102 Episoden
- Jana Kesenheimer gewinnt eines der härtesten Radrennen der Welt – ohne strikten Trainingsplan und ohne sich jeden Tag zum Training zu zwingen. Wie passen Weltklasseleistung und ein guter Umgang mit sich selbst zusammen?
Jana Kesenheimer hat das Transcontinental Race gewonnen, stand beim Traka auf dem Podium und gehört zu den erfolgreichsten Ultracyclistinnen Europas. Doch ihr Weg dorthin verlief anders, als man es vielleicht erwarten würde.
Nach einem schweren Unfall stellte Jana ihr leistungsorientiertes Training infrage. Sie verkaufte ihre Powermeter-Pedale, legte den Herzfrequenzsensor ab und begann wieder, einfach Fahrrad zu fahren. Heute trainiert sie bewusster, aber ohne starren Plan – und fährt nicht, wenn ihr Körper eine Pause braucht.
Wir sprechen darüber, warum Leistung und Freude für Jana zusammengehören, weshalb sie die Rennsituation braucht, um wirklich alles aus sich herauszuholen, und wie sie mit Erwartungen, Sponsoren und öffentlicher Aufmerksamkeit umgeht.
Jana erzählt auch von einem Rennen, bei dem ihr zum ersten Mal die Freude am Radfahren fehlte. Sie spricht offen über den Abbruch, die daraus entstandenen Selbstzweifel und darüber, weshalb Aufhören manchmal die richtige Entscheidung ist.
Als Psychologin erklärt Jana, welche Rolle intrinsische Motivation, Autonomie und Verbundenheit spielen – und wie wir ambitioniert sein können, ohne dass der Sport uns mehr Energie nimmt, als er uns gibt.
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In Between Podcast mit Jana Kesenheimer und Stephan Wieser
Instagram Jana:
https://www.instagram.com/jananas.banjana/
Foto Stephan Wieser
https://www.instagram.com/stephan_wieser
Instagram Women Talk Cycling:
https://www.instagram.com/womentalkcycling/
01:17 Vom Triathlon zum Ultracycling
04:05 Warum wir lange Radrennen fahren
07:47 Radfahren als Teil der eigenen Identität
09:27 Unfall, Trainingspläne und der Verkauf der Powermeter-Pedale
12:56 Leistung, Erwartungen und die Frage nach dem Gewinnen
15:52 Sponsoren, Sichtbarkeit und der Three Peaks Film
17:52 Unknown Race: Als das Radfahren plötzlich keinen Spaß mehr machte
24:04 Warum Jana das Mittelgebirge als Test brauchte
26:16 Alleine fahren oder im Pair?
28:37 Social Media, Konkurrenz und Druck
31:14 Wie viel ist genug?
35:03 Psychologie, Umwelt und die Verbindung zum Sport
37:17 Wie man ambitioniert bleibt - Erfolg ist, wenn das Lächeln auf meinem Selfie echt ist.
Larissa Balzer bezeichnet sich selbst als mentale Bergziege. Sie liebt lange Anstiege, fährt rund 15.000 Kilometer im Jahr und organisiert mit dem Sauerland Ride und womenRUSH zwei besondere Community-Formate für Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer. Doch ihr Weg verlief nicht geradlinig.
Nach einem Verkehrsunfall musste sie lernen, mit körperlichen Einschränkungen, Schmerzen und Schwindel umzugehen. Statt sich an dem festzuhalten, was früher möglich war, hat sie ihren eigenen Weg gefunden. Einen Weg, der weniger von Leistung, Wattwerten oder Vergleichen geprägt ist und mehr von Selbstvertrauen, Akzeptanz und Freude am Radfahren.
In dieser Episode sprechen wir über Zweifel auf dem Rad, den Mut zur eigenen Geschwindigkeit, den Spagat zwischen Familie, Beruf und Sport sowie die Frage, was Erfolg eigentlich bedeutet. Larissa erzählt, warum Radfahren für sie nie ein Müssen war, weshalb sie sich jede Woche einen festen Me-Time-Mittwoch reserviert und warum sie überzeugt ist, dass es immer einen Plan B, C oder D gibt.
