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NDR Kultur - Das Gespräch

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77 Episoden

  • NDR Kultur - Das Gespräch

    Julia Voss: "Die Frage, was natürlich ist, wurde zur Waffe"

    01.2.2026 | 25 Min.
    Wer definiert, was als Natur gilt? Biologen, Theologen, Ideologen? Wer legt fest, was Natürlichkeit ist? Pädagogen, Psychologen, Demagogen? Woher kommt die typisch deutsche Natur-Romantik, jene Verklärung und Vereinnahmung der Natur? Und wie wurde gerade der Naturbegriff immer wieder politisch instrumentalisiert – bis hin zu den Rassegesetzen des NS-Staats? Das Deutsche Historische Museum beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausstellung mit 800 Jahren „Natur und deutsche Geschichte: Glaube, Biologie, Macht“. Julia Voss, frühere Kunstkritikerin der FAZ und heutige Professorin an der Leuphana in Lüneburg, hat die Schau im Deutschen Historischen Museum in Berlin (noch bis zum 07.06.2026) kuratiert. Im Gespräch mit Dietrich Brants zeichnet sie nach, wie wechselvoll und ambivalent unser Verhältnis über die Jahrhunderte zur Natur war und immer noch ist.
  • NDR Kultur - Das Gespräch

    Susanne Siegert: Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss

    25.1.2026 | 25 Min.
    Die alljährlichen Gedenkfeiern am 27. Januar bezeichnet die junge TikTokerin Susanne Siegert als "Gedenktheater".
  • NDR Kultur - Das Gespräch

    Jörn Marcussen-Wulff - der "Bigband-Nerd" von der Küste

    18.1.2026 | 25 Min.
    Jörn Marcussen-Wulff gehört zu den umtriebigsten Akteuren der Hannoverschen Jazzszene. Eine Szene, die in den letzten 15 Jahren stark gewachsen und erfrischend lebendig geworden ist. Der Posaunist ist Mitbegründer und Leiter der Bigband „Fette Hupe“ und war viele Jahre aktives Mitglied der Jazz Musiker:innen Initiative Hannover. 1981 im Schleswig-Holsteinischen Laboe geboren und auf einem Bauernhof aufgewachsen, ist Jörn Marcussen-Wulff allerdings ein Kind der Küste geblieben. „Ich liebe das da oben“, schwärmt er. Aktuell lehrt Jörn Marcussen-Wulff als Dozent für Komposition, Arrangement, Jazz-Theorie und Bigband an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Außerdem ist er künstlerischer Leiter des Landesjugendjazzorchesters Hamburg. Seit diesem Jahr leitet er zudem das Bujazzo, das Bundesjazzorchester, als Doppelspitze mit Theresia Philipp. Im Gespräch mit Andrea Schwyzer spricht Jörn Marcussen-Wulff über seine neue Aufgabe, die damit verbundenen Visionen und seine Leidenschaft für Jazz und Bigband-Musik.
  • NDR Kultur - Das Gespräch

    "Nahaufnahmen einer Frau" - Gespräch mit Bodo Kirchhoff

    11.1.2026 | 25 Min.
    Er wäre nie auf die Idee gekommen, sagt Bodo Kirchhoff, als Ich-Erzähler von einer Frau zu schreiben. „Niemals! Sondern es ist immer natürlich ein Mann, der erzählt, wie er sich das denkt und vorstellt.“ Dafür greift Bodo Kirchhoff zu einem erzählerischen Kniff. Er lässt ihren Mann Vigo die Geschichte seiner Frau Tess erzählen, die sich nach langjähriger Ehe von ihm trennt. So entstehen die „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“. Aus Tess‘ Sicht, sehr weiblich und äußerst intim, wird so erzählt, wie die 68-jährige Psychotherapeutin aus Frankfurt ihrem etwas älteren Mann Vigo, früher Leiter der „Denkfabrik für gesellschaftliche Wege zur Abrüstung und Ächtung von Gewalt“, heimlich nach Indien folgt. Angeblich recherchiert er dort für ein Buchprojekt, für sie aber ist er „desertiert aus dem gemeinsamen Leben“. In Mumbai reflektiert sie ihr bisheriges Leben, sowohl ihre ewigen Verstrickungen ins Denken, als auch ihre jahrelange, heimliche Beziehung mit ihrem Mentor, einem Linguistik-Professor. Und sie beginnt eine Affäre. Aber was ist überhaupt eine Affäre? Wo beginnt die Liebe? Und wie endet sie? In typischer Kirchhoff-Brillanz schreibt der mittlerweile 77-Jährige über Liebe und Sexualität – als Mann über eine Frau. Im Gespräch mit NDR Kultur fragt Jürgen Deppe, ob „Nahaufnahmen“ deshalb ein Männerbuch sei und ob er Kritik von Frauen an seinem Buch fürchte. Kirchhoff wehrt ab: „Das ist ein von einem Mann geschriebenes Buch, von dem ich mir zwar wünschen würde, dass es Männer lesen, von dem ich aber glaube, dass weit mehr Frauen es verstehen.“
  • NDR Kultur - Das Gespräch

    Wofür es sich zu denken lohnt - Gespräch mit Ina Schmidt

    04.1.2026 | 25 Min.
    Wir leben in krisenhaften Zeiten. Das vergangene Jahr hat es einmal mehr gezeigt. Das angebrochene verspricht kaum weniger schwierig zu werden. Sich im Dickicht der Krisen zurecht zu finden, ist gar nicht so einfach. Sicher Geglaubtes zerbröselt, einfache Lösungen werden als Auswege präsentiert. Das verunsichert und verängstigt. Vor 20 Jahren hat die Philosophin Ina Schmidt, die 1973 in Flensburg geboren wurde und an der Leuphana in Lüneburg studiert hat, in Hamburg die „denkräume“ gegründet, eine Initiative für philosophische Praxis. Bei Rowohlt ist vor einigen Monaten ihr Buch „Warum denken wirklich hilft“ erschienen. Verena Gonsch hat mit ihr über ihren Appell zum konstruktiven Denken gesprochen.

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Über NDR Kultur - Das Gespräch

Bei "Das Gespräch" kommen Menschen zu Wort, die Stellung beziehen und Positionen vertreten: kulturell oder gesellschaftlich, kenntnisreich, vielfältig und nicht selten provokant. Mal sind sie prominent und in aller Munde, mal ausgewiesene Experten auf ihrem Gebiet. Gemein ist ihnen allen, dass sie Inspirierendes zu sagen haben zu den Themen unserer Zeit - und oft auch sehr Persönliches. Wir stellen drängende Fragen und rollen nicht einfach den roten Teppich aus.
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