
2026 – Die neue Gegenwart: Wie wir Wachstum, Sinn und Zugehörigkeit neu denken können
17.1.2026 | 44 Min.
Mit dem Start in die dritte Staffel von „Thomsen & Thomsen – der Zukunftstalk“ blicken wir auf das Jahr 2026 – und vor allem darauf, wie sich unsere Haltung zur Zukunft verändert.Wir sprechen darüber, warum Unsicherheit für viele Menschen längst kein Ausnahmezustand mehr ist, sondern Teil der neuen Normalität. Was bedeutet das für unsere Suche nach Wachstum, Sinn, Perspektiven und Zugehörigkeit? Welche Rolle spielen Megatrends und gesellschaftliche Rahmenbedingungen – und wie prägen sie unsere Wahrnehmung von Chancen und Risiken?Ein zentrales Thema ist der sich abzeichnende Generationskonflikt zwischen unter 50-Jährigen und über 50-Jährigen: unterschiedliche Erfahrungen, Erwartungen und Zukunftsbilder treffen aufeinander. Gleichzeitig beobachten wir eine wachsende Orientierung hin zu sozialen Wirkungsräumen – zu Orten und Gemeinschaften, in denen Anerkennung, Nähe und Sinn wieder im direkten persönlichen Umfeld entstehen.Wir diskutieren, warum das alte, stark konsumorientierte Wachstums-Paradigma an seine Grenzen stößt – und wie wir es in eine neue Gegenwart überführen müssen: mit anderen Maßstäben für Erfolg, Zufriedenheit und Entwicklung.Diese Folge ist zugleich ein Auftakt in die dritte Saison unseres Podcasts – und ein Dank an unsere stetig wachsende Zuhörerschaft. Unser Ziel bleibt: die Zeichen unserer Zeit systemischer zu deuten und so Impulse zu geben, damit diese Phase des Wandels nicht als Verlust, sondern als Einladung verstanden wird – zu neuen Perspektiven für jeden Einzelnen und für uns als Gemeinschaft.

Vom Wissen zur Wirkung – warum 2026 alles neu verteilt wird
17.12.2025 | 50 Min.
2025 war das Jahr, in dem vielen klar wurde, dass etwas Grundlegendes kippt.2026 wird das Jahr, in dem wir es nicht mehr ignorieren können und die Transformation zu unserem Vorteil nutzen werden.In dieser Jahresend-Folge von „Thomsen & Thomsen – Der Zukunftstalk“ ziehen Frank und Lars Thomsen eine Klammer um die großen Themen des Jahres – und wagen zugleich einen klaren Blick nach vorn.Sie sprechen darüber, warum 2026 das erste Jahr sein wird, in dem Wissen allein keinen Wert mehr schafft. Warum nahezu jeder Wissensarbeiter davon ausgehen muss, dass sein gesamtes Know-how jederzeit verfügbar ist – für andere Menschen ebenso wie für KI. Und warum damit nicht nur Arbeit, sondern auch Innovation, Macht und Wertschöpfung neu verteilt werden. Es geht um das Imperativ der aktiven Gestaltung statt passiver Verwaltung unserer Zukunft - durch unseren Diskurs, unsere Vordenker, Unternehmen und politische Führung.Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Thesen:Die Zukunft der Arbeit verschiebt sich von Wissen und Prozessen hin zu neuen Gedanken, Perspektiven und Ideen. Innovation wird nicht länger langsam und prozessgetrieben entstehen, sondern als skalierbare Intelligenz – ähnlich disruptiv wie Energie und Maschinen in der Industrialisierung.Neugier wird zur entscheidenden Fähigkeit: Wer seinen „Pfad der Entdeckung“ ernst nimmt und mit persönlicher KI verbindet, gewinnt einen echten Vorsprung.Eine Folge über Kipppunkte, neue Denklogiken – und darüber, warum 2026 weniger ein Technologie- als ein Haltungsjahr wird.

Der blinde Fleck der Politik: Wie Zukunft gemacht wird – und wer heute versagt
30.11.2025 | 49 Min.
In dieser Episode von „Thomsen & Thomsen – Der Zukunftstalk“ sprechen wir über ein wachsendes Dilemma:Politik soll eine Welt gestalten, die sie immer weniger versteht.Ausgangspunkt unserer Diskussion ist das Gespräch von Tristan Harris im „Diary of a CEO“-Podcast (https://youtu.be/BFU1OCkhBwo?si=PL4j_D2eXRZ07Bdu). Seine Diagnose ist deutlich:Die Geschwindigkeit und die Auswirkungen von AI, Social Media und der digitalen Dynamik überfordern die politischen Systeme weltweit. Die Folge: Führung verliert an Relevanz. Vertrauen schwindet. Demokratie wackelt.Wir greifen diese Analyse auf und diskutieren die provokante These:👉 Politiker sind am Ende – nicht als Menschen, sondern als funktionales Modell für Zukunftsgestaltung.Denn während sie sich im Klein-Klein verlieren, entstehen die größten Risiken und Chancen unserer Zeit außerhalb ihres Blickfelds.Wir sprechen darüber,• warum traditionelle Politik für exponentielle Technologien strukturell ungeeignet ist,• wie AI, Social Media und Informationsdynamiken die Gesellschaft schneller verändern als Regierungen reagieren können,• warum Bürger das Vertrauen verlieren,• und was es jetzt eigentlich bräuchte: eine unabhängige, überparteiliche Institution, die systemisch denkt, Zukunft analysiert und für Gesellschaften Handlungsspielräume schafft - jenseits parteipolitischer Kurzlogik.Ein Zukunftstalk darüber, warum die Demokratie ein Update braucht – und wie es aussehen könnte.

Warum Politiker keine Masterpläne wollen – ein Versuch, die Angst vor der Zukunft zu verstehen
23.11.2025 | 41 Min.
In dieser Episode sprechen Lars und Frank über ein beunruhigendes Muster in der deutschen Politik: Die zunehmende Furcht vor klaren Zielen, langfristigen Strategien und echten Masterplänen.Warum scheuen sich Politiker davor?Nicht aus Bequemlichkeit – sondern aus Angst vor Verantwortung.Denn ein Masterplan schafft Transparenz. Und Transparenz legt offen, was man versteht – und was nicht.Lars berichtet von Gesprächen mit Abgeordneten, Ministern und Staatssekretären, in denen Zukunftsfragen oft mit Glaubenssätzen beantwortet werden:„Ich glaube an Kernkraft.“„Ich glaube an Gaskraftwerke.“„Ich glaube, der Markt regelt das.“Doch hinter diesen Aussagen fehlt häufig:• systemisches Denken• techno-ökonomische Logik• volkswirtschaftliche Modelle• klare ZukunftsszenarienWir diskutieren, warum Politik in einem exponentiellen Zeitalter steckenbleibt, obwohl sie für eine lineare Welt gebaut wurde – und weshalb Demokratien ohne Orientierung anfällig für Populismus, Zufallspolitik und Stillstand werden.Die zentrale These:👉 Politiker lehnen Masterpläne nicht ab, weil sie falsch wären – sondern weil sie sichtbar machen würden, dass wir keinen haben.

Recherchereise China – Teil 2
16.11.2025 | 49 Min.
Lars berichtet ausführlich über seine Eindrücke und Erkenntnisse, die er auf seiner Recherchereise durch China gewinnen konnte. Wir ziehen Vergleiche zu deutschen und europäischen Vorgehensweisen, beleuchten den "China Speed" und welche Chancen sich ergeben könnten.



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