147 Episoden
Erkennen ist nicht beweisen: was digitale Forensik wirklich leisten kann (Teil 2)
24.08.2026 | 37 Min.In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ setzt Nico das Gespräch mit Ronny Bodach fort. Ronny ist Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und war mehr als 15 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig, zuletzt in der Leitung der IT-Forensik.
Nachdem es im ersten Teil um Spurensicherung, flüchtige Daten und gerichtsfeste Beweise ging, richtet sich der Blick nun auf die Fälle, in denen die entscheidenden Daten nicht mehr auf einer lokalen Festplatte liegen. Was passiert, wenn sich der digitale Tatort in einer Cloud befindet, der Anbieter im Ausland sitzt oder verschlüsselte Kommunikation den Zugriff verhindert?
Ronny erklärt, welche Möglichkeiten Ermittler über Cloud-Konten, Zugriffstokens und internationale Rechtshilfe haben und wo selbst ein identifizierter Täter unerreichbar bleiben kann. Manchmal kennen die Ermittler den Namen, die Straße und sogar die Hausnummer, können aber nicht zugreifen, weil das betreffende Land nicht mit deutschen Behörden zusammenarbeitet.
Auch die politische Debatte über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird bewusst nicht ausgespart. Strafverfolgungsbehörden benötigen Möglichkeiten zur Aufklärung schwerer Straftaten. Gleichzeitig schafft jede technische Hintertür ein neues Risiko für Unbefugte und gefährdet die Vertraulichkeit privater Kommunikation. Eine einfache Antwort gibt es nicht.
Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, wie lange Unternehmen ihre Logs aufbewahren sollten, warum eine möglichst große Datenmenge nicht automatisch zu besseren Ermittlungen führt und weshalb schlecht konfigurierte Systeme entscheidende Spuren innerhalb kürzester Zeit überschreiben können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Strafverfolgung. Ronny berichtet, wie sich die Zusammenarbeit über Europol und gemeinsame Ermittlungsgruppen verbessert hat, weshalb große Operationen gegen Ransomware-Gruppen trotzdem Monate oder Jahre benötigen und warum Unternehmen auch dann Strafanzeige erstatten sollten, wenn der laufende Betrieb zunächst wichtiger erscheint.
Zum Abschluss sprechen Nico und Ronny über eine neue Herausforderung: KI-generierte Bilder, Videos, Dokumente und digitale Spuren. Deepfakes und künstlich erzeugte Inhalte machen es zunehmend schwieriger, die Echtheit vermeintlicher Beweismittel zu beurteilen. Wer versteht, wie Forensiker nach Artefakten suchen, kann theoretisch auch versuchen, passende Spuren zu legen.
Im Gespräch geht es außerdem um:
Warum gelöschte oder überschriebene Spuren nicht immer endgültig verloren sind
Wie schnell Logfiles durch Fehlkonfigurationen unbrauchbar werden können
Welche Möglichkeiten Cloud-Tokens bei einer laufenden Durchsuchung eröffnen
Warum verschlüsselte Cloud-Daten über ein sichergestelltes Endgerät teilweise doch zugänglich werden
Das Spannungsfeld zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Privatsphäre und Strafverfolgung
Weshalb es keine allgemeingültige Aufbewahrungsfrist für Logs gibt
Warum mehr gesammelte Daten nicht automatisch bessere Forensik bedeuten
Wie Europol und internationale Ermittlungsgruppen die Strafverfolgung verändert haben
Was passiert, wenn Name und Adresse eines Täters bekannt sind, aber kein Zugriff möglich ist
Warum Unternehmen nach einem Cyberangriff trotzdem Strafanzeige erstatten sollten
Wie sich Beweissicherung und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs miteinander vereinbaren lassen
Wie KI, Deepfakes und manipulierte Artefakte die digitale Forensik verändern
Warum eine theoretisch mögliche Manipulation noch lange keine plausible Erklärung für Tausende Dateien ist
Eine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Ermittler, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, wo digitale Forensik an technische, rechtliche und internationale Grenzen stößt.
Das ist Teil 2 des Gesprächs. Teil 1 ist bereits im Podcast-Feed verfügbar.
____________________________________________
👤 Mehr Informationen
Ronny Bodach - LinkedIn Profil
____________________________________________
🎧 Reinschauen lohnt sich!
🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache
🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority
🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber
Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.
____________________________________________
Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:
📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache
🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache
🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag
🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin
📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache
____________________________________________
Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.Erkennen ist nicht beweisen: was digitale Forensik wirklich leisten kann (Teil 1)
17.08.2026 | 26 Min.In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Ronny Bodach, Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und über 15 Jahre bei der Kriminalpolizei, davon zuletzt in der Leitung der IT-Forensik, über ein Feld, das die meisten nur aus dem Fernsehen kennen: digitale Forensik. Was passiert eigentlich wirklich, wenn ein Rechner beschlagnahmt wird, und wie weit ist es von „Ich weiß, was passiert ist" bis „Ich kann es beweisen"?
Ronny räumt zuerst mit zwei verbreiteten Erwartungen auf. Die Polizei ist für die Strafverfolgung zuständig, nicht für die Wiederherstellung von Systemen: „Ich kenne keine Polizei, die für die Wiederherstellung von Daten zuständig ist." Und die Forensik-Abteilungen der Cyberversicherungen sind noch jung und verfolgen ein eigenes Interesse, nämlich unter anderem zu klären, ob fahrlässig gehandelt wurde und ob sich eine Lösegeldzahlung vermeiden lässt. Wer nach einem Vorfall darauf wartet, dass jemand anderes aufräumt, verliert genau die Zeit, in der flüchtige Spuren verschwinden.
Danach wird es praktisch. Forensik heißt wörtlich „fürs Gericht arbeiten", und genau daran hängt das Handwerk: Spuren erkennen, sichern, dokumentieren, interpretieren. Ronny erklärt, warum bei einem Ransomware-Fall der Hauptspeicher essenziell ist, weil moderne Schadsoftware oft nur noch im RAM läuft und auf der Festplatte gar nicht mehr auftaucht, warum Verschlüsselung die Reihenfolge der Arbeitsschritte diktiert und wie mit Schreibblockern und einer 1:1-Kopie die Chain of Custody gehalten wird, damit vor Gericht Bestand hat, was man gefunden hat. Dazu ein ehrlicher Blick auf die Grenzen: Nicht alles lässt sich zu 100 Prozent beweisen, oft macht erst die Menge unterschiedlicher Spuren das Indiz.
Im dritten Teil geht es um Ausbildung und Alltag: warum Kriminalistik, Hypothesenbildung und Programmierung für Forensiker genauso dazugehören wie Betriebssystem-Wissen, warum Mittweida eigene Tools entwickelt und frei zur Verfügung stellt, und warum Incident Response im Unternehmenskontext anders arbeitet als die klassische Forensik in der Behörde, wo man auch mal Wochen Zeit hat.
Im Gespräch geht es außerdem um:
Warum die Polizei Spuren sichert, aber keine Systeme wiederherstellt
Welches Interesse Cyberversicherungen bei der Aufklärung eines Vorfalls tatsächlich haben
Was digitale Forensik umfasst, von Smartphone und ERP-System bis 3D-Tatort-Scan
Warum moderne Malware oft nur im RAM existiert und was das für den ersten Zugriff bedeutet
Verschlüsselte Geräte: warum „niemals ausschalten" mehr als eine Faustregel ist
Schreibblocker, 1:1-Kopie und Chain of Custody, also wie Beweiskraft entsteht
Metadaten, Logs, Zeitstempel und gelöschte Dateien und warum sie immer schwerer zu bekommen sind
Der Unterschied zwischen „Ich weiß es" und „Ich kann es beweisen", inklusive Wahrscheinlichkeiten in Gutachten
Incident Response im Unternehmen vs. klassische Forensik in der Behörde
Warum es den goldenen Schlüssel nicht gibt und wo der Rechtsrahmen Grenzen setzt
Wie man Forensiker ausbildet: Kriminalistik, Python, eigene Tools und Durchhaltevermögen
Eine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, was nach dem Alarm technisch und rechtlich wirklich passiert.
Das ist Teil 1 des Gesprächs, Teil 2 folgt.
____________________________________________
👤 Mehr Informationen
Ronny Bodach - LinkedIn Profil
____________________________________________
🎧 Reinschauen lohnt sich!
🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache
🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority
🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber
Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.