Eine inspirierende Episode über mentale Stärke, Selbstwirksamkeit und die Freiheit, den eigenen Weg zu fahren.
Highlights dieser Episode:
• Warum Larissa sich selbst als mentale Bergziege bezeichnet
• Leben und Radfahren nach einem Verkehrsunfall
• Erfolg neu definieren statt sich mit anderen vergleichen
• Der Me-Time-Mittwoch und die Bedeutung von Freiräumen
• Sauerland Ride und womenRUSH als Orte für Gemeinschaft und Wachstum
• Warum Zweifel und schlechte Tage zum Radfahren dazugehören
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Instagram Larissa:
https://www.instagram.com/_rennradmaedchen_/
Instagram Women Talk Cycling:
https://www.instagram.com/womentalkcycling/
01:01 Erfolg ist, wenn das Lächeln auf meinem Selfie echt ist
04:24 Akzeptieren statt gegen die Realität kämpfen
06:05 Was bedeutet Erfolg wirklich?
07:53 Der Me-Time-Mittwoch
09:44 Im Windschatten der eigenen Zweifel
13:11 Sauerland Ride und Community auf dem Rad
19:19 womenRUSH und Frauenräume im Radsport
25:22 Bikefitting, Technik und Mentaltraining
27:00 Vom Typ Teilnehmerurkunde zur mentalen Bergziege
28:19 Radfahren ohne Vorbilder
30:25 Zweifel, Social Media und die ganze Geschichte
31:38 Was Larissa der Community mitgeben möchte - Früher bezeichnete sie sich selbst als den unsportlichsten Menschen der Welt. Heute fährt Maria Wilke im Winter 700 Kilometer am Stück nach Hause, läuft Ultratrails und startet bei 24 Stunden Rennen.
Wie wird aus einem Partygirl eine Ausdauersportlerin? Bei Maria Wilke begann alles mit einem Ironman Video mit Chrissie Wellington und entwickelte sich zu einer Leidenschaft für Radfahren, Laufen, Bikepacking und lange Abenteuer auf zwei Rädern.
In dieser Episode sprechen wir über Marias Weg in den Ausdauersport, ihre ersten Kilometer auf dem Rad, 24 Stunden Rennen, Riding Home for Christmas und die mentale Stärke, die man für lange Tage im Sattel braucht. Maria erzählt offen von Rückschlägen, Verletzungen, Selbstzweifeln und dem Druck, den viele von uns kennen. Gleichzeitig geht es um die Freude am Draußensein, die Freiheit des Bikepackings und die Frage, wann hört man auf (oder auch nicht...?).
Ein besonderes Thema dieser Folge ist die Beziehung zu ihrer Mutter, die für Maria ein großes Vorbild ist und mit der sie viele sportliche Abenteuer teilt.
Highlights dieser Episode:
• Wie ein einziges Video Marias Leben veränderte
• Riding Home for Christmas und 700 Kilometer durch den Winter
• Warum Bikepacking für Maria die schönste Form des Reisens ist
• Mentale Strategien für lange Distanzen
• Umgang mit Verletzungen und Rückschlägen
• Warum ihre Mutter Marias größtes Vorbild ist
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SOMMERPAUSE: WTC geht im Juli in die Sommerpause. Freut euch auf die nächste Epsiode am 10.9.
Instagram Maria Wilke: https://www.instagram.com/maryywilke/
Instagram Women Talk Cycling: https://www.instagram.com/womentalkcycling/
00:59 Begrüßung und die Frage „Seit wann bin ich eigentlich so krass geworden?“
04:57 Das Video, das alles veränderte
06:25 Erste Alpenpässe, mentale Tiefs und der Sustenpass
09:30 Mentale Strategien für lange Distanzen
11:07 Riding Home for Christmas
12:02 Warum Bikepacking die schönste Form des Reisens ist
15:00 Vom Partygirl zur Ausdauersportlerin
16:26 Verletzungen, Pausen und auf den Körper hören
19:21 Abbrechen oder weitermachen?
