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Sei doch nicht besteuert!

Fabian Walter & Christian Gebert
Sei doch nicht besteuert!
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194 Episoden

  • Sei doch nicht besteuert!

    #194: Steuerhinterziehung 2026 & straffreie Selbstanzeige könnte wegfallen

    13.05.2026 | 45 Min.
    In dieser Folge erklärt unser Gast Dr. Markus Wollweber, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht bei STRECK MACK SCHWEDHELM, wann aus falschen oder unvollständigen Angaben gegenüber dem Finanzamt eine strafbare Steuerhinterziehung wird, welche Rolle Vorsatz spielt und warum bereits ab 50.000 Euro Steuerverkürzung ein besonders schwerer Fall drohen kann. Im Mittelpunkt stehen außerdem die strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 AO, ihre engen Voraussetzungen sowie die Sperrgründe bei Prüfungsanordnung oder Tatentdeckung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Strafverfolgung bei Kryptowährungen: Sammelauskunftsersuchen, Datenkäufe, DAC 8, KStTG und sogenannte „Goldene-Brücke-Schreiben“ zeigen, wie Finanzbehörden nicht erklärte Kryptoeinkünfte aufdecken. Abschließend geht es um die angekündigten Verschärfungen des BMF vom 29. April 2026 und politische Forderungen nach häufigeren Prüfungen bei sehr hohen Einkünften.

    Mehr zu STRECK MACK SCHWEDHELM auf YouTube: https://www.youtube.com/@StreckMackSchwedhelm

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    #193: Familie als Steuersparmodell: Verträge, die den Unterschied machen

    06.05.2026 | 49 Min.
    Steuern sparen mit Ehepartnern, Kindern oder Großeltern kann enorme Vorteile bringen – allerdings erkennt das Finanzamt viele Familiengestaltungen nur unter strengen Voraussetzungen an. In dieser Folge besprechen wir, wann Verträge mit nahen Angehörigen steuerlich wirksam sind, welche Anforderungen an Arbeitsverträge, Darlehen oder Mietverhältnisse gestellt werden und welche typischen Fehler in Betriebsprüfungen Probleme verursachen.

    Themen sind unter anderem Ehegatten-Minijobs, die Beteiligung von Kindern am Unternehmen, Darlehen innerhalb der Familie sowie die verbilligte Vermietung an Angehörige. Außerdem sprechen wir über wichtige BFH-Urteile – etwa zum steuerlich gescheiterten Ehegatten-Minijob mit Firmenwagen (BFH vom 10.10.2018 – X R 44/17 und X R 45/17), zur Reinigung des Arbeitszimmers durch den Ehepartner (BFH vom 27.10.1978 – VI R 166/76) und zu Darlehen zwischen Eltern und Kindern nach vorheriger Schenkung der Mittel (BFH vom 18.01.2001 – IV R 58/99).

    Die Folge zeigt praxisnah, welche Familiengestaltungen steuerlich anerkannt werden, welche Nachweise erforderlich sind und worauf Unternehmer bei Angehörigenverträgen unbedingt achten sollten.

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    #192: Diese neue Steuern und Abgaben kommen ab 2027

    29.04.2026 | 32 Min.
    Die Bundesregierung plant für 2027 deutlich mehr neue Schulden – und genau das könnte den Bundeshaushalt über Jahre prägen. In dieser Episode geht es um den Haushaltsentwurf 2027, steigende Zinslasten, geplante Steueränderungen und die Frage, ob die angekündigten Reformen wirklich Entlastung bringen oder vor allem neue Belastungen schaffen.

    Besprochen werden unter anderem die geplante Neuverschuldung von 110,8 Milliarden Euro, eine gesamte Schuldenaufnahme von über 200 Milliarden Euro inklusive Sondervermögen sowie mögliche Zinsausgaben von 43 Milliarden Euro im Jahr 2027 und bis zu 79 Milliarden Euro im Jahr 2030. Außerdem geht es um den Tankrabatt ab dem 1. Mai, die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro, geplante Änderungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung, höhere Zuzahlungen für Medikamente, eine mögliche Zuckerabgabe, höhere Tabak- und Alkoholsteuern, eine bundesweite Plastikabgabe und Verschärfungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die geplante Einkommensteuerreform für kleine und mittlere Einkommen, die mögliche Gegenfinanzierung über Spitzenverdiener sowie die steigende Belastung durch Sozialabgaben. Auch die Rentenpolitik, Teilkrankschreibungen, die beitragsfreie Mitversicherung von Ehegatten und die schwächeren Wachstumsprognosen für 2026 und 2027 werden eingeordnet. Die Episode zeigt, welche Maßnahmen bereits beschlossen sind, welche noch offen sind und warum die kommenden Monate politisch und steuerlich entscheidend werden könnten.

