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- In dieser Folge von "Blick in die Bibel" erzählt Schwester Anne Kurz von ihrer Ordensgemeinschaft Verbum Dei. Sie erklärt, dass die Gemeinschaft auf Mallorca entstanden ist und ihr Charisma in Gebet und Verkündigung besteht. Wichtig ist der Ordensschwester die persönliche Beziehung zu Gott und die Weitergabe des Glaubens. Danach geht es um die Auslegung des Evangeliums vom Unkraut auf dem Acker. Schwester Anne findet es tröstlich, dass selbst die Jünger Jesu nicht immer alles verstehen und nachfragen. Die harten Bilder vom Gericht deutet sie nicht als eine beängstigende Rede, sondern als große Hoffnung: Am Ende wird die Gerechtigkeit Gottes sichtbar. Die Gerechten werden "wie die Sonne leuchten". Warum dieser Satz gerade in dunklen Zeiten Mut machen kann, hört man in dieser Folge des Podcasts.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit verließ Jesus die Menge und ging in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker! Er antwortete: Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches; das Unkraut sind die Kinder des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Schnitter sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gesetzloses getan haben, und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre! (Mt 13,36-43)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- In dieser Folge des Podcasts "Blick in die Bibel" spricht DOMRADIO.DE-Redakteur Roland Müller mit Schwester Anne Kurz. Die Ordensschwester erzählt, wie sie als junge Frau aus Hamburg ihren Weg in die spanische Gemeinschaft Verbum Dei gefunden hat. Eigentlich fühlte sie sich zuerst zu den Mutter-Teresa-Schwestern hingezogen, doch in Münster entdeckte sie ihre Freude an Verkündigung, Exerzitien und geistlicher Begleitung. Danach legt Schwester Anne das Tagesevangelium aus: Jesus vergleicht darin das Himmelreich mit einem kleinen Senfkorn und mit Sauerteig, der eine große Menge Mehl durchdringt. Für Schwester Anne steckt darin eine starke Hoffnung: Auch kleine Schritte können viel verändern. Warum gerade 50 Kilogramm Mehl für sie so wichtig sind, verrät sie in dieser Podcastfolge.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten. Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, damit sich erfülle,was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war. (Mt 13,31-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- Pfarrer Michael Lehmler empfiehlt zum Abschluss der Podcast-Woche einen besonderen Ort der Stille: die Bruder-Klaus-Kapelle in Mechernich. Im Gespräch erzählt er außerdem mit viel Humor von seinem täglichen Blick in den Spiegel und davon, wie ihn das Leben, das Älterwerden und sein Glaube immer wieder neu herausfordern. Sein Wunsch: Menschen sollen trotz aller Fragen und Zweifel spüren, dass ihn die Begeisterung für Gott bis heute trägt.Im Evangelium zeigt Jesus, dass wahre Größe nicht in Macht, sondern im Dienen liegt. "Jesus stellt die Dinge auf den Kopf, indem er sie ins Herz stellt", sagt Lehmler. Und er ermutigt: "Man profitiert davon, wenn man andere groß sein lässt." Ein inspirierender Abschluss über Demut, Vertrauen und die Kraft des dienenden Glaubens.Jetzt reinhören und entdecken, warum wahre Größe im Dienen beginnt.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mt 20,20-28)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- Was hält den Glauben lebendig – und was lässt ihn wachsen? Pfarrer Michael Lehmler spricht über einen Bibelvers, der ihn seit Jahren begleitet: "Alle sollen eins sein." Für ihn ist Einheit keine Gleichmacherei, sondern die Voraussetzung dafür, dass Gottes Gegenwart in der Welt sichtbar wird.Im Gespräch über das Gleichnis vom Sämann richtet er den Blick aber auch auf jeden Einzelnen: "Manchmal sind wir guter Boden, manchmal schlechter Boden." Gerade darin steckt für ihn eine tröstliche Botschaft, denn Jesus schreibe niemanden endgültig ab. "Es lohnt sich, den Samen Gottes in sich wirken zu lassen", sagt Lehmler. Ein ermutigendes Gespräch über Hoffnung, Wachstum und die Chance, immer wieder neu anzufangen.Jetzt reinhören und entdecken, wie Gottes Wort in unserem Leben Frucht tragen kann.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach. (Mt 13,18-23)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
- Was verbindet Techno und Bach? Für Pfarrer Michael Lehmler lautet die Antwort: Beide können Türen zu Gott öffnen. Im Gespräch erzählt er von seiner kreativen Schreibwerkstatt bei den Alexianern, in der Menschen mit psychischen und körperlichen Einschränkungen ihre Talente entdecken. Ebenso wichtig ist ihm die Musik, die ihn gleichermaßen zur Ruhe kommen und neue Gefühle entdecken lässt. Mit Blick auf das Evangelium über die Gleichnisse Jesu erklärt Lehmler, warum diese Bilder auch heute noch Menschen ansprechen können. "Der Sämann strahlt aus der Fülle seiner Liebe immer wieder Chancen und Möglichkeiten aus." Und: "Die Offenheit, dass Gott überall wirkt und wirken kann, ist für mich ein Schlüssel." Ein Gespräch über Kreativität, Musik und den Blick für Gottes Spuren im Alltag. Hören Sie rein und lassen Sie sich von neuen Perspektiven inspirieren!Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit kamen die Jünger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren hören sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. (Mt 13,10-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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