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  • Blick in die Bibel

    "Steinige nicht – hinterfrage dich!" - Gespräch mit Pfarrer Ekkehard Schmid

    23.03.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt sich in dieser Woche Pfarrer Eckhard Schmid aus Weingarten vor. Seit 17 Jahren leitet er die Seelsorge in der berühmten Basilika, wo Wallfahrt, Tourismus und spirituelle Angebote zusammenkommen. Früher war das Kloster noch aktiv, heute gestaltet er das geistliche Leben neu – auch mit kreativen Formaten nach Corona.Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium bringen Pharisäer Jesus eine Ehebrecherin: "Soll sie gesteinigt werden?" Jesus antwortet: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Ekkehard Schmidt erklärt, dass es damals um klare Abstammung und Besitzrechte ging. Doch Jesus lenkt den Blick auf die eigene Schuld und schenkt der Frau eine neue Chance.Hört rein, um zu verstehen, warum wir oft zu schnell über andere urteilen – und wie Jesus uns zum Umdenken bringt!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen.Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten.Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr! (Joh 8,1-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    Warum hat Galiläa einen so schlechten Ruf? - Gespräch mit Gunther Fleischer

    21.03.2026 | 12 Min.
    Im Podcast am Samstag spricht Dr. Gunther Fleischer zuerst über die Fastenzeit. Sein Tipp: weniger nur an Fehler denken, sondern bewusst den Glauben stärken. Die Bibel zu lesen kann dabei helfen, Gott im Alltag wieder neu zu entdecken. Danach geht es um den Bibeltext: Die Menschen im Johannesevangelium streiten darüber, wer Jesus ist. Manche glauben an ihn, andere zweifeln – auch wegen seiner Herkunft aus Galiläa, die einen schlechten Ruf hat. Fleischer erklärt, dass Jesus provoziert, weil er anders ist als erwartet und sich besonders den Schwachen zuwendet. Am Ende stellt sich die Frage, worauf wir wirklich vertrauen. Eine spannende Folge, die zum Weiterdenken einlädt – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sagten einige aus dem Volk, als sie die Jesu Worte hörten: Dieser ist wahrhaftig der Prophet. Andere sagten: Dieser ist der Christus. Wieder andere sagten: Kommt denn der Christus aus Galiläa? Sagt nicht die Schrift: Der Christus kommt aus dem Geschlecht Davids und aus dem Dorf Betlehem, wo David lebte? So entstand seinetwegen eine Spaltung in der Menge. Einige von ihnen wollten ihn festnehmen; doch keiner legte Hand an ihn. Als die Gerichtsdiener zu den Hohepriestern und den Pharisäern zurückkamen, fragten diese: Warum habt ihr ihn nicht hergebracht? Die Gerichtsdiener antworteten: Noch nie hat ein Mensch so gesprochen. Da entgegneten ihnen die Pharisäer: Habt auch ihr euch in die Irre führen lassen? Ist etwa einer von den Oberen oder von den Pharisäern zum Glauben an ihn gekommen? Dieses Volk jedoch, das vom Gesetz nichts versteht, verflucht ist es. Nikodémus aber, einer aus ihren eigenen Reihen, der früher einmal Jesus aufgesucht hatte, sagte zu ihnen: Verurteilt etwa unser Gesetz einen Menschen, bevor man ihn verhört und festgestellt hat, was er tut? Sie erwiderten ihm: Bist du vielleicht auch aus Galiläa? Lies doch nach und siehe, aus Galiläa kommt kein Prophet. Dann gingen alle nach Hause. (Joh 7,40-53)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    Hatte Jesus leibliche Brüder? - Gespräch mit Gunther Fleischer

