🇨🇭🇩🇪 Markt-Trends setzen mit Swissquote
Markus Koch, Wieland Arlt und Feyyaz Alingan bieten Ihnen einen Überblick über alle Anlageklassen

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- Die Wall Street steht zum Wochenschluss erneut deutlich unter Druck und wieder ist Tech das Problem. Auslöser sind enttäuschende Zahlen und Ausblicke bei mehreren Technologiewerten, darunter Intel, Amazon, Reddit und Twilio. Besonders kritisch wird der enorme Kapitalbedarf des KI-Booms gesehen. Amazon meldet für die vergangenen zwölf Monate einen freien Cashflow von minus 42,4 Milliarden US-Dollar, Alphabet lag im Quartal bei minus 9,1 Milliarden, Meta war erstmals seit 2012 negativ und SpaceX verbrannte rund 9,9 Milliarden US-Dollar. Amazon enttäuscht zudem mit schwächerem Ausblick. AWS wächst zwar um 39 Prozent, doch die Erwartungen lagen teilweise noch höher, während die hohen Investitionen den Cashflow belasten. Intel schlägt die Erwartungen im dritten Quartal, liefert aber einen deutlich schwächeren Ausblick: Für das vierte Quartal werden nur 15 bis 16 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet, belastet von schwacher PC-Nachfrage und einem Produktionsausfall in Israel. Gleichzeitig bleibt der eigentliche KI-Boom fundamental intakt – Rechenzentrumsausgaben und Nachfrage sind weiter hoch –, doch der Markt fragt zunehmend, wie lange sich dieses Wachstum finanzieren lässt, wenn der freie Cashflow der Hyperscaler gleichzeitig wegbricht.
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• Instagram: http://fal.cn/SQInstagram - Die Wall Street steht unter Druck, mit scharfen Einbrüchen im Tech-Sektor. Alphabet enttäuscht mit schwachen Quartalszahlen, während Microsoft mit starkem Azure-Wachstum überzeugt. Oracle überrascht mit einem optimistischen Cashflow-Ausblick, doch die Sorge wächst, dass der KI-Investitionsboom seinen Höhepunkt erreichen könnte. Gleichzeitig sorgt die Fed für neue Zinsspekulationen, während mögliche Verhandlungen mit Iran Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten machen. JPMorgan bleibt trotz der Turbulenzen bullisch und setzt auf eine breitere Markterholung. Dazu die wichtigsten Quartalszahlen von Eli Lilly, Caterpillar, Ford und vielen mehr.
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• Instagram: http://fal.cn/SQInstagram - Das Gold kann sich immer noch nicht stabilisieren und fällt auf knapp 4.000 US-Dollar. Mit weiterhin starkem US-Dollar besteht nun die Gefahr, dass das Gold nach unten durchbricht. Wie realistisch ist dann ein weiterer Abverkauf des beliebten Edelmetalls? Wieland Arlt, CFTe und ehemaliger Präsident der IFTA geht dieser Fragen in der aktuellen Ausgabe von Fast & Forex nach.
- Die Wall Street startet uneinheitlich in den Fed-Tag, getragen von einer deutlichen Erholung im KI-Komplex. Um 19 Uhr MEZ entscheidet die Fed über die Zinsen. Eine Anhebung gilt als unwahrscheinlich, entscheidend wird vielmehr, ob FED-Chef Kevin Warsh die Tür für einen Schritt im Dezember offenhält. Gleichzeitig bleibt die KI-Nachfrage ausgesprochen stark: SK Hynix meldet einen Umsatzsprung von 328 Prozent und einen mehr als siebenfachen Anstieg des operativen Gewinns. Das Management erwartet, dass die Nachfrage nach Speicherchips bis 2030 über dem Angebot liegen wird. Auch Vertiv liefert mit 61 Prozent Umsatzwachstum und deutlich höheren Prognosen ein starkes Signal für den Rechenzentrumsausbau, während GE Vernova die Aufträge organisch um 96 Prozent auf 29 Milliarden US-Dollar steigert. Zusätzlich gewinnt Google im Chipgeschäft an Boden: OpenAI plant laut The Information, künftig auch Googles TPUs zu kaufen und damit die Abhängigkeit von Nvidia weiter zu reduzieren. Belastend wirkt dagegen erneut der Ölpreis: Brent steigt auf rund 111 US-Dollar, nachdem Berichte über mögliche neue US- und israelische Angriffe auf Iran nach den Zwischenwahlen für Nervosität sorgen. Heute Abend folgen mit Microsoft und Alphabet zwei der wichtigsten KI-Zahlen der gesamten Berichtssaison.
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• Instagram: http://fal.cn/SQInstagram - Die Wall Street startet freundlich in den Dienstag, während sich die Aufmerksamkeit bereits auf die Fed und die großen Tech-Zahlen verlagert. Dow, S&P 500 und Nasdaq liegen im Plus, mit den Renditen zehnjähriger Staatsanleihen bei knapp unter 5 Prozent. Gleichzeitig bleibt Brent mit rund 116 US-Dollar hoch. Im KI-Komplex sorgt vor allem Meta Platforms erneut für Gesprächsstoff. Der Konzern hat seine Kapitalaufnahme auf insgesamt 97,5 Milliarden US-Dollar ausgeweitet und die Class-A-Platzierung von 22,5 auf 25 Milliarden US-Dollar erhöht. Nvidia investiert davon drei Milliarden US-Dollar und vertieft gleichzeitig die Zusammenarbeit bei Muse und den zugrunde liegenden KI-Modellen. Trotz der jüngsten Nervosität bleibt für KI-Infrastruktur sehr viel Kapital verfügbar. Auch ein neues 63-Milliarden-US-Dollar-Finanzierungsvehikel für Broadcom-Chips, die Anthropic leasen soll, unterstreicht das. Operativ liefern Corning, Coca-Cola, UPS und PayPal überwiegend solide Zahlen, während Whirlpool enttäuscht. Morgen folgt mit der Fed-Entscheidung der nächste große Test. Unveränderte Zinsen gelten als wahrscheinlich, offen bleibt vor allem der Ton mit Blick auf eine mögliche Zinserhöhung im Dezember.
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