Geschichte

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116 Episoden

  • Geschichte

    Tschernobyl 1986: Wie es zur Katastrophe kam

    24.03.2026 | 27 Min.
    In den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 explodiert im Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine Reaktor Nummer vier. Eine grosse Menge Radioaktivität wird freigesetzt; es ist der bis dahin grösste und schwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomindustrie. Wie konnte es so weit kommen?

    In den 1970er und 1980er Jahren gehört die Atomindustrie zu den Prestigeindustrien in der Sowjetunion. Die zivile Kernenergie gilt als sauber und als fortschrittlicher als andere Energieformen, etwa die Kohle. Der Glaube an die Technik ist in jener Zeit gross, der Hunger nach Energie ebenfalls.

    Der Stolz der sowjetischen Atomindustrie ist der RBMK-1000-Reaktor – der «National-Reaktor», eine Eigenentwicklung der UdSSR. Er wird gefeiert und gar besungen. Doch hinter der hochgelobten Fassade gibt es immer wieder Probleme.
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    In Episode 1/3 zu hören:

    - Anna Veronika Wendland, Osteuropa- und Technikhistorikerin. Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg.
    - Laurent Coumel. Historiker. Dozent für russische und sowjetische Geschichte. Institut national des langues et civilisations orientales, Paris.
    - Archivmaterial, Recherche und Archive SRF.
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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Veronika Meier

    Mitarbeit:
    Team Recherche und Archive (SRF), Anaïs Kien (RTS), Harald Kapp (Technik)
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    Literatur:

    - Coumel, Laurent (2024): 24 heures de la vie à Tchernobyl. Paris, Edition Puf.
    - Wendland, Anna Veronika (2023): Der Tschernobyl-Reaktor RBMK. Eine kerntechnische Verflechtungsgeschichte. In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 71, 2023/1, S. 137-165.
    - Wendland, Anna Veronika (2019): Nuclearizing Ukraine – Ukrainizing the Atom. Soviet nuclear technopolitics, crisis, and resilience on the imperial periphery. In: Cahiers du monde russe, 2019/2 Vol.60, S. 335-367.
    - Higginbotham, Adam (2019): Mitternacht in Tschernobyl. Die geheime Geschichte der grössten Atomkatastrophe aller Zeiten. Frankfurt/Main, S. Fischer Verlag.
    - Stscherbak, Jurij (1988): Protokolle einer Katastrophe. Frankfurt/Mail, Athenäum Verlag.
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  • Geschichte

    Die UNO in Genf: Zwischen Menschenrechten und Machtlosigkeit

    10.03.2026 | 34 Min.
    Ein Besuch im UNO-Hauptquartier in Genf zeigt, wie nahe Anspruch und Realität beieinanderliegen: Menschenrechte, Diplomatie und Krisen prägen den Alltag. Trotz Blockaden bleibt die UNO ein unverzichtbarer Ort, an dem die Welt miteinander spricht statt schweigt.

    Wir besuchen die UNO in Genf und erleben, wie Diplomatie, Menschenrechte und Krisen den Alltag im Palais des Nations prägen. Mit SRFKorrespondent Fredy Gsteiger blicken wir hinter die Kulissen einer Organisation, die oft blockiert wirkt – und dennoch unverzichtbar bleibt. Warum die UNO trotz Druck, Konflikten und Vetos eine wichtige Plattform für Dialog ist.
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    Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde.
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    In dieser Episode zu hören:
    · Fredy Gsteiger, Korrespondent für internationale Diplomatie bei Radio SRF
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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Silvan Zemp
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  • Geschichte

    Die UNO in Genf: Wie die Vereinten Nationen gegründet wurden

    24.02.2026 | 26 Min.
    Mitten im Zweiten Weltkrieg entwickeln US-Präsident Roosevelt und der britische Premier Churchill die Atlantik‑Charta. Das Dokument formuliert erstmals die Vision einer neuen Weltorganisation und wird zum Grundstein der UNO, die 1945 gegründet wird. Wie kam es dazu?

    Im August 1941 treffen sich Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Geheimen vor Neufundland, um mitten im Zweiten Weltkrieg über die Zukunft nach dem Krieg zu beraten. Aus diesem Treffen entsteht die AtlantikCharta, die erstmals gemeinsame Grundsätze für eine friedlichere Welt festhält und später zum zentralen Fundament der UNO wird.

    In den folgenden Jahren schliessen sich 26 Staaten der Erklärung der Vereinten Nationen an, die direkt auf dieser Charta aufbaut. 1945 verabschieden Delegierte aus 51 Ländern in San Francisco die UNOCharta, die am 24. Oktober in Kraft tritt und die neue Weltorganisation begründet. Gleichzeitig löst sich der Völkerbund 1946 auf, weil er den Frieden nicht sichern konnte, und überträgt seine Aufgaben an die UNO.

