schaffen für Sehnsucht, Umkehr und Hoffnung – immer mit Blick auf Ostern. Eine intensive Folge, die wachrüttelt und zeigt, worauf es im Glauben wirklich ankommt.Aus dem MatthäusevangeliumIn jener Zeit kamen die Jünger Johannes’ des Täufers zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während wir und die Pharisäer fasten? Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten. (Mt 9,14-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Nachfolge kostet, befreit aber" - Gespräch mit Thomas Steinke

    19.02.2026 | 9 Min.
    Der evangelische Theologe Thomas Steinke spricht heute im Podcast "Blick in die Bibel" über Kirche im Wandel und über das heutige Evangelium. Er erzählt von seiner Arbeit in der hannoverschen Landeskirche, die er als "Riesentanker im Umbau" beschreibt: weniger Personal, kleinere Gemeinden, große Veränderungen. Seine Aufgabe sieht er darin, in all diesen Prozessen die spirituelle Tiefe wachzuhalten.Im Lukasevangelium ruft Jesus zur Nachfolge auf und spricht davon, das eigene Kreuz auf sich zu nehmen. Steinke deutet das nicht als Weltflucht oder Selbstverachtung, sondern als bewussten Verzicht auf Egoismus, Machtdenken und moralische Überlegenheit. Nachfolge heißt für ihn heute: zuhören, Brücken bauen, Haltung zeigen und die Würde des anderen achten. Ein Gespräch, das Mut macht, Glauben und Verantwortung neu zusammenzudenken – und unbedingt Lust aufs Weiterhören weckt.Aus dem LukasevangeliumIn jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden. Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? (Lk 9,22-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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