In dieser Folge von Opus Null sprechen wir über zeitgenössische Musik und die Frage, ob man heute noch hören kann, woher ein Komponist oder eine Komponistin stammt. Während nationale Stile früher oft klar erkennbar waren, scheint Herkunft in einer global vernetzten Musikwelt weniger eindeutig – oder zeigt sich auf andere, subtilere Weise.
Ausgehend von eigenen Hörerfahrungen denken wir darüber nach, wie kulturelle Prägung, persönliche Biografie und individuelle Handschrift im Klang präsent bleiben können. Dabei wird diese Folge auch sehr persönlich: Wir erinnern an Gerold Amman und Rudi Spring, zwei Komponisten aus unserer unmittelbaren Umgebung, die nicht mehr leben, deren Musik und Wirkung aber weiterhin nachklingen.
Eine Folge über Zuhören, Nähe und Erinnerung – und über die Frage, was im Klang bleibt.
Opus Null – von Ensemble plus