Heute ist eine Premiere: Zum ersten Mal ist ein Papa zu Gast.
Sylvia ist seit über einem Jahr in meiner Membership und sie erzählt gemeinsam mit ihrem Mann Alex, was sich dadurch nicht nur im Elternsein, sondern auch in ihrer 16-jährigen Beziehung verändert hat.
Wir sprechen darüber, warum Streit so oft „Haushalt“ heißt, aber eigentlich Sehnsucht nach Verbindung meint. Wie alte Muster (Scham, Angst vor Fehlern, Kontrolle, Rückzug) die Partnerschaft unbemerkt steuern und was passiert, wenn man anfängt, Wut früh im Körper zu erkennen, statt erst beim Explodieren.
Ein Gespräch über Nähe, Trigger, Reparatur, Teamwork und darüber, warum das Leben nicht später beginnt, wenn die Kinder größer sind, sondern jetzt im Alltag.
Das erwartet dich in der Folge:
Warum Elternwerden oft das Fundament der Beziehung erschüttert, obwohl man eigentlich ein gutes Team war
Haushaltsstreit als Symptom: Was wirklich darunter liegt
Trigger im Körper erkennen: Der „Feuerball“ im Bauch als Frühwarnsystem
Wie ein einfacher Satz alles drehen kann: „Brauchst du gerade eine Umarmung?“
Kampf-Flucht-Dynamik in Partnerschaften und wie man sie unterbrechen kann
Scham & Fehler: Warum Wut oft Schutz ist
Was sich bei den Kindern verändert, wenn Eltern sich selbst besser regulieren
„Leben ist der Alltag. Nicht irgendwann im Urlaub“
Highlights & Key Takeaways
Wut ist nicht das Problem - sie ist Information. Oft zeigt sie: Eine Grenze wurde (wieder) übergangen.
Nicht alles ist persönlich. Wenn du aufhörst, die Emotionen deines Partners/Kindes zu „dir“ zu machen, entsteht sofort mehr Spielraum.
Reparatur verändert alles. Nicht „Schwamm drüber“, sondern nach Konflikten wieder zusammenfinden.
Verbindung entsteht durch Verletzlichkeit. Je mehr Sylvia bei sich bleiben konnte, desto mehr konnte Alex verstehen und Nähe wurde wieder möglich.
Freiheit erzeugt Bindung. Veränderung macht Angst und trotzdem ist „einander wachsen lassen“ ein Liebesbeweis.
Wenn du beim Zuhören gemerkt hast: „Das sind wir“ diese Reizbarkeit, diese Eskalationen, dieses Gefühl von Trennung im Alltag, dann ist das kein Beziehungsproblem. Oft ist es ein Nervensystem-Thema plus alte Muster, die automatisch anspringen.
Wenn du lernen willst, Wut früher zu merken, dich zu regulieren und wieder echte Verbindung zu leben (mit deinem Kind und nebenbei auch mit deinem Partner), dann schau dir meine Membership an. Dort arbeiten wir genau an diesen 90% in dir, die im Alltag den Unterschied machen.