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  • Blick in die Bibel

    "Nicht den inneren Kompass verlieren" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz

    09.05.2026 | 10 Min.
    In der Samstagsfolge von "Blick in die Bibel" spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz vom Hilfswerk Renovabis zuerst ganz persönlich über sein Leben als Priester. Er berichtet, wie seine Wochenenden aussehen, warum Gottesdienste für Christen Kraftquellen sind und wie er in freien Momenten entspannt – beim Lesen, Schreiben oder Fußballschauen. Danach geht es um das Evangelium des Tages. Schwartz erklärt, dass Christen mitten im Leben stehen sollen, ohne sich blind dem Zeitgeist anzupassen. Entscheidend sei ein innerer Kompass, der Orientierung gibt, wenn vieles unsicher wird. Auch über Ablehnung gegenüber Christen heute spricht er offen und ehrlich. Das Gespräch verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Glauben, Haltung und Zusammenhalt – eine Folge, die nachklingt und neugierig auf mehr macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Doch dies alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. (Joh 15,18-21)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Liebe heißt handeln" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz

    08.05.2026 | 10 Min.
    Am Freitag spricht Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz zunächst über das Motto der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis "Zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt": Europa soll trotz Spaltung zusammenhalten. Schwartz beschreibt, wie unterschiedlich Kirche in Osteuropa ist – mal schwächer, mal lebendig, oft getragen von jungen Menschen. Von dort könne man Mut, Kreativität und Glaubensstärke lernen, auch ohne viel (Kirchensteuer-)Geld. Im Evangelium geht es um Liebe bis zur Hingabe. Schwartz erklärt: Im Alltag ist nicht unbedingt das große Opfer gefordert, sondern eher viele kleine – Geduld, Rücksicht und für andere da sein. Liebe zeigt sich im Tun. Eine Folge, die Mut macht und zum Nachdenken anregt – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,12-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Ohne Regeln wird Liebe beliebig" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz

    07.05.2026 | 7 Min.
    Am Donnerstag im Podcast „Blick in die Bibel“ erzählt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz zunächst, warum er sich für das Fach Ethik entschieden hat. Es verbindet Glauben mit echtem Leben. Besonders das Lehren hat ihn geprägt, weil er durch Fragen der Studierenden selbst viel lernt. Im Evangelium am Donnerstag geht es dann um Jesu Worte über die Liebe und Gebote. Schwartz erklärt, dass Jesu‘ Reden über die Gebote nichts mit Zwang zu tun hat, sondern mit Vertrauen wie unter Freunden. Gebote und Liebe gehören zusammen – ohne Liebe werden Regeln hart, ohne Regeln wird Liebe beliebig. Gottes Liebe zeigt sich oft leise, in kleinen Gesten wie Vergebung im Alltag. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube ganz praktisch wird – hör unbedingt rein!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. (Joh 15,9-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Damit Neues entstehen kann" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz

    06.05.2026 | 8 Min.
    Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz berichtet im ersten Teil des Podcasts "Blick in die Bibel" am Mittwoch aus seinem Alltag bei Renovabis: kein Tag ist gleich, viele Meetings, Reisen und Begegnungen. Besonders bewegt ihn, wie Menschen in Osteuropa mit Hoffnung und Glauben ihre Gesellschaft mitgestalten.Im Evangelium vergleicht Jesus sich mit einem Weinstock. Schwartz erklärt: Wer mit Jesus verbunden bleibt, wächst innerlich. Auch schwierige Phasen wie Scheitern oder Abschiede können helfen, stärker zu werden. Gott "schneidet" nicht, um zu schaden, sondern damit Neues entstehen kann. Beim Beten gehe es weniger ums Fordern, sondern um Vertrauen in eine Beziehung.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube im Alltag trägt – und neugierig macht, mehr davon zu hören.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Joh 15,1-8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Frieden, der wirklich trägt" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwarz

    05.05.2026 | 8 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ am Dienstag spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz mit Mathias Peter über das Hilfswerk Renovabis und warum Armenien dieses Jahr im Fokus steht: ein kleines Land mit großen Problemen, geprägt von Krieg, Armut und vielen Geflüchteten. Trotz allem beeindruckt Schwartz als Hauptgeschäftsführer von Renovabis der Mut und die Hoffnung der Menschen vor Ort. Hilfe aus Deutschland sei wichtig – finanziell, aber auch durch Interesse und Solidarität. Im Evangelium geht es um den Frieden Jesu: das ist mehr als ein rein äußerer Waffenstillstand, sondern ein innerer Halt, der auch in Krisen trägt. Echter Frieden zeigt sich laut Schwartz in Gelassenheit, Zuhören und dem Verzicht auf Eskalation. Eine Folge, die zeigt, wie Frieden im Alltag beginnen kann – und Lust macht, genauer hinzuhören.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. (Joh 14,27-31a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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