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PhiloPod - Denken, das weiterbringt.

PHILOSKOP Cornelia Mooslechner-Brüll
PhiloPod - Denken, das weiterbringt.
Neueste Episode

50 Episoden

  • PhiloPod - Denken, das weiterbringt.

    Gefühle als Atmosphären mit Hermann Schmitz

    21.06.2026 | 30 Min.
    Kennst du das Gefühl, wenn die drückende Trauer in einem Raum fast physisch greifbar ist? Oder wenn dich eine plötzliche Panik wie aus dem Nichts packt? Jahrhundertelang hat uns die abendländische Philosophie (und auch die moderne Psychologie) beigebracht, dass Gefühle lediglich private Zustände sind, die unsichtbar in unserem Kopf oder unserer „Seele“ stattfinden.
    In dieser Episode von PhiloPod dekonstruieren wir diese Illusion. Wir widmen uns dem radikalen Denken von Hermann Schmitz und seiner „Neuen Phänomenologie“. Schmitz holt uns aus dem Gefängnis der inneren Psycho-Box und zeigt auf faszinierende Weise: Wir sind keine isolierten Gehirne. Wir sind leibliche Wesen, und unsere Gefühle sind reale, räumliche Mächte, die uns unmittelbar ergreifen.
    In dieser Folge erfährst du:
    Der Irrtum des Psychologismus: Warum die Vorstellung einer privaten, isolierten Innenwelt (oder Seele) eine philosophische Sackgasse ist.
    Körper vs. Leib: Was der Unterschied zwischen unserem anatomisch messbaren Körper und unserem spürbaren Leib ist.
    Der vitale Antrieb: Wie das leibliche Wechselspiel aus Enge (Spannung) und Weite (Schwellung) unseren Lebensmotor bildet – und was passiert, wenn dieser durch einen Schreck plötzlich abreißt.
    Gefühle als Atmosphären und „Halbdinge“: Warum Freude, Trauer oder Wut objektive Kräfte im flächenlosen Raum sind, die den gleichen Realitätsgehalt haben wie der Wind oder eine Melodie.
    Die Primitive Gegenwart: Was im Moment von extremem Schmerz passiert und warum dies unser absoluter „Nullpunkt“ des Selbstbewusstseins ist.
    Das Erbe der Neuen Phänomenologie: Warum Hermann Schmitz klassische Denker wie Husserl oder Kant hinter sich lässt und uns den Zugang zu unserer echten, unwillkürlichen Lebenserfahrung zurückgibt.
    Tauche mit uns ein in eine Philosophie, die du im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib spüren kannst!
    Literatur zur Folge: Die Inhalte dieser Episode basieren auf Hermann Schmitz' Werk: Kurze Einführung in die Neue Phänomenologie (Verlag Karl Alber).
    Mehr von PhiloPod und zur philosophischen Lebenskunst: Wenn du philosophische Konzepte nicht nur theoretisch durchdenken, sondern praktisch in deinen Alltag integrieren möchtest, besuche unsere Webseite. Dort findest du alle weiteren Episoden, tiefgehende Artikel und Angebote zur philosophischen Praxis: 👉 www.philoskop.org
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  • PhiloPod - Denken, das weiterbringt.

    Zurück in den Körper: Wie wir die Welt wirklich begreifen mit Merleau-Ponty

    05.06.2026 | 27 Min.
    Über diese Folge: Ordnet allein unser Verstand die Welt, während der Körper nur passive Signale empfängt? In dieser Episode von Philo Pod räumen wir mit diesem klassischen Irrtum auf. Anhand von Maurice Merleau-Pontys "Primat der Wahrnehmung" holen wir die Philosophie aus der abstrakten Theorie zurück auf den Boden der Tatsachen – direkt in unseren lebendigen Leib. 
    Themen dieser Episode:
    Wahrnehmung vor Verstand: Warum wir die Welt nicht wie ein logisches Puzzle errechnen, sondern durch körperliches Handeln buchstäblich "begreifen". 
    Die "praktische Synthese": Am Beispiel einer Lampe zeigen wir, wie unser Körper selbst verborgene Seiten von Dingen unmittelbar erfasst. 
    Die Begegnung mit dem Anderen: Warum wir andere Menschen nicht erst durch Logik verstehen, sondern ihren Leib direkt als Träger von Handlungen wahrnehmen. 
    Wissenschaft vs. Erfahrung: Wie Merleau-Ponty die abstrakten Modelle der Wissenschaft wieder "auf die Erde" herabbringt und in unserer leiblichen Erfahrung verankert. 
    Mehr von Philo Pod:
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  • PhiloPod - Denken, das weiterbringt.