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    #191: 2026: Steuern auf Aktien und Kryptowährungen & neues Urteil

    23.04.2026 | 39 Min.
    Wie werden Aktiengewinne, Dividenden und ETFs in Deutschland tatsächlich besteuert – und wo liegen die größten Optimierungspotenziale? Diese Episode liefert einen kompakten Überblick über Abgeltungsteuer, Verlustverrechnung und internationale Fallstricke, die Anleger kennen müssen.

    Seit 2009 gilt die Abgeltungsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer), unabhängig von der Haltedauer und einheitlich für Dividenden, Zinsen und Kursgewinne. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € (2.000 € bei Ehepaaren) bleibt die einzige relevante Steuerfreigrenze, während Werbungskosten grundsätzlich ausgeschlossen sind. Die Steuer wird in der Regel direkt von der Bank abgeführt, entfaltet Abgeltungswirkung und muss nur bei Sonderfällen (z. B. Auslandsdepots oder Günstigerprüfung) erklärt werden.

    Ein zentraler Punkt ist die Verlustverrechnung: Aktienverluste dürfen gemäß § 20 Abs. 6 Satz 4 EStG ausschließlich mit Aktiengewinnen verrechnet werden. Ein Verfahren hierzu ist aktuell beim Bundesverfassungsgericht anhängig (Az. 2 BvL 3/21). Andere Kapitalverluste (z. B. aus Derivaten oder Fonds) sind flexibler nutzbar. Wichtig: Verlustbescheinigungen müssen bis zum 15.12. beantragt werden.

    Altbestände vor 2009 genießen Bestandsschutz – Gewinne bleiben nach Ablauf der einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei (§ 23 EStG a.F.). Fehlerhafte Anschaffungsdaten können jedoch zur Ersatzbemessungsgrundlage von 30 % führen (§ 43a Abs. 2 EStG). Besonderheiten bestehen auch bei Dividenden aus dem steuerlichen Einlagekonto (§ 27 KStG), die steuerfrei zufließen, aber den Einstandskurs mindern.

    Internationale Investments bergen zusätzliche Risiken: Quellensteuern (z. B. 30 % in den USA, reduzierbar auf 15 % via W-8BEN) und aufwendige Rückerstattungsverfahren (z. B. Schweiz mit 35 %) können die Rendite erheblich beeinflussen. ETFs profitieren seit der Investmentsteuerreform 2018 von Teilfreistellungen (z. B. 30 % bei Aktienfonds), während gleichzeitig eine Körperschaftsteuer auf Fondsebene von 15 % anfällt (§ 6 InvStG).

    Weitere Themen sind die steuerliche Behandlung von Derivaten (Wegfall der 20.000 € Verlustgrenze), Kryptowährungen (§ 23 EStG, steuerfrei nach 1 Jahr, 1.000 € Freigrenze) und Gold. Ergänzend werden Gestaltungsmöglichkeiten wie NV-Bescheinigung, Kinderdepots und die Günstigerprüfung erläutert.

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    #190: Entlastung 2026: 1.000 Euro Krisenbonus und niedrigere Energiesteuern

    13.04.2026 | 23 Min.
    1.000 € steuerfrei und günstiger tanken - was bringt das Entlastungspaket wirklich? Wir erklären kurz Krisenbonus, Steuersenkung und den echten Nettoeffekt.

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Über Sei doch nicht besteuert!
Fabian Walter, alias "Steuerfabi" und Steuerberater Christian Gebert, gehören zweifellos zu den Steuerexperten des Landes. Fabian begeistert seit Jahren Millionen Menschen über die sozialen Netzwerke mit steuerlichen Inhalten. Christian ist Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter bei steuerberaten.de, der Steuerkanzlei für digitale Unternehmen. In dem Podcastformat "Sei doch nicht besteuert!", besprechen und diskutieren Fabian und Christian aktuelle steuerliche Themen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Du hast Fragen oder Anmerkungen zu dem Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: [email protected]
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