Alles riskiert für die Liebe: Wann gehen wir zu weit?
Hast du jemals für die Liebe alles aufs Spiel gesetzt? Vom Kontaktabbruch mit der besten Freundin bis zur Scheidung wegen eines neuen Crushs: In dieser Folge erzählt ihr aus der Community Lisa-Sophie die wilden Dinge, die ihr aus Liebe getan habt. Wann gehen wir zu weit für die Liebe? Und lohnt es sich alles für sie zu riskieren? Das bespricht Lisa-Sophie in dieser Folge auch mit Paartherapeutin Yvi Blum.
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Mein Sohn war kriminell: Bin ich als Mama schuld?
Nadine lebt mit Mann, zwei Kindern und Hund in einer Kleinstadt in Bayern. Alles scheint idyllisch - bis ihr Sohn Luis straffällig wird: erst Graffiti, dann Marihuana-Konsum, dann Drogenhandel. Und schließlich steht die Polizei vor der Tür. Doch das ist erst der Anfang. Irgendwann bricht sogar die Familie auseinander. Nadine bleibt mit einer Frage zurück: Inwiefern bin ich als Mutter schuld? Diese Frage stellen wir auch dem Kriminologen Prof. Dirk Baier. Und: Wie geht man am besten mit dem eigenen Kind um, wenn es straffällig wird? In dieser Folge versucht Oleg, eine häufig vergessene Perspektive aufzuzeigen: Die der Eltern, die mit Scham und Schuld zu kämpfen haben und dem Versuch, loszulassen, ohne aufzugeben.
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Amnesie nach Unfall: Wie ist es, 2 Jahre deines Lebens zu vergessen?
Michi und Marc haben im Urlaub in Südafrika einen schweren Verkehrsunfall. Als das Paar im Krankenhaus ankommt, merkt Marc, dass Michi sich nichts merken kann. Erst später wird klar: Bei diesem Unfall verliert Michi ihr Gedächtnis und alle Erinnerungen, die sie in den letzten 2 Jahren gesammelt hat.
Oleg spricht mit den beiden darüber, wie es ist, wenn plötzlich zwei Jahre Erinnerungen ausgelöscht werden. Können Michis Erinnerungen jemals zurückkommen oder kann Marc die Erinnerungen für sie beide aufbewahren?
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Vom Todesurteil zur Normalität - wie lebst du mit der HIV-Diagnose, Franz?
Franz lebt Anfang der 90er in München, als er erfährt: Er hat sich mit HIV infiziert. Damals ist das ein Todesurteil. Es gibt keine Heilung, kaum Medikamente - und für Franz die Gewissheit, dass er bald sterben wird. Doch dann kommt alles anders. Neue Therapien verändern sein Leben - und machen aus der tödlichen Krankheit eine behandelbare Infektion. Heute, mehr als 30 Jahre später, lebt Franz offen mit dem Virus. Wie hat er das geschafft - mit dieser Angst zu leben, sie irgendwann loszulassen und wieder Vertrauen zu finden? Darüber spricht Lisa-Sophie mit ihm - und darüber, warum HIV heute mehr Sichtbarkeit braucht.
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39:23
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Ich habe fast jemanden getötet: Psychisch krank, trotzdem schuldig?
Büşra ist 29 und sitzt in U-Haft. Sie hat einen Mann lebensgefährlich verletzt. Aber vor Gericht kommt es anders als Büşra denkt. Sie wird freigesprochen. Nicht weil sie es nicht getan hat, sondern weil sie schuldunfähig ist, wegen ihrer psychischen Erkrankung. Sie hat unter Wahnvorstellungen gehandelt und deswegen kommt sie nicht ins Gefängnis, sondern in eine Frauen-Forensik. Eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäterinnen.
Das war vor über vier Jahren. Inzwischen ist Büşra nicht mehr in der Forensik und baut sich ein neues Leben auf. Wie sie das geschafft hat, darüber spricht Lisa-Sophie mit ihr und natürlich fragt sie sich auch wie schaut Büşra heute auf den Tag der ihr Leben verändert hat.
Hinweis: Von 10:10 - 14:00 geht es um die Schilderung einer Gewalttat.
Hi, ich bin Lisa-Sophie und immer auf der Suche nach Antworten auf komplizierte Fragen. Ich will euch mitnehmen - in Gespräche, die etwas in uns auslösen, die verändern, wie wir andere wahrnehmen oder auf diese Welt schauen. Und vielleicht lernen wir dabei ja auch was über uns selbst. Das ist "Die Frage" - ein Podcast des Bayerischen Rundfunks.
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