    Der Blick des Anderen mit Jean-Paul Sartre

    01.06.2026 | 44 Min.
    Sartre und der Blick des Anderen: Wenn wir zu Objekten erstarren
    Kennst du das Gefühl, dich völlig unbeobachtet zu fühlen – und plötzlich bemerkst du, dass dich jemand ansieht? In dieser Folge von Philo Pod tauchen wir tief in den französischen Existenzialismus ein und widmen uns Jean-Paul Sartres monumentalem Hauptwerk "Das Sein und das Nichts".
    Wir analysieren Sartres berühmte Philosophie des Blicks und klären, warum die Anwesenheit eines anderen Menschen laut Sartre unseren absoluten "Sündenfall" bedeutet. Wir entschlüsseln eine seiner bekanntesten Passagen – die Schlüsselloch-Szene – und übersetzen sein komplexes philosophisches Vokabular in greifbare Lebensrealität.
    In dieser Episode diskutieren wir:
    Der philosophische Hintergrund: Wie Edmund Husserls Phänomenologie und Martin Heideggers Konzepte (wie Faktizität und Zu-Sein-Haben) Sartres radikale Philosophie der Freiheit prägten.
    Das Schlüsselloch-Experiment: Was in unserem Bewusstsein passiert, wenn wir völlig unreflektiert in einer Handlung aufgehen (das flüchtige "Für-sich" und unser "eigenes Nichts").
    Der Einbruch des Anderen: Wie wir durch das bloße Geräusch von Schritten plötzlich Scham empfinden, aus unserer Welt herausfallen und zu einem greifbaren Objekt ("An-sich") erstarren.
    Die Welt als Werkzeugkasten: Wir erklären Sartres Konzepte von "Utensilien", "Utensilienkomplexen" und den "Potentialitäten", die uns die Dinge um uns herum anbieten.
    Die Entfremdung der Freiheit: Was Sartre mit "transzendierter Transzendenz" meint und warum der Andere der "versteckte Tod" unserer eigenen Möglichkeiten ist, der unsere Freiheit zu einer bloßen Wahrscheinlichkeit macht.
    Eine intensive, schonungslose, aber am Ende zutiefst befreiende Folge über die Macht der Blicke, die Entstehung der Scham und unsere absolute Freiheit.
    Mehr von Philo Pod und zur philosophischen Lebenskunst: Besuche unsere Webseite für weitere Episoden, Artikel und unsere E-Learning-Kurse: www.philoskop.org
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    Raus aus dem Kopf, rein in die Welt – Heideggers „Sein und Zeit“ (Teil 1)

    15.04.2026 | 19 Min.
    Über diese Folge: Sitzen wir als isoliertes Bewusstsein in unserem Kopf und betrachten die Welt da draußen wie durch ein Fenster? Wenn es nach Martin Heidegger geht, ist diese Vorstellung der größte Irrtum der abendländischen Philosophie!
    In dieser Folge von PhiloPod wagen wir uns an eines der einflussreichsten (und sprachlich berüchtigtsten) Werke des 20. Jahrhunderts: „Sein und Zeit“. Wir entzaubern Heideggers sperriges Vokabular, übersetzen es in den Alltag und klären, warum wir die Welt nicht in erster Linie theoretisch „erkennen“, sondern praktisch in ihr „wohnen“.
    Macht es euch gemütlich (oder noch besser: macht euch einen Kaffee, das passt perfekt zur Folge!) und lasst uns gemeinsam das philosophische Labyrinth von Heidegger erkunden.
    In dieser Folge erfährst du:
    Husserl vs. Heidegger: Wie Heidegger die Phänomenologie seines Lehrers radikal umkrempelt und den Fokus vom „Bewusstsein“ auf die nackte Existenz lenkt.
    Das Dasein: Warum Heidegger den Begriff „Mensch“ oder „Subjekt“ ablehnt und was die sogenannte „Jemeinigkeit“ bedeutet.
    In-der-Welt-sein: Warum wir nicht in der Welt sind wie das Wasser in einem Glas, sondern wie wir in unserem Element sind. Und: Warum ein Stuhl streng genommen niemals eine Wand berühren kann.
    Das Besorgen: Warum unser Normalzustand nicht das kühle, wissenschaftliche Beobachten ist, sondern der völlig vertraute, praktische Umgang mit unserer Umwelt.
    Der philosophische Paukenschlag: Wie die klassische Erkenntnistheorie entsteht und warum wir Dinge erst dann theoretisch anstarren, wenn unser Werkzeug (oder die Kaffeemaschine) kaputtgeht.
    Wichtige Begriffe aus der Folge (Mini-Glossar):
    Dasein: Heideggers Bezeichnung für uns Menschen – das einzige Wesen, das sich Gedanken über seine eigene Existenz macht.
    In-der-Welt-sein: Die absolute, unauflösbare Einheit von uns und der Welt. Es gibt kein isoliertes „Ich“ ohne Weltbezug.
    Besorgen: Unser alltäglicher, praktischer Umgang mit den Dingen (z.B. Kaffee kochen, hämmern, Dinge verwenden), bei dem wir völlig in unsere Umwelt vertieft sind.
    Weltlichkeit: Die Welt ist kein physischer Container voller Objekte, sondern ein Bedeutungsnetz, das durch unser Dasein aufgespannt wird (die Umwelt).
    📚 Erwähnte Werke & Denker:
    Martin Heidegger: Sein und Zeit (1927)
    Edmund Husserl (Begründer der Phänomenologie)
    Lust auf mehr Philosophie im Alltag? Wenn euch diese Folge geholfen hat, Heidegger ein bisschen besser zu verstehen, lasst gerne eine Bewertung für den PhiloPod da und teilt die Folge mit jemandem, der auch mal den Kopf durchlüftet haben möchte.
    🔗 Mehr philosophische Denkanstöße findet ihr auf www.philoskop.org
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    Was schulden wir der Welt? Menschenrechte mit Hannah Arendt und Simone Weil