    20.03.2026 | 14 Min.
    In der Podcast-Folge am Freitag berichtet der Bibeltheologe Gunther Fleischer zuerst locker aus seinem Ruhestand: feste Tagesstruktur, gemeinsames Frühstück mit seiner Frau, viel Lesen und Engagement, etwa in der Altenarbeit, sorgen dafür, dass er nach den vielen Jahren im Beruf nicht in ein "Loch" mit Eintritt in den Ruhestand gefallen ist. Danach spricht der ehemalige Leiter der erzbischöflichen Liturgie- und Bibelschule im Erzbistum Köln über den Bibeltext des Tages: Die Menschen, die auf Jesus treffen und ihn erleben, sind unsicher, wer er wirklich ist. Gunther Fleischer erklärt, dass "Brüder" auch Verwandte oder Anhänger bedeuten kann – sicher weiß man es nicht. Entscheidend ist: Selbst seine Verwandten zweifeln an ihm. Auch die Frage nach dem Messias bleibt schwierig, weil die Erwartungen unterschiedlich sind. Jesu "Stunde" steht für seinen besonderen Weg, der noch bevorsteht. Eine Folge, die Alltag und Glauben spannend verbindet – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten, weil die Juden ihn zu töten suchten. Das Laubhüttenfest der Juden war nahe. Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf, jedoch nicht öffentlich, sondern im Verborgenen. Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen? Und doch redet er in aller Öffentlichkeit und man lässt ihn gewähren. Sollten die Oberen wirklich erkannt haben, dass er der Christus ist? Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt; wenn jedoch der Christus kommt, weiß niemand, woher er stammt. Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht von mir ausgekommen, sondern er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig. Ihr kennt ihn nur nicht. Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat. Da suchten sie ihn festzunehmen; doch keiner legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen. (Joh 7,1-2.10.25-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Wo gehöre ich wirklich hin?" - Gespräch mit Gunther Fleischer

    19.03.2026 | 13 Min.
    Im Podcast spricht der Bibeltheologe Dr. Gunther Fleischer zunächst über seine große Leidenschaft: das Komponieren. Weil er als Kind kein Klavier lernen durfte, fand er einen eigenen Weg zur Musik. Durch das Hören klassischer Werke begann er, Noten zu lesen und schließlich selbst Stücke zu schreiben. Inspiration bekommt er oft aus religiösen Texten oder aus musikalischen Formen. Danach geht es um eine Bibelstelle aus dem Lukas-Evangelium: Der zwölfjährige Jesus bleibt im Tempel zurück, ohne dass seine Eltern es merken. Als sie ihn nach drei Tagen finden, erklärt er, dass er dort sein müsse, wo sein Vater ist – bei Gott. Dr. Gunther Fleischer deutet die Szene so: Jesus wird sich hier bewusst, wohin er wirklich gehört. Eine überraschende und spannende Auslegung – die neugierig macht, die ganze Folge des Podcasts zu hören.Aus dem Lukasevangelium:Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der Knabe Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten nach ihm. Da geschah es, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. Als seine Eltern ihn sahen, waren sie voll Staunen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen gesagt hatte. Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. (Lk 2,41-51a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Der Liebe Beine machen" - Gespräch mit Dr. Gunther Fleischer

    18.03.2026 | 15 Min.
    Zu Beginn des Podcasts erzählt Dr. Gunther Fleischer, warum er katholische Theologie studiert hat. Schon als Kind wurde er durch seine Familie, seinen Pfarrer und engagierte Lehrer geprägt. Besonders diese Menschen weckten seine Begeisterung für Glauben und Kirche. Später studierte er unter anderem in Paris – eine Zeit, die ihn sehr geprägt hat, nicht nur durch das Studium, sondern auch durch Kultur, Musik und das Leben in der Stadt. Danach geht es in "Blick in die Bibel" um eine schwierige Stelle aus dem Johannesevangelium. Jesus spricht dort viel über seinen "Vater" und den "Sohn", was schnell verwirrend wirken kann. Fleischer erklärt: Das Evangelium will zeigen, dass Jesus ganz eng mit Gott verbunden ist. Gleichzeitig geht es nicht darum, Menschen Angst vor dem Gericht zu machen. Die Botschaft ist vielmehr: Der Glaube soll die Menschen dazu bewegen, liebevoll zu handeln. Eine spannende Erklärung, die den Bibeltext plötzlich ganz neu verständlich macht – und Lust auf die ganze Podcastfolge macht.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater wirkt bis jetzt und auch ich wirke. Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichmachte. Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, sodass ihr staunen werdet. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will. Auch richtet der Vater niemanden, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen. Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben. Wenn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, werden zum Gericht auferstehen. Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil ich nicht meinen Willen suche, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Joh 5,17-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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