Gerade zum Jahresanfang plagen uns oft die großen Fragen. Sollte ich den
Job wechseln? Umziehen? Ein Kind kriegen? Manche sind von solchen
Lebensentscheidungen wochen- oder sogar monatelang hin- und hergerissen,
können in dieser Zeit an kaum etwas anderes denken. Nur wie findet man
zu einer guten Antwort für sich selbst?
Zumindest bei dieser Frage können Lisa Hegemann und Rose Tremlett
helfen, die Moderatorinnen des ZEIT-Optimierungspodcasts. In einer neuen
Folge von "Geht da noch was?" erklären sie, wie uns mentale Abkürzungen
aus dem Alltag auch in dramatischen Situationen helfen können, und sie
geben achteinhalb Tipps, wie man sich an große Entscheidungen
herantasten kann.
Mit wissenschaftlicher Expertise hilft in dieser Folge Ralph Hertwig. Er
ist Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und erforscht seit Jahren, wie
wir Entscheidungen treffen. Er erklärt die drei Gründe, warum große
Entscheidungen uns häufig so schwerfallen, ob Pro-Contra-Listen etwas
bringen – und was den Unterschied zwischen einem Maximizer und einem
Satisficer bei der Entscheidungsfindung macht.
Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen
dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint
eine neue Folge.
Schreiben Sie uns mit Themenvorschlägen an:
[email protected].
Weiterführende Links:
- Ralph Hertwig hat erforscht, inwiefern es einen Unterschied bei der
Entscheidungsfindung macht, ob wir etwas selbst schon erlebt oder
erfahren haben: "Decisions From Experience and the Effect of Rare
Events in Risky Choice" ("Psychological" Science: Hertwig et al.,
2004).
- Der Wissenschaftler Steven Levitt hat vor zehn Jahren ein bekanntes
Experiment durchgeführt, in dem Menschen ihre großen Entscheidungen
per Münze treffen: "Heads or Tails: The Impact of a Coin Toss on
Major Life Decisions and Subsequent Happiness" ("The Review of
Economic Studies": Levitt, 2021).
- Weiterführende Informationen, wie man Entscheidungen
wissenschaftlich basiert treffen kann, finden sich auch beim "New
Scientist": "How neuroscience can help you make tough decisions –
with no regrets".
- Das erste Interview mit Chesley "Sully" Sullenberger, dem Piloten
des Flugzeuges, das 2009 im Hudson River in New York landete, findet
man auf YouTube. Er sagt: In vielerlei Hinsicht sei sein ganzes
Leben eine Vorbereitung auf die Landung im Hudson River gewesen.
- Im Podcast "Geht da noch was?" haben wir vor einiger Zeit
besprochen, wie man Ziele so setzt, dass man sie auch erreicht.
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