In dieser SEOPRESSO Livestream-Episode spricht Björn Darko mit Matthäus Michalik, Co-Founder von Claneo und Mitautor des Fachbuchs „Generative Engine Optimization“, über die Frage, wie Unternehmen Inhalte, Marken und Produkte für Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude, AI Overviews und AI Mode optimieren können.
Im Gespräch geht es darum, warum GEO kein Ersatz für SEO ist, sondern ein zusätzlicher Layer auf einem starken SEO-Fundament. Matthäus erklärt, warum LLMs nicht primär als Traffic-Kanal verstanden werden sollten, sondern eher als Entscheidungs- und Branding-Kanal. Entscheidend sind deshalb nicht nur Klicks, sondern vor allem Erwähnungen, Empfehlungen, Citations, Quellenqualität und Sentiment.
Außerdem sprechen Björn und Matthäus über strategische GEO-Setups, relevante Prompt-Sets, technische Voraussetzungen, JavaScript, strukturierte Daten, LLMS.txt, Grounding Pages, Drittquellen, PR, Affiliate, Content-Qualität und die Frage, wem GEO im Unternehmen eigentlich gehören sollte.
Eine Folge für alle, die GEO nicht als Buzzword verstehen wollen, sondern als konkrete Erweiterung moderner SEO- und Brand-Strategien.
Takeaways
GEO ersetzt SEO nicht
Gute SEO bleibt das Fundament. GEO erweitert SEO um Sichtbarkeit in KI-Antworten: Mentions, Empfehlungen und Citations.
LLMs sind Entscheidungsfinder
Direkter AI-Traffic ist oft gering. Der größere Wert liegt in Markenwahrnehmung, Empfehlung und späterer Suche über Google oder Direktzugriff.
Mentions sind oft wichtiger als Citations
Eine Marke kann empfohlen werden, ohne direkt verlinkt zu sein. Genau das kann Kaufentscheidungen stark beeinflussen.
GEO startet am unteren Funnel-Ende
Besonders relevant sind Prompts, bei denen Nutzer nach Produkten, Anbietern, Vergleichen oder Empfehlungen suchen.
Drittquellen werden entscheidend
Foren, Vergleichsportale, Magazine, Branchenverzeichnisse, LinkedIn oder Affiliate-Seiten beeinflussen, welche Marken KI-Systeme nennen.
Content muss zitierfähig sein
Gute GEO-Inhalte sind klar strukturiert, verständlich, fragmentierbar und enthalten kurze Antworten, W-Fragen, Vergleiche, eigene Daten und echte Expertise.
Technische Basics bleiben zentral
Crawlability, sauberes HTML, interne Verlinkung, Indexierbarkeit und Bot-Zugänglichkeit sind auch für KI-Systeme relevant.
GEO ist Teamarbeit
SEO kann das Thema strategisch führen, braucht aber PR, Brand, Content, Tech, Affiliate, Product und Communications an Bord.
Kapitelmarken
00:00 Intro & technischer Start
01:30 Willkommen zum SEOPRESSO Livestream
03:08 Warum GEO ein eigenes Fachbuch braucht
05:41 GEO vs. SEO: Was ist wirklich anders?
06:11 Definition: Was bedeutet Generative Engine Optimization?
07:06 Warum LLMs keine klassischen Traffic-Kanäle sind
08:47 Wie generative Engines Inhalte auswählen
12:04 Ratgeber-Content, AI Overviews und sinkende Klicks
15:09 Training, Grounding und Crawler verstehen
17:50 Warum SEO weiterhin das Fundament bleibt
21:10 Was gehört in eine gute GEO-Strategie?
23:51 Prompt-Sets, Baselines und Monitoring
25:27 Drittquellen, Reputation und positive Erwähnungen
26:49 Was macht Content für LLMs verwertbar?
29:23 Zitierbare Sätze, W-Fragen und eigene Daten
30:04 Information Gain als Wettbewerbsvorteil
32:25 Technik, JavaScript und Struktur
33:11 LLMS.txt: Standard oder überschätzt?
34:57 Grounding Pages: sinnvoll oder Pflaster?
36:33 Strukturierte Daten und KI-Systeme
38:22 Technische GEO-Quick-Wins
39:36 GEO messbar machen
40:14 AI Search als Brandkanal
42:41 Mentions, Citations, Sentiment und Referral Traffic
46:56 Unterschied zwischen Erwähnung und Citation
48:49 Personalisierung, Prompt-Varianz und Reporting
52:08 Wem gehört GEO im Unternehmen?
56:08 Warum GEO Silos aufbrechen kann
56:52 Wie erkennt man Nutzer aus KI-Systemen?
58:30 Bing Webmaster Tools und AI Search Reporting
59:36 Abschluss und Buchtipp