    09.04.2026 | 47 Min.
    Was schulden wir der Welt? Arendt, Weil und die Rettung der Menschenrechte
    Über diese Folge: In einer Zeit von globalen Krisen, Flucht und dem Erstarken autoritärer Tendenzen stellen wir uns im Philo Pod einer gewaltigen Leitfrage: Was schulden wir der Welt? Um tragfähige Antworten zu finden, blicken wir auf zwei der brillantesten und kompromisslosesten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts: Hannah Arendt und Simone Weil.
    Beide erlebten den Zusammenbruch der traditionellen Menschenrechte durch den Totalitarismus der 1930er und 40er Jahre. Und obwohl sie sich nie begegnet sind, führen sie in ihren Werken eine faszinierende, „beispiellose Unterhaltung“. Während Arendt die Rettung des Menschen im politischen Raum und der Zugehörigkeit sucht, fordert Weil eine radikale ethische Umkehr und spirituelle Aufmerksamkeit. Wir diskutieren, warum eine wahre Rehumanisierung unserer Gesellschaft zwingend beide Wege erfordert.
    Themen dieser Episode:
    Die Krise der Menschenrechte: Warum die abstrakte Idee der „angeborenen“ Rechte in der Realität der Staatenlosigkeit und Vertreibung versagt.
    Hannah Arendts Weg nach außen: Warum das grundlegendste aller Rechte das „Recht, Rechte zu haben“ ist – also die aktive Mitgliedschaft in einer von Menschen geschaffenen politischen Gemeinschaft.
    Simone Weils Weg nach innen: Warum unsere Verpflichtungen gegenüber anderen unseren eigenen Rechten absolut vorausgehen und wie die Krankheit der „Entwurzelung“ unsere moderne Gesellschaft bedroht.
    Homers Ilias und die Gewalt: Was uns die Antike über das verdinglichende Wesen der Gewalt lehrt und warum wahrer Kosmopolitismus bedeutet, die Wahrheit unparteiisch zu betrachten und das Leid des Feindes anzuerkennen.
    Rettung im Alltag: Wie wir unsere Menschlichkeit bewahren – durch Weils radikale spirituelle „Aufmerksamkeit“ für den Leidenden und Arendts politische Übung, im Geiste bei anderen „auf Besuch zu gehen“.
    Links & Ressourcen:
    Diese Folge basiert auf dem Vortrag: „Was schulden wir der Welt? Menschenrechte und Kosmopolitismus bei Arendt und Weil neu gedacht“ von Dr.in Cornelia Mooslechner-Brüll.
    Mehr zur philosophischen Lebenskunst, E-Learning-Kurse und weitere Episoden findet ihr auf unserer Webseite: www.philoskop.org
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Steckst du manchmal fest? Fragst du dich, ob das schon alles war, wie man eine gute Entscheidung trifft oder was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht? Du bist nicht allein. Mein Name ist Cornelia Mooslechner-Brüll, und als philosophische Praktikerin begleite ich dich im Philo Pod auf der Suche nach Antworten.Gemeinsam nehmen wir die großen Themen des Lebens unter die Lupe: Liebe und Verlust, Glück und Zweifel, Sinn und Tod. In Gesprächen mit inspirierenden Gästen, durch Rezensionen philosophischer Neuerscheinungen und praktische Impulse finden wir Klarheit, wo vorher Verwirrung war. Dies ist kein Podcast für schnelle Antworten, sondern für die richtigen Fragen – die Fragen, die dein Leben verändern.Bist du bereit, dein Leben zu prüfen? Dann hör jetzt rein. Mehr Inspiration findest du auf www.philoskop.org.Nähere Infos über PHILOSKOP https://www.philoskop.org/und weiteren Veranstaltungen unterhttps://www.philoskop.org/termine
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Generated: 6/22/2026 - 10:13:32 AM