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Historisches Kolleg

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    „Was also ist die Zeit?“ Rechtszeiten in Europa 1450–1750

    05.12.2025 | 1 Std. 2 Min.
    Wandlungen von Zeitdeutungen beeinflussen den Wandel von Recht und Rechtswissen. Die Entwicklungsdynamiken dieser Verflechtungen in der europäischen Rechtskultur 1450–1750 sind Gegenstand des Vorhabens. Der Rechtshistoriker Prof. Dr. Andreas Thier (Universität Zürich) beleuchtet in seinem Vortrag die Entstehung von rechtlich verbindlichen Zeitregimen, die Bedeutung von Vergangenheiten und Ursprüngen für die Legitimation von Recht sowie den Stellenwert von linearen Zeitkonzepten.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/andreas_thier_rechtszeiten
  • Historisches Kolleg

    Globale Praktiken, lokale Materialitäten: (Post)koloniale Perspektiven auf die materielle Kultur von Rosenkränzen

    14.11.2025 | 36 Min.
    Kleine, tragbare Objekte des christlichen Glaubens waren für die Mobilisierung und weltweite Formierung des frühneuzeitl­ichen Katholizismus sprichwörtlich unabdingbar. Gebetsperlen, Kreuze, Medaillen, Reliquien und Reliquiare, Amulette, Andachtsbilder und figürliche Darstellungen begleiteten europäische Seefahrer, Missionare, Kaufleute, Siedler und Siedlerinnen in die Neue Welt. Es war vor allem die ›physische Übertrag­bar­keit‹ der unzähligen Sakramentalien sowie die Möglichkeit, mit ihnen Handel zu treiben, die es der katholischen Kirche ermöglichte, zu Weltreligion zu werden. Anhand ausgewählter Objekte geht der Vortrag von Dr. Anne Mariss der Frage nach, wie sich die globale Verbreitung und lokale Aneignung von Rosen­kränzen in trans­kultu­reller Perspektive historisch beschreiben und analysieren lässt.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historisches_kolleg_anne_mariss
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    Ⲥⲟⲩⲁⲛ – أسوان – Assuan: Eine Stadt in Südägypten am Übergang von einer christlichen zu einer islamischen Gesellschaft

    31.10.2025 | 43 Min.
    Ägypten wurde im Zuge der arabischen Expansion Mitte des 7. Jahr­hun­derts erobert und in das erstarkende islamische Reich eingegliedert. Die Islami­sie­rung der Gesell­schaft trug im Wesent­lichen zur Stabili­sie­rung und Versteti­gung der eroberten Gebiete bei. Am Beispiel der Stadt Assuan (Südägypten) analysiert die Ägyptologin Dr. Stefanie Schmidt, wechsel­seitige Prozesse der Identitäts­bil­dung zwischen Muslimen und Christen.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/stefanie_schmidt_assuan
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    Deutschland und Nordamerika im langen 18. Jahrhundert. Eine verflochtene Geschichte

    24.10.2025 | 45 Min.
    Der pfälzische Bäcker Conrad Beissel wanderte nach Amerika aus, um die mystische Vereinigung mit Gott zu suchen. Der sächsische Jurist Christian Gottlieb Priber hingegen ging in die Neue Welt, um das Paradies auf Erden zu errichten; und der bergische Kaufmann Peter Hasenclever wollte dort eine geniale unternehmerische Idee verwirklichen. Von ihren Lebens­geschichten ausgehend erschließt der Vortrag von Prof. Dr. Mark Häberlein die Bedeutung der Faktoren Religion, interkulturelle Beziehungen und Ökonomie für die transatlantische Beziehungs­geschichte zwischen dem deutschs­prachigen Raum und Nordamerika im 18. Jahr­hun­dert.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historisches_kolleg_mark_haebelein
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    Abscheulich, struppig, wunderschön. Menschliche Körper und die Konstruktion des Fremden im Spätmittelalter

    10.10.2025 | 44 Min.
    Menschliche Körper und Aspekte von Körperlichkeit zählen zu den grundlegenden Kategorien, anhand derer Menschen zwischen Eigenem und Fremdem unterscheiden. In seinem Forschungsprojekt untersucht der Historiker Dr. Christian Hoffarth die Bedeutung des Körpers für die Wahrnehmung asiatischer, afrikanischer und amerikanischer Menschen in europäischen Reisetexten des Spät­mittel­alters. Es geht von der Annahme aus, dass die Beobachtungen und Erfahrungen spätmittel­alter­licher Fern­rei­sen­der großen Einfluss auf Wissens­bestände über den menschlichen Körper in Europa übten und die Maxime der Überlegen­heit des eigenen über den fremden Körper befeuerten.

    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historisches_kolleg_christian_hoffarth

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Über Historisches Kolleg

Das 1980 gegründete Historische Kolleg ist ein Ort wissenschaftlicher Kolloquien und Vorträge, außerdem gewährt es Gelehrten Stipendien und verlegt im Rahmen der Reihe "Schriften des Historischen Kollegs" eigene Publikationen. Viele der Vorträge und Podiumsdiskussionen werden im Wissenschaftsportal L.I.S.A. veröffentlicht und sollen nun in diesem Podcast-Kanal zusätzlich abrufbar sein.
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