____________________________________________
Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:
📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache
🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache
🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag
🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin
📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache
____________________________________________
Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.Nicht nachbesetzen statt entlassen: die unbequeme Wahrheit über KI und Arbeitsplätze
10.08.2026 | 1 Std. 8 Min.In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Sven Neubert, Seriengründer und Multiunternehmer aus Stuttgart, über ein Thema, das den Mittelstand gerade mit voller Wucht erreicht: künstliche Intelligenz und Automatisierung. Wie nutzt man KI nicht als nächsten Hype, sondern als echten Standort- und Wettbewerbsvorteil ohne dabei Datenschutz und Sicherheit hinten anzustellen?
Svens These ist deutlich: „Die wissen gar nicht, was für ein Tsunami sich im Hintergrund auftürmt." Statt jedem neuen Tool hinterherzulaufen (er nennt es den „Next Shiny Thing"-Reflex), plädiert er dafür, KI von hinten zu denken: erst die Prozesse verstehen und verschlanken, dann automatisieren. Am Beispiel einer Werkstudentin, die eingefahrene Abläufe hinterfragt und Betriebsblindheit aufdeckt, zeigt er, wie viel sich schon vor dem ersten KI-Einsatz gewinnen lässt. Sein Hebel für den Wandel ist dabei bewusst unaufgeregt: nicht kündigen, sondern die natürliche Fluktuation nutzen und frei werdende Aufgaben Schritt für Schritt mit Technologie ersetzen.
Im weiteren Verlauf wird es strategisch. Sven spricht über den Pro-Kopf-Umsatz als Gradmesser für das Verhältnis von Mensch und Wertschöpfung, über digitale Souveränität jenseits des Reflexes „alles muss aus Deutschland kommen" und darüber, was passiert, wenn Anbieter erst abhängig machen und dann die Preise anziehen („KI wirkt wie eine Droge"). Gemeinsam ordnen die drei ein, warum Sicherheit und Qualität kein Nachgedanke sein dürfen: „Vibe Coding" ohne Security Layer und Quality Gates rächt sich, der Mensch bleibt Prüf- und Freigabeinstanz und ein Unternehmen ohne digitalen „Nordstern" baut sein Haus ohne Statiker: Man merkt es erst, wenn der Keller feucht wird.
Im Gespräch geht es außerdem um:
Warum KI „von hinten" gedacht gehört: erst Prozesse verschlanken, dann automatisieren
Wieso die natürliche Fluktuation der ideale Hebel ist, um ohne Kündigungen zu automatisieren
Was der Pro-Kopf-Umsatz über das Verhältnis von Mensch und Wertschöpfung verrät
Warum saubere, vernetzte Daten die eigentliche Grundlage jeder KI sind und warum Agenten klare Grenzen brauchen
Wie sich digitale Souveränität von „alles aus Deutschland" unterscheidet und warum Resilienz gegen Preis- und Anbieterabhängigkeit zählt
Bewusste vs. unbewusste Inkompetenz im Management und die Gefahr von Schatten-IT und Tool-Wildwuchs
Weshalb fast kein Unternehmen ein digitales Zielbild hat und wozu der Blick von außen dient
Warum Security und Quality Gates bei jedem KI-Projekt mitfahren müssen, samt Analogien von Hausbau und Versicherung
Ausblick: agentische KI, Sprache als Interface, Robotik und Quantencomputing und die These „mehr Kosten statt mehr Jobs"
Eine Folge für Geschäftsführungen, IT-Verantwortliche und alle im Mittelstand, die KI praktisch nutzen wollen, ohne Prozesse, Daten und Sicherheit aus dem Blick zu verlieren.
____________________________________________
👤 Mehr Informationen
Sven Neubert - LinkedIn Profil
____________________________________________
🎧 Reinschauen lohnt sich!
🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache
🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority
🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber
Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.
____________________________________________
Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:
📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache
🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache
🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag
🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin
📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache
____________________________________________
Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.- In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Can Yildiz, der rund zehn Jahre als Head of IT Security bei der Techem Gruppe gearbeitet hat und sich seit Kurzem als Berater für Cybersecurity-Regulatorik und -Technik selbstständig gemacht hat, über ein Spannungsfeld, das die Branche prägt: Regulierung gegen Technik. Wer gewinnt das Rennen, wenn der Gesetzgeber Sicherheit vorschreibt, während sich die Technik rasant weiterentwickelt?
