PodcastsBildungBlick in die Bibel

Blick in die Bibel

DOMRADIO.DE
Blick in die Bibel
Neueste Episode

2682 Episoden

  • Blick in die Bibel

    "Verleugnen wir heute Jesus auch?" - Gespräch mit Irmela Preissner

    31.03.2026 | 15 Min.
    In dieser Podcast-Folge von „Blick in die B ibel“ erzählt Irmela Preissner zuerst, wie sie durch ihre Familie und ihre Arbeit einen engen Bezug zur Bibel entwickelt hat. Sie berichtet, dass sie im Alltag immer wieder kurze Momente nutzt, um darin zu lesen. Außerdem erklärt sie, was „Biblische Reisen“, von dem sie die Geschäftsführerin ist, besonders macht: Es geht nicht nur ums Besichtigen, sondern vor allem um Begegnungen mit Menschen vor Ort und darum, andere Kulturen und Religionen besser zu verstehen. Danach geht es um das Johannesevangelium, das berichtet, wie Judas Jesus verrät und Petrus ihn verleugnet. In ihrer Auslegung sagt Preissner, dass "Verherrlichung" hier nicht Macht bedeutet, sondern Liebe und Hingabe. Sie macht deutlich, dass es eine Art Jesus zu verleugnen auch heute noch gibt – oft in kleinen Momenten, wenn wir wegschauen oder nicht helfen. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und den eigenen Alltag neu beleuchtet – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Geiste erschüttert und bezeugte: Amen, amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte. Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskáriot. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tue bald! Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen! oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht. Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. Simon Petrus fragte ihn: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen. Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben. Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, ich sage dir: Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. (Joh 13,21-33.36-38)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Liebe ohne Maß" - Gespräch mit Irmela Preissner

    30.03.2026 | 13 Min.
    In der Karwoche spricht DOMRADIO.DE-Moderator Mathias Peter im Podcast "Blick in die Bibel" mit Irmela Preissner vom Reiseveranstalter "Biblische Reisen“. Sie erklärt, dass ihr Unternehmen seit den 1960ern Menschen die Orte der Bibel näherbringt. Reisen nach Israel sind aktuell nahezu unmöglich, doch in friedlichen Zeiten ist besonders Jerusalem zur Karwoche ein eindrucksvoller Ort, an dem verschiedene Religionen gleichzeitig ihre Feste feiern. Im Evangelium an diesem Montag in der Karwoche geht es um Maria, die Jesus mit kostbarem Öl salbt. Preissner deutet das als große Geste von Liebe und Dankbarkeit. Im Gegensatz dazu steht Judas, dessen Kritik an der vermeintlichen Ölverschwendung unehrlich ist. Auch die Faszination der Menschen für Jesus und Lazarus sowie die Angst der Mächtigen werden deutlich. Eine Folge, die zeigt, wie aktuell und bewegend biblische Geschichten heute noch sein können – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betánien, wo Lázarus war, den er von den Toten auferweckt hatte. Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente und Lázarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren. Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihren Haaren. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt. Doch einer von seinen Jüngern, Judas Iskáriot, der ihn später auslieferte, sagte: Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denáre verkauft und den Erlös den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte. Jesus jedoch sagte: Lass sie, damit sie es für den Tag meines Begräbnisses aufbewahrt! Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer. Eine große Menge der Juden hatte erfahren, dass Jesus dort war, und sie kamen, jedoch nicht nur um Jesu willen, sondern auch um Lázarus zu sehen, den er von den Toten auferweckt hatte. Die Hohepriester aber beschlossen, auch Lázarus zu töten, weil viele Juden seinetwegen hingingen und an Jesus glaubten. (Joh 12,1-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Demut wächst im Garten und im Glauben“ - Gespräch mit Pfarrer Ekkehard Schmid

