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Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

PD Dr. med. Michael Dördelmann
Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit
Neueste Episode

102 Episoden

  • Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

    Warum Honig fürs Baby tabu ist – und für Kleinkinder Gold wert

    27.10.2026 | 33 Min.
    Kennt ihr das: Seit zehn Tagen Husten, nachts kaum Schlaf, und in der Apotheke wartet schon der nächste Hustensaft.
    In dieser Folge geht es um ein altes Hausmittel, das tatsächlich hält, was es verspricht: Honig.
    Wir erklären, warum Kinder bei einer Erkältung oft drei bis vier Wochen husten, warum Hustensäfte bei Kindern kaum etwas bringen und was die Studien zu Honig wirklich zeigen.
    Ihr erfahrt, wie viel Honig ihr ab dem ersten Geburtstag geben könnt, wie oft, ob pur oder im Tee.
    Außerdem:
    Warum Honig für Babys unter einem Jahr tabu ist und was ihr stattdessen tun könnt. Wir sprechen über Kochsalz-Nasentropfen, abschwellende Nasentropfen und darüber, warum Eukalyptus-Balsam und Dampfinhalation bei Babys keine gute Idee sind.

    Husten verstehen
    Husten ist ein sinnvoller Reflex, der Sekret aus den Atemwegen befördert
    Nach einer Erkältung sind drei bis vier Wochen Husten normal
    Hustensäfte wirken bei Kindern kaum besser als ein Placebo

    Honig richtig einsetzen
    Erst ab dem ersten Geburtstag
    Ein bis drei Jahre: ein halber Teelöffel, ab drei Jahren: ein ganzer Teelöffel, alle drei bis vier Stunden
    Auch abends und nachts geben, danach Zähne putzen oder Wasser trinken
    Tee vorher abkühlen lassen. Die Honigsorte spielt keine Rolle

    Für Babys unter einem Jahr
    Viel trinken lassen und Kochsalz-Nasentropfen vor den Mahlzeiten
    Flach schlafen lassen, kein Kissen, keine Schräglage
    Keine Balsame mit Eukalyptus oder Menthol, keine Dampfinhalation

    Ab zum Arzt bei
    Atemnot, schneller Atmung, blauen Lippen oder wenn euer Kind deutlich weniger trinkt

    Noch Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp (Button auf Instagram und unserer Website). Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Fünf-Sterne-Bewertung und wenn ihr den Podcast mit anderen Eltern teilt!

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    ⭐ Wenn euch die Folge gefallen hat: Bitte bewertet uns mit 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ bei Spotify oder Apple Podcast oder deinem Podcast Player deiner Wahl – das hilft uns sehr!
    💬 Wir freuen uns über eure Fragen oder Anregungen entweder per Mail an 📩 ⁠⁠⁠⁠⁠post@paedicus.de⁠⁠⁠⁠⁠ oder als WhatsApp über Website
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    Dr. D & Dr. Jane
  • Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

    Immunsystem stärken: Was bei Kindern wirklich hilft

    20.10.2026 | 47 Min.
    Gerade zum Start der Erkältungszeit versprechen unzählige Produkte, das Immunsystem eures Kindes zu stärken. Aber was davon hilft wirklich?
    In dieser Folge sortieren wir evidenzbasiert aus. Ihr erfahrt, warum acht bis zwölf Infekte im Jahr völlig normal sind, ob die Kita wirklich abhärtet und wann ihr hellhörig werden solltet. Wir schauen uns Vitamin D, Vitamin C, Zink, Multivitaminsäfte und Probiotika genauer an und erklären, warum mehr nicht automatisch besser ist und hochdosierte Präparate sogar gefährlich werden können.
    Außerdem: Warum Nahrungsergänzungsmittel vor dem Verkauf von niemandem geprüft werden.
    Am Ende bleibt das, was kaum jemand hören will, aber wirklich schützt:
    Bewegung an der frischen Luft, eine rauchfreie Umgebung, ausgewogene Ernährung, Impfungen, Stillen und Händewaschen.
    Das Immunsystem eures Kindes ist nicht schwach. Es lernt nur noch.

    Nahrungsergänzungsmittel im Check
    Vitamin D: Im ersten Lebensjahr wichtig. Hochdosiert kann es gefährlich werden.
    Vitamin C und Zink: Bei ausgewogener Ernährung kein zusätzlicher Schutz.
    Probiotika: Nur bei Durchfall durch Antibiotika mit nachgewiesenem Nutzen.
    Nahrungsergänzungsmittel werden vor dem Verkauf nicht geprüft.

    Was wirklich schützt
    Täglich raus an die frische Luft, bei jedem Wetter.
    Rauchfreie Umgebung.
    Ausgewogene Ernährung nach dem Prinzip „Food first“.
    Impfungen, Stillen und regelmäßiges Händewaschen.

