827 Episoden
- 67 Umzugskartons, drei Bohrmaschinen, zwei Laminiergeräte, keine Knoblauchpresse. Und eine alte Musikkassette aus dem Jahr 1996. Darauf steht: „IMMER IST IRGENDWAS – Pottcast“. Und darunter, doppelt unterstrichen: „NICHT VOR 2026 ANHÖREN!“
Das Merkwürdige daran: Die Beschriftung stammt offenbar von einer Frau, die der Besitzer der Kassette erst 18 Jahre später kennenlernen wird. Und die inzwischen seine Ex-Freundin ist.
Was hat Saskia mit der Kassette zu tun? Warum weiß sein alter Freund Olli offenbar mehr, als er zugibt? Und was verbirgt sich auf der A-Seite?
Eine Geschichte über die 90er, alte Freundschaften, verpasste Chancen und große Pläne, aus denen nie etwas geworden ist. Mit Fußballweltmeisterschaften, Windows Vista, einer elektrischen Zahnbürste und einem dunkelroten Golf, der nach Franzbranntwein riecht.
Esel und Teddy lesen die ersten sechs Kapitel ihres spontanen Wechselromans „Immer ist irgendwas“. Keiner der beiden weiß, was der andere als Nächstes schreibt. Und am Ende dieser ersten Folge steht plötzlich jemand vor der Tür, mit dem wirklich niemand gerechnet hat.
Die musikalischen Trenner sind von Sam Francis, heruntergeladen auf Pixabay: Creeping Danger 2, A sudden bitter hope, Creeping Danger, A threat in the dark, I stand up und Compromisse. - Ich gehe durch ein verlassenes Land
Ich kenne den Weg wie meine Westentasche
Ich spüre den Boden unter meinen Füßen
Setze mich an den Fluss, und irgendwie ist alles wieder wie früher
Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann
Ich fahre über die Brücke
Kenne jede Kurve, jede Abfahrt auf dem Weg
Da ist der Weg, den ich früher so gut kannte.
Ist das die Zeit, an die ich manchmal zurückdenke?
Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann
Hast du ein bisschen Zeit? Wollen wir zusammen losfahren?
Ein bisschen reden, irgendwo, wo wir früher immer waren?
Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht noch mal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen
Hey, gute alte Zeiten, wo seid ihr geblieben?
Ich werde älter und brauche etwas, worauf ich mich verlassen kann
Sag mir, wann lässt du mich wieder rein?
Ich werde langsam müde und brauche einen Ort, an dem ich neu anfangen kann
Hast du ein bisschen Zeit? Wollen wir zusammen losfahren?
Ein bisschen reden, irgendwo, wo wir früher immer waren?
Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht noch mal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen
Oh, oh-oh
Ah, oh
Vielleicht ist das alles längst vorbei
Aber warum fahren wir nicht noch mal an einen Ort, den nur wir kennen?
An einen Ort, den nur wir kennen
An einen Ort, den nur wir kennen
Benutzte Tools:
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www.maptogpx.com - Wir feiern unser 20. Jubiläum! Am 10.4.2027 ab 16 Uhr im Wasemer Turm in Rheinbach.
Google Maps: https://maps.app.goo.gl/NwC74MxSvf7NZtU7A
Wenn du dabei sein willst, fülle einfach das Formular aus. Wir freuen uns riesig über jede Zusage!
Jetzt zur Jubiläumsfeier anmelden:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe8YdDGPlBqzcqzs2gKpqLAJOjKc1h5EiFXFx3M0DTTG3SOOg/viewform?usp=sharing&ouid=105042619542455877967
Die Hintergrundgeschichte:
Im Jahre des Herrn 1248, als man in Köln den Grundstein für einen Dom legte, bot man auch Meister Wilfried aus Rheinbach die Arbeit auf dieser größten Baustelle des Reiches an. Er lehnte aber ab und fing stattdessen an, einen Turm in Rheinbach zu planen. Meister Wilfried hatte nämlich geträumt, dass dort an einem fernen Apriltag zwei Männer des Wortes ein Fest feiern wollten.
Die Mauern des Turmes machte er besonders dick, damit die Liebe darin festen Halt finden würde. Rund baute er den Turm, damit der Blödsinn nirgends anecken könne. Und er baute ihn mit Absicht nur zum zweithöchsten Turm der Stadt. „Es gibt auch höhere“, soll Meister Wilfried der Überlieferung nach gesagt haben.
Der Turm hat seither viel erlebt. Als man zu Beginn des 14. Jahrhunderts eine Mauer um die Stadt zog, plante man den Turm kurzerhand mit ein. Im 16. und 17. Jahrhundert diente er gar als Gefängnis. Im 19. Jahrhundert rissen die Rheinbacher ihre Stadtmauer wieder ab, den Turm jedoch ließen sie stehen. Denn die Stadtwachen gaben von Generation zu Generation einen Befehl weiter: Der Turm sei mindestens so lange zu hüten, bis die zwei Männer des Wortes ihn für sich beanspruchen wollten.
Auch das Corps der Rheinbacher Stadtsoldaten hält an dieser Tradition fest. Seit 1973 beheizen sie den Turm sogar. Und jedes Jahr am 11. November stellen sie ihr Wachhäuschen vor dem Turm auf, angeblich zum Beginn des Karnevals. Doch in Wahrheit wachen sie den Winter hindurch, damit sich die Prophezeiung aus dem Traum von Meister Wilfried eines Tages erfüllen kann und der Turm, der heute Wasemer Turm genannt wird, in jenem April für das Fest gewappnet ist.
Musik: https://pixabay.com/de/users/blackpybeats-26358719/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=music&utm_content=477377
Signal: https://signal.group/#CjQKIDZW2dPgmA21exPXQJMz9KlfRvcKbwYdvnleswd1C3wqEhCBGB8X9fYxCbunjeKYwDKv
Blumenthal 7 e.V.: https://blumenthal7.de/ - Teddy: Heute waren irgendwie alle nett. Im Hotel, beim Konzert, in der Kneipe – nur entspannte Menschen.
Esel: Eigentlich sind die Menschen doch alle gut.
Teddy: Das dachte ich beim Konzert auch. Alle glücklich, freundlich, einander zugewandt.
Esel: Und trotzdem läuft auf der Welt so viel schief. Warum gibt es Kriege? Wir sind doch alle nur Menschen, die Träume haben.
Teddy: Das klingt jetzt schon ziemlich platt.
Esel: Wollen wir das wirklich veröffentlichen?
Teddy: Nee, oder?
Esel: Nee, sicher nicht. Viel zu platt.
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Esel und Teddy
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