Wie Migration gesteuert werden kann, beschäftigt die Bundesrepublik und Europa nicht erst seit gestern. Im Gespräch mit dem Migrationshistoriker Christoph Rass geht es um Haltungen und Einstellungen von Politik und Gesellschaft zu den „Gastarbeitern“ in den Krisenjahren seit Mitte der 1970er-Jahre: Welche Ziele und Konzepte verfolgte insbesondere die Bundesregierung unter Helmut Schmidt? Wie reagierte die Bevölkerung auf die Menschen, die aus unterschiedlichen Ländern ins Land kamen und wie wurde die Frage medial verhandelt? Und schließlich mit einem Blick auf heute: Was können wir tun, um überhitzten Debatten und in Teilen menschenfeindlichen Haltungen zu begegnen?