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  • Blick in die Bibel

    "Nicht immer unzufrieden sein" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB

    16.09.2026 | 8 Min.
    Seit rund 30 Jahren gehört das Pilgern zu den Leidenschaften von Pater Maximilian Krenn. Besonders fasziniert ihn daran die Freiheit: "Das Leben ist nicht einfach nur die Wiederholung desselben, sondern jeder Tag ist anders." Auch im Kloster gehe es darum, offen zu bleiben für Gottes Führung.Im Evangelium vergleicht Jesus die Menschen seiner Zeit mit Kindern, die mit nichts zufrieden sind: Zu Johannes dem Täufer ist er ihnen zu streng, Jesus selbst ist ihnen zu gesellig. Pater Maximilian kennt dieses Verhalten auch aus der Benediktsregel: "Das Murren" könne die Begegnung mit Jesus verhindern. Stattdessen gehe es darum, sich auf Gott einzulassen und seine Stimme zu hören. Denn Christentum sei "nicht ein Programm in erster Linie zu befolgen", sondern bedeute, "mich der persönlichen Liebe Gottes zu öffnen".Wie gelingt es, aus dem eigenen Murren herauszufinden und Gottes Stimme wahrzunehmen? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem gleichen sie? Sie gleichen Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben die Totenklage angestimmt und ihr habt nicht geweint.Denn Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er hat einen Dämon. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen. (Lk 7,31-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Wenn die Seele schmerzt" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB

    15.09.2026 | 6 Min.
    Jugendhaus, Wallfahrtsseelsorge, Stiftsleitung und heute Prior und Novizenmeister – Pater Maximilian Krenn hat in seinen Klosterjahren ganz unterschiedliche Aufgaben übernommen. Gesucht habe er sie nicht, sagt er: "Sie kamen auf mich zu, und ich habe gelernt, Ja zu sagen, aber auch Nein." Darin erkennt er Gottes Führung. Seine eigentliche Berufung sieht er aber im Mönchsleben: "Das Wichtigste ist, in einer Gemeinschaft mit Brüdern Gott zu suchen."Am Gedenktag der Schmerzen Mariens geht es im Evangelium um die Worte des greisen Simeon: "Deine Seele wird ein Schwert durchdringen." Pater Maximilian deutet dieses Schwert als das Kreuz und spricht darüber, warum Leid und Schmerz zum Weg mit Jesus dazugehören. Denn Hoffnung bedeutet für ihn nicht, "dass etwas gut ausgeht", sondern "die Gewissheit, dass etwas Sinn hat".Aber wie kann gerade im Leid eine solche Hoffnung wachsen? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit staunten sein Vater und seine Mutter über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Símeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, – und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden. (Lk 2,33-35)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Menschen ins Leben helfen" - Gespräch mit Pater Maximilian Krenn OSB

    14.09.2026 | 6 Min.
    Pater Maximilian Krenn ist Prior und Novizenmeister der Benediktinerabtei Maria Laach. Geboren in Wien, führte ihn eine persönliche Glaubenserfahrung schließlich ins Kloster: "Die große Liebe, die kommt von Gott – und die will ich suchen gehen." Heute begleitet er junge Männer auf der Suche nach ihrer Berufung. Für ihn bedeutet das, "Menschen ins Leben zu helfen, in das Leben der Berufung zu hören".Am Fest Kreuzerhöhung geht es im Evangelium um den Blick auf Jesus am Kreuz. Wie die von Mose erhöhte Schlange in der Wüste zum Zeichen der Heilung wurde, wird auch das Kreuz zum Zeichen der Rettung. "Die große Rettung kommt von Gott", sagt Pater Maximilian.Was das für unseren eigenen Blick auf das Kreuz bedeutet, darüber sprechen wir in dieser Folge. Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Johannes:In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodémus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. (Joh 3,13-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Es geht um die Frage unserer Grundüberzeugung" – Gespräch mit Monsignore Wolfgang Huber

    12.09.2026 | 7 Min.
    Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Namen. Monsignore Wolfgang Hubers Lieblingsfigur in der Bibel ist Maria, die Mutter Gottes. Ihn fasziniert, wie sie als einfache Frau in einer schwierigen Zeit offen für Gott ist. In unserer schnelllebigen Zeit könnten wir von Maria lernen, innezuhalten und in Ruhe zu überlegen, wie wir angemessen auf bestimmte Situationen reagieren. Jesus spricht im Evangelium zu seinen Jüngern und sagt: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Hierbei gehe es laut Monsignore Huber nicht darum, dass wir im Vorhinein festlegen, ob jemand gut oder schlecht ist. "Es geht um die Frage unserer Grundüberzeugung, die sich in der Realität bewähren muss", sagt er. Neugierig geworden? Jetzt reinhören in "Blick in die Bibel"!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor und der böse Mensch bringt aus dem bösen das Böse hervor. Denn wovon das Herz überfließt, davon spricht sein Mund. Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht, was ich sage? Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt. Er gleicht einem Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen jenes Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war. Wer aber hört und nicht danach handelt, gleicht einem Mann, der ein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen und sofort stürzte es ein; und der Einsturz jenes Hauses war gewaltig. (Lk 6,43-49)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
  • Blick in die Bibel

    "Kritik aus liebender Geste heraus" – Gespräch mit Monsignore Wolfgang Huber

    11.09.2026 | 8 Min.
    Wenn das Wochenende vor der Tür steht, sind Monsignore Wolfgang Huber Rituale und feste Zeiten sehr wichtig. Gerade die Gebetszeiten erlebt er als Möglichkeit, zu entdecken, dass gerade die Dinge, die uns stressig und wichtig vorkommen, nach einem kurzen Innehalten deutlich besser von der Hand gehen. Der Bibeltext erzählt von einem Gleichnis Jesu. Darin fragt er: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Monsignore Huber denkt, dass eine gut gemeinte Kritik trotzdem erlaubt ist, wenn sie aus liebender Geste heraus ausgesprochen wird. "Wenn ein anderer spürt, dass das, was ich ihm jetzt sage, deshalb geschieht, weil ich ihn gerne mag, dann kann man solche Dinge leichter annehmen", so Huber. Neugierig geworden? Jetzt reinhören in "Blick in die Bibel"!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus in Gleichnissen zu seinen Jüngern: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Ein Jünger steht nicht über dem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. (Lk 6,39-42)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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Die Bibel steckt voller spannender Erzählungen – gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Expertinnen und Experten sprechen wir über das Evangelium des Tages und was das Buch der Bücher für uns heute bedeuten kann.
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