Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückweg zu sich selbst und die Frage, wann man eigentlich wirklich anwesend ist.
Dabei wird schnell klar, dass es hier nicht um eine klassische Filmkritik geht. Lars ringt mit der Machart, Falk liebt genau die Bilder und Stimmungen dazwischen. Und so wird aus dem gemeinsamen Filmschauen ein sehr eigenes Gespräch über Fotografie, Erschöpfung, Wahrnehmung und die Sehnsucht nach etwas Echtem. Eine Folge für alle, die Filme nicht nur sehen, sondern an ihnen auch etwas über sich selbst entdecken.