    28.03.2026 | 11 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" verrät Pfarrer Ekkehard Schmid, warum er im Garten "therapeutische" Ruhe findet: "Wer selbst sät, erntet Demut – und schmeckt die Früchte anders." Als Beichtvater schätzt er den "Raum auf Augenhöhe", in dem Menschen ihr Leben vor Gott reflektieren können.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium beschließen die Hohenpriester, Jesus zu töten: "Besser, einer stirbt, als das ganze Volk." Pfarrer Schmid deutet: "Es geht um Machtangst – und die Suche nach Sündenböcken." Sein Fazit für die Karwoche: "Komplexe Probleme brauchen keine einfachen Lösungen."Hört rein, um zu verstehen, warum Jesus‘ Passion uns heute noch herausfordert – und was Gärtnern mit Glauben zu tun hat!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lázarus, gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn. Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte. Da beriefen die Hohepriester und die Pharisäer eine Versammlung des Hohen Rates ein. Sie sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mensch tut viele Zeichen. Wenn wir ihn gewähren lassen, werden alle an ihn glauben. Dann werden die Römer kommen und uns die heilige Stätte und das Volk nehmen.Einer von ihnen, Kájaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser für euch ist, wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht. Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er der Hohepriester jenes Jahres war, sagte er aus prophetischer Eingebung, dass Jesus für das Volk sterben werde. Aber er sollte nicht nur für das Volk sterben, sondern auch, um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln. Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten.Jesus ging von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden umher, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, zu einer Stadt namens Éfraim. Dort blieb er mit seinen Jüngern. Das Paschafest der Juden war nahe und viele zogen schon vor dem Paschafest aus dem ganzen Land nach Jerusalem hinauf, um sich zu heiligen. Sie suchten Jesus und sagten zueinander, während sie im Tempel zusammenstanden: Was meint ihr? Er wird wohl kaum zum Fest kommen. Die Hohepriester und die Pharisäer hatten nämlich angeordnet, wenn jemand wisse, wo er sich aufhält, solle er es melden, damit sie ihn festnehmen könnten. (Joh 11,45-57)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Gott im Menschen – ein Skandal?" - Gespräch mit Pfarrer Ekkehard Schmid

    27.03.2026 | 11 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Pfarrer Ekkehard Schmid den Blutritt in Weingarten: Seit 1525 ziehen knapp 2.000 Pferde mit der Heilig-Blut-Reliquie durch die Stadt – ein Fest der Einheit, das selbst Aufklärung und Weltkriege überdauerte. Die Verbindung zu Mantua (Italien) zeigt: "Das Blut Jesu verbindet und versöhnt."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium werfen die Juden Jesus Gotteslästerung vor, weil er sich als "Gottes Sohn" bezeichnet. Pfarrer Schmid deutet: "Im Sohn ist der Vater – Gott teilt sich im Menschen mit." Johannes der Täufer wird als erster Zeuge genannt, der Jesus als "Lamm Gottes" verkündet.Hört rein, um zu verstehen, warum Jesus‘ Anspruch die Menschen damals wie heute herausfordert – und was der Blutritt mit Versöhnung zu tun hat!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um Jesus zu steinigen. Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.Jesus erwiderte ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott – weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht! Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt! Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.Wieder suchten sie ihn festzunehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff. Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes über diesen gesagt hat, erwies sich als wahr. Und viele kamen dort zum Glauben an ihn. (Joh 10,31-42)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Ich bin vor aller Zeit" - Gespräch mit Pfarrer Ekkehard Schmid

    26.03.2026 | 9 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" schwärmt Pfarrer Ekkehard Schmid von Johannes dem Täufer: "Er ist kein absoluter Vorläufer, sondern zeigt, dass auch Propheten unvollkommen sind – und trotzdem konsequent." Schmid liebt direkte Worte und Lösungsorientierung, etwa als Dekan, wo er immer wieder improvisieren muss.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium provoziert Jesus mit "Bevor Abraham war, bin ich". Die Juden werfen ihm vor, von einem Dämon besessen zu sein – für sie ist seine göttliche Anspruchshaltung Gotteslästerung. Pfarrer Schmid erklärt, dass das Johannesevangelium Jesus als präexistenten Sohn Gottes zeigt, der alles weiß.Hört rein, um zu verstehen, warum Jesus‘ Worte damals wie heute polarisieren – und was wir von Johannes dem Täufer lernen können!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden. Bist du etwa größer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben und die Propheten sind gestorben. Für wen gibst du dich aus?Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest. Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich.Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel. (Joh 8,51-59)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

Weitere Bildung Podcasts

Über Blick in die Bibel

Podcast-Website

Höre Blick in die Bibel, 6 Minute English und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen

Blick in die Bibel: Zugehörige Podcasts

Rechtliches
Social
v8.8.5| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 3/31/2026 - 11:20:26 PM