Die Antwort des Gasts ist klar: Am Ende gewinnen alle, wenn man es richtig macht, denn Regulierung ist immer nur das Mindestmaß. Wer NIS2, den Cyber Resilience Act oder DORA als reine Pflichtübung abhakt, verpasst den eigentlichen Punkt: Sicherheit lässt sich als echter Wettbewerbsvorteil nutzen. Gemeinsam räumen die drei mit der „Checkbox-Security" auf, der Vorstellung, Compliance mache automatisch sicher, und plädieren dafür, nicht auf die Regulierung zu warten, sondern proaktiv zu handeln. Ein spannender Aspekt: Man kann sich sogar aktiv an den EU-Gesetzgebungsverfahren beteiligen, etwa über Verbände wie den Bitkom, wie es der Gast bei der CRA-Umsetzung mit rund 150 Kommentaren getan hat.
Im weiteren Verlauf wird es konkret und persönlich. Der Gast erklärt, warum ein integriertes Managementsystem (ein gutes ISMS deckt viele NIS2-Anforderungen bereits ab) sinnvoller ist als der isolierte Blick auf jede einzelne Regulierung, und warum die CRA-Umsetzung mit ihrer Unterscheidung zwischen Selbstauskunft und externem Audit für „wichtige" Produkte gut gelungen ist. Danach gibt er einen ehrlichen, unromantischen Einblick in seinen frischen Schritt in die Selbstständigkeit, mit klaren Tipps für alle, die mit dem Freelancing liebäugeln. Zum Abschluss geht es tief in die Technik: Zero Trust als Paradigma statt Produkt, Identität als größter Hebel, und die zunehmende Konvergenz von IT und OT.
Im Gespräch geht es außerdem um:
Warum Regulierung immer nur das Mindestmaß ist und nie der „perfekte Zustand"
Warum Compliance nicht automatisch Sicherheit bedeutet, Stichwort Checkbox-Security
Warum Unternehmen nicht auf die Regulierung warten, sondern vorangehen sollten
Wie man sich aktiv an EU-Gesetzgebungsverfahren beteiligt, zum Beispiel über den Bitkom
Warum sichere Produkte ein Wettbewerbsvorteil sind, gerade im Vergleich zu Billigimporten
Integriertes Managementsystem statt isolierter Regularien: Wie ein ISMS vieles abdeckt
CRA in der Praxis: Selbstauskunft für „normale", externes Audit für „wichtige" Produkte
Ein ehrlicher, unromantischer Blick auf die Selbstständigkeit in der Cybersecurity
Zero Trust als Paradigma, nicht als Produkt, und warum Identität der größte Hebel ist
Zero Trust in IT und OT: Zugriffe prüfen, nichts blind vertrauen, auch im Admin-Netz
OT- und IoT-Sicherheit, die Konvergenz von IT und OT und warum es langsam besser wird
Eine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Hersteller und alle, die verstehen wollen, warum Regulierung nur der Anfang ist und wie man Cybersecurity strategisch statt als lästige Pflicht angeht.
____________________________________________
👤 Mehr Informationen
Can Yildiz - LinkedIn Profil
____________________________________________
🎧 Reinschauen lohnt sich!
🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache
🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority
🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber
Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.
____________________________________________
Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:
📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache
🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache
🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag
🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin
📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache
____________________________________________
Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen. - In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Stefan Pilarczyk, Head of Cybersecurity bei der BRL Risk Consulting GmbH & Co. KG und aktiv in der Cyberwald-Community, über ein Thema, das in der Security-Welt oft unterschätzt wird: Community. Warum lohnt es sich, Teil einer Community zu sein, und warum ist der offene Austausch gerade in der Cybersecurity so schwierig, aber so wichtig?
Stefan stellt Cyberwald vor, das unabhängige, werbefreie Portal für die deutschsprachige Security-Community, das von Marlon Hübner ins Leben gerufen wurde. Von Blog-Beiträgen über CVE-Advisories bis zum Netzwerk aus Anbietern und Anwendern geht es dabei immer um denselben Kern: echten Mehrwert schaffen, statt sich gegenseitig etwas zu verkaufen. Die Community ist bewusst offen für alle, vom obersten Management bis zu den Admins, die täglich an der Technik arbeiten. Ein zentrales Thema der Folge ist Transparenz: Noch immer ist es ein Tabu, offen über Cyberangriffe zu sprechen, und genau davon profitieren die Angreifer. Die drei sind sich einig, dass geteiltes Wissen über Vorfälle, Fehler und Learnings allen hilft, gerade dem Mittelstand.
