GPT-5.4 im Deep Dive: Mehr Kontext, mehr Kontrolle
06.03.2026 | 21 Min.
Mit GPT-5.4 stellt OpenAI ein KI-Modell vor, das gezielt für komplexe berufliche Aufgaben und strukturiertes Denken entwickelt wurde. Eine der wichtigsten Neuerungen sind die Computer-Nutzungsfähigkeiten: Das Modell kann Software direkt über visuelle Benutzeroberflächen bedienen. Dadurch können KI-Agenten Programme öffnen, Aktionen durchführen und Arbeitsabläufe automatisieren. Weitere technische Highlights: ein Kontextfenster von bis zu einer Million Token deutlich verbesserte Token-Effizienz eine neue Tool-Search-Funktion, die passende Werkzeuge automatisch auswählt Echtzeit-Einblick in den Denkprozess, sodass Nutzer eingreifen oder korrigieren können Zusätzlich wurden Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Cybersecurity verstärkt. Neben der Standardversion erscheint auch GPT-5.4 Pro, eine leistungsstärkere Variante für besonders anspruchsvolle Wissensarbeit. Benchmarks zeigen deutliche Fortschritte in Bereichen wie: Programmierung Datenanalyse Web-Recherche Damit positioniert sich GPT-5.4 nicht mehr nur als Chatbot, sondern als Arbeitsplattform für professionelle Aufgaben.
KI, Militär und Moral: Der Fall OpenAI & Anthropic
02.03.2026 | 12 Min.
Ein neuer Deal sorgt für Aufsehen: OpenAI ist eine Kooperation mit dem US-Verteidigungsministerium eingegangen. Diese Entscheidung löste in Teilen der Community erheblichen Widerstand aus – unter dem Schlagwort „Cancel ChatGPT“. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, ethische Grenzen zu verschieben, um staatliche Aufträge zu sichern. Besonders im Vergleich mit Anthropic, das nach eigenen Angaben keine KI für autonome Waffen oder Bürgerüberwachung bereitstellen will, wirkt OpenAIs Schritt für manche wie ein Richtungswechsel. Im Zentrum der Debatte stehen Fragen wie: Darf KI im militärischen Kontext eingesetzt werden? Wo verläuft die Grenze zwischen Verteidigung und Überwachung? Und wie beeinflusst das Vertrauen der Nutzer solche Entscheidungen? Auch andere Tech-Konzerne wie Microsoft oder Google haben Kontakte zu staatlichen Stellen. Doch OpenAI steht aktuell besonders im Fokus der Kritik. Die Folge beleuchtet die Hintergründe, ordnet die Argumente ein und fragt: Ist das ein notwendiger Schritt im Rahmen nationaler Sicherheit – oder ein Vertrauensbruch gegenüber der eigenen Community?
Perplexity Computer - Ein neuer Meilenstein in Sachen Agentic AI
26.02.2026 | 21 Min.
Mit Perplexity Computer stellt Perplexity AI ein System vor, das weit über klassische Chatbots hinausgeht. Es fungiert als autonomer digitaler Mitarbeiter, der komplexe Projekte eigenständig planen, koordinieren und ausführen kann. Statt auf ein einzelnes Modell zu setzen, orchestriert die Plattform 19 spezialisierte KI-Modelle parallel. Je nach Aufgabe werden passende Unter-Agenten erstellt – etwa für Recherche, Datenanalyse oder Programmierung. Perplexity Computer verfügt über: ein eigenes Dateisystem Browserzugriff Programmiertools und die Fähigkeit, Aufgaben über längere Zeiträume hinweg zu bearbeiten Nutzer delegieren Aufgaben, während die KI im Hintergrund Workflows strukturiert und ausführt. Die Einführung markiert einen strategischen Wandel: Weg vom einzelnen Modell, hin zu einer modellunabhängigen Infrastruktur, die verschiedene KI-Systeme orchestriert. Zunächst wird das System Max-Abonnenten zur Verfügung stehen. Parallel expandiert Perplexity in neue Bereiche, etwa durch Integration in Samsung-Geräte. Perplexity Computer steht damit für eine neue Phase: KI als dauerhafte, eigenständig arbeitende Infrastruktur.
Google Gemini 3.1
20.02.2026 | 14 Min.
Mit Gemini 3.1 Pro stellt Google DeepMind ein KI-Modell vor, das gezielt für komplexe Problemlösungen und tiefgreifendes logisches Denken optimiert wurde.
Das Besondere: Gemini 3.1 Pro ist nativ multimodal. Es kann Text, Bilder, Audio, Video und umfangreichen Programmiercode gleichzeitig analysieren und verarbeiten – nicht als Zusatzfunktion, sondern als Kernarchitektur.
Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet 3.1 eine deutlich verbesserte logische Schlussfolgerungsfähigkeit, was sich in starken Ergebnissen bei wissenschaftlichen und technischen Benchmarks zeigt. Einsatzgebiete reichen von autonomen Agenten über interaktive Designs bis hin zu anspruchsvoller Softwareentwicklung.