23:39 Warum ihre Mutter ihr größtes Vorbild ist
26:13 GVR Everesting und Pläne für die Zukunft
27:35 Verabschiedung - „Das erste Anzeichen dafür, dass dem Gehirn Energie fehlt, ist ein Stimmungstief.“ Das kennen viele...
Lisa Brunnbauer fährt über 20 000 Kilometer Rennrad im Jahr, startet regelmäßig bei langen Veranstaltungen wie dem Ötztaler Radmarathon oder dem Istria300. Die Diplom-Meteorologin und Ernährungsberaterin beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit Ernährung, Bewegung und Regeneration im Ausdauersport.
In dieser Episode sprechen wir über Lisas Rad-Leidenschaft und darüber, wie Frauen im Ausdauersport langfristig gesund, leistungsfähig und gut versorgt trainieren können und wie es gelingt, dem Körper im Training wirklich ausreichend Energie zu geben.
Lisa erklärt sehr verständlich:
warum viele Hobbyfahrerinnen im Alltag und Training eher zu wenig essen als zu viel
weshalb Kohlenhydrate gerade bei langen Belastungen wichtig sind
wie Protein hilft, Muskulatur zu erhalten
warum Frauen besonders sensibel auf Energiedefizite reagieren können
wie man den Darm für lange Belastungen trainieren kann
welche Rolle Schlaf und Regeneration für Leistungsfähigkeit spielen
und warum Körpergefühl oft ein sehr guter Trainingspartner ist
Außerdem sprechen wir über:
Zyklus und Leistungsfähigkeit
Hunger, Stimmung und Blutzucker auf langen Fahrten
Training mit Fahrradanhänger und Alltag als Mutter
den Ötztaler Radmarathon als persönliches Projekt
sowie über den Unterschied zwischen gesundem Ehrgeiz und ständigem Vergleich mit anderen
Eine Episode mit vielen konkreten Gedanken aus Lisas Rad-Alltag und wissenschaftlich fundierten Tipps für ambitionierte Hobbyfahrerinnen, Langdistanzfahrerinnen und alle, die ihr Training besser verstehen möchten.
Zum Nachlesen: Lisas Buch „Lebe deine Leidenschaft – Gesund und fit am Fahrrad“, in dem sie Bewegung, Schlaf und Ernährung als die drei zentralen Säulen langfristiger Gesundheit beschreibt. Ampuls Verlag ISBN-10 3950538550 erschienen am 8. September 2025.
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Instagram Lisa Brunnbauer:
@lisa_brunnbauer_wetterfee
Lisas Blog „Lebe deine Leidenschaft“:
Lisa Brunnbauer Wetterfee
Women Talk Cycling auf Instagram:
@womentalkcycling
01:00 Einstieg und Lisas Weg vom Laufen zum Radsport
03:00 Training mit Fahrradanhänger und 20 000 km pro Jahr
04:25 Ötztaler Radmarathon und Motivation
08:00 Istria300 und Frauen im Radsport
09:00 Zyklus und Leistungsfähigkeit im Rennen
11:35 Wie das Buch „Lebe deine Leidenschaft“ entstanden ist
13:40 Körpergefühl und Wissenschaft
15:40 Warum Muskulatur gesund macht
17:20 Protein zum Frühstück und Muskelabbau
19:10 Frauen, Leistung und Unterschiede im Ausdauersport
21:45 Hangry auf dem Rad – was im Gehirn passiert
23:25 Zucker, Insulin und individuelle Unterschiede
26:00 Glucose, Fructose und Magenentleerung
26:35 Fett im Training und Hormone
27:20 Typische Ernährungsfehler bei Hobbyfahrerinnen
28:35 Darmtraining und Fructose
29:00 Schlaf, Licht und Sonnenbrillen im Winter
30:20 Was „Lebe deine Leidenschaft“ wirklich bedeutet
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Über Women Talk Cycling
Women Talk Cycling ist ein Podcast für Frauen, die sich fürs sportliche Radfahren in all seinen Facetten interessieren und nach Tipps und Anregungen suchen.
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