Ralf Würtz arbeitet seit über zwanzig Jahren an der digitalen Infrastruktur der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland: Websites, E-Mail-Systeme, Öffentlichkeitsarbeit und technische Unterstützung für Gemeinden. Viele kennen ihn aus dem Hintergrund – als die Person, die dafür sorgt, dass die digitale Kommunikation der Kirche funktioniert.
Im HolyClub erzählt Ralf seine persönliche Geschichte: von einem Leben ohne kirchliche Prägung in Berlin über eine Zeit schwerer Alkoholabhängigkeit bis hin zu einer existenziellen Entscheidung in der Therapie. Durch eine Freundin findet er schließlich den Weg in die methodistische Gemeinde in Berlin-Charlottenburg – und erlebt dort etwas, das für ihn prägend bleibt: bedingungslose Annahme.
Aus dieser Erfahrung wächst Schritt für Schritt Engagement: Mitarbeit in der Gemeinde, Ausbildung zum Laienprediger, Mitarbeit im Bildungswerk und schließlich sein heutiger Dienst rund um Internetarbeit und digitale Kommunikation in der EMK.
Moritz und Ralf sprechen darüber, wie sich kirchliche Kommunikation im digitalen Zeitalter verändert hat, warum Geduld im Internet immer seltener wird, was Methodismus für Menschen mit Brüchen im Lebenslauf bedeuten kann, weshalb Gemeinschaft oft wichtiger ist als perfekte Theologie und warum Offenheit und ökumenische Zusammenarbeit zu den stärksten Seiten der EMK gehören
Ein persönliches Gespräch über Glaube als zweite Chance, über Kirche als Raum der Annahme – und über die Frage, wie Glaubensgemeinschaft auch digital verbunden bleiben kann.
💬 Zitat der Folge:
„Entscheidend war, dass man mich genommen hat, wie ich bin – auch mit meiner Suchtvergangenheit.“
Link zu Ralfs Verlag: https://www.gotoralf-verlag.shop
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