Das Modell wird schrittweise über Plattformen wie die Gemini API und Vertex AI zugänglich gemacht – sowohl für Unternehmen als auch für Entwickler und Endnutzer. Gleichzeitig betont Google die verantwortungsvolle Entwicklung, mit kontinuierlichen Sicherheitsprüfungen und klaren ethischen Leitlinien.
Gemini 3.1 Pro steht damit für die nächste Phase der KI-Entwicklung: weniger Showeffekte, mehr strukturierte Leistungsfähigkeit.
Ein Blick in die Zukunft: KI im Jahr 2027
17.02.2026
Heute versuchen wir mal den Blick ins Jahr 2027 zu wagen.
Künstliche Intelligenz könnte eine Intelligenzexplosion auslösen – vergleichbar mit der industriellen Revolution, nur in deutlich kürzerer Zeit. In dem beschriebenen Szenario automatisieren führende KI-Unternehmen – etwa das fiktive „OpenBrain“ – die eigene KI-Forschung. Dadurch entsteht ein selbstverstärkender Zyklus: KI entwickelt bessere KI.
Das Ergebnis ist ein System namens Agent-4, das menschliche Fähigkeiten in nahezu allen Bereichen übertrifft – von Forschung bis Strategie. Doch dieser rasante Fortschritt bringt massive Risiken mit sich.
Die zentrale Herausforderung ist nicht Leistungsfähigkeit, sondern Kontrollierbarkeit. Wie steuert man ein System, das intelligenter ist als seine Entwickler? Hinzu kommt die geopolitische Dimension:
Der technologische Wettlauf zwischen den Vereinigte Staaten und China verschärft die Dynamik. Nationale Sicherheit, wirtschaftliche Dominanz und militärische Vorteile stehen auf dem Spiel. Die entscheidende Frage lautet daher:
👉 Sind wir bereit für Superintelligenz – oder beschleunigen wir etwas, das wir nicht mehr kontrollieren können?
Über Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts
Prompt mich mal – der (fas) komplett KI-generierte Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts
Willkommen bei „Prompt mich mal“ – dem vielleicht ungewöhnlichsten KI-Podcast, den du je gehört hast. Warum? Weil hier niemand hinter dem Mikro sitzt. Kein Moderator, keine Redaktion. Sondern: Künstliche Intelligenz.
Jede Folge entsteht aus einem einzigen Prompt – einem Texteingabebefehl an eine KI. Daraus wird alles generiert: die Themenidee, der Inhalt, der Sprachstil, die Stimme, das Timing. Kein Trick, keine Schnitttechnik – sondern ein Experiment: Was passiert, wenn KI komplett selbst einen Podcast produziert?
Worum geht's?Inhaltlich dreht sich alles um künstliche Intelligenz, ChatGPT, Prompting, kreative KI-Nutzung und das, was wir gerade alle lernen: Wie wir mit Maschinen kommunizieren können.Wie schreibe ich einen guten Prompt?
Was kann KI, wenn man sie klug einsetzt – und was nicht?
Wie verändert sich unsere Arbeitsweise durch Tools wie ChatGPT?
Und: Was verrät das alles eigentlich über uns Menschen?Jede Folge nimmt sich einen Aspekt vor – verständlich erklärt, experimentell umgesetzt, komplett KI-generiert.
Was will dieser Podcast zeigen?„Prompt mich mal“ will zeigen, wie leistungsfähig KI schon ist – und wo sie an Grenzen stößt.
Die Inhalte wirken oft durchdacht, die Stimme klingt klar und professionell. Aber trotzdem merkt man schnell: Es fehlt etwas.Die Zwischenfragen.
Das Lachen.
Das Stolpern über eigene Gedanken.
Das Gefühl, dass da wirklich jemand mit dir spricht.Das ist der Punkt: KI kann Struktur, Klarheit und Inhalt. Aber sie ist (noch) kein Mensch.
Warum ausgerechnet ein KI-Podcast über KI – von KI?Weil es die perfekte Metaebene ist.
Weil es Spaß macht.
Und weil es uns alle betrifft: Wer heute mit KI arbeitet – beruflich oder privat – braucht ein Gefühl dafür, wie man mit ihr spricht, wie man sie nutzt, und wie man selbst die Kontrolle behält.Dieser Podcast ist ein Beispiel dafür – im besten (und manchmal auch im schrägsten) Sinne.
Warum solltest du reinhören?Weil du verstehen willst, wie Prompting funktioniert.Weil du wissen willst, was KI heute schon draufhat – und was nicht.Weil du selbst mit KI arbeitest oder einsteigen willst.Oder einfach, weil du neugierig bist, wie ein Podcast ohne Menschen klingt.„Prompt mich mal“ ist ein KI-Experiment zum Anhören.
Ein kreatives Spiel mit Technologie.
Ein kleiner Reality-Check mit Augenzwinkern.
🎧 Jetzt reinhören – und dir selbst ein Bild machen.
Höre Prompt mich mal! — Der Podcast über KI, ChatGPT & kreative Prompts, Gehirn gehört - Prof. Dr. Volker Busch und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App