Der Legal Tech Markt steht plötzlich unter Druck, und zwar von zwei Seiten gleichzeitig. Von unten drängen vibe-gecodete Tools wie MikeOS auf den Markt, die zentrale Funktionen von Harvey und Legora für lau nachbauen.
Von oben greifen die Basismodell-Anbieter selbst an: Freshfields hat gerade einen Mehrjahres-Deal mit Anthropic geschlossen und rollt Claude firmenweit an 5.700 Mitarbeitende aus.
Wir sortieren ein, was das wirklich bedeutet und für wen. Tobi hat MikeOS getestet und berichtet, was das kostenlose Tool eines Big Law Anwalts wirklich kann und wo die Risiken liegen. Wir diskutieren, warum sich der App Layer gerade in eine austauschbare Commodity verwandelt und Differenzierung heute nicht mehr über Features läuft, sondern über Sicherheit, Integrationen und Vertrauen.
Beim Freshfields Deal fragen wir uns: Marketing Coup oder echter Wettbewerbsvorteil? Was bringt früherer Zugriff auf neue Claude Modelle wirklich, und ist das ein Move, den sich nur die Top 5 weltweit leisten können?
Außerdem: Für wen ist Vibe Coding wirklich eine Alternative, die Fünf Mann Kanzlei oder die 5.000 Mann Bude?
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