165 Episoden
- Diese Folge fängt an mit einem Blitz, den Hagen gatekeepen will und endet bei Speedo und Cowboyhut auf Ibiza. Wilde Fahrt. Aber tatsächlich starten die beiden Werbedullies mit dem EU AI Act. Seit dem 2. August müssen KI-generierte Werbebilder gekennzeichnet werden und Marco erzählt, warum eine Berliner Pilsner Kampagne die ganze Szene aufgescheucht hat, wer eigentlich haftet und warum manche Kunden gerade wieder angekrochen kommen und doch lieber fotografieren lassen wollen. Dann kommt der harte Cut in dieser Folge: welche Orte machen einen zu dem, der man ist? Hagen zieht raus aufs Land, an einem Ort, an dem er nicht beweisen muss, wer er ist. Marco redet über seine Ziele mit 24 in NYC. Und siehe da: ein Ziel, das sich zwölf Jahre später am Times Square erfüllt. So genug jetzt. Lasst gerne eine Bewertung da, ihr lieben Piccolinis. Bis in zwei Wochen. Kuss aufs Ohr. Ah und folgt uns mal auf Insta rein: @picobellopodcast
/// Edeltalk x Solmecke Folge: https://youtu.be/7yKx6GIp6PA - Was ist Inspiration eigentlich? Der kleine Bruder der Kreativität oder der Funke, der allem vorausgeht? In dieser Folge sprechen Marco und Hagen darüber, wann sie zuletzt wirklich inspiriert waren: von einer Parship Kampagne, die ein ganzes Portfolio umgekrempelt hat, über Krampus-Masken und Heimatarbeit bis zur Y2K-Nostalgie für das kommende RIN Album. Es wird wissenschaftlich (Evokation, Transzendenz, Motivation und das Default Mode Network), philosophisch (Team Nietzsche oder Team Heidegger?) und ehrlich: Warum verlernen wir, uns zu langweilen? Weshalb entstehen die besten Ideen unter der Dusche oder auf dem Laufband? Und wieso ist eine anonyme Drohmail vielleicht das beste Kompliment für ein Ausstellungsprojekt? Dazu gibt es konkrete Ansätze: produzieren statt warten und Anfänger bleiben. Was inspiriert euch? Schreibt es gerne in die Kommentare. Egal ob auf Spotify, YouTube oder Insta. Bleibt inspiriert, ihr lieben Piccolinis!
- Nach 80 Tagen Sommerpause ist PICOBELLO endlich wieder zurück. Hagen & Marco sprechen über ein Thema, das jeden Kreativen irgendwann einholt: die Angst vor Bedeutungslosigkeit. Warum haben wir das Gefühl, ohne Sichtbarkeit nicht zu existieren? Warum verwechseln wir Aufmerksamkeit mit Bedeutung? Die beiden nehmen das Thema aus zwei Richtungen auseinander. Hagen blickt auf die Online-Welt, auf Social Media, Algorithmus und die Frage, warum Kreative ständig Angst haben, nicht gesehen zu werden. Marco zoomt raus und fragt, wofür man eigentlich in Erinnerung bleiben will und ob die eigene Arbeit überhaupt Spuren hinterlässt. Es geht um Sichtbarkeit vs. Bedeutsamkeit, Bestätigung vs. Resonanz, Followerzahlen, Engagement Rate und die Frage, ob ein Artist mit 500 Followern, der genau weiß warum er es macht, am Ende stabiler ist als einer mit 500.000. Dazu Themen wie Vertrauen im Kundenpitch, dem „Show you working, not your work“-Trend und die Geschichte von Sugarman, dem Musiker, der nicht wusste, dass er ein Superstar war. Lasst gerne etwas Liebe da und genießt den Sommer.
