Es gibt ihn nicht mehr, den Sammler, also jene Spezies, die über Jahre hinweg einen Künstler durch Ankäufe begleitet und sein Werk in einer Sammlung entsprechend abbildet. Es wachsen keine Sammler nach, jüngere Generationen denken heterogener und wenden sich auch anderen Sammlergebieten zu, wie Uhren, Sneaker oder Handtaschen. So beklagt der Kunstbetrieb über - angeblich - schwindendes Interesse am Kunst sammeln. Geht aber tatsächlich das Interesse an der Kunst verloren oder sind schlichtweg die Preise zu teuer, um als Sammelgebiet noch attraktiv zu sein? Und haben es Künstler und Galerien vielleicht auch verabsäumt, Alternativen anzubieten, um Menschen an Kunstkäufe heranzuführen?