
Anna Jellers Buchtipp | Gabriel Yoran: Die Verkrempelung der Welt
16.1.2026 | 3 Min.
Die Dinge des Alltags sind nicht egal, denn gute Dinge machen gute Dinge mit uns - und schlechte Dinge schlechte. Wenn wir die schlechten Dinge befragen, die Bedingungen, unter denen sie entwickelt und vertrieben werden, erzählen sie uns von den Ursachen, Mechanismen und Anreizsystemen, die sie schlechter sein lassen, als sie sein müssten.

Fußnoten | Ep. 09 | Weihnacht 2025
06.12.2025 | 4 Min.
Unsere Lieblingsbücher: Georgi Gospodinov, Der Gärtner und der Tod. Aufbau Dorothee Elmiger, Die Holländerinnen. Hanser Thomas Pynchon, Schattennummer. Rowohlt Annett Gröschner, Schwebende Lasten, C.H.Beck Christoph Hein, Das Narrenschiff. Suhrkamp Ulrich Raulff, Wie es euch gefällt. Eine Geschichte des Geschmacks. C.H.Beck

Anna Jellers Buchtipp | Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt
28.11.2025 | 2 Min.
Jeder weiß, dass es ihn gibt. Jeder meint, ihn zu besitzen. Dabei hat ihn nie jemand gesehen: den Geschmack, unseren Sinn für das Schöne, Glücksantenne und Tastsinn unserer Sehnsucht. Ulrich Raulff erkundet diese Kompetenz für das Schöne und entführt uns in seinem furiosen neuen Buch auf einen materialistischen Jahrmarkt der Eitelkeiten, einen Parcours der Likes von Meissen bis Mac und von Diderots Hausrock bis Victoria's Secret.

Anna Jellers Buchtipp | Heike Faller, Valerio Vidali: Wir alle
21.11.2025 | 3 Min.
Damit es dich geben konnte, braucht es zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern, sechzehn Ururgroßeltern und so weiter. In diesem Buch reisen wir zurück: Generation für Generation, von jetzt bis in die Steinzeit und zu den Affen. Und beantworten so die größte aller Fragen: Woher komme ich?

Anna Jellers Buchtipp | Patti Smith: Bread of Angels
14.11.2025 | 3 Min.
Beginnend mit ihrer Kindheit nach dem Zweiten Weltkrieg, betreten wir Patti Smiths ganz eigene Welt, beschrieben in poetischen, lebhaften Szenen und Details. Sie bietet uns intime Einblicke in ihre Teenagerjahre, in die Beziehung zu ihren Eltern, in die ersten Ausflüge in die Kunst und die verwirrende Intensität der Liebe. Im Schreiben findet sie schließlich Halt, getrieben von dem Bedürfnis, das Alltägliche in das Schöne, das Gewöhnliche in das Magische und den Schmerz in Hoffnung zu verwandeln.



Anna Jeller & die Literatur