Im weiteren Verlauf wird es ehrlich und selbstkritisch. Nico erklärt, warum ihn der Spruch „Es geht nicht darum, ob, sondern wann du gehackt wirst" stört, weil er Nichtstun rechtfertigen kann, und plädiert für den Vergleich mit der Brandschutzübung: einfach mal machen, aber sinnvoll, mit klaren Quick Wins. Außerdem geht es um die Schattenseiten der Branche: eine Flut an Regulierungen, ein völlig überlaufener Markt an Security-Lösungen, der KI-Hype samt FOMO und das wachsende Thema Burnout. Stefan beschreibt sich selbst als jemanden, der die Pionierarbeit gern anderen überlässt und dann in Ruhe schaut, was für ihn wirklich taugt, ein gesunder Gegenentwurf zum Druck, bei jedem neuen KI-Modell sofort mithalten zu müssen.
Im Gespräch geht es außerdem um:
Was Cyberwald ist und warum die Community bewusst offen für alle ist, vom Management bis zum Admin
Warum echter Mehrwert wichtiger ist als „Klassentreffen" und Marketing
Warum es noch immer ein Tabu ist, offen über Cyberangriffe zu sprechen, und wer davon profitiert
Wie Transparenz über Vorfälle Betroffenen hilft, und warum Cyberwald seine öffentliche Vorfall-Liste wieder zurückgezogen hat
Warum „nicht ob, sondern wann" als Spruch zu kurz greift, samt Vergleich Brandschutz- vs. Cyberübung
„Einfach mal machen, aber sinnvoll": Quick Wins statt Aktionismus
Regulierungsflut, KI-Hype und ein überlaufener Markt an Security-Lösungen
Burnout, FOMO und der Druck, bei KI ständig mithalten zu müssen
Warum die Open-Source-Community durch KI unter Druck gerät
Warum LinkedIn an Persönlichkeit verliert und guter Content zunehmend woanders entsteht
Wie man niederschwellig Teil einer Community wird, samt Hol- und Bringschuld
Eine Folge für alle in der Cybersecurity, vom Admin bis zur Geschäftsführung, die verstehen wollen, warum Zusammenarbeit und Transparenz am Ende mehr bringen als jedes einzelne Tool, und wie man selbst Teil einer starken Community wird.
____________________________________________
👤 Mehr Informationen
Stefan Pilarczyk - LinkedIn Profil
CYBERWALD - Webseite
____________________________________________
🎧 Reinschauen lohnt sich!
🎙Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache
🎙Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority
🎙Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber
Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.
____________________________________________
Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:
📸 Instagram: cybersec_ist_chefsache
🕺 TikTok: cybersec_ist_chefsache
🤝 LinkedIn - Nico: nicofreitag
🤝 LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin
📌 Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache
____________________________________________
Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
Weitere Management Podcasts
Trending Management Podcasts
Über Cybersecurity ist Chefsache
Der wöchentliche Podcast „Cybersecurity ist Chefsache“ ist eine Plattform, auf der verschiedene Experten aus der Welt der Digitalisierung und Cybersecurity zusammenkommen, um über aktuelle Themen, Trends und praktische Anwendungen zu sprechen.
Die Hosts Nico Freitag und Ann-Kathrin Lange laden regelmäßig Freunde, Kollegen und Gleichgesinnte aus unterschiedlichen Branchen ein, um ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen. Gemeinsam diskutieren sie aktuelle Themen rund um Digitalisierung, Cybersecurity, OT-Sicherheit, Datenschutz und Informationssicherheit sowie deren praktische Umsetzung.
Die Themen werden durch die Community mitbestimmt, sodass die Zuhörer:innen relevante, praxisnahe und aktuelle Einblicke erhalten.
Podcast-WebsiteHöre Cybersecurity ist Chefsache, Leaders of Transformation – ein Business Gladiators Podcast und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Cybersecurity ist Chefsache
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.















