158 Episoden
- Diese Folge ist etwas Besonderes: Wir zeichnen sie direkt vor Ort beim Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress 2026, in München, auf. Hier werden jedes Jahr die wichtigsten neuen Studien zur Herzmedizin vorgestellt. Eine davon hat für besonders viel Aufmerksamkeit gesorgt: die STAREE-Studie.
In der großen australischen Untersuchung ging es um eine Frage, die viele Menschen beschäftigt: Profitiert man auch noch im fortgeschrittenen Alter von einem lipidsenkendem Medikament (Statin), wenn man eigentlich herzgesund ist und noch keinen Herzinfarkt hatte, aber eben diesen verhindern möchte? Nach den neuen Studiendaten ist das Alter per se kein Grund, der dagegenspricht. Chancen, Grenzen und offene Fragen der Statintherapie erläutert im Gespräch der Lipidexperten Prof. Ulrich Laufs vom Universitätsklinikum Leipzig. - Wer auf seine Gesundheit achtet, greift oft zu Alternativen für weißen Haushaltszucker. Besonders beliebt ist derzeit Xylitol, vielen besser bekannt als Birkenzucker. Der natürliche Zuckeraustauschstoff steckt in Kaugummis, Bonbons, Backwaren und vielen sogenannten zuckerfreien Lebensmitteln. Doch jetzt sorgen neue Studiendaten für Aufmerksamkeit: An sich herzgesunde Menschen mit hohen Xylitol-Spiegeln im Blut hatten in der Studie ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder einen herzbedingten Tod.
Was aber bedeuten diese Ergebnisse konkret im Alltag? Müssen wir unseren Umgang mit Zuckerersatzstoffen überdenken? Darüber spreche ich, Ruth Ney (Medizinredakteurin der Herzstiftung) mit dem Studienleiter Dr. Marco Witkowski vom Herzzentrum Charité Berlin live auf dem Kongress der europäischen Kardiologengesellschaft ESC in München, wo er die aktuellen Daten vorgestellt hat. - Auf dem Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie, dem ESC-Kongress, wurden die neu überarbeiteten europäischen Leitlinien zur Herzschwäche vorgestellt – einer Erkrankung, die durch unsere überalternde Gesellschaft in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Die neuen Leitlinien haben diese Situation und neue Daten berücksichtigt: Die Einteilung der Herzschwäche wird vereinfacht, der Blick richtet sich stärker auf Prävention und frühe Krankheitsstadien, und auch bei der medikamentösen Behandlung hat sich etwas geändert.
Doch was bedeuten diese Änderungen konkret für Menschen mit Herzschwäche? Wie wird sich der Behandlungsalltag möglicherweise verändern? Darüber spreche ich live vor Ort in München mit Prof. Stefan Frantz, Klinikdirektor am Uniklinikums Würzburg und Stellvertretender Sprecher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz. - Mehr Bewegung, gesünder essen, weniger Stress, mit dem Rauchen aufhören, Medikamente regelmäßig nehmen – all das klingt auf dem Papier oft klar und vernünftig. Im echten Leben stehen dann aber Termine, Müdigkeit, Gewohnheiten, Sorgen oder alte Rückschläge im Weg. Prof. Wiebke Göhner-Barkemeyer von der Katholischen Hochschule Freiburg ist Gesundheitspsychologin und beschäftigt sich schon lange wissenschaftlich damit, wie Menschen ihr Gesundheitsverhalten verändern können – und vor allem, wie sie dranbleiben. In dieser Folge erfahren Sie, warum der Satz „Du musst dich nur zusammenreißen“ meistens in die falsche Richtung führt, wie Motivation wirklich entsteht und was ein guter Plan braucht, damit er nicht nach drei Tagen im Alltag untergeht.
- Sie sind bunt, wohlriechend, technisch modern und hipp – und daher zunehmend bereits bei Jugendlichen verbreitet. In dieser Folge schauen wir auf das, was viele für die „harmlosere“ Alternative zur klassischen Zigarette halten: E‑Zigaretten bzw. Vapes, Tabakerhitzer, Pouches – also kleine rauchlose Tabakbeutel – und anderen Trends. Was unterscheidet sie? Entsteht hier auch eine Abhängigkeit?
Außerdem geht es um die Frage: Eignen sich E-Zigaretten wirklich, wie von der Industrie propagiert, für den Ausstieg aus dem Zigarettenrauchen? Interessante und überraschende Antworten liefert Prof. Tobias Rüther vom LMU Klinikum München, Leiter der Spezialambulanz Tabakabhängigkeit.
Hören Sie auch die imPULS-Folge 148 mit Prof. Rüther: "Schluss mit der Atemlosigkeit – Der beste Weg für mehr Herzschutz"
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Wir sprechen mit Herzspezialisten und Herzpatienten locker und lehrreich über d a s zentrale Organ – unser Herz: Denn dessen Gesundheit ist uns bei der Deutschen Herzstiftung eine echte Herzensangelegenheit. Worum es geht? Um patientennahe Impulse für mehr Herzgesundheit. Also um neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Herzerkrankungen, um Vorhofflimmern, Herzklappendefekte und Herzschwäche sowie Kreislaufleiden wie Bluthochdruck und Schlaganfall. Und ebenso um angeborene Herzerkrankungen. Was bedeutet es zum Beispiel, wenn aus den Kindern junge Erwachsene mit einem kranken Herzen werden? Hören Sie rein: imPULS erscheint 14-tägig.
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