Zum Inhalt springen
Radio Logo
PodcastsBildungNZZ Weekend

NZZ Weekend

NZZ am Sonntag
NZZ Weekend
Neueste Episode

27 Episoden

  • NZZ Weekend

    Porsche, Papa und Pannen: Ex-Finanzminister Christian Lindner über Merz, die AfD und seinen grössten Fehler

    23.10.2026 | 1 Std. 7 Min.
    Er fuhr schon als Gymnasiast Mercedes, trat mit 16 der FDP bei und zitierte als Teenager Dante. Nach dem Ampel-Aus und dem Absturz der FDP bei der Bundestagswahl 2025 hat Christian Lindner die Politik verlassen. Heute ist der ehemalige deutsche Finanzminister stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ostdeutschen Autohändlers Autoland. Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft ihn zum Gespräch über den Patienten Deutschland. Lindner erklärt, warum er zu viele «Delegationskünstler» im Land sieht, die Wohlstandsillusion für gefährlich hält und die Regierung Merz bei Schulden, Steuern und Bürokratie schlechter abschneiden lässt als die Ampel. Er sagt auch, weshalb Friedrich Merz eigentlich nichts mehr zu verlieren hätte. Es geht um die bröckelnde Brandmauer, die Idee einer Minderheitsregierung, Frankreichs Schuldenberg und das Risiko, dass die EZB unter fiskalische Dominanz gerät. Lindner analysiert, wie die AfD mit Sommerfesten und Nostalgie statt mit Wut Wähler gewinnt, und nennt seinen grössten Fehler als FDP-Chef. Persönlich wird es, wenn er über seine Vaterrolle und die 50:50-Abmachung mit seiner Frau spricht. Dazu kommen seine Leidenschaft für Autos, die Sylt-Hochzeit und der Verzicht auf Übergangsgeld. Er erzählt auch, warum das berühmte Jugend-Fernsehporträt mit Mercedes-Limousine inszeniert war und weshalb die Chance auf ein politisches Comeback «gegen null» geht. Zum Schluss verrät er seinen grössten Traum, der mit seiner Tochter zu tun hat.

    Gast: Christian Lindner, ehemaliger deutscher Finanzminister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Autoland AG

    Host: Beat Balzli

    Produktion: Henrike Blöser, Ellie Media

    Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast
  • NZZ Weekend

    Dr. Svenja Flaßpöhler: «Erst die Option zum Seitensprung befähigt mich, meinen Mann als einzigen Sexpartner zu wählen»

    16.10.2026 | 58 Min.
    Svenja Flaßpöhler ist Chefredaktorin des Philosophie Magazins. Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft sie zum Gespräch über ihr neues Buch «Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen». Flaßpöhler erzählt sehr offen, wie sie von einer sexuell freizügigen Phase in der Berliner Clubszene zur Monogamie fand, welche Rolle eine lange Psychoanalyse dabei spielte und wie ihre eigene Verlassenheitserfahrung als Kind ihre Beziehungsmuster prägte. Sie schildert, wie unterschiedlich sie und ihr Mann mit Konflikten umgehen. Sie aus einem streitfreudigen 68er-Elternhaus, er aus einer Familie, in der Aggressionen tabu waren. Und warum gerade dieser Unterschied für sie zur Übung in Beziehungskunst wurde. Im Zentrum steht auch die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in der Partnerschaft: Flaßpöhler kritisiert einen übertriebenen Gleichheitsgedanken in modernen Beziehungen und erklärt, warum echte Gerechtigkeit auch Raum für Ungleichheit braucht. Persönlich wird es, wenn sie über den Familiennamen ihrer Kinder und ihre Rolle als Hauptverdienerin spricht. Zum Schluss erzählt sie, warum die Treue für sie stets erotisch aufgeladen bleibt. Und wie sie mit 51 Jahren ihren ersten Marathon vorbereitet.

    Gast: Dr. Svenja Flaßpöhler, Philosophin, Journalistin und Buchautorin
    Host: Peer Teuwsen
    Produktion: Tonya Rupp
    Studio: Redbox Studios, Berlin

    Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch
  • NZZ Weekend

    Kraftsteine, Konkurrenten und sparsame Konsumenten: Coop-Chef Philipp Wyss über den härtesten Preiskampf aller Zeiten

