BackstageClassical

Axel Brüggemann
BackstageClassical
Neueste Episode

112 Episoden

  • BackstageClassical

    Guten Morgen, Yoel Gamzou!

    18.06.2026 | 30 Min.
    Klare Worte und große Ambitionen: Yoel Gamzou tritt sein Amt als Generalmusikdirektor der Polnischen Nationaloper an. Gemeinsam mit Intendant Boris Kudlička will er das Haus grundlegend erneuern – mit mehr Gegenwartsbezug und künstlerischem Risiko.
  • BackstageClassical

    Guten Morgen Hein Mulders!

    11.06.2026 | 32 Min.
    Nach einer 15-jährigen Sanierungsodyssee und Kosten von rund 1,5 Milliarden Euro bereitet sich die Kölner Oper auf ihre Rückkehr zum Offenbachplatz vor: Die Sanierungen sind abgeschlossen, die neue Saison findet im frisch renovierten Haus statt. Doch hinter dem Glanz der neuen Spielstätten verbirgt sich ein existenzieller Konflikt: Intendant Hein Mulders erklärt im Podcast von Backstage Classical , warum sich eine Stadtgesellschaft Kultur leisten sollte – und warum massive Einsparungen im Laufenden Betrieb gefährlich wären.
    Dieser Podcast wird unterstütz von: www.future-demand.com/backstage
  • BackstageClassical

    Die Orchester der Zukunft

    05.06.2026 | 48 Min.
    Mehr Vielfalt in den Programmen, gezielter KI-Einsatz im Marketing und neue Ausbildungsmodelle: Beim Podcast „Takt und taktlos“ haben Branchenvertreter am Rande des Deutschen Orchestertages zentrale Zukunftsfragen des Musikbetriebs diskutiert.

    Marlene Brüggen, Leiterin der künstlerischen Planung beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO), zog eine positive Bilanz der Initiative „Kein Konzert ohne Komponistin“. Trotz teils heftiger Kritik in sozialen Netzwerken habe das Orchester die höchste Auslastung seiner Geschichte erreicht. Repräsentation sei jedoch nur ein erster Schritt, betonte Brüggen. Projekte wie „Composing While Black“ und die kommende Saison unter dem Motto „Ach Mensch“ zielten auf eine stärkere intersektionale Vielfalt und gesellschaftliche Reflexion.

    Anselm Rose, Geschäftsführer der Rundfunk-Orchester und -Chöre Berlin (ROC), sieht in der Digitalisierung eine strategische Notwendigkeit. Derzeit entwickle man ein KI-gestütztes System zur gezielteren Ticketvermarktung. Mithilfe von „Taste Clustern“ sollen neue Publikumsschichten erschlossen werden, die über klassische Abonnements kaum erreichbar sind. Die künstlerische Entscheidungshoheit bleibe jedoch ausdrücklich beim Menschen.

    Andrea Tober, Rektorin der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, verwies auf einen Wandel in den Berufsvorstellungen junger Musiker. Starre Orchesterstellen verlören an Attraktivität, während flexible „Patchwork“-Karrieren an Bedeutung gewännen. Ausbildungsinstitutionen müssten darauf reagieren und Exzellenz neu definieren – über technische Perfektion hinaus.

    Einigkeit bestand darin, dass programmatische Öffnung, datenbasiertes Marketing und flexiblere Strukturen entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Musikbetriebs sind.
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    Guten Morgen, Hans Werner Henze!

    28.05.2026 | 30 Min.
    Mit einer Badehose fing alles an: Axel Brüggemann erinnert sich in einer Sonderausgabe des BackstageClassical-Podcasts an eine ungewöhnliche Begegnung mit dem Komponisten Hans Werner Henze. Anlass ist der 100. Geburtstag des Musikers am 1. Juli.
    Das Treffen fand auf Henzes Anwesen im italienischen Marino bei Rom statt, gegenüber der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo. Brüggemann, damals noch am Beginn seiner journalistischen Laufbahn, wurde am Morgen seines Interviewtermins von einem Anruf geweckt. »Henze hier! Herr Brüggemann, haben Sie eine Badehose mit?«, habe der Komponist gefragt. Als Brüggemann verneinte, erklärte Henze ihm, dass man auch ohne Badebekleidung bei ihm schwimmen könne. Wenig später ließ er den Journalisten von einem Chauffeur abholen. Während des eintägigen Gesprächs hat Henze mit Sommerhut am Pool gesessen, während ihm sein Freund Fausto die Füße massierte.
    Das Feature basiert auf Originalaufnahmen dieser Begegnung und zeichnet ein vielschichtiges Porträt des Komponisten. Henze spricht darin über seine bewusst unkonventionelle Position in der Musikwelt. Den strengen Dogmen der Darmstädter Schule oder den ästhetischen Vorgaben in Donaueschingen habe er sich stets entzogen. Stattdessen betonte er seine »lebendige und permanente Beziehung zu der Kunst der vergangenen Jahrhunderte« und bekannte sich offen zu Vorbildern wie Mozart und Bach.
  • BackstageClassical

    Guten Morgen, Neil Barry Moss!

    17.05.2026 | 24 Min.
    Neil Barry Moss nennt sich selbst gern »Opernfreak«. Er wurde in Südafrika geboren, musikalisch in Italien sozialisiert, und Deutschland wurde für ihn zum Kulturschock: »Mit den manchmal radikalen Inszenierungen in Hannover oder Berlin hat sich für mich eine vollkommen neue Perspektive geöffnet«, sagt er im Podcast von BackstageClassical. Seither ist Theater für Moss immer auch Raum unendlicher Möglichkeiten und Freiheiten. Ein Gespräch über die Rolle von Stadttheatern, die Inszenierung von »Brünnhilde brennt«, über Punkbands – und über Tattoos.
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Über BackstageClassical
Der Podcast von BackstageClassical.com – Der Musikjournalist Axel Brüggemann trifft in unregelmäßigen Abständen die Player der klassischen Musik und redet, kurz oder lang, über Themen, die die Welt der Musik bewegen: Oper, Konzert und Bühne.
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