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Über Israel und Palästina sprechen

Shai Hoffmann
Über Israel und Palästina sprechen
Neueste Episode

119 Episoden

  • Über Israel und Palästina sprechen

    Debattenräume sichern – Ilyas Saliba über Wissenschaftsfreiheit im Kontext Israel/Palästina

    19.06.2026 | 1 Std. 20 Min.
    Ilyas Saliba ist Politikwissenschaftler und forscht zu Wissenschaftsfreiheit, autoritären Dynamiken und den schrumpfenden Räumen zivilgesellschaftlicher und akademischer Debatte. Seine Arbeit verbindet MENA-Expertise mit der Frage, wie universitäre Diskursräume unter politischem Druck offen bleiben können.
    In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Zustand der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Wir sprechen über Selbstzensur und politische Einflussnahme an Hochschulen. Außerdem geht es darum, wie Debatten über Israel und Palästina an Universitäten geführt werden können, ohne dass Angst, Drohungen oder institutioneller Druck den Raum bestimmen.
    Die aktuellen Konflikte an der Hertie School sind ein zentrales Thema des Gesprächs. Wir diskutieren die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Diskursverengung. Und wir sprechen über die Rolle von Hochschulleitungen, wenn es darum geht, pluralistische und geschützte Debattenräume zu sichern.
    Gast: Ilyas Saliba
    Host: Shai Hoffmann
    Links:
    https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/internationale-politik-und-konfliktforschung/team/dr-ilyas-saliba
    https://taz.de/Protest-an-der-Alice-Salomon-Hochschule/!6060185/
    https://www.scholarsatrisk.org/resources/free-to-think-2024/
    https://academic-freedom-index.net/
    https://www.youtube.com/watch?v=kOTPYMUU-xQ
    https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform
    https://docs.google.com/forms/d/1NbIQ2jmvuTih8wT9khMsOcsvOZtd7uwgwq4l6x5D_9I/viewform?pli=1&edit_requested=true
    Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung. 
    Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Israel und Palästina am Campus Rütli in Neukölln – Lehrkraft Clara Debour über Verantwortung und Beziehung

    12.06.2026 | 1 Std. 12 Min.
    Clara Debour unterrichtet Deutsch, Politische Bildung und Französisch am Campus Rütli in Berlin-Neukölln. Vor ihrer Arbeit an der Schule war sie im Theaterbereich und in der außerschulischen politischen Bildung tätig. Heute versteht sie Schule als einen Ort, an dem Macht kritisch reflektiert und in Verantwortung übersetzt werden muss.
    Am Campus Rütli arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle von Bildung, Beziehung und Konflikt. Dabei geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte, sondern auch darum, wie Schule als sicherer Raum gestaltet werden kann – gerade für Kinder und Jugendliche, die mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Belastungen in den Raum kommen.
    Seit dem 7. Oktober beschreibt Clara Schule als einen emotional aufgeladenen Ort, in dem Trauer, Wut, Ohnmacht und der Wunsch nach Solidarität gleichzeitig präsent sind. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, wie politische Bildung in solchen Situationen gelingen kann, was Gespräche über Israel/Palästina, Antisemitismus, Rassismus und Radikalismus brauchen und wie Schule mit Polarisierung umgehen kann, ohne Konflikte zu verdrängen.
    Gast: Clara Debour
    Host: Shai Hoffmann
    Links:
    ​​https://www.focus.de/perspektiven/lehrerin-im-interview-deutschlands-einst-beruechtigtste-schule-warum-ruetli-lehrer-palaestina-flaggen-nicht-verbieten_id_254337698.html
    https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48
    https://open.spotify.com/episode/6H2xZR2rT25zkWTgnuqF0G?si=0da6de750342404f
    https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche
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    Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari ·
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    https://bildungsluecke-rassismus.de/angebot/israel-palaestina-thematisieren/
  • Über Israel und Palästina sprechen

    Empathie-Verbot und kollektive Traumata – Prof. Dr. José Brunner über Emotionen im Israel-Palästina-Konflikt