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    Dr. D & Dr. Jane
  • Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

    RSV-Schutz fürs Baby - Warum der RSV-Schutz nicht am Stichtag endet

    13.10.2026 | 56 Min.
    So viele Fragen wie zum RSV-Schutz habt ihr uns selten geschickt, und sie waren erstaunlich konkret:
    Mein Baby ist im März geboren, was gilt diesen Winter?
    Ich wurde in der Schwangerschaft geimpft, braucht mein Kind trotzdem etwas?
    Und was ist mit Frühchen oder Kindern nach einer Herz-OP?

    In dieser Folge beantworten wir eure Fragen Schritt für Schritt. Ihr erfahrt, warum die Antikörpergabe keine Impfung ist, wie lange der Schutz wirklich hält und wann der beste Zeitpunkt ist.
    Es geht um den zweiten Winter, um Risikokinder, um die Impfung in der Schwangerschaft und um den neuen zweiten Antikörper, den die STIKO seit September empfiehlt.

    Außerdem: Was zahlt die Kasse, wie lagert ihr das Präparat richtig und was hilft, wenn das große Geschwisterkind krank ist?
    Zum Schluss gibt’s fünf konkrete Tipps für den Alltag und die Warnzeichen, bei denen ihr mit eurem Baby zum Arzt solltet.

    Das Wichtigste zur Immunisierung
    Die Antikörpergabe ist keine Impfung. Der Schutz wirkt sofort und hält etwa sechs Monate
    Babys, die zwischen April und September geboren sind, werden idealerweise im Oktober immunisiert
    Winterbabys bekommen den Schutz direkt in der Geburtsklinik, meist zur U2
    Seit September empfiehlt die STIKO einen zweiten Antikörper, gleichwertig zum bisherigen

    Zweiter Winter & Risikokinder
    Gesunde Kinder brauchen in der zweiten Saison in der Regel keinen erneuten Schutz
    Februar- und Märzbabys in ihrer ersten RSV-Saison: im Einzelfall mit Kinderarztpraxis und Krankenkasse klären
    Risikokinder, können auch im zweiten Winter Schutz bekommen

    Praxistipps
    Gelbes Heft aufschlagen und Geburtsmonat checken
    Präparat im Kühlschrank lagern, nicht im Gefrierfach und nicht an der Rückwand
    Bei Risikokindern alle Arztbriefe zum Termin mitnehmen
    Ab zum Arzt bei Atemnot, sichtbarer Rippenatmung, Atempausen oder wenn euer Baby deutlich weniger trinkt

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    Dr. D & Dr. Jane
  • Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

    Nasenspray, Spritze oder gar nicht? Die Grippeimpfung für Kinder im Check

    06.10.2026 | 56 Min.
    Grippe ist keine heftige Erkältung: das ist die wichtigste Botschaft dieser Folge. Dr. D erklärt, warum Influenza bei Kindern so unterschätzt wird, was die STIKO wirklich empfiehlt und warum das Nasenspray trotzdem häufig nicht angeboten wird.
    Außerdem:
    Wer sollte unbedingt geimpft werden, wer kann geimpft werden – und was rät Dr. D als Kinderarzt ganz persönlich? Dazu gibt es praktische Tipps zu Kosten, Timing und den richtigen Fragen an die Krankenkasse. Und die Antwort auf die Frage, die fast alle stellen: Kann die Impfung wirklich eine Grippe auslösen?
    Was ihr wirklich wissen müsst
    Influenza ist keine Bagatelle. Fast ein Drittel bis die Hälfte der betroffenen Kinder landet im Krankenhaus – und 80 % davon hatten vorher keine Vorerkrankung. Die STIKO empfiehlt die Impfung für alle Kinder mit chronischen Grunderkrankungen, erlaubt sie aber ausdrücklich auch für gesunde Kinder. Dr. D geht weiter: Er empfiehlt sie grundsätzlich allen.
    Nasenspray oder Spritze?
    Das Nasenspray wirkt bei Kindern mindestens genauso gut wie die Spritze, aktuelle Metaanalysen belegen das klar. Trotzdem bieten viele Praxen es nicht an. Was Eltern tun können, welche Kinder das Spray nicht bekommen dürfen und warum Großbritannien schon längst umgestiegen ist, das besprechen wir in dieser Folge.
    Praxistipps zum Mitnehmen
    Termin Mitte Oktober machen – Nasenspray ist schnell vergriffen
    Risikogruppe prüfen: Asthma, Diabetes, Epilepsie, Übergewicht, geschwächtes Immunsystem
    Kasse vorab anrufen: Satzungsleistung, Nasenspray, Abrechnungsweg
    Beim ersten Mal unter neun Jahren: zweiten Termin direkt mit buchen
    Die ganze Familie mitdenken: Schwangere, Großeltern, ältere Geschwister

    Fragen? Schreibt uns an post@pedicus.de oder per WhatsApp – den Link findet ihr in der Instagram-Bio. Neue Folgen erscheinen jeden Mittwoch.

