Blick in die Bibel

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  • Blick in die Bibel

    "Es reicht eine Berührung – und etwas kommt in Bewegung" - Gespräch mit Georg Hinz

    09.2.2026 | 7 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domradio-Redakteur Jan Hendrik Stens mit Georg Hinz, Kulturreferent im Kölner Domforum und Musikredakteur im Domradio. Seit vielen Jahren gestaltet Georg Hinz mit seinem Team einen offenen Ort der Begegnung, mit Kultur, Musik und Momenten zum Auftanken.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium geht es um Menschen, die allein durch die Berührung von Jesu Gewand geheilt werden. Georg Hinz erklärt, dass es dabei nicht um Magie geht, sondern um Vertrauen, Nähe und innere Bewegung. Heilung beginnt dort, wo Menschen sich berühren lassen – innerlich wie äußerlich.Ein Gespräch, das Bibel und Alltag überraschend nah zusammenbringt und Lust macht, tiefer zuzuhören.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Gennésaret und legten dort an. Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sogleich. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Liegen zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. (Mk 6,53-56)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Du musst nicht alles schaffen" - Gespräch mit Marion Heider

    07.2.2026 | 8 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Journalist Matthias Peter am Samstag mit der Theologin Marion Heider über das Evangelium des Tages. Ausgangspunkt ist eine Stelle aus dem Markusevangelium, in der Jesus seine Jünger auffordert, sich auszuruhen. Marion Heider erklärt, warum Pausen wichtig sind – nicht nur für die Jünger damals, sondern auch für Menschen heute. Wer immer nur macht und funktioniert, brennt aus. Ruhe hilft, wieder Kraft zu finden und im Kontakt mit Gott und sich selbst zu bleiben. Gerade in Kirche, Jugendarbeit und Seelsorge müsse man nicht alles alleine schaffen, sondern auch vertrauen lernen. Weniger tun und mehr vertrauen kann befreiend sein. Diese Folge zeigt, wie aktuell und alltagstauglich Bibeltexte sein können – reinhören lohnt sich unbedingt.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus! Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. (Mk 6,30-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Was kostet es, bei der Wahrheit zu bleiben?" - Gespräch mit Marion Heider

    06.2.2026 | 10 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter am Freitag mit der Theologin Marion Heider. Zu Beginn erzählt sie Persönliches: In ihrer Freizeit geht sie gern wandern, fährt Rennrad und entspannt beim Nähen – "nähen ist mein Yoga“. Danach geht es um den Bibeltext aus dem Markusevangelium, der von Johannes dem Täufer erzählt. Die Geschichte ist hart: Johannes sagt offen die Wahrheit, kritisiert Herodes – und wird dafür getötet. Marion Heider erklärt, wie Macht, Angst und falsche Versprechen Menschen in schlimme Verstrickungen bringen können. Johannes steht für Mut und Wahrheit, auch wenn der Preis hoch ist. Die Folge regt dazu an, über Wahrheit, Verantwortung und eigenes Handeln nachzudenken – ein Podcast, der unter die Haut geht und unbedingt gehört werden sollte.Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist Elíja. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Heródias, die Frau seines Bruders Philíppus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zur Frau zu haben. Heródias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte es aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Wenn er ihm zuhörte, geriet er in große Verlegenheit und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich für Heródias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Heródias und tanzte und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu dem Mädchen sagte: Verlange von mir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich verlangen? Heródias antwortete: Den Kopf Johannes’ des Täufers. Da lief das Mädchen zum König hinein und verlangte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf Johannes’ des Täufers bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber wegen der Eide und der Gäste wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. (Mk 6,14-29)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Außer Vertrauen braucht man nicht viel" - Gespräch mit Marion Heider

    05.2.2026 | 7 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Host Mathias Peter mit der Theologin Marion Heider. Zuerst erzählt sie persönlich von ihrer Freizeit: Musik und vor allem Singen sind für sie wichtig, weil sie Gefühle ausdrücken, trösten und sogar Gebet sein können. Danach folgt der Bibeltext aus dem Markusevangelium, in dem Jesus seine Jünger aussendet – mit wenig Gepäck, aber viel Vertrauen. Marion Heider erklärt, dass die Jünger lernen sollen, auf Gott zu bauen und gemeinsam unterwegs zu sein. Wichtig ist auch, den Glauben zu zeigen, ohne andere zu bedrängen. Christsein heißt heute: aufmerksam sein, respektvoll handeln und durch Worte und Taten Zeugnis geben. Eine Folge, die persönlich beginnt und mitten ins Leben spricht – reinhören lohnt sich!Aus dem MarkusevangeliumIn jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. (Mk 6,7-13)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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    "Manchmal scheitert nicht die Botschaft – sondern der Glaube der Zuhörer" - Gespräch mit Marion Heider

    04.2.2026 | 9 Min.
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Host Mathias Peter mit der Theologin Marion Heider darüber, wie man mit der Bibel im Alltag umgehen kann, ohne sich von ihrer Fülle erschlagen zu fühlen. 
    Marion Heider erzählt, dass sie Bibeltexte oft bewusst auswählt, sich manchmal aber auch von einzelnen Versen "finden lässt". Ein Vers aus dem Römerbrief gibt ihr dabei besonders Halt. Danach geht es um das Evangelium aus dem Markus-Evangelium: Jesus kehrt in seine Heimat zurück – doch ausgerechnet dort glaubt man ihm nicht. Marion erklärt, warum Nähe und Vorurteile Glauben blockieren können und warum Jesus Grenzen respektiert, statt sie zu erzwingen. Ein stiller, ehrlicher Impuls, der lange nachklingt – und richtig Lust macht, diese Folge ganz zu hören.

    Aus dem Markusevangelium

    In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen? Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.

    (Mk 6,1b-6)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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Über Blick in die Bibel

Die Bibel steckt voller spannender Erzählungen – gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Expertinnen und Experten sprechen wir über das Evangelium des Tages und was das Buch der Bücher für uns heute bedeuten kann. Montags bis samstags als Podcast ab 7 Uhr.
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