    05.06.2026 | 1 Std. 24 Min.
    Wie prägen Emotionen politische Konflikte – und warum reicht es nicht, nur über Interessen und Macht zu sprechen?
    In dieser Folge geht es um die psychologischen Dynamiken im israelisch-palästinensischen Konflikt: um Angst, Trauma, Narzissmus und Paranoia – und darum, wie sie Wahrnehmung, Gewalt und politische Entscheidungen beeinflussen.
    Wir sprechen über das von José Brunner beschriebene „Empathie-Verbot“ gegenüber der Zivilbevölkerung in Gaza, über gesellschaftlichen Druck und Verhärtungen auf beiden Seiten sowie über typische Verkürzungen im deutschen Diskurs.
    Außerdem geht es um die Frage, ob und wie ein Ausweg überhaupt denkbar ist: Was müsste passieren, damit wieder Empathie entstehen kann? Und braucht es dafür zuerst Sicherheit – oder ist es umgekehrt?
    Gast: José Brunner
    Host: Shai Hoffmann
    Links:
    https://www.ullstein.de/werke/brutale-nachbarn/hardcover/9783549110034
    https://www.republik.ch/2025/09/10/jose-brunner-in-israel-besteht-ein-empathie-verbot-gegenueber-den-menschen-in-gaza
    https://www.republik.ch/2023/11/16/beide-seiten-haben-eine-berechtigte-existenzielle-angst
    https://www.sueddeutsche.de/kultur/jose-brunner-debatte-gaza-voelkermord-kriegsverbrechen-israel-li.3291446
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Behind the News – Mary Abdelaziz-Ditzow über Framing, Reichweite und Vertrauensverlust

    29.05.2026 | 1 Std. 23 Min.
    Mary Abdelaziz-Ditzow ist Journalistin und Moderatorin. Nach Stationen beim Handelsblatt, ntv und seit 2025 bei Finanzfluss entwickelt sie journalistische Formate mit großer Reichweite. Für den ntv-Podcast „Wirtschaft Welt & Weit" wurde sie mit dem Friedwart Bruckhaus-Preis ausgezeichnet.
    Mit Behind the News legt sie eine kritische Bestandsaufnahme der deutschen Medienlandschaft vor. In ihrem im Februar 2026 erschienenen Buch geht es um Vertrauensverlust, Framing, Zuspitzung und die Frage, wie Journalismus seiner Verantwortung gerecht werden kann.
    In dieser Folge sprechen wir mit ihr über die Entstehung des Buchs, Medienmechanismen, Medienkritik und Marys eigenes Befremden über die mediale Berichterstattung zum Krieg in Gaza, den sie als biographisch Betroffene aus dem Schaltraum des Journalismus miterlebt hat 
    Gast: Mary Abdelaziz-Ditzow
    Host: Shai Hoffmann
    Links:
    https://www.ullstein.de/werke/mary-abdelaziz-ditzow-behind-the-news/taschenbuch/9783548074368
    https://www.deutschlandfunk.de/ki-generiertes-bildmaterial-zdf-entschuldigt-sich-fuer-fehler-im-heute-journal-100.html
    https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/finanzfluss-chefredakteurin-mary-abdelaziz-ditzow-uebt-medienkritik-976679/
    https://www.leadersnet.de/news/97713,neues-buch-mary-abdelaziz-ditzow-blickt-behind-the-news.html
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    Vielen Dank an das ganze Team: Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari 
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  • Über Israel und Palästina sprechen

    Menschenrechte, Haft, Rechtsstaatlichkeit – Birte Brodkorb über den Alltag in Israel seit dem 7. Oktober

    22.05.2026 | 1 Std. 23 Min.
    In dieser Episode spricht Shai mit Birte Brodkorb, Juristin und Kriminologin, die seit vielen Jahren in Israel lebt. Als Leiterin des Bereichs Internationale Beziehungen der israelischen Menschenrechtsorganisation PCATI („Public Committee Against Torture in Israel") dokumentiert und analysiert sie Haftbedingungen, Foltervorwürfe und die Erosion rechtsstaatlicher Standards im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts.
    Gemeinsam sprechen sie über die gesellschaftliche Stimmung in Israel nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober, über die Situation palästinensischer Gefangener und die wachsende Einschränkung zivilgesellschaftlicher Räume. Sie diskutieren, wie Trauma und Sicherheitsdruck politische Debatten in Israel prägen – und warum diese Realität in europäischen Diskursen oft unterschätzt wird. Birte erklärt, was es bedeutet, wenn ein demokratischer Staat die Todesstrafe für terroristische Straftaten wieder einführen möchte, und warum Geständnisse, die unter Misshandlung entstanden sind, niemals Grundlage einer Verurteilung sein dürfen.
    Außerdem: Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Israelkritik und antisemitischen Narrativen? Welche Verantwortung tragen Deutschland und die EU? Und was gibt ihr – trotz allem – Hoffnung?
    Gast: Birte Brodkorb
    Host: Shai Hoffmann
    Links:
    https://stoptorture.org.il/en/
    https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/convention-against-torture-and-other-cruel-inhuman-or-degrading
    https://stoptorture.org.il/en/israels-proposed-special-tribunal-law-grave-concerns-for-the-rule-oflaw-due-process-and-the-death-penalty-against-palestinians/
    https://stoptorture.org.il/en/torture-in-israel-2021-situation-report-2/
    https://stoptorture.org.il/wp-content/uploads/2026/03/Briefing-Paper-Death-Penalty-Bill-March-2026_PCATI_Adalah_HaMoked_PHRI_updated-26032026.pdf
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Generated: 6/25/2026 - 4:44:22 AM