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    Ep. #42 | Der Staat als Klassenkampf: Materialistische Staatstheorie mit Poulantzas

    18.1.2026 | 47 Min.
    Warum ist der Staat nicht neutral – und warum ändert sich so wenig, wenn linke Parteien an die Regierung kommen? In dieser Folge führen wir in die materialistische Staatstheorie ein. Wir starten bei Marx und Engels und ihrem Begriff des Staates als "ideeller Gesamtkapitalist" und schauen uns dann die Weiterentwicklung durch Nicos Poulantzas an.
    Wir erklären, was es heißt, dass der Staat ein Klassenstaat ist, warum die Bourgeoisie in verschiedene Fraktionen gespalten ist und was Poulantzas meint, wenn er den Staat als "materielle Verdichtung eines Kräfteverhältnisses" bezeichnet. Außerdem fragen wir: Was kann aus all dem für linke Politik folgen?
    Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn euch etwas fehlt, ihr Kritik, Anregungen oder auch Lob loswerden wollt, schreibt uns gerne unter [email protected].
    Wir gehören keiner politischen Organisation an und erhalten auch keine Förderung, sondern arbeiten komplett unabhängig und ehrenamtlich neben Arbeit, Studium und unserem politischen Engagement. Deshalb freuen wir uns über jede kleine Unterstützung unter ko-fi.com/linketheorie. Danke!
    Alles zu unserem Buch entweder/oder – Warum Marx bleibt erfahrt ihr auf der Seite der edition assemblage. 

    Im Podcast haben wir auf diese Studie verwiesen: Elsässer, Lea et al. (2017): „Dem Deutschen Volke“? Die ungleiche Responsivität des Bundestags. Zeitschrift für Politikwissenschaft 27, S. 161–180. https://link.springer.com/article/10.1007/s41358-017-0097-9
    Literaturempfehlungen zum Thema:
    Poulantzas, Nicos: Staatstheorie. Politischer Überbau, Ideologie, Autoritärer Etatismus. VSA.
    Demirović, Alex u.a.: Das Staatsverständnis von Nicos Poulantzas. Der Staat als gesellschaftliches Verhältnis. Nomos. (insbesondere die Texte von Demirović, Brand, Jäger, Sablowski)

    Weitere Quellen:
    Engels, Friedrich: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats.
    Engels, Friedrich: Herrn Eugen Dühring's Umwälzung der Wissenschaft (Anti-Dühring).
    Lenin, Wladimir Iljitsch: Staat und Revolution. Die Lehre des Marxismus vom Staat und die Aufgaben des Proletariats in der Revolution. 
    Overbeek, Henk: Finance capital and the crisis in Britain. In: Jessop, Bob/Overbeek, Henk (Hg.): Transnational Capital and Class Fractions. The Amsterdam School Perspective Reconsidered (S. 79-99). Routledge.
    Poulantzas, Nicos (1975): Klassen im Kapitalismus – heute. VSA.
    Vogt, Nina: Wenn Reichtum über politische Macht entscheidet - Forschungsprojekt zu Eigentum und Ungleichheit in der Demokratie. Informationsdienst Wissenschaft. https://idw-online.de/de/news762714
    Zeiler, Moritz: Materialistische Staatskritik. Eine Einführung. Schmetterling.
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    Ep. #41 | Was ist globale Abhängigkeit? Einführung in die Dependenztheorien (Theorie)

