Berlin um 1900: Ein Pferd namens Kluger Hans rechnet, liest und buchstabiert vor Publikum. Sein Besitzer, der Mathematiklehrer Wilhelm von Osten, ist überzeugt, dem Tier echtes Denken beigebracht zu haben. Eine 13-köpfige Kommission unter dem Psychologen Carl Stumpf findet keinen Betrug. Erst Stumpfs Student Oskar Pfungst löst das Rätsel und beschreibt, was heute als Kluger-Hans-Effekt bekannt ist. Die Geschichte einer ehrlichen Selbsttäuschung und eines Phänomens, das die Wissenschaft bis heute beschäftigt.