- Warum hat eigentlich jeder Angst? Genau darüber geht es in dieser PICOBELLO Folge. Es geht um die Angstkultur in unserer Branche und darüber, wie sehr Unsicherheit, Absicherungsdenken und Hierarchien kreative Prozesse ausbremsen. Ausgangspunkt ist eine reale Kampagnensituation, in der aus endlosen Korrekturschleifen, politischem Taktieren und unausgesprochenen Spannungen erst dann wieder ein produktiver Prozess wurde, als der Elefant im Raum endlich benannt wurde. Von dort aus geht es tief rein in die Frage, warum so viele Entscheidungen heute nicht nach Qualität, Mut oder Überzeugung getroffen werden, sondern danach, was am wenigsten Risiko für die eigene Position bedeutet. Dazu kommen starke anonyme Stimmen aus dem PICOBELLO Beichtstuhl, die zeigen, wie Angst auf Kundenseite, in Agenturen, Produktionen und Kreativteams wirkt: von Entscheidungsvermeidung über Mittelmaß und Verantwortungs-Pingpong bis hin zu körperlichem Stress, innerem Druck und kreativer Lähmung. Marco und Hagen sprechen über Ego, Sicherheit, Statusverlust, Gleichgültigkeit, Vergleich, Kontrollzwang und darüber, warum mutige Ideen oft schon im System kleingemacht werden, bevor sie überhaupt eine Chance bekommen. Eine Folge über Arbeitskultur, Macht, Verantwortung und die Frage, was passieren würde, wenn alle Beteiligten in einem Prozess einmal radikal ehrlich sagen würden, wovor sie eigentlich wirklich Angst haben. Lasst und ein Follow da, Bewertung sowieso und bis in zwei Wochen zur nächsten Folge. Folgt PICOBELLO auf Instagram, damit ihr nichts verpasst.
// Buch von Rutger Bregman „Im Grunde gut“ https://amzn.eu/d/09ReUgr6 - Videocalls bestimmen unseren Alltag, aber arbeiten wir dabei wirklich noch? Genau darum geht es in dieser PICOBELLO Folge. Hagen und Marco sprechen über Meeting-Inflation, schlechte Vorbereitung, stille Anwesenheit als Arbeitsnachweis und die absurde Realität, dass oft mehr über Arbeit geredet wird, als sie wirklich zu machen. Dazu kommen anonyme Stimmen aus dem PICOBELLO Beichtstuhl, die zeigen, wie sich unproduktive Calls in Kreativagenturen, Produktionen und auf Kundenseite anfühlen, von zehn Leuten im Call ohne klare Zuständigkeit bis zu endlosen Feedbackrunden, in denen alle dasselbe sagen und niemand wirklich weiterkommt. Es geht um Zeit, Aufmerksamkeit, Verantwortung, Angstkultur, Sichtbarkeit als Leistungsbeweis und die Frage, warum so viele Videocalls eher ein Symptom schlechter Organisation als echte Zusammenarbeit sind. Eine Folge über Arbeitskultur, Kommunikationschaos und darüber, wann ein Call wirklich sinnvoll ist und wann eine Mail, ein Anruf oder einfach still arbeiten die deutlich bessere Lösung wäre. Lasst wieder etwas Liebe da, Follow und Bewertung und bis in zwei Wochen zur nächsten Folge. Folgt PICOBELLO auf Instagram, damit ihr nichts verpasst: www.instagram.com/picobellopodcast
Artikel:
Harward Business: https://hbr.org/2022/03/dear-manager-youre-holding-too-many-meetings
Harward Business: https://hbr.org/2017/07/stop-the-meeting-madness
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Über PICOBELLO
Hinter den Kulissen der Werbewelt: der Fotograf Marco Justus Schöler und der ehemalige Producer und mittlerweile ebenfalls Fotograf Hagen Schäfer plaudern aus ihrem Werbe-, Film- und Fotoproduktion-Nähkästchen. Was allerdings bei einem Celebrity-Fotoshooting, am Set eines Waschmittel-Drehs oder auch bei den alltäglichen Excel Extasen, KV-Pingpongs und Deadline-Hustles in Schräglage geraten kann, erzählen euch die beiden Werbefuzzis jeden zweiten Montag brühwarm bei einem eiskalten Feierabendbierchen.
Folgt uns gerne auf Instagram: @picobellopodcast oder @marcojschoeler @hagen__schaefer
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