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  • Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

    Zinksalbe, Antiseptikum oder Antibiotikum – alles über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern

    29.09.2026 | 44 Min.
    Das Knie aufgeschlagen, drei Tage später sieht es schlimmer aus als am Anfang. Oder plötzlich erscheint eine gelbliche Kruste unter der Nase, die jeden Tag größer wird.

    In dieser Folge erklärt Dr. D alles, was Eltern über bakterielle Hautinfektionen bei Kindern wissen müssen. Was ist Borkenflechte, wie erkennt man sie und wann reicht ein Antiseptikum – wann braucht es wirklich ein Antibiotikum?
    Außerdem:
    Warum Antibiotika-Salbe keine gute Idee ist, was Kinder mit Neurodermitis besonders gefährdet und wann eine Infektion zur echten Notaufnahme wird. Praktisch, klar und mit konkreten Produktempfehlungen für zu Hause.

    Was ist Borkenflechte – und woran erkenne ich sie?
    Borkenflechte, medizinisch Impetigo contagiosa, ist eine ansteckende Bakterienhautinfektion, meist durch Staphylokokken. Das Typische: erst ein kleiner roter Fleck, dann ein Bläschen, das platzt – und dann diese charakteristischen honiggelben Krusten, meist um Mund und Nase. Die Infektion breitet sich schnell aus und ist hochansteckend. Kinder im Kita-Alter sind am häufigsten betroffen, vor allem im Sommer und Herbst, wenn Haut durch Schwitzen, Mückenstiche und Stürze anfälliger ist. Bei Babys unter sechs Monaten gilt: noch am gleichen Tag zum Kinderarzt.
    Was hilft wirklich – und was nicht
    Hier räumt Dr. D mit einem weit verbreiteten Fehler auf:
    Antibiotika-Salben sind bei Borkenflechte nicht empfohlen. Sie wirken nicht besser als Antiseptika, verursachen aber Resistenzen und Allergien. Die aktuelle Leitlinie ist eindeutig: erst Antiseptika wie Octenidin, Polyhexanid oder Chlorhexidin – und wenn das nicht reicht oder die Infektion schon ausgebreitet ist, ein orales Antibiotikum, das auch gegen Staphylokokken wirkt. Und wie lange? Fünf bis sieben Tage – nicht pauschal bis die Packung leer ist, sondern so lange, bis die Wunden abgetrocknet sind.
    Kita-Rückkehr: 24 Stunden nach Beginn der Antibiotikagabe, wenn es dem Kind gut geht.
    Praktische Tipps für den Alltag
    Wunden sofort mit lauwarmem Wasser spülen, dann mit Octenidin oder Polyhexanid desinfizieren
    Rötung mit Stift umkreisen – so sieht man, ob sie wächst
    Fingernägel kurz halten, eigene Handtücher für jedes Kind, Wäsche bei 60 Grad
    Zinksalbe hilft bei Windeldermatitis und Hautfalten – aber dünn auftragen, damit man die Haut noch beurteilen kann
    Bläschen nie aufstechen – darin stecken noch Erreger

    Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: ⁠post@paedicus.de⁠
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Über Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit
Herzlich willkommen bei "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit"! Dr. D ist einer der erfahrensten Kinderärzte. In diesem Podcast teilt er seine Expertise und Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis mit Eltern, Erziehungsberechtigten und allen, die sich für die Gesundheit von Kindern interessieren. Es dreht sich alles um das Wohl der Kleinsten. Gemeinsam mit dem Kinderarzt und Chefarzt der Kinderklinik in Flensburg, Dr. D, sowie der Kinderkrankenschwester und wissenschaftlichen Mitarbeiterin im Bereich Public Health, Jana, werden alle Aspekte der Kindergesundheit behandelt. In jeder Folge behandelt Dr. D ein Thema aus der Kindermedizin, von häufigen Erkrankungen und Impfungen bis hin zu Entwicklungsstörungen und psychischen Problemen. Er erklärt verständlich und praxisnah, was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder optimal zu unterstützen und gesund aufwachsen zu lassen. Dabei geht Dr. D auch auf aktuelle Debatten und kontroverse Themen ein, wie zum Beispiel die Vor- und Nachteile von bestimmten Impfungen Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung. Neben den medizinischen Themen bietet der Podcast auch Platz für Interviews mit anderen Experten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin sowie für Fragen und Erfahrungsberichte von Eltern. Wenn ihr als Eltern oder Bezugsperson das Beste für euer Kind wollt und euch für alle Aspekte der Kindergesundheit interessiert, ist "Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit" die perfekte Informationsquelle für euch. Also hört rein und bleibt immer auf dem neuesten Stand!
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