🇨🇭🇩🇪 Markt-Trends setzen mit Swissquote
Markus Koch, Wieland Arlt und Feyyaz Alingan bieten Ihnen einen Überblick über alle Anlageklassen

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- Die Wall Street startet mit leichten Verlusten in die neue Woche. Im Mittelpunkt stehen Iran, steigende Ölpreise und die Aussicht auf eine Zinserhöhung der Fed. Nach amerikanischen Angriffen auf zwei iranische Raketenstellungen nahe der Straße von Hormus steigt Brent um mehr als 3 Prozent. Die jüngste diplomatische Initiative ist damit vorerst ins Stocken geraten, auch wenn beide Seiten offenbar wenig Interesse an einer erneuten größeren militärischen Eskalation haben. Gleichzeitig wirkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh vom Freitag nach. Der Markt preist für September inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent für eine Zinserhöhung ein, gegenüber nur 35 bis 40 Prozent vor Jackson Hole. Warsh zeigte sich zufrieden mit dem Arbeitsmarkt, aber weiterhin besorgt über den Inflationsdruck. Ohne eine deutliche Verschlechterung der kommenden Konjunkturdaten erscheint eine Zinserhöhung am 16. September damit zunehmend wahrscheinlich. Entsprechend wichtig werden die Daten dieser Woche. Am Dienstag folgt der ISM-Index der Industrie, am Donnerstag der ISM für den Dienstleistungssektor und am Freitag der Arbeitsmarktbericht für August, bei dem die Wall Street nach dem Verlust von 23.000 Stellen im Juli mit einem Plus von rund 60.000 Jobs rechnet. Im Technologiesektor bleibt der KI-Boom intakt, gleichzeitig nehmen die Risiken zu. Der Financial Stability Board warnt vor hohen KI-Bewertungen und zunehmender Verschuldung, während der enorme Kapitalbedarf für Rechenzentren und KI-Infrastruktur die langfristigen Anleiherenditen weiter hochhalten könnte.
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• Instagram: http://fal.cn/SQInstagram - Wenn es um die Leitzinsen für den US-Dollar geht, bleibt es weiterhin spannend. Die Inflation bleibt weiterhin im Fokus und die aktuellen Daten zeigen weiterhin erhöhte Werte. Ob das nun tatsächlich zu einer Zinserhöhung führen kann, bliebt weiterhin offen. Gleichzeitig steht mit dem Beginn des Septembers eine klassische Rückkehr an die Börsen im Raum. Ob sich diese Rückkehr bereits jetzt schon lohnt, das bespricht Wieland Arlt, CFTe und Präsident der IFTA, in der aktuellen Ausgabe der Marktwoche.
- Der Bitcoin Bullrun ist offiziell zurück, sind wir schon aus dem Schneider?
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05:17 Aussicht & Verabschiedung
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https://www.swissquote.com/de/careers - Nach Nvidia richtet sich der Fokus auf Fed-Chef Kevin Warsh und seine Rede in Jackson Hole. Er tendiert in Richtung der Falken, mit einer steigenden Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im September. Gleichzeitig bleibt die Lage rund um Iran ein Unsicherheitsfaktor. Die diplomatischen Fortschritte sind ins Stocken geraten, während Gespräche über eine Öffnung der Straße von Hormus weiterlaufen. Laut US Central Command ist die Meerenge inzwischen frei von Minen. Bei den Unternehmen fallen die Reaktionen auf die zahlreichen Quartalszahlen gemischt aus. Marvell steigert den Umsatz um 37 Prozent auf 2,74 Milliarden US-Dollar und das Rechenzentrumsgeschäft um 46 Prozent, doch Zahlen und Ausblick können die nach Nvidia hohe Messlatte nicht überspringen. Affirm überzeugt dagegen mit 36 Prozent mehr Zahlungsvolumen und einem besser als befürchteten Ausblick, während Ulta Beauty Gewinn und vergleichbare Umsätze klar über den Erwartungen meldet und die Jahresprognose anhebt. Im Softwaresektor bleiben die Signale überwiegend konstruktiv. Autodesk liefert ein solides Beat-and-Raise, während Workday zwar beim Gewinn überzeugt, der Ausblick aber gemischt ausfällt. Für Druck sorgt dagegen PayPal, nachdem Stripe und Advent ihre Übernahmepläne laut Bloomberg aufgegeben haben.
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• Instagram: http://fal.cn/SQInstagram - Die Wall Street startet deutlich fester in den Tag, wobei sich die Stärke klar auf den Technologiesektor konzentriert. Nvidia erlebt die beste Reaktion auf Ergebnisse seit zwei Jahre, angefacht durch die längerfristig starken Wachstumsaussichten. Für das Geschäftsjahr 2028 stellt Nvidia ein Umsatzwachstum von rund 70 Prozent in Aussicht, während die Wall Street bislang nur etwa 45 Prozent erwartet. Ohne Lieferengpässe könnte die Nachfrage laut Management sogar ein Wachstum von mehr als 100 Prozent ermöglichen. Entsprechend überschlagen sich die Analysten mit höheren Kurszielen: Bernstein geht auf 400 US-Dollar, JP Morgan auf 320 US-Dollar und Raymond James sogar auf 515 US-Dollar. Gleichzeitig liefert die Softwarebranche ein wichtiges Gegengewicht zur zuletzt grassierenden „SaaS-Apokalypse“. Salesforce, CrowdStrike und Okta überzeugen allesamt mit starken Zahlen und besseren Ausblicken. Salesforce meldet 14 Prozent cRPO-Wachstum, CrowdStrike hebt den Jahresausblick an und Okta schlägt bei Umsatz, RPO und Margen. Die Botschaft: KI verdrängt etablierte Software bislang nicht – bei einigen Anbietern scheint sie die Nachfrage sogar zu beschleunigen.
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