Johannes Ebert ist Generalsekretär des Goethe-Instituts, das mit rund 150 Standorten in fast 100 Ländern für die deutsche Sprache und den kulturellen Austausch weltweit steht. Vor München leitete er die Institute in Kiew, Moskau und Kairo — und lernte unterwegs Arabisch, Türkisch und Russisch.
Im Gespräch mit Florian Sochatzy geht es um die Frage, warum weltweit etwa 15 Millionen Menschen Deutsch lernen, und darum, wie sich die Wahrnehmung Deutschlands gerade verändert: durch das Erstarken rechter Kräfte, die Debatte um die Nahost-Positionierung und Zweifel an der politischen Stabilität.
Worüber wir sprechen:
Was das Goethe-Institut ist
Warum Menschen sich für Deutsch entscheiden, obwohl Englisch oder Spanisch näherliegen
Welche Stadt ihn am meisten geprägt hat (und warum es Kiew ist)
Die Rote Karte für ein hartnäckiges Klischee über die deutsche Sprache
EduCouch Spezial: Deutsch geht auf Weltreise
Elf Folgen, elf Länder, elf Geschichten über die deutsche Sprache in der Welt — anlässlich der Fußball-WM 2026.
Eine Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA.
Das Interview führte Florian Sochatzy.