    Die UNO erhält mit dem Sicherheitsrat und den Friedenstruppen erstmals Instrumente, um bei Bedrohungen des Friedens verbindlich eingreifen zu können, etwas, das dem Völkerbund fehlte. Als neuer Hauptsitz setzt sich New York durch, während Genf europäisches Zentrum bleibt und weiterhin wichtige multilaterale Aufgaben übernimmt. Die Episode des SRF-Podcasts «Geschichte» zeigt, wie aus dem Scheitern des Völkerbunds eine stärkere Organisation entsteht, die den internationalen Frieden sichern soll und bis heute die Weltpolitik prägt.

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    Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde.
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    In dieser Episode zu hören:
    · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf
    · Chloé Maurel, Historikerin und Buchautorin
    · Fredy Gsteiger, internationaler Korrespondent Radio SRF

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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS)
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    Literatur:
    Maurel, Chloé (2015): Histoire des idées des Nations unies. L'ONU en 20 notions, Paris: Éditions L'Harmattan.
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    Links:
    Vereinte Nationen im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026469/2013-01-10/
    RTS-Sendung «Histoire vivante»: Inventer l'ONU: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-2-5-inventer-l-onu-28877591.html

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  • Geschichte

    Die UNO in Genf: Der Krieg ist vorbei, der Völkerbund entsteht

    10.02.2026 | 29 Min.
    Nach dem Ersten Weltkrieg soll der Vertrag von Versailles eine neue Ordnung schaffen. Die Staaten sollen miteinander sprechen, statt sich zu bekämpfen, so die Vision von US-Präsident Woodrow Wilson. So entsteht der Völkerbund und Genf wird zum Sitz der Organisation.

    Doch warum gerade Genf? Die Stadt überzeugte die Delegierten, weil die Stadt dank dem Roten Kreuz bereits als Ort des Dialogs und der humanitären Zusammenarbeit galt und damit symbolisch für Frieden stand. Zudem setzte sich William Rappard in Versailles geschickt dafür ein, Genf als neutralen und gut vernetzten Standort des Völkerbunds zu positionieren. So wurde im November 1920 die erste Versammlung des Völkerbunds abgehalten. Erst 17 Jahre später bekam der Völkerbund mit dem Palais des Nations einen Hauptsitz. Doch der Zweite Weltkrieg lässt den Völkerbund in einen Tiefschlaf sinken. Nach dem Krieg wird er durch die UNO abgelöst.
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    Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde.
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    In dieser Episode zu hören:
    · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf
    · Jörg Leonhard, Professor für Geschichte an der Universität Freiburg
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    Recherche, Produktion und Moderation:
    Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS)
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    Literatur:
    Kuntz, Joëlle (2011) : Genf. Geschichte einer Ausrichtung auf die Welt. Genf: Republik und Kanton Genf und Editions Zoé.
    Koller, Christian (2020): Vor 100 Jahren - die Schweiz tritt dem Völkerbund bei. In: sozialarchiv.ch. URL: https://www.sozialarchiv.ch/2020/01/15/vor-100-jahren-die-schweiz-tritt-dem-voelkerbund-bei/
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    Links:
    Völkerbund im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026468/2015-04-15/
    William Rappard im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006538/2012-06-22/
    RTS-Sendung «Histoire vivante»: ONU, les débuts: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-1-5-de-la-societe-des-nations-a-l-onu-28877584.html

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  • Geschichte

    Cortina 1956 - wie sich die Spiele seit 1956 verändert haben

    27.01.2026 | 26 Min.
    Zwischen Cortina 1956 und Cortina 2026 sind 70 Jahre vergangen – sieben Jahrzehnte, in denen sich die Olympischen Spiele rasant entwickelt haben.

    Immer schneller, weiter, höher: Die Olympischen Spiele sorgen für sportliche Höchstleistungen, für Emotionen, sind populär. Die Sommer- wie Winterspiele haben sich längst als Grossereignis etabliert , was aber nicht nur Vorteile mit sich bringt.

    Sportstätten, die nicht mehr gebraucht werden, die Finanzierung, die für die Austragungsorte aus dem Ruder läuft, auf der anderen Seite das IOC, das mit Fernsehrechten und Sponsoring gewaltige Einnahmen generiert. Und dann immer wieder die Politik, welche die Spiele mitbestimmt, obwohl sie unpolitisch sein wollen.

    Die Entwicklung der Spiele – im Guten wie im Schlechten – ist das Thema in Episode 2.

    In der Episode zu hören:

    Kirstin Hallmann, Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der
    Deutschen Sporthochschule Köln

    Quellen und Literatur:

    Recherche und Archive SRF
    https://www.olympics.com/de/olympic-games
    How Tommie Smith's 1968 Olympics protest shook the world - BBC News

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Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei [email protected].
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