Was bedeutet es, wenn ein Staat den Wert eines Menschen an seiner Arbeit misst? Die Nationalsozialisten gaben darauf eine radikale Antwort. Arbeit war für sie kein Mittel zum Leben, sondern Pflicht gegenüber der „Volksgemeinschaft" — und wer nicht „nützlich" war, galt als Ballast.
Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus: https://www.dieverleugneten-vevon.de/
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Ausgewählte Literatur:
Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2007.
Günter Morsch: Arbeit und Brot. Studien zu Lage, Stimmung, Einstellung und Verhalten der deutschen Arbeiterschaft 1933-1936/37, 1933.
Manfred Bannow: Das Arbeitslager Teufelsmoor, Blogbeitrag 2018: https://www.spurensuche-kreis-osterholz.de/spur/das-arbeitslager-teufelsmoor/
Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Die Nazis nannten sie „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“. Verfolgungsgeschichten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik, 2024. Darin der Beitrag von Ines Eichmüller über ihren Urgroßvater Leonhard!
Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org
Bildnachweise: Bundesarchiv Bild 146-1977-149-13, Hermann Göring, Adolf Hitler, Albert Speer (Bundesarchiv, Bil d 146-1977-149-13 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0), Flgzeugträger "Graf Zeppelin", Hitler bei Stapellauf (Bundesarchiv, Bild 183-2006-0810-500 / CC-BY-SA 3.0), Adolf Hitler and Hermann Göring in 1938 (Bundesarchiv, Bild 183-2004-1202-504 / CC-BY-SA 3.0)
Episodenbild: Militärischer Drill beim Arbeitsdienst, 1934, aus: Johannes Volker Wagner: Hakenkreuz über Bochum, 1983, S. 349.
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