    11.7.2025 | 58 Min.
    Warum sind manche Länder dauerhaft reich – und andere dauerhaft arm? Die Dependenztheorie sagt: Weil das kapitalistische Weltsystem genau so funktioniert. In dieser Folge sprechen wir über Zentrum und Peripherie, ungleichen Tausch, Werttransfer und die Rolle von Eliten. Wir erklären die zentralen Strömungen der Dependenztheorie – von Andre Gunder Frank über Samir Amin bis Wallerstein – und fragen: Ist das heute noch aktuell? Und gibt es Auswege aus der globalen Abhängigkeit? 
    Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn euch etwas fehlt, ihr Kritik, Anregungen oder auch Lob loswerden wollt, schreibt uns gerne unter [email protected].
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    Weiterlesen:
    zur Einführung:
    Sablowski (2019): Weltmarkt, Nationalstaat und ungleiche Entwicklung. Zur Analyse der Internationalisierung des Kapitals.
    Schmalz (2013): Weltsystemtheorie.
    Hein (2013): Dependenz. 
    weitere Literaturempfehlungen:
    Amin, Samir (1974): Accumulation and Development: a theoretical model.
    Amin (1974): Accumulation on a world scale. A critique of the theory of underdevelopment.
    Amin (2011): A Tribute to Giovanni Arrighi. 
    Arrighi (1994): The Long Twentieth Century. Money, Power, and the Origins of Our Times.
    Becker et al. (2013): Abhängige Finanzialisierung und ungleiche Entwicklung: Zentrum und Peripherie im europäischen Integrationsprozess.
    Emmanuel (1972): Unequal Exchange: A Study of the Imperialism of Trade.
    Fischer (2013): Peripherisierung, Industrialisierung und Abhängigkeit: die Frage nach den Hemmnissen gelungener Entwicklung.
    Frank (1980): Abhängige Akkumulation und Unterentwicklung.
    Foster (2011): Samir Amin at 80: An Introduction and Tribute. 
    Gereffi et al. (2001): Globalisation, Value Chains and Development.
    Gereffi/Korzeniewicz (1994): Commodity Chains and Global Capitalism.
    Hornborg (2010): Uneven Development as a Result of the Unequal Exchange of Time and Space: Some Conceptual Issues.
    Hürtgen (2024): Die Peripherie als Avantgarde. Arbeit, »Drittweltisierung« und transnationale Solidarität bei Maria Mies.
    Kvangraven (2017): A Dependency Pioneer.
    Singh/Eisenmenger (2010): How Unequal is International Trade? An Ecological Perspective Using Material Flow Accounting (MFA).
    Wallerstein (1979): The Capitalist World Economy.
    Wallerstein (2019): Welt-System-Analyse. Eine Einführung.
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    Ep. #40 | Kapitalistische Effizienz auf Kosten der Gesundheit (Impuls)

    23.5.2025 | 21 Min.
    Mit Marx schauen wir in dieser Folge darauf, warum Gesundheit und Sicherheit von Arbeiter*innen im Kapitalismus systematisch vernachlässigt werden. Mit seiner Analyse im dritten Band des Kapitals zeigen wir, wie die Profitlogik Unternehmen dazu treibt, an Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsbedingungen zu sparen - während gleichzeitig Ressourcen durch Überproduktion verschwendet werden.
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    Genutzte Quellen:
    Marx, Karl (1964): Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. Dritter Band. Buch III: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion. MEW 25. Berlin: Dietz.
    Marx, Karl (1962): Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I: Produktionsprozeß des Kapitals. MEW 23. Berlin: Dietz.
    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Arbeits- und Wegeunfallgeschehen. https://www.dguv.de/de/zahlen-fakten/au-wu-geschehen/index.jsp
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    Ep. #39 | Natur, Arbeit, Ausbeutung: Der kapitalistische Stoffwechsel (Theorie)

    27.4.2025 | 24 Min.
    Wir sprechen über Arbeit und Naturaneignung – und warum man beides nicht getrennt denken kann. Ausgehend vom marxistischen Begriff des „Stoffwechsels“ zeigen wir, wie Arbeit zur zentralen Vermittlungsform zwischen Mensch und Natur wird. Wir sprechen über Lohnarbeit, Reproduktionsarbeit, Ausbeutung und Perspektiven für Arbeitendenkämpfe – und warum Forderungen nach einem lebenswerten Planeten und soziale Gerechtigkeit zusammengehören. 
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    Literatur
    Schaupp: Stoffwechselpolitik. Arbeit, Natur und die Zukunft des Planeten. 
    Barca: On working-class environmentalism.
    Pye: Lohnarbeit und Naturverhältnis am Beispiel der Palmölproduktion.
    Marx: Das Kapital. Kritik der Politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I: Produktionsprozeß des Kapitals. MEW 23.