    09.10.2026 | 47 Min.
    Im Schweizer Detailhandel tobt der härteste Preiskampf aller Zeiten: Aldi und Lidl, Migros und Coop ringen mit Brot- und Fleischaktionen um jede Kundin und jeden Kunden. Während Aldi Filialen schliesst und die Migros mitten im Umbau steckt, scheint Coop seit Jahren fast alles richtig zu machen. Doch auch bei der Basler Genossenschaft ist längst nicht alles Gold, was glänzt. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Philipp Wyss, seit 2021 CEO der Coop Gruppe. Wyss wuchs in einer Sportlerfamilie auf, fand die Schnupperlehre auf der Bank langweilig, macht um fünf Uhr morgens Yoga, kocht im Kochclub und importiert auch mal Trauben aus Indien, wenn es sein muss. Wyss erzählt, warum er sich trotz Kraftsteinen nicht als Esoteriker sieht, was er in der Turnhalle über Disziplin und Verlieren gelernt hat und weshalb sein Versuch scheiterte, 1992 einen Supermarkt in Moskau zu eröffnen. Es geht um zehn Jahre Wartezeit auf den CEO-Posten, den fragwürdigen Wechsel des Vorgängers ins Verwaltungsratspräsidium, und die Kritik an Coops Non-Food-Strategie im Onlinehandel. Dazu: Prix Garantie und die Frage, ob der Unterbietungswettbewerb je aufhört, Marktmacht, Preisüberwacher und Bio-Margen, Regal-Rauswürfe bei Markenherstellern, das Verhältnis zur Schweizer Landwirtschaft, die Mietforderungen der SBB, die Arbeitsbedingungen in den Pronto-Shops und wie weit unsinnige Bauvorschriften gehen können - Spoiler: bis zur umgedrehten Kasse. Zum Schluss verrät Philipp Wyss seinen grössten Traum, der etwas mit Sprachen und Sport zu tun hat.

    Gast: Philipp Wyss, CEO Coop Gruppe
    Host: Beat Balzli
    Produktion: Tonya Rupp

    Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast
  • NZZ Weekend

    Dirty Harry in Zürich: Harald Schmidt über Polenwitze, AfD-Angst und die Kunst, einfach weiterzumachen

    02.10.2026 | 1 Std. 27 Min.
    Er hat die Late-Night nach Deutschland gebracht, eine Sendung mit dem Rücken zum Publikum gemacht – aus Respekt vor Miles Davis – und eine andere auf Französisch, obwohl er kein Französisch kann. Mit neunundsechzig tritt Harald Schmidt auf, als gäbe es kein Morgen, und versteht das als Beruf, Hobby und Lebensinhalt in einem. Zu Gast bei Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen erzählt Dirty Harry, wie ihn seine Eltern – sudetendeutsche Vertriebene – mit Ironie und Parodie geprägt haben, warum er Polen-Witze aufgehört hat zu machen (Stichwort: fünfzehn Prozent Wirtschaftswachstum) und wieso ihm heute völlig egal ist, ob ihn die Teenager in der Fussgängerzone noch kennen. Schmidt erklärt, weshalb er sich nie für eine Partei einspannen lassen würde, warum er Deutschland weit weniger in der Krise sieht als die meisten – und was er nachts auf dem Traumschiff durch die Kabinenwand alles mitbekommt. Dazu: Stalkerinnen, Strandkörbe im Kanzleramt, Kreuzfahrten für Reiche und eine Helikopter-App für Zürich. Und: Harald Schmidt verrät seinen einzigen Lebensplan – auf der Bühne zu stehen, bis er umfällt.

    Gast: Harald Schmidt, Entertainer und Kabarettist
    Host: Peer Teuwsen, NZZ am Sonntag
    Postproduktion: Danielle Basler, Ellie Media
    Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast
  • NZZ Weekend

    KI, Klumpenrisiko und private Konkurrenz: Schweizer Post-CEO Pascal Grieder über den härtesten Job in seiner Karriere

    25.09.2026 | 57 Min.
    Die Schweizer Post hat trotz schwindendem Briefgeschäft sehr wohl eine «rosige Zukunft» – davon ist zumindest ihr neuer Chef überzeugt. Pascal Grieder, seit Ende 2025 an der Spitze des Konzerns, ist zu Gast bei «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli und erklärt, wann frühestens die tägliche Zustellung fallen könnte. Er verrät, warum die Häkeltierchen aus den Postfilialen verschwinden, wieso PostFinance trotz «Klumpenrisiko»-Vorwurf keins sei, und wie er auf die britische Konkurrentin Revolut reagiert. Zum Thema künstliche Intelligenz zeichnet Grieder ein optimistisches Bild: Roboter in Verteilzentren, autonome Postautos in der Ostschweiz – und die Überzeugung, dass neue Jobs die wegfallenden ersetzen werden. Persönlich wird es, wenn Grieder über seinen Kulturschock nach der Rückkehr aus Singapur spricht, das Klischee vom «beinharten Mackie» bei McKinsey widerlegt – und verrät, dass sein größter Traum eine Reise zu den Galápagos-Inseln ist.

    Gast: Pascal Grieder, CEO der Schweizerischen Post

    Host: Beat Balzli

    Produktion: Simon Berginz, Ellie Media

    Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcastapp
Weitere Bildung Podcasts
Über NZZ Weekend
NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen.
Podcast-Website

Höre NZZ Weekend, {ungeskriptet} - Der Meinungsfreiheit verpflichtet. und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Rechtliches
Social
v8.25.2 | © 2007-2026 radio.de GmbH
Built: 10/22/2026 - 10:59:25 AM