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  • Blick in die Bibel

    "Das Hundertfache bekommen" - Gespräch mit Christoph Huber

    26.05.2026 | 6 Min.
    Am Dienstag spricht Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, im Podcast "Blick in die Bibel" darüber, warum ihn Adolf Kolping bis heute beeindruckt. Besonders bewundert er dessen Mut und Durchsetzungskraft: Obwohl Kolping als einfacher Schustergeselle viele Hindernisse hatte, wurde er Priester und setzte sich entschlossen für Menschen in Not ein. Huber erzählt außerdem, wie das Kolpingwerk heute weltweit hilft; ganz praktisch und nah am Alltag der Menschen. Im Evangelium geht es um Nachfolge, Familie und die Frage, was Menschen für ihren Glauben aufgeben. Huber erklärt den Bibeltext lebensnah und ehrlich: Familie bedeute nicht nur Harmonie, sondern vor allem Zusammenhalt und Verlässlichkeit, gerade in schweren Zeiten. Seine Gedanken machen Mut und zeigen, wie aktuell die Botschaft Jesu heute noch ist. Eine Folge, die nachklingt und die man unbedingt hören sollte.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. (Mk 10,28-31)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Der Geist wirkt heute“ - Gespräch mit Christoph Huber

    25.05.2026 | 7 Min.
    An Pfingstmontag erzählt Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, im Podcast "Blick in die Bibel" von den Wurzeln des Kolpingwerks und von Adolph Kolping, der sich schon im 19. Jahrhundert für junge Handwerker und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Für Huber ist die Bibel kein fernes oder perfektes Buch, sondern voller echter Lebenserfahrungen, die bis heute Orientierung geben können. Im Evangelium zum Pfingstmontag spricht er über den "Geist der Wahrheit“ und erklärt ihn als Kraft, die Menschen im Alltag begleitet und ihnen hilft, das Gute und Richtige zu erkennen. Besonders wichtig ist ihm, den Glauben nicht nur mit Worten, sondern durch das eigene Verhalten sichtbar zu machen, etwa durch Großzügigkeit, Offenheit und Dankbarkeit. Eine persönliche und lebensnahe Folge, die zeigt, wie aktuell die Botschaft von Pfingsten heute noch sein kann. Reinhören lohnt sich unbedingt.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Joh 15,26-16,3.12-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Folge mir, ohne Neid" - Gespräch mit Martin Bartsch

    23.05.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch, warum Selbstreflexion für geistliche Begleiter essenziell ist: "Wie ein Werkzeug muss ich mich schärfen – durch Gespräche, Bücher, und vor allem durch den Geist Gottes." Sein Traum von einer Ballonfahrt wird zum Bild für Nachfolge: "Loslassen, den Boden unter den Füßen verlieren – und sich tragen lassen."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fragt Petrus neidisch: "Herr, was wird mit ihm?" und meint den Jünger, den Jesus liebt. Jesus antwortet: "Was geht dich das an? Du folge mir!" Martin Bartsch deutet es so: "Kein Wettbewerb, sondern Nachahmung: Gottes Liebe im Alltag leben."Warum Nachfolge mit Vertrauen beginnt, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebte und der beim Abendmahl an seiner Brust gelegen und ihm gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich ausliefert? Als Petrus diesen sah, sagte er zu Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?Jesus sagte zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an? Du folge mir nach! Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte ihm nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht das dich an?Dies ist der Jünger, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles einzeln aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die dann geschriebenen Bücher nicht fassen. (Joh 21,20-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Dreimal gefragt, dreimal bejaht" - Gespräch mit Martin Bartsch

    22.05.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" verrät Martin Bartsch heute, warum er im Garten arbeitet: "Es ist ein Kraftmoment – tun, gestalten, beschenkt werden." Seine geistliche Praxis beschreibt er so: "Ich 'verkoste' Bibeltexte wie ein gutes Essen – langsam, achtsam, und spüre: Was löst es in mir aus?"Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium fragt Jesus Petrus dreimal: "Liebst du mich?" – eine Rehabilitation nach dessen Verleugnung. "Jesus gibt ihm eine zweite Chance", erklärt Martin Bartsch. Der Auftrag "Weide meine Schafe" gilt allen – "Kindern, Frauen, Männern: der ganzen Herde."Warum Gottes Liebe uns immer wieder aufrichtet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe.Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach! (Joh 21,1.15-19)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Eins in der Liebe – trotz aller Unterschiede" - Gespräch mit Martin Bartsch

    21.05.2026 | 9 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch heute, wie er Liebe im Krankenhausalltag lebt: "Ein freundlicher Blick, ein Lob – das baut Menschen auf."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Alle sollen eins sein – wie du in mir bist und ich in dir." Martin Bartsch deutet: "Das ist Einheit in der Liebe: Wenn wir im Geist Gottes handeln, spüren wir plötzlich eine Resonanz." Diese Einheit ist "keine Uniformität, sondern ein Band der Liebe – das Gegenteil von Spaltung".Warum kleine Gesten der Liebe die Welt verändern, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin. (Joh 17,20-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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