    Weiterlesen
    Dutta: Kitchen, Farm, Room – Spaces of Transnational Feminist Theorising by Working Class Women in India.
    Graf: Die soziale Reproduktion im Süden. Ein Blick über Lohnarbeit hinaus und auf Konflikte um öffentliche Güter und Ressourcen im Globalen Süden. 
    Graf & Puder: Klassenverhältnisse in den Peripherien des Weltsystems.
    Grundmann: Natur und „blinder Fleck“. Zum Potential Marxscher Theorie für das Verständnis ökologischer Probleme. 
    Jakopovich: Uniting to Win: Labor-Environmental Alliances. 
    Merk: Global Production Networks, Latent Power Resources and (Constrained) Collective Worker Agency: Findings from a Nike Mega-Supplier in Indonesia.
    Pye: Für einen labour turn in der Umweltbewegung. Umkämpfte Naturverhältnisse und Strategien sozial-ökologischer Transformation. 
    WoMin: Women Miners. Navigating Difficult Terrain Underground.
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    Ep. #38 | Kubas Sozialismus im 21. Jahrhundert mit Marcel Kunzmann (Theorie & Praxis)

    09.3.2025 | 1 Std. 8 Min.
    Genug kritisiert, wir wollen Zukunft gestalten! Um Gesellschaft zu verändern, braucht es nicht bloß eine Kritik des bestehenden Systems, sondern vor allem eine gemeinsame Vision, wie Gesellschaft verändert werden kann. Und diese Vision kann nicht einfach von oben herab an die Hand gegeben werden, sondern wir müssen sie uns gemeinsam erarbeiten. Um zu dieser Vision von der Zeit nach dem Kapitalismus etwas beizutragen, möchten wir mit Menschen sprechen, die interessante Ideen und Ansätze entwickelt haben. Ansätze, die die Komplexität moderner Gesellschaften ernst nehmen, die aus den Erfahrungen realsozialistischer Länder gelernt haben und die eine ernstzunehmende Alternative zum Kapitalismus sind. Eine Alternative, für die es sich zu kämpfen lohnt und die Menschen hinter sich versammelt.
    In der zweiten Folge unserer Interview-Reihe zum Sozialismus sprechen wir mit Marcel Kunzmann. Er studierte Politikwissenschaften, Geschichte und Ökonomie in Jena und Havanna. Seinen Master absolvierte er in Lateinamerikastudien an der Freien Universität Berlin. Vor allem auf seinem Blog Cuba heute analysiert und dokumentiert er seit 2012 den Reformprozess auf Kuba. Außerdem schreibt er für „Amerika21“, „Makroskop“, den Berliner „Tagesspiegel“ sowie für diverse Fachzeitschriften wie „Cuba Standard“. Sein inhaltlicher Schwerpunkt sind die wirtschaftlichen Reformprozesse in sozialistischen Ökonomien, neben Kuba zum Beispiel auch China und Vietnam.
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    Mehr:
    Marcel Kunzmann: Theorie, System & Praxis des Sozialismus in China

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Über linketheorie - Der Podcast

Wir reden über den Kapitalismus, was an ihm schlecht ist und wie er alle Bereiche unseres Lebens beeinflusst. Wir sprechen darüber, wie wir die Welt um uns herum besser verstehen können und wie sie veränderbar ist. Dabei arbeiten wir linke Theorien und Argumente verständlich für alle auf – egal ob ihr schon Vorwissen habt oder erst neu einsteigt. Podcast der Seite »linketheorie« auf Instagram, Twitter und TikTok. Mit einem Abo auf Patreon könnt ihr unsere Arbeit unterstützen und erhaltet zusätzlich Zugriff auf Bonusfolgen und Recherchedokumente. Danke!
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