Das Lassa-Virus gehört zur Familie der Arenaviren und verursacht das Lassa-hämorrhagische Fieber, eine schwere Erkrankung, die vor allem in Westafrika verbreitet ist. Das Virus wird hauptsächlich über Exkremente infizierter Vielzitzenmäuse übertragen, kann aber auch durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Nach einer Inkubationszeit von etwa ein bis drei Wochen beginnt die Infektion oft mit grippeähnlichen Symptomen, kann jedoch zu Blutungen, Multiorganversagen und neurologischen Komplikationen führen; besonders gefährdet sind Schwangere und Neugeborene, bei denen die Sterblichkeit extrem hoch ist.