"Ich bin dumm. Alle können das, außer ich." Dein Kind ist frustriert und fühlt sich schlecht. Was jetzt? Als Eltern spüren wir sofort den Impuls, das Gefühl wegmachen zu wollen: "Du bist doch gar nicht dumm! Schau mal, andere machen auch Fehler!" Wir wollen beweisen, trösten, besser machen.
Aber was, wenn dieser gut gemeinte Impuls – die Erfahrung unseres Kindes schnell verändern zu wollen – dem Kind die Möglichkeit nimmt, etwas Wichtiges zu lernen?
Anne Hackenberger lädt in dieser Folge zu einer anderen Perspektive ein: Was wäre, wenn die schwierige Erfahrung, die dein Kind gerade macht, einfach in Ordnung sein darf? Wenn es nicht darum geht, das Gefühl schnell wegzumachen, sondern gemeinsam damit zu sein?
Es geht um die Frage: Wie begleiten wir Kinder, die sich dumm, hässlich oder nicht gut genug fühlen, ohne ihnen zu signalisieren, dass diese Gefühle falsch sind? Wie können wir ihnen helfen zu lernen, dass schwierige Gefühle zum Leben dazugehören – und dass sie trotzdem richtig sind, so wie sie sind?
Eine Einladung, präsent zu sein statt zu reparieren. Mit echtem Interesse zu fragen statt zu trösten. Und unseren Kindern zuzutrauen, mit ihren Erfahrungen umzugehen – nicht alleine, aber mit unserer Begleitung.
Shownotes:
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