Blick in die Bibel

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  • Blick in die Bibel

    "Frieden, Demut und Einladung statt Macht und Druck" - Gespräch mit Georg Hinz

    14.2.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Georg Hinz, weshalb er sich trotz seiner Begeisterung für den Karneval auf Aschermittwoch freut. Die Fastenzeit bedeutet für ihn Reduktion, Normalität und Konzentration auf das Wesentliche – nach intensiven, emotionalen Tagen voller Verantwortung.Im Bibeltext von der Aussendung der 72 Jünger nach dem Evangelisten Lukas erklärt Hinz, dass es nicht um Macht oder Druck geht, sondern um Frieden, Demut und Einladung. Christlicher Glaube soll den Menschen auf Augenhöhe begegnen und der Gesellschaft dienen. Eine ruhige, klare Botschaft zum Ende der Woche – und ein starker Übergang vom Feiern zum Innehalten. Wer hören will, warum gerade dieser Moment so viel Tiefe hat, sollte diese Folge unbedingt anklicken.Aus dem LukasevangeliumIn jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe! (Lk 10,1-9)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Karneval kann heilen – wenn man hinhört und sich öffnet" - Gespräch mit Georg Hinz

    13.2.2026 | 9 Min.
    Mitten im Karneval schaut der Podcast "Blick in die Bibel" an diesem Freitag tiefer hinter Schunkelrhythmen und Frohsinn. Georg Hinz erklärt, dass viele Karnevalslieder mehr sind als bloßer Spaß: Sie erinnern daran, das Leben jetzt zu leben, Gemeinschaft zu pflegen und auch Platz für Melancholie zu lassen.Im heutigen Bibeltext aus dem Markusevangelium heilt Jesus einen taubstummen Mann und führt ihn wieder in die Gemeinschaft. Georg Hinz deutet diese Heilung als Einladung, sich zu öffnen – für Gott, für andere Menschen und für das Leben selbst. Jesu Nähe und Zuwendung zeigen: Es geht nicht um Show, sondern um Würde und Beziehung. Eine Folge, die Karneval, Glauben und Alltag überraschend nah zusammenbringt und neue Perspektiven eröffnet.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis. Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen.Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden.Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es. Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen. (Mk 7,31-37)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Die Botschaft ist für alle da" - Gespräch mit Georg Hinz

    12.2.2026 | 11 Min.
    Im Donnerstags-Podcast von "Blick in die Bibel", pünktlich zum Start des Straßenkarnevals, erzählt Georg Hinz von seiner engen Verbindung zum Kölschen Karneval. Für ihn ist Musik der Schlüssel: gemeinsames Singen schafft Gemeinschaft, tut der Seele gut und bringt Menschen von innen heraus in Bewegung. Mit dem Projekt "Loss mer singe" hilft er vielen, Karneval intensiver zu erleben – nicht perfekt, sondern mit Herz.Beim Text aus dem Markusevangelium zeigt Georg Hinz, wie die Geschichte, bei der Jesus die Tochter einer syrophönizischen Frau heilt, Mut macht: Gottes Botschaft ist nicht exklusiv, sondern für alle da. Sie fordert Demut, Offenheit und den Blick für die, die am Rand stehen. Eine Folge, die Karneval, Glauben und Lebensfreude überraschend nah zusammenbringt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit brach Jesus auf und zog in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben. Eine Frau, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war, hörte von ihm; sie kam sogleich herbei und fiel ihm zu Füßen. Die Frau, von Geburt Syrophönízierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben.Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen. Sie erwiderte ihm: Herr! Aber auch die kleinen Hunde unter dem Tisch essen von den Brotkrumen der Kinder. Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der Dämon hat deine Tochter verlassen!Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der Dämon es verlassen hatte. (Mk 7,24-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Was von innen kommt, entscheidet – über Musik, Glauben und unser Leben" - Gespräch mit Georg Hinz

    11.2.2026 | 9 Min.
    Im Mittwoch-Podcast von "Blick in die Bibel" erzählt Georg Hinz von seiner großen Leidenschaft für Musik. Schon früh hat er gemerkt, wie stark Musik Menschen verbinden kann – als DJ in der Jugendarbeit, im Karneval oder heute als Musikredakteur. Musik, sagt er, tut der Seele gut, weil sie Gemeinschaft schafft, Hoffnung ausdrückt und von innen heraus berührt.Diese Brücke führt direkt zum Text aus dem Markusevangelium. Jesus erklärt dort, dass nicht äußere Dinge den Menschen "unrein" machen, sondern das, was aus seinem Inneren kommt. Georg Hinz deutet das als starkes, freiheitliches Menschenbild: Der Mensch ist frei, sich für Gutes oder Böses zu entscheiden, aber immer mit der Möglichkeit zur Umkehr. Eine Folge, die zeigt, wie nah Musik, Bibel und Alltag beieinanderliegen – und lange nachklingt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit rief Jesus die Leute zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage! Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Er verließ die Menge und ging in ein Haus.Da fragten ihn seine Jünger nach dem Sinn dieses rätselhaften Wortes. Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Versteht ihr nicht, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann? Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.Weiter sagte er: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein. (Mk 7,14-23)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Regeln helfen nur dann, wenn sie dem Menschen wirklich guttun" - Gespräch mit Georg Hinz

    10.2.2026 | 10 Min.
    Im Dienstags-Podcast von "Blick in die Bibel" lernt man Georg Hinz etwas persönlicher kennen. Er erzählt, warum er gleich drei Studienabschlüsse gemacht hat: Religionspädagogik, Sozialarbeit und Pädagogik. Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus der Suche nach dem richtigen Weg – und aus Freude an der Arbeit mit Menschen. Ein roter Faden zieht sich durch alles: aufmerksam hinschauen, wer einem gegenübersteht.Im Markusevangelium kritisiert Jesus die Pharisäer, die sich darüber aufregen, dass sich die Jünger vor dem Essen nicht die Hände waschen. Georg Hinz erklärt: Jesus ist nicht gegen Regeln, sondern dagegen, dass sie wichtiger werden als Mitgefühl und konkrete Hilfe. Entscheidend ist das Herz – und das, was wir füreinander tun. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und alte Texte überraschend aktuell klingen lässt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit versammelten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben; so halten sie an der Überlieferung der Alten fest. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen? Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesája hatte Recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte, wie geschrieben steht: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Vergeblich verehren sie mich; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft, um eure eigene Überlieferung aufzurichten. Denn Mose hat gesagt: Ehre deinen Vater und deine Mutter! und: Wer Vater oder Mutter schmäht, soll mit dem Tod bestraft werden. Ihr aber lehrt: Wenn einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Korbán – das heißt: Weihgeschenk sei, was du von mir als Unterstützung erhalten solltest –, dann lasst ihr ihn nichts mehr für Vater oder Mutter tun.So setzt ihr durch eure eigene Überlieferung Gottes Wort außer Kraft. Und ähnlich handelt ihr in vielen Fällen. (Mk 7,1-13)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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