Lohnarbeit ist für die meisten Menschen lebensbestimmend: Oft definiert ein Job unsere Person und teilt uns auf unseren Platz in der Gesellschaft ein. Wie genau das funktioniert, erklärt der Soziologe Jakob Hartl.
Sobald man entlassen wird, wird es nicht nur kritisch für die finanzielle Lebensgrundlage, sondern auch für die eigene Person: Wem einmal angelernt wurde, dass man als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft arbeiten muss, kommt da nicht so leicht raus.
Lohnarbeit sollte für niemanden ein Lebenssinn sein, sondern ein notwendiges Übel. Denn es gibt so viel andere Arbeit zu tun: Reproduktion, persönliche Entwicklung, kulturelle und nicht zu letzt politische Arbeit. Wie soll sich das ausgehen mit